Beiträge von JuttaBirgit

    Ich sehe, dass viele mit diesem System nicht zurechtkommen.

    In den USA ist Verschuldung durch Kreditkarten ein größeres Problem, weil es dort auch normal ist, mehrere Kreditkarten zu haben. Bei uns verschulden sich Menschen eher durch Ratenkäufe, die sie nicht mehr bedienen können. Für junge Menschen sind Handyverträge eine Schuldenfalle: "Viele junge Menschen unter 25 Jahren sind überschuldet. Vor allem Internet und Handy sind für Schulden hauptursächlich. [...] Damit sie sich das neueste Modell leisten können, schließen sie häufig Verträge ab, in denen das Gerät enthalten ist. Diese sind jedoch nur auf den ersten Blick Schnäppchen. Im Schnitt ist das Handy am Ende wesentlich teurer als beim direkten Erwerb. Auch lange Laufzeiten erhöhen die Gefahr, Handyschulden anzuhäufen. Zum einen sind sie lange an den Vertrag gebunden und müssen die anfallenden Kosten demnach auch bis zum Ende Monat für Monat tragen. Zum anderen sind sie so weniger flexibel und können nicht zeitnah zu einem günstigeren Anbieter wechseln" (https://www.schuldnerberatung.de/handyschulden/). Über die Vermeidung von Schuldenfallen sollte man heute wahrscheinlich schon in der Schule sprechen.

    Wenn diese Leute bezüglich der Finanzen fit wären, würden sie nicht in der Verraucherverbratung arbeiten

    Also, ich hatte mal vor ca. 3 Jahren so eine Beratung. Damals ging es u. a. darum, dass eine private Rentenversicherung fällig wurde und ich die Wahl zwischen einer monatlichen Rente oder einer Einmalzahlung hatte. Die noch sehr junge Beraterin riet mir zum Schluss zur Einmalzahlung. Warum? "Ich glaube, Sie sind in der Lage, das Geld gut anzulegen. Sie wissen z. B. was ein ETF ist. Viele Leute, die hierher kommen, wissen das nicht". Ich habe mich natürlich auch anderweitig informiert und mich gegen ihren Rat entschieden. D.h. nicht, dass ihr Rat falsch/schlecht war, ich hatte nur andere Prioritäten. Gut an der Beratung fand ich, dass man im Vorfeld die gesamte finanzielle Situation auflistet, festes Einkommen, Ersparnisse, etc. und dass sich die Beratung an dieser Situation und den persönlichen Wünschen (Sicherheit, Rendite, wenig Arbeit, etc.) entlanghangelt. Die Entscheidung wird einem nicht abgenommen, aber man erhält doch einige Tipps. Die Beratung ist auch nicht kostenlos, sie kostet ca. 160,00 Euro.

    Ich bekam von Barclays folgende Mail:

    Zitat

    Barclaycard heißt jetzt Barclays. Deshalb erhalten Sie in einigen Wochen Ihre neue/n Barclays Kreditkarte/n.* Ihre bisherige Barclaycard Kreditkarte verliert 4 Wochen nach Erhalt der neuen Karte automatisch ihre Gültigkeit – unabhängig vom Ablaufdatum, das auf der Karte steht. Die Barclaycard Kreditkarte kann dann nicht mehr eingesetzt werden. Mit der neuen Karte bestätigen Sie Ihre Zahlungen mit Karten-PIN statt wie bisher mit Unterschrift. Gut zu wissen: Die Karten-PIN, die Sie von Ihrer bisherigen Barclaycard Kreditkarte kennen, ändert sich nicht. Mit Erhalt der neuen Barclays Kreditkarte stehen Ihnen außerdem neue Funktionen zum PIN-Management in der Barclays Privatkunden App und im Online-Banking zur Verfügung.

