Beiträge von Dissi

    Du hast aber den Artikel von Finanzfluss in 2 gelesen, oder hast du das auch für später aufgehoben(-schoben)? Wenn du es gelesen und verstanden hast, dann verstehe ich nicht, dass du so ein Risiko überhaupt erwägst.

    Zugegeben, ich habe ihn überflogen, da ich den Artikel damals schon gelesen habe, bevor ich mich ans P2P gewagt habe. Und ich weiß, dass es risikoreich ist, habe ich ja selbst dazugeschrieben ;)

    Es ist auch nicht mein gesamtes erspartes was ich darin investiere, ich habe geschrieben, dass ich einen ETF-Sparplan bereits habe, also habe ich mindestens noch eine andere Investition :) Ich wollte nur nicht alle (unwesentlichen) Beträge nennen^^

    P2P = Peer-to-Peer-Kredite

    Ich hoffe du ziehst hier kein Werbeposting für die genannten Firmen auf…

    Genau, Peer-to-Peer-Kredite

    Und nein, ein Werbeposting ist absolut nicht beabsichtigt! Da würde ich ganz anders das Blaue vom Himmel sprechen, keine Angst ;)

    Und ja, stimmt, ein Disclaimer, dass die oben genannten Werte im BEST-CASE-SZENARIO herauskommen würden, würde evtl. etwas weniger für Missverständnisse sorgen, das stimmt.

    Ich hab halt diese zwei Ideen und muss mich für eine entscheiden, was mir eher schwer fällt, denn ja, auf der einen Seite ist es rechnerischer mehr, wenn ich es in den ETF investiere, als mit 50€ monatlich vom P2P Konto den Sparplan aufzustocken. Und es birgt weniger Risiko. Auf der Anderen Seite möchte ich aber auch nicht die Auszahlungen der P2P missen müssen, zumindest die Jährliche von Mintos wäre schön, um halt eben so Dinge wie die Autoversicherung begleichen zu können. Aber beides gleichzeitig geht halt nicht^^

    Daher wollte ich eure Meinung dazu hören.

    Hallo zusammen,

    es ist endlich soweit: Mein allererster Fonds bei meiner Hausbank hat endlich meinen Zielwert erreicht! Ich würde diesen nun verkaufen.

    Jetzt stellt sich mir allerdings die Frage: Wohin mit dem Geld? Es handelt sich um recht schöne >10k.

    Ich habe 2 Gedanken/Ideen/Strategien:

    1. jeweils 5k in P2P aufstocken (risikoreich, ich weiß)

    2. alles in den ETF

    Die Ideen im Detail (kurze Vorgeschichte):

    Ich bespare bereits einen MSCI ACWI ETF (was ich später damit mache weiß ich noch nicht, ich spare einfach mal^^). 250€ monatlich bzw. jetzt aufgestockt auf 300€ monatlich. Zudem habe ich meine ersten Erfahrungen mit P2P gemacht: Bondora Go&Grow und Mintos. Beide jeweils mit 250€.

    Zu Idee 1: jeweils 5k in Bondora Go&Grow und Mintos. Der Plan ist langfristig in beide Anbieter jeweils 10k zu investieren. Bei Bondora würde ich somit monatlich etwa 50€ erhalten, die ich auszahle und in den ETF-Sparplan investiere/aufstocke. Und bei Mintos sogar ~1,5k jährlich (glaube ich in etwa wars). Damit könnte ich die Steuern für Mintos und Bondora decken, meine Autoversicherung bezahlen (dafür geht zur Zeit ein Teil des 13. Monatsgehalts drauf) und hätte sogar noch ~150€ übrig, die ich mir "gönnen" kann, sozusagen.

    Zu Idee 2: Vorausgesagt ich bin schlecht in Mathe, aber ich habe mir mal ausgerechnet: 50€ monatlich mehr würde ich über 100 Jahre brauchen, um mit Idee 1 auf denselben investierten Betrag zu kommen. Zudem wäre es weniger risikoreich, da es breit gestreut ist und (zumindest Mintos) halt ziemlich volatil ist bei einer Kriese, was die %-Werte/Zinsen angeht. Es wird in private Konsumkredite investiert und wenn ein Privater nicht zahlen kann, erhalte ich mein Geld nicht zurück. Bondora hätte ich immer fix die 6%, vorausgesetzt, dass Bondora ihre Konditionen auch bei einer Kriese nicht ändern würde. Auch die Steuererklärung würde weniger kompliziert sein. Dafür fällt halt die monatliche/jährliche Auszahlung flach...

