Beiträge von ichbins

    Huh ja das ist logisch, natürlich sind die Gewinne entscheidend. Aber logischerweise habe ich ja auch mehr Gewinne wenn ich mehr eingezahlt habe ?

    Nicht unbedingt, wenn die Gewinne 2 Jahre gering sind braucht es das nicht. Die Gewinne fallen in Zukunft auch im zweiten ETF identisch aus. Daher werden die 10 Jahre empfohlen. Wenn du dich aber mit deiner Lösung besser fühlst, dann nutze halt diese.

    Eigentlich sollte doch mittlerweile unumstritten sein, dass eben gerade diese Gruppe nur in geringem Umfang trifft. Eher kannst Du sie dadurch beschreiben, dass diejenigen eine Lehre absolviert haben und danach einen eher wenig körperlich anspruchsvollen Beruf ausgeübt haben und das möglichst lückenlos. Frauen sind unterdurchschnittlich vertreten, weil sie wegen Teilzeit/Kindererziehung nicht auf die 45 Jahre kommen.

    Gerad für den Handwerker/Bauarbeiter mit berufsbedingten körperlichen Einschränkungen sollte es mit den Änderungen tendenziell besser werden. Denn der Fliesenleger, der mit 64 noch in seinem Beruf arbeitet ist eine rare Spezies.

    Mit dieser Aussage gehe ich nicht mit, in meinem Umfeld betrifft es Handwerker und Leute die im Gesundheitswesen im Schichtsystem arbeiten. Aber selbst wenn es so wäre, hätten Berechtigte 45 Jahre eingezahlt.

    Wieso z. B. die Aktienrente nur Sinn ergeben würde, wenn vorher die abschlagsfreie Rente ab 65 rasiert wird, bleibt wohl das Geheimnis des Künstlerkollektives. :rolleyes:

    Das Eine hat mit dem anderen nichts zu tun, auch eine Bundesregierung weiß, dass gerade die Menschen, die mit Anfang bis Mitte 60 ihre 45 Jahre voll haben, meist körperliche Arbeiten machen und mit 65 ihr Gesundheitszustand zum Renteneintritt rät. Also muss man dann mit Abzügen rechnen die nur der Kostensenkung dienen und denen die am längsten eingezahlten haben schmerzlich fehlen. Künstlerkollektiv würde ich in diesem Zusammenhang zum Wort des Jahres nominieren ;).

    Genau das ist ja quasi die Frage. Wenn ich Betrag X , den ich eigentlich nach 10 Jahren Sparplan fülle, durch zb Einmalzahlungen nach 2 Jahren voll bekomme dann macht ein Wechsel auch nach 2 Jahren schon Sinn für die späteren theoretischen Steuerersparnisse?

    Entscheidend sind doch die Gewinne, deine Einzahlungen sind steuerfrei. Wenn du nach 2 Jahren einen hohen Gewinn hättest, wäre es eine Möglichkeit, wenn der Gesamtwert aus den Einzahlungen und geringen Gewinnen stammt, macht es keinen Sinn.

    Logisch hat und braucht Finanztip Einnahmen, einige davon kann man mit wenig Aufwand selbst erkennen. Geld kommt auf jeden Fall von den freiwilligen Unterstützern, ebenso durch Teilnahme in Radio-Fernsehsendungen und Zeitungsartikeln. Auch bei Links zu Anbietern sollte es eine Provision geben, in welcher Höhe die Einnahmen liegen, lässt sich nicht erkennen und ist mir ehrlich gesagt auch nicht wichtig. Jetzt hier eine Diskussion vom Zaume zu brechen, wo durch Finanztip eine riesige Menge an Menschen ihre Finanzen in den Griff bekommen, halte ich für schäbig.

    Momentan wissen laut einer Umfrage über 30% noch nichts über das kommende AVD, heißt es kümmern sich sehr viele Leute nicht um ihre Finanzen. Das betrifft neben den Menschen, die die durchaus vorhandenen Vorteile einer Filialbank nutzen möchten, sehr viele die aus Desinteresse sich nicht kümmern und die Mehrkosten dadurch in Kauf nehmen (müssen).