    Ich habe bei meiner Karte auch "100 Prozent Rückzahlung" eingestellt. Ich war mir nicht sicher, ob hier Zinsen anfallen. Deshalb habe ich die Summe vorher per Lastschrift von meinem Referenzkonto abbuchen lassen. Ich werde es beim nächsten Mal wahrscheinlich drauf ankommen lassen, gehe aber davon aus, dass bei 100 Prozent Rückzahlung keine Zinsen anfallen.

    Es gibt nun eine PIN. Das finde ich gut.

    Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Eine PIN habe ich natürlich auch bekommen. Ich habe die Karte einmal an der Tankstelle benutzt (unter 50,00 Euro). Da musste ich die PIN nicht eingeben, bei der EC-Karte muss ich sie sonst eingeben. Ob ich die PIN bei größeren Beträgen eingeben müsste, kann ich nicht sagen, weil ich sie nur selten benutze.

    Ich habe seit 2019 eine Barclaycard Visa für den "Fall der Fälle", z. B. kostenloses Geldabheben im Ausland, etc. Der "Fall der Fälle" trat allerdings nie ein und im September schrieb man mir, dass ich die Karte innerhalb der nächsten sechs Wochen benutzen müsse, ansonsten werde man mein Konto kündigen. Dies habe ich inzwischen zweimal getan. Für Wenig-Nutzer ist die Karte insoweit geeignet, wenn man sie wenigstens ab und zu einsetzt. Dass man keine PIN eingeben muss, stört mich eher, es gibt da auch keine Einstellung im Konto, die man ändern könnte, möglicherweise geht das über die Hotline.

    Hallo Paula,

    ich bin 63 und "Noch-Nicht-Rentnerin". Mich beschäftigen aber ganz ähnliche Fragen.

    Ich würde mir mit der Entscheidung Zeit lassen und mich auch aus verschiedenen Quellen informieren. Ich habe mir z. B. das Buch "Finanzplaner 60+. Steuern, Recht und Finanzen für die zweite Jahreshälfte" von der Stiftung Finanztest gekauft, das einige nützliche Tipps enthält.

    Auch eine Finanzberatung bei der Verbraucherzentrale kann ich dir empfehlen, es wird dort zunächst ein Profil erstellt (Ersparnisse, Einnahmen, Ausgaben, Risikobereitschaft), anhand dessen man konkrete Tipps erhält, die dann in einer Beratungsdokumentation festgehalten werden. Ich selber habe auch 50.000 Euro Ersparnisse, davon sind 20.000 in ETFs angelegt, der Rest in Fest- oder Tagesgeld.

    Es geht hier nicht nur um die Kontogebühren, sondern das reicht viel tiefer.

    Wie "tief" es reicht, hängt auch davon ab, wie lange ich bei einer Bank bin. Manche haben ein ordentliches Sümmchen zurückbekommen, es kann sich also lohnen, hier tätig zu werden. Ich bin erst seit 2018 bei der Sparda Bank Baden-Württemberg, da ist außer den Kontogebühren seit Oktober 2020 nichts an Kosten zusammengekommen. Und hier hatte ich die Möglichkeit, das Geld zurückzubekommen, aber dann wäre mein Konto gekündigt worden. Davor war ich jahrelang bei der Postbank, da könnte ich möglicherweise etwas zurückfordern, aber dafür ist mir meine Zeit zu schade, das jetzt rückwirkend zu recherchieren.

    Ich stehe jetzt drei Jahre vor der Rente und würde, wäre ich noch einmal 34, Folgendes anders machen:

    1) Ich würde mir mehr Gedanken über die private Altersvorsorge machen und dafür einen ETF-Sparplan einrichten. Den hast du bereits, aber bei deinem Einkommen würde ich wahrscheinlich mehr als 250,00 Euro sparen.

    2) Ich würde mir eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung zulegen. In deinem Alter, ohne Vorerkrankungen, dürfte das noch nicht so teuer sein. Je älter man wird, umso schwieriger wird es.