    Daher würden mich mal eure Blickwinkel auf diese 2 Ideen interessieren, um besser einzuschätzen oder auf Dinge zu kommen, die ich in meinen Plänen nicht berücksichtigt habe. In der Zwischenzeit parke ich das Geld auf dem Girokonto, bis ich mich entschieden habe.

    Ich weiß, niemand von euch hat eine Kristallkugel, die voraussagt, dass ich mit Idee X 100% erfolg haben werde ;) Mich würde nur mal eure Meinung und eure Blickwinkel darauf interessieren.

    Vielen Dank,

    Dissi :)

    Bei uns gibt es auch das sogenannte KVW, die machen die Steuererklärung für 80-90€. Den Steuerberater nehme ich von meinem Vater, der hat schon einen und würde bei ihm anfragen (ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Vater sogar die Kosten übernehmen würde für das eine Gespräch). Anschließend würde ich jährlich den Service vom KVW nutzen für die Steuererklärung. Oder ich informiere mich mal, wie man die online ausfüllt, wären halt wieder 80€ die man sich sparen würde, wenn man eh schon Kapitalertragssteuer zahlen muss^^

    Hört sich doch ganz vernünftig an. Du weißt, dass du Cryptos nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei verkaufen kannst?

    Aus Erfahrung würde ich das alte Konto noch für ein Jahr halten. Gerade Sachen wie Versicherung, Finanzamt und Co, die einmal im Jahr nur abgebucht wegen, vergisst man gerne, beim Umstellen.

    Wie BS.C richtig gesagt hat komme ich aus Südtirol, da haben wir leider andere Gesetze, die dank unserer Ministerpräsidentin Meloni noch blöder geworden sind, weil wir jetzt für das Halten der Cryptos 2% jährlich zahlen müssen. Nur fürs halten, ohne einen Gewinn realisiert zu haben... Plus dann nochmals 26% auf den Gewinn :rolleyes:

    Versicherung mach ich manuell eine Überweisung, Finanzamt weiß ich gar nicht, wie das geht, müsst ich den Steuerberater fragen. Aber ich glaube bei der Steuererklärung kann ich auch direkt zahlen, wenn ich möchte und sonst Guthaben bekommt man z.B. über die Lohnverrechnung :/

    Aber das ist ein guter Punkt, muss ich mich informieren, danke :)

    Hi,

    nachdem ihr mir versucht habt klarzumachen, dass ein finanzieller Neustart keine schlechte Idee wäre, alles aufräumen und einfach neu machen, habe ich jetzt einen Plan, den ich hier erzählen möchte.

    Meine Ziele:

    1. Weg von der traditionellen Bank

    2. Notgroschen anlegen

    3. In 1 ETF investieren

    Das habe ich schon:

    - ETF-Sparplan bei Scalable umgestellt auf einen ACWI

    - Revolut Account mit Pockets für:

    + Wechselgeld (x5)

    + Monatsüberschuss

    + Urlaubsgeld

    - Bunq Account

    Das brauche ich noch:

    1. Termin mit Steuerberater um die beste Vorgehensweise für die (noch) nicht gezahlten Steuern zu finden, damit ich meine Kryptos auszahlen kann, ohne Angst vor dem Finanzamt haben zu müssen

    2. Neuen IBAN bescheidgeben:

    - Arbeitgeber

    - Scalable Capital

    - Bus-Abo (auch wenn ich es nicht mehr nutze, aber man weiß nie)

    3. Fonds bei der Hausbank auflösen

    4. Steuern + Strafe zahlen

    5. Notgroschen an Bunq überweisen

    6. Rest an Scalable überweisen für den ETF

    Der Plan erklärt:

    Ich möchte weg von der traditionellen Bank, da diese viele Kosten verursacht (unter anderem 8,90€ monatlich für die Kontoführung). Daher möchte ich für tägliches Geld Revolut nutzen, was kostenlos ist (für meine Bedürfnisse). Zudem soll der Notgroschen separat sein. Dies hat für mich mehrere Vorteile:

    1. Kein direkter Zugriff vom täglichen Konto aus -> kann ich nicht "mal etwas draus entnehmen und zahle es später wieder ein", weil ich genau weiß, dass ich das nicht schaffen werde, da dann eine Hürde überschritten ist und ich mir ein nächstes Mal wieder Geld draus entnehme. Zudem zahle ich es anschließend nicht zurück hinein, was mich dann demotiviert

    2. Bin ich flexibel: Ich kann jederzeit drauf zugreifen und abheben, wenn ich etwas brauche

    3. Auf Revolut würde es nur herumliegen. Auf der Bank würde es mir minimal Zinsen schaffen, während ich 8,90€ monatlich für die Kontoführung zahle. Bei Bunq ist es sicher aufbewahrt, also sicher vor mir, kostenlos und ich erhalte aktuell 1,56% an jährliche Zinsen, die wöchentlich ausgezahlt werden.

