Beiträge von ichbins

    Naja, eine Wärmepumpe braucht gerade dann viel Energie wenn die Photovoltaik nicht so viel liefert, auch ein E Auto nimmt im Winter deutlich mehr Strom als im Sommer, ob da der benötigte Strom über einen dynamischen Vertrag dann günstiger ist, um den Speicher zu laden, wer weiß das schon. Sicherlich gibt es ein paar windreiche Sonnentage, ist aber wahrscheinlich die Ausnahme.

    Es ist, aus welchen Gründen auch immer, für einige nicht nachvollziehbar, dass verschiedene Ausgangslagen und Bedarfe, verschiedene Maßnahmen erfordern. Hinzukommt, wir haben seit einigen Jahren einen sehr starken Aktienmarkt, wahrscheinlich macht dieser schneller leichtsinnig. Wenn man schon alle möglichen Szenarien mit erlebt hat denkt man über vieles anders. Daher mag es für einen 100% Aktien eine Möglichkeit sein, allerdings für den anderen nicht. Daher überrascht mich in dieser Diskussion, unbedingt auf seine Prinzipien zu pochen und andere Meinungen abzubügeln.

    Diese Frage kann man so nicht beantworten, entscheidend ist wann braucht man wieviel. Eine Immobilie kann bis zum Lebensende, bis auf kleinere Reparaturen, nur mit normalen Verbrauchskosten zu Buche schlagen. Andere Möglichkeit, jedes Jahr Instandsetzungen im fünfstelligen Bereich. Gleiches gilt für andere teure Anschaffungen, Auto oder eventuelle Kosten für krankheitsbedingte Umbauten. Interessant ist für euch zu wieviel eure Renten euern normalen Bedarf abdecken. Müsst ihr monatlich aus dem Bestand aufstocken oder reicht es aus. Sind teure Hobbys geplant? Alles Fragen die auf eine etwaige Summe bedacht werden müssen. Also mal Block, Bleistift und Rechner zur Hand nehmen.

    Es kommt wie immer darauf an, wann brauchst ihr wieviel, danach entscheidet sich jede Anlage. Du schreibst ihr seid auch ohne Erbe gut aufgestellt, soll den Kindern nach dem Studium der Start erleichtert werden? Sicherlich sind es zwei gestandene Firmen, aber das Risiko für Einzelaktien bleibt natürlich. Ein weltweiter ETF für langfristige Anlage, Geldmarkt ETF und Tagesgeld für Gelder die demnächst gebraucht werden bzw als Sicherheitsbaustein für unvorhersehbare Kosten. Bei eventuellen Verkauf der Einzelaktien sollte natürlich der steuerliche Aspekt berücksichtigt werden, daher meine Frage zu den Kindern, da könnte eine Schenkung sinnvoll sein.

    Die Börse geht ihre eigenen Wege, was besser ist wissen wir üblicherweise hinterher. Entscheidend ist anzufangen und durchzuhalten, die Unterschiede sind dann nicht so groß um sich darüber verrückt zu machen.

    Hmm, da ich auch in der DDR aufgewachsen bin, verstehe ich die Aussagen von Jens-L1966 gleich mal überhaupt nicht. Um nur mal nur ein Beispiel zu nennen, ich hatte mehrere Klassenkameraden die gezwungen in meine Klasse gehen mussten, der einfache Grund war die Enteignung ihrer Familien, diese hatten ein Haus in einer Ortschaft wo der Kohlebagger kam. Als Ausgleich gab es eine Mietwohnung!!! an eine Ausgleichszahlung war nicht zu denken, nur ein Beispiel unter sehr vielen und der rote Faden endete bei Widerstand oder lauter Kritik nicht selten in Bautzen. Bin immer wieder überrascht was manche so zum Besten geben.

    Die Zahlungen in die GRV sind für den sicheren Teil der Anlage zu rechnen, wenn du das in der Einzahlung auf mehrere Jahre streckst und damit nicht über den Betrag für die Altersvorsorge kommst, ist das voll steuerlich absetzbar. Heißt, du bekommst etwa 40% zurück, in den letzten Jahren, mit kräftigen Rentenerhöhungen hat es sicherlich gelohnt. Es ist auf jeden Fall günstiger als Riester, zumal die Rente einen gewissen Inflationsausgleich bietet, was bei Riester oder betrieblicher Altersvorsorge selten der Fall ist. Ob es günstiger als eine Einzahlung in einen ETF ist, sei allerdings dahingestellt. Ob das nun was staatliches ist und damit von vornherein Müll, kann ich nicht erkennen.