    Das finanzielle ist das eine Problem, damit wärst du völlig alleine und bei Problemen bei dir, Arbeitsplatzverlust oder Krankheit, kommen ganz andere Probleme auf dich zu. Auf der anderen Seite stehen natürlich die menschlichen Probleme, dazu kenne ich euer Verhältnis nicht. Kann mir allerdings vorstellen, dass es bei Ablehnung deinerseits, massiv dazu kommen wird. Da bist du in einer gewaltigen Zwickmühle, vielleicht hilft ein reinigendes Gespräch weiter.

    Ich staune immer wieder wie man über einen Crash diskutieren kann und alle möglichen „Experten“ verlinkt, mittlerweile schon wieder fast 1400 mal, Nummer 1 wurde ja mit ähnlich vielen Beiträgen geschlossen. Ich bin nun über 30 Jahre an der Börse und habe da schon einiges erlebt. Nur soviel, wer sich fast täglich mit Crash‘s beschäftigt und meint irgend jemand kann da Vorhersagen treffen, sollte sein Geld anderweitig anlegen. Es wird diese immer wieder geben und sicherlich wird es jemand vorhersagen, allerdings wird er mit Vorhersagen vorher und nachher zig mal falsch gelegen haben. Es ist da eben Geld investiert, was geraume Zeit nicht gebraucht wird, wer es anders regelt, hat dann ein Problem. In diesem Sinne, steigt der Hahn auf dem Mist, kommt der Crash oder kommt nicht.

    Ich habe zusätzliche eine höhere Summe geerbt. Mir wurde geraten, diese erst einmal 1 Jahr lang auf einem hochzinsigem Konto liegen zu lassen. Würdet ihr es (anders) machen?

    Unbedingt, maximal 100k bei einer Bank(gruppe) Thema Einlagensicherung. Ansonsten gilt für jede Höhe des Besitzes, du musst dich damit wohl fühlen. Bei Anlagen gilt die Regel wann brauche ich wieviel. Heißt langer Horizont (10 besser 15) Jahre weltweiter ETF, alles was schneller gebraucht wird, Tagesgeld, eventuell Festgeld, allerdings nur bei guten Angeboten, oder Geldmarkt ETF.

    Es ist noch nicht einmal bekannt, um wieviele Stockwerte oder Räume es geht, ob es einen Keller gibt und ob neben dem Austausch der bestehenden Kabel/Rohre noch mehr nötig oder gewünscht ist. Dazu die Frage, wie die Kosten in der Region sind, wie sehr die Handwerker dort ausgelastet/verfügbar sind usw.

    Ich kenne nur drei Angebote für die Elektro-Sanierung einer ETW von 1965 (Angebote aus dem Jahr 2025), in dem die Elektrik neu gemacht werden sollte plus dem Austausch des Zählerschrankes und Verlegung von Starkstrom in die ETW (da wurde bisher mit Gas gekocht). Die Wohnung dürfte so um die 90 qm groß sein, und natürlich (bis auf den STarkstrom) alle auf einer Ebene.

    Preise (damals, Mitte 2025) zwischen 9500€ und 18.000€, je nach Anbieter und Umfang (nur das allernötigste oder z.B. inkl. Netzwerk und elektr. Rolladenantriebe).

    Es kommt halt wie immer darauf an, wenn tatsächlich nur das gemacht wird was angegeben ist, mag das alles so sein. Allerdings wird bei einem fast 60 Jahre alten Haus einiges dazu kommen. Alles was man jetzt nicht mit erledigt sorgt für ständige Instandsetzungen in der Zukunft, mit all den damit verbundenen Problemen und deutlich höheren Kosten. Zum Beispiel wenn das Bad oder die Bäder?, nur neue Rohre und Elektrik bekommen, schiebe ich neue Fliesen und Ausstattung in die (nahe) Zukunft um dann wieder alle Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen zu müssen. Da wir aber nur geringe Informationen zu dem ganzen Projekt haben, ist es müßig dazu Aussagen zu treffen.