    Somit hätte ich:

    1. Einen Notgroschen mit 10k Start auf die ich wöchentlich Zinsen erhalte

    2. Ein sortiertes Konto für Zahlungsein- und -ausgang plus Ausgabenübersicht/Budgetierung

    3. Einen Sparplan von 250€/Monat auf einen ACWI

    Was haltet ihr von diesem Plan? Was würdet ihr verbessern/anders machen?

    Vielen Dank für euren Input :)

    Rezensionen im Internet sind sehr häufig hauptsächlich negativ, da sich die Unzufriedenen primär zu Wort melden. Ich kann dir nichts Flatex sagen, aber ich würde nicht aufgrund von Rezensionen so etwas entscheiden, vor allem nicht im Finanzbereich. Warum probierst du es nicht einfach eins beim Broker deiner Wahl zu eröffnen? Du bist ja nicht mit deinem Broker verheiratet und dein Kind auch nicht.

    Da wirst du vermutlich recht haben.

    Aber es ging mir mit dem Beitrag auch darum alternative Broker zu finden, sofern es welche gibt und zu sehen wie zufrieden die Leute mit denen sind, dass ich einen besseren Überblick habe und auch eine Alternative aussuchen kann, denn so ist es "nur" Flatex, was meinen Kriterien entspricht, aber es wäre kein Fehler, wenn es 2-3 weitere geben würde und ich damit vergleichen kann ;)

    Hi,

    wie einige sicherlich schon mitbekommen haben, möchte ich für mein Kind ein Wertpapierdepot eröffnen. Es soll ein eigenes für das Kind sein, also ein Kinderdepot.

    - Welchen Anbieter habt ihr dazu gewählt?

    - Wie zufrieden seid ihr damit?

    - Hat euer Anbieter kostenlose ETF Sparpläne?

    - Welche Kosten gibt es?

    Ich weiß, jemand hat schon einen Artikel von Finanztip verlinkt in einem meiner Beiträge, den hab ich mir auch angeschaut. Aber da gibt es nir 2 Anbieter mit kostenlosem Sparplan. Aber Flatex z.B. habe ich mir die Reviews angeachaut und die sind ziemlich negativ, besonders bei Eröffnung des Kinderdepots, was mich als Südtiroler noch mehr abschreckt, da es nicht DE Ansässige sicherlich noch schwerer/komplizierter haben. Der Andere ist ING, wo halt zudem noch ein Girokonto dabei ist/wär/sein kann? Für das Girokonto hätte ich gerne einen anderen Anbieter, damit so Anlagen und alltägliches Geld klar getrennt sind. Daher würde dieser Anbieter für mich auch wegfallen.

    Einige der Finanztip-Anbieter im Artikel haben auch teilweise kostenlose Sparpläne, wovei sich mir dann die Frage stellt: Wie kann ich mir das vorstellen - es gibt von 100 Sparplänen 10 Kostenlose, die immer kostenlos sind, oder es gibt eine Zeit lang Sparplan X kostenlos, danach ist Sparplan X kostenfällig, aber Sparplan Y kostenlos, oder gibt es gewisse Voraussetzungen (z.B. mindesteinlage 25€ oder mindestens 2 mal im Quartal ausgeführt oder so) damit diese kostenlos sind?

    Vielen Dank für eure Antworten :)

    Ausschüttend vs. Thesaurierend: Auch hier würde ich umgekehrt denken. Dein Ziel muss ja sein, die Ausschüttungen eben gerade nicht für den normalen Betrieb zu verbrauchen. Die sollten re-investiert werden! Sonst raubt Dir das gehörig Rendite. Das geht mit einem Thesauriere eben automatisch und Du kommst gar nicht erst in Versuchung, die Ausschüttung für Elektronischen Schnick-Schnack auszugeben ^^ .