    Entscheidend bei jeder Geldanlage ist, du und nur du musst dich damit wohlfühlen. Ebenso wichtig ist, wann benötigst du wieviel, danach kann sollte man es ausrichten. TG, FG usw gleichen mit leichten Schwankungen in beide Richtungen die Inflation aus, weltweite ETFs sind für den Vermögensaufbau, bringen im Durchschnitt etwa 6% vor Steuern. Diese sind allerdings langfristig zu beachten, daher empfiehlt FT etwa 15 Jahre. Da du noch ansparst, kann man noch in den ETF investieren, du bist ja bisher recht konservativ unterwegs. Mein Sparplan lief bis etwa 2 Jahre vor Rentenbeginn um dann in einen Geldmarkt ETF weiter zu investieren. Dort liegt jetzt mein Bedarf für die nächsten 5 Jahre plus Sicherheitsbaustein, alles andere ist weiterhin im ETF und soll Rendite bringen. Bei für mich gutem Stand schichte ich wieder in die sichere Anlage um. Ob 5 Jahre Puffer für dich okay sind musst du natürlich entscheiden.

    Es ist immer ein Problem wenn ich eine Immobilie in absehbarer Zeit erwerben will und dafür anspare. Hohe Chancen bedeutet hohes Risiko, die letzten Jahre haben uns Anleger in Hinsicht der Kursgewinne sehr verwöhnt, was in den nächsten 8 Jahren in dieser Hinsicht passiert, weiß niemand! Die Frage zu dem Fonds, ich habe nichts über die Kosten gefunden, Versicherungen verdienen in der Regel gut mit, heißt du hast höhere Kosten als bei einem ETF in den du über einen Neobroker oder Direktbank investiert. Ich würde bei dem kurzen Zeitraum bis zum Kauf eher konservativ anlegen. Wenn du mehr Risiko eingehen möchtest, würde ich weiter in die bestehenden ETFs einzahlen. Einen Versicherungsmantel braucht es nicht.

    Ich verstehe die Aufregung nicht, wahrscheinlich ist die Yoga-Gruppe wieder am durchdrehen. Ich habe zig VL Verträge in meiner beruflichen Laufbahn abgeschlossen und es gab nie Probleme. Habe extra noch einmal nachgerechnet, nach Steuern habe ich insgesamt 18.500€ damit mehr auf der Habenseite. Wer darauf verzichtet, gerne allerdings Hauptsache meckern passt hier nicht!

    Ich sehe das aber genau anders herum, der mit 100k sollte eine deutlich höhere Aktienquote halten als der mit 10 Mio um einfach länger davon zehren zu könen. Der mit 10 Mio. hat ausgesorgt, er kann nach Lust und Laune machen was er will, auch im Depot, es wird sich immer mehren. Und in vielen Studien wird auch vor der Angst vor dem Verlust geschrieben bei sehr sehr reichen Menschen. Wer viel hat, kann viel verlieren, nicht umsonst gehen sehr reiche Menschen zu den Profi Beratern. Ich kratze ja selbst an der Mio., und ja....in den nächsten zwei Jahren werde ich da schon viel Kohle vom Feuer nehmen, und ein Großteil wird inflationsbereinigt einfach nur noch angelegt. Werterhalt anstatt weiter zu wachsen. Und obwohl ich ja hoffentlich noch viele Jahre lebe, schwingt im Alter immer die Angst mit, das es mal wieder um 40% einbrechen könnte. Meine Meinung.

    Hängt halt immer davon ab, wieviel im Monat/Jahr dringend entnommen werden muss. Nicht jeder kann die 40% einfach aussitzen ohne in eine finanzielle Schieflage zu geraten.

    Genau so sieht’s aus monstermania , da ich nun zu den Ruheständlern gehöre, rechne ich mit Beträgen und nicht mit Prozenten. Wobei ich noch einer der Glücklichen bin, auch ein paar Monate ohne meine Ersparnisse hin zu kommen. Meiner Ansicht nach verzettelt man sich immer mehr je tiefer man in die Materie eintritt.

    Gegenüber einem der keine VL bezieht ist es wohl geschenktes Geld, auch wenn Netto nur 20€ übrig bleiben, hat man nach den 6 Jahren Einzahlungen knapp 1500€, die der Andere nicht hat. Ob man das ganze für 1% anlegt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

    Wenn du die 1% Variante nutzt, egal was kommt bist du netto im Minus! Selbst wenn in den nächsten 7 Jahren die Börse schlecht läuft, besteht die Möglichkeit die Anlage, bei schlechtem Stand, einfach liegen zu lassen und auszusitzen. Meine VL haben immer um die 4000€ eingebracht, also doch nicht so wenig. Der letzte Vertrag den ich hatte war bei Oskar, die haben aber eine begrenzte Auswahl, überwiegend eigene Anlagen. Finvesto klingt für mich besser, aber es muss man für sich genau prüfen.

    Ich blicke bei deiner Vorgehensweise irgendwie nicht durch. Tagesgeld ist für den Sicherheitsbaustein vorgesehen, dieser liegt bei jedem anders, er ist einfach an die persönliche Situation gebunden. Für welches Jahr ich wann in den ETF einzahle ist da nur für deinen Kopf relevant. Da spielt es auch keine Rolle ob du in das AVD oder in einen ETF bei deinem Broker investierst. Ein weiteres Depot zu eröffnen und dann wieder langsam abzubauen halte ICH für Unsinnig, die Beiträge kann man auch vom TG nehmen. Bei diesen Beträgen müsste ein riesiger Kurssprung an der Börse erfolgen damit du finanziell überhaupt etwas merkst.