    Naja, wenn alle Rohre und Kabel getauscht werden, kommen auf jeden Fall Putz und Fliesenarbeiten auf euch zu, wenn das Bad einmal halb zerlegt ist, macht es natürlich Sinn alles zu erneuern, sonst geht es in absehbarer Zeit, wieder von vorne los. Es ist halt jeder Einzelfall anders, aber 50.000€ halte ich für sehr optimistisch.

    Da wird man im Finanzforum, in dem Laien ihre Erfahrungen zu Geldfragen austauschen, keine belastbaren Informationen bekommen. Hier helfen nur Kostenvoranschläge von den benötigten Gewerken. Bei dem was ich lese, wird die Summe wohl im unteren 6stelligen Bereich liegen. Wenn man einmal anfängt kommen meistens noch Sachen auf einen zu mit denen man nicht gerechnet hat. Als Alternative kann man einen Bauherren, der gerade ähnliche Umbauten hinter sich hat, eine grobe Schätzung machen lassen, allerdings nur für einen Richtwert, finanziell sollte man diesen ganz unten bewerten.

    Zur Info:

    Ich habe für jedes Kind ein kostenloses ING Direkt-Depot Junior & Extra-Konto Junior eröffnet.

    Sobald das bestätigt wird werde ich jeweils 5.000 € in das Extra-Konto legen (Sicherheit).

    Das Geld liegt für 1 Jahr, bringt 2,50 % Zinsen und nutzt den eigenen Steuerfreibetrag des Kindes.

    Sind dann noch weitere Anlagen deinerseits geplant? Als Sicherheitsbaustein sicherlich sehr wertvoll, allerdings langfristig doch nicht so interessant. Problem ist die momentane Inflation, wie bereits von LoveMyDog genannt.

    Wer hat es anders erwartet, erinnert mich an die Skepsis bei Kopfstützen oder Sicherheitsgurten, riesiger Aufschrei, jetzt Normalität und zig gerettete Menschenleben. Ob man da heute ein Freund der E Autos ist oder nicht, interessiert in 20 Jahren keinen mehr. Wichtiger ist, dass die deutsche Automobilindustrie ihren Tiefschlaf so schnell wie möglich beendet.

    Ich persönlich achte nicht als erstes auf die Kosten sondern auf das ganze Drumherum. Ich bin deshalb vor einigen Jahren vom Neobroker zur Direktbank gewechselt. Da hier alles nach meinen Vorstellungen läuft, bin ich bereit dafür etwas mehr zu bezahlen. Letztes Jahr waren das in etwa 50€, dafür hatte ich keinerlei Mailverkehr, die Steuerbescheinigung war im Februar da und bei einer Unklarheit war nach einem 10 minütigen Telefonat alles geklärt. Leider war das beim Neobroker nicht der Fall, wird bei Tests und Empfehlungen allerdings nicht großartig berücksichtigt. Nun bin ich allerdings mit meiner 1 ETF Strategie nicht der Maßstab für andere Anleger, die sehr häufig kaufen und verkaufen. Ich bin in der Entnahmephase und damit mit 1 bis 2 Verkäufen im Jahr unterwegs. Letzte Jahr hatte ich allerdings noch 2 Käufe dabei.

    Sollte die Sammelklage erfolgreich sein, wird Amazon auf jeden Fall zahlen können, was ja nicht bei jedem Unternehmen der Fall ist. Also warum nicht anschließen, bei 3 Jahren Rückzahlung kann man mal 60 € einstreichen. Das man dann nicht mehr bei Amazon bestellen kann halte ich für unwahrscheinlich. Wichtiger für die Zukunft, wäre aus Verbrauchersicht, dass sich möglichst viele anschließen. Dann würde bei nächsten Erhöhungen wohl etwas zurückhaltender hantiert.