    Vlt habe ich mich falsch ausgedrückt: natürlich bevorzuge ich thesaurierer, die wieder reinvestieren für den Zineszinseffekt sozusagen. Aber irgendwann, wenn Summe X erreicht wurde hätte ich doch gerne einen Ausschüttenden, dass ich eben ein zusätzliches Einkommen habe. Also doch 2 ETFs: einen zum Ansparen (thesaurierend) und einen zum Ausschütten. Vlt könnte man die 12k in den Ausschüttenden stecken, dass man eine Kleinigkeit erhält und den Rest in den Thesaurierenden.

    Ich würde ja denken, dass es für Dich gerade am übersichtlichsten wäre, jetzt direkt ALLES zu verkaufen

    Das wäre auch eine Idee - alles innerhalb 3 Jahre aufteilen (für den Steuerfreibetrag):

    1. Dieses Jahr die Bank auflösen und zu Revolut wechseln. Sobald alles gewechselt wurde den Sparplan auf Scalable einstellen und auf einen ACWI thesaurierend in Revolut ansparen. 7k Notgroschen in ein Pocket packen, die 12k in einen ausschüttenden ACWI.

    2. Nächstes Jahr dann die Kryptos verkaufen und alles in den thesaurierenden ACWI thesaurierend auf Revolut packen.

    3. In 3 Jahren, wenn sich der Wert weiterhin etwas nach oben entwickelt hat (hoffentlich^^) die ETFs bei Scalable verkaufen, das Geld an Revolut senden und wieder in den ACWI thesaurierend stecken.

    Wieso soll der ACWI ausschüttend sein?

    Rein aus psychologischer Sicht:

    Thesaurierend -> ich muss Anteile entnehmen

    Ausschüttend -> ich habe das Geld zur verfügung, ohne etwas zu entnehmen

    Und auch 'etwas entnehmen' senkt die hemmschwelle, nicht ein anderes mal doch auch etwas zu entnehmen.

    Wenn Du irgendwann vor hast, den Word und EM in ACWI umzuschichten, wieso machst Du das nicht sofort? Dann hättest Du einen ETF, das wäre maximal übersichtlich.

    Zum einen weil Finanzfluss immer meinte 70-30 Portfolio (auch wenn das mit 200 + 50 nicht ganz aufgeht) zum Anderen, weil ich einen ACWI nicht auf den Schirm hatte damals. Sicher, ich kann den Sparplan umschichten und 250 in einen ACWI packen und die bereits gekauften Anteile halten und irgendwann verkaufen oder direkt umschichten. Aber mir ist das nicht zu unübersichtlich.

    Außer dem Notgroschen willst Du 100% in Aktien-ETF gehen? Das kann man machen, man sollte sich nur bewußt entscheiden

    Hätte ich gedacht, ja, warum, was ist falsch dabei?

    Du findest 8,90 €/m zu viel für Dein Girokonto. Vertraut mit deutschen Verhältnissen würde mir das auch sparen wollen. Andererseits: Das ist von der Größenordnung das, was eine Schachtel Zichten kostet - und die brauchst Du vermutlich jeden Tag. Sprich: Rauchen aufzuhören hat finanziell gesehen den größeren Hebel als ein Kontowechsel. :)

    Warum soll ich 8,90€ im Monat zahlen, nur weil die meiste Zeit da 10€ rumliegen, weil der Rest eh auf Crypto.com oder Revolut ist, wenn es auch kostenlose Alternativen gibt? ;)

    Und ja, die Schachtel Zichten kostet bei uns um die 5€ aber der Tabak ist 7-8€ welchen ich eher wöchentlich kaufe. Von daher hast du schon recht, ist das der größere Hebel. Aber der bringt mir zumindest was^^ wie schon gesagt, nur damit ich 10€ "sicher" herumliegen habe 8,90€ zu zahlen ist dann schon viel :D

    Edit:

    Eben, der Tabak bringt mir was und dafür gibt es (zumindest für mich zur Zeit) noch keine kostenlose Alternative, wohingegen es bei dem Konto sehr wohl kostenlose Alternativen gibt :)

    Hallo,

    nachdem nun in einem anderen Thread gesagt wurde ich solle mir einen Plan erstellen, bin ich jetzt dabei. Also kurz: ich habe einiges an Wissen erlangt, bin schon investiert, habe auch etwas Geld dazu, aber mir fehlt die Grundstruktur (Notgroschen).

