Beiträge von ichbins

    - ist es nötig/ratsam, selber noch Buch zu führen über irgendetwas, oder reichen die Bankbescheinigungen?

    Da reicht eine einfache Excel Liste und das speichern der Bankbescheinigungen. Ersteres für deinen Überblick, wenn es tatsächlich zu Unstimmigkeiten kommen sollte, brauchst du die Bescheinigung. Hier gab es schon einige die beides nicht hatten, dann sucht man im trüben.

    Die einfachste Lösung wäre ein Geldmarkt ETF, dazu braucht man allerdings ein Depot, wenn das die Bank preisgünstig anbietet und auch Ein bzw. Auszahlungen kostengünstig sind, wäre das die einfachste Lösung im Zinsbereich von Tagesgeld. Alles dazu kannst du auf den FT Seiten nachlesen.

    Das Programm gibt es schon länger und wurde immer mal bei finanzieller Bildung, hier im Forum diskutiert. Leider gehen wohl viele Schulen den einfachen Weg und holen einen sogenannten „Experten“ oder verzichten ganz darauf. Womit den Verkäufern der Strukis und Banken Tür und Tor geöffnet werden. Solltest du Kinder im geeigneten Alter haben, könnte ein Tipp zum Elternabend, auf diese seriöse Quelle vielleicht weiterhelfen. Dann würde es vielleicht finanzielle Bildung geben und nicht Verkaufsgespräche für zukünftige potentielle Kunden.

    Okay, dann steht jetzt, bei besserem Wissen, einer Korrektur nichts mehr im Wege. Sicherlich muss man beim umschichten den steuerlichen Aspekt im Blick behalten. Wir als Kleinanleger können halt hauptsächlich bei den Kosten sparen.

    Warum soviel verschiedene Sachen? Ich stehe kurz vor der Rente, habe 3 verschiedene Anlagen Aktien ETF als Rendite, Geldmarkt ETF Sicherheitsbaustein, Tagesgeld für kurzfristige und unvorhersehbare Kosten. Natürlich noch ein Girokonto, damit habe ich einen perfekten Überblick und verschiebe bei Bedarf.

    Ich bin seit über 30 Jahren, durch meinen Außendienst-Job, ein viel Fahrer, bis letztes Jahr im Diesel, dann hat die Firma komplett auf E Mobilität umgestellt, ich war sehr skeptisch und auch widerwillig auf diese Tatsache eingestellt. Jetzt habe ich das erste halbe Jahr und damit 30 tkm hinter mir und habe meine Meinung grundlegend geändert, sehr guter Fahrkomfort und entspanntes Fahren. Laden ist in 20 Minuten für die nächsten 300km erledigt, also eine Kaffeepause, die Dichte der Ladepunkte nimmt zu. Bisher habe ich nichts negatives von E Wagen Fahrern gehört, Kritiker kommen aus der Verbrenner-Fraktion. Vermutlich wird es wie mit der Gurtpflicht, es ist irgendwann Normalität.

    Hmm, ich habe auch über viele Jahre eine Spielwiese gehabt, da es auf Dauer schlechter lief als mein langweiliger weltweiter ETF, habe ich das ganze eingestellt, kann mich nicht erinnern dabei etwas gelernt zu haben. Es war ein deutlich zu hoher Zeitaufwand, mit einigen sehr gut laufenden Aktien hat man sich selbst was vorgemacht und die schwachen Aktien kamen dann in den Bereich, die werden demnächst sehr gut performen…. Wahrscheinlich muss diese Erfahrung jeder für sich selbst machen, vielleicht hat auch dieser oder jener Glück bei seiner Auswahl, kommt ja selbst bei Lotto ab und zu vor.

    Du kannst hier die verschiedensten Tipps bekommen, spätestens nach dem 5 Beitrag bist du völlig verwirrt. Ich würde die menschliche Variante bevorzugen, mich mit meiner Partnerin an einen Tisch setzen und alle Karten aufdecken. Dann kann man GEMEINSAM entscheiden wie man vorgehen möchte. Das Wichtigste in einer Ehe ist Vertrauen und das fängt genau bei finanziellen Themen an. So haben wir das immer gehandhabt und sind sehr zufrieden damit.