    Habe gerade das in den AGBs gefunden:

    Wiederanlage 
    Sollte durch den Kontoinhaber bis zum Fälligkeitstermin kein Auftrag zur weiteren Verwendung des Anlagebetrages vorliegen, wird das Festgeldkonto um die ursprünglich vereinbarte Laufzeit zu den dann gültigen Zinsen prolongiert. Die neuen Konditionen wird Klarna dem Kontoinhaber durch Zusendung einer neuen Anlagebestätigung mitteilen.

    Zur eigentlichen Frage: Ich zahle praktisch überall wo es geht mit einer Kreditkarte, via Apple Pay. In Vor-Corona-Zeiten dauerte das eine Sekunde, mit Maske und PIN eingeben drei Sekunden. Ich brauche praktisch nur noch für den Wochenmarkt, den Bäcker und den Metzger Bargeld.

    Ja, aber wie in dem Artikel, den du verlinkt hast, steht, wird die Girokarte momentan beim stationären Einzelhandel zu 100 Prozent akzeptiert. Warum sich also 2 PINs merken, wenn eine reicht. Online kam ich bisher mit Lastschriftverfahren vom Girokonto (BahnCard) oder PayPal aus. Aber natürlich kann eine Kreditkarte irgendwann nützlich sein, deshalb habe ich sie jetzt auch aktiviert.

    Wenn man Online einkauft, kann man meist nur Vorkasse leisten oder per Kreditkarte zahlen. Paypal bei mir gleich Kreditkarte.

    Ja, ein Paypal-Konto habe ich. Da war bisher nur mein Girokonto eingetragen. Jetzt habe ich die Kreditkarte hinzugefügt und für eine Transaktion diese Zahlungsquelle gewählt. Bei Barclaycard ist der Umsatz aufgeführt, also dürfte die Karte nun aktiviert sein.

    Ich bin bisher ohne Kreditkarte ausgekommen. 2019 habe ich dann doch eine kostenlose Barclaycard Visa beantragt, eher vorsorglich, weil ich dachte, wenn ich mal ins Ausland fahre, kann ich damit kostenlos Geld abheben.

    Nun bin ich aber nicht ins Ausland gefahren und die Barclaycard kam nie zum Einsatz. Jetzt schreibt mir das Unternehmen, dass sie mir das Kreditkarten-Konto mit einer Frist von zwei Monaten kündigen, weil meine Karte schon lange nicht mehr zum Einsatz gekommen sei. Wenn ich die Karte behalten wolle, müsse ich sie in den nächsten sechs Wochen einsetzen.

    Nun, ich könnte die Karte benutzen, aber für was? Soll ich einfach an einem Automaten Geld abheben, damit ich die Bedingung erfülle, dass die Karte benutzt wurde? Oder soll ich lieber bei meiner Bank (Sparda Ba-Wü) eine Mastercard Standard beantragen? Die Karte selber ist kostenlos, aber Bargeldabhebungen im Ausland sind es wohl nicht.

    Wahrscheinlich musst du dich sofort bei der Arbeitsagentur melden:

    Zitat

    Ob bei Arbeitslosigkeit ein Anspruch auf Krankengeld besteht, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Krankengeld steht dir zu, wenn du zum Zeitpunkt der Krankschreibung Leistungen der Arbeitsagentur beziehst. Befindest du dich in Bezug von Arbeitslosengeld I (ALG I) , zahlt die Arbeitsagentur diese Leistung in den ersten sechs Wochen einer Krankschreibung weiter. Danach schließt sich Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse an. Kein Anspruch auf Krankengeld bei Arbeitslosigkeit besteht für Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II). Allerdings wird diese Leistung prinzipiell unbefristet gezahlt. Der Anspruch auf Krankengeld besteht zudem nicht, wenn du keine Ansprüche gegen die Agentur für Arbeit besitzt. Dies kann zum Beispiel aufgrund einer Sperrzeit der Fall sein.