    Du bist bei einer ausländischen Bank, wo diese ihren Sitz hat wissen wir nicht, also sind dort die Gesetze entscheidend, nicht die deutschen Gesetze. Insgesamt erscheint mir deine Schilderung etwas undurchsichtig, ob du nun 0,x mehr oder weniger Zinsen bekommst ist eher zweitrangig, entscheidender wäre für mich das Währungsrisiko. Wichtig sind Vertragsbedingungen, dort würde ich genauer lesen, was passiert wenn die Derivate dauerhaft an Wert verlieren, das wäre eine entscheidende Frage.

    Ich gehöre zu denen, die die TER erst in zweiter Linie für wichtig erachten. Wichtiger ist einen möglichst Großen zu nutzen, dieser sollte auch schon ein paar Jahre gelaufen sein, eine Verschmelzung oder Einstellung würde deutlich höhere (Steuer)kosten verursachen als die TER. Leider ist gerade Amundi da ein Kandidat, wo es sehr häufig vorkommt, zu Gesamtkosten hat Kater.Ka sich ja bereits geäußert.

    Ich würde auch Beitragsfrei stellen, 2,5% steuerfrei ist kein Bringer, allerdings sind das in etwa die sichereren Anlagen wie TG und FG, diese müssen allerdings noch versteuert werden. Allerdings hast du noch 25 Jahre bis zur Rente, da könnte ein ETF nach Steuern etwa 5% bringen. Was für dich günstiger ist, kann dir hier keiner abnehmen.

    Für mich wäre das nicht sinnvoll. Zum Einen wüsste ich nicht, wie ich die bar zahlen sollte (Geldkoffer? siehe auch https://www.gesetze-im-internet.de/gwg_2017/__16a.html), zum Anderen hätte ich wenig Bock, mich permanent mit einer Wohneigentümergemeinschaft auseinander setzen zu müssen.

    Last but not least scheint die Veruntreuung von Hausgeldern sich zu einem neuen Sport zu entwickeln: mir ist eine WEG bekannt, die seit einigen Jahren hinter 600.000,00 € veruntreuter Hausgelder herrennt. Ein Bericht in Plusminus vor einigen Wochen zeigte, dass das lange kein Einzelfall mehr ist:

    https://www.ardmediathek.de/video/plusminu…zcwOGQyNjlhMTFk

    Da wohne ich lieber zur Miete...

    Hmm, wir haben auch unsere Wohnung vor einigen Jahren verkauft, Hauptgrund waren die Eigentümer-Versammlungen und die damit verbundenen Folgen. Gelder wurden zum Glück nicht veruntreut, aber bei 12 verschiedenen Inhabern, die auch noch in halb Deutschland verteilt leben, da waren 12 verschiedene Meinungen keine Seltenheit, zumal bei einigen Angelegenheiten auch noch die Inhaber der Nachbarhäuser mit entscheiden mussten, auch wir leben jetzt als Mieter deutlich ruhiger. Ist aber eine Einzelmeinung, sicherlich gibt es da weitaus positivere Erfahrungen. Da wir auch in einem Alter sind, in dem ein Wechsel in betreutes Wohnen oder gar ein Heimaufenthalt in den nächsten Jahrzehnten in Erwägung gezogen werden muss, ist auch diese Variante einfacher. Welches Geld für den Kauf genutzt werden soll, ist daher zweitrangig.

    Tomarcy du schreibst hier sehr häufig, dass wichtige Informationen fehlen, genau so ist es in diesem Fall. Wann braucht sie das Geld und in welchen Umfang? Danach richtet sich doch alles aus, ist ein Puffer vorhanden, wie hoch ist die zu erwartende Rente, lebt sie alleine oder ist sie verheiratet? Wird das Geld mit Renteneintritt dringend gebraucht oder nur für die schönen Dinge des Lebens? So lange man darüber nichts erfährt, sollte man keinen Tipp geben.