    Ich habe bei meiner Hausbank 3 Fonds. Im Einen habe ich mein bis 18 Jahre erspartes Geld investiert (12k). Das vermische ich ungern mit dem restlichen Geld/Anlagen, weil es etwas besonderes für mich ist.

    Die anderen beiden Fonds machen etwa 7k aus.

    Dann spare ich zur Zeit 2 ETFs (thesaurierend) an: monatlich 200€ MSCI World und 50€ MSCI EM bei Scalable.

    Zudem habe ich in etwa 20k-25k im Kryptoportfolio.

    Meine Idee wäre es jetzt die Bank zu wechseln und alles neu zu strukturieren. Weg von der 0815 Hausbank, hin zu Revolut, da dies kostenlos ist und ich das Konto schon seit einiger Zeit habe, da ich es mal ausprobiert habe.

    Ich habe alles gerne etwas aufgeteilt. Daher hätte ich mir das so irgendwie gedacht: den MSCI World und EM weiterhin besparen auf Scalable. Dann bei Revolut eine Pocket erstellen als Notgroschen, in dem ich die beiden Fonds von gesamt 7k packe.

    Die 12k die ich gerne separat hätte, könnte ich in Revolut in einen ACW ausschüttend investieren, da ich vorhabe irgendwann die MSCI World und EM zu verkaufen und in einen ausschüttenden ACW investieren für ein weiteres Monatsgehalt im Jahr. Dann hätte ich jetzt schon eine Kleinigkeit die ausgeschüttet wird und für die Zukunft schon einen Bereit den ich dann nach Verkauf der beiden aufstocken kann.

    Fehlen noch die Kryptos. Die könnte ich ebenso in einen ACW packen (Revolut), dieses mal thesaurierend, als mittelfristige Anlage, wenn mal alles reißt, kann ich daraus etwas (im besten Fall nur die Dividenden) herausnehmen. Und sonst bleiben die halt im ACW investiert und werden jährlich mehr durch die reinvestierenden Dividenden. Bis ich dann irgendwann in Zukunft alle verkaufe und in den ausschüttenden ACW investiere.

    Aber macht so eine Aufteilung überhaupt sinn? Wie würdet ihr vorgehen/was würdet ihr mir raten?

    Danke für eure Ratschläge :)

    Ich persönlich würde mir aber erst einen Plan machen und dann die Suche nach einer neuen Bank starten.

    Den Plan habe ich so grob. Zu Hause schreibe ich ihn nieder und eröffne gleich nochmal einen Thread zu einem Thema dazu hier. Und neue Bank hätte ich auch schon, dachte da an Revolut, weil ich das Konto ja schon habe und es an sich kostenlos ist, also kommt auf das Abo an, aber es gibt auch ein kostenloses Startabo, welches ich zurzeit habe. Reiseversicherung und so mit Pro oder Pro+ oder wie die einzelnen Stufen heißen brauche ich eh nicht^^

    Lastschriften müssen natürlich umgestellt werden. Dafür wirst du mal schauen müssen was so alles von deinem Konto regelmäßig abgebucht wird, wer dir regelmäßig Geld überweist usw. Wenn es dein Onlinebanking zulässt, dann geh mal ein Jahr durch. Und dann lässt du dein altes Konto erstmal parallel zu deinem neuen bestehen, bis wirklich alles zuverlässig umgestellt ist und du das alte Konto definitiv nicht mehr brauchst.

    Naja, es ist echt überschaubar. Also wie schon vorher geschrieben, Lohn kommt herein, ich überweise manuell 1k an Crypto.com oder Revolut für die monatlichen Ausgaben, die Wohnungsspesen an meine Freundin und Scalable zieht per Sparplan das Geld ein.

    Wichtig ist die Fonds auflösen, bevor ich das Konto schließe^^

    Ansonsten wird eigentlich nichts abgebucht. Autosteuer und Versicherung wird sowieso manuell gemacht, müsste von Revolut aus auch gehen, Handy wird über Crypto.com oder dem Revolutkonto aufgeladen. Die Wohnung läuft auf meiner Freundin, daher wird Strom, Internet usw. von ihrem Konto abgebucht, da muss ich mich nicht drum kümmern. Und Lohn bekomme ich nur einen pro Monat^^

    Das KANN aber natürlich ein Anfang sein. Ein Neustart sozusagen

    Was gibt es bei so enem Neustart zu beachten? Ich muss meinem Arbeitgeber den neuen IBAN mitteilen, auf Scalable evtl. den neuen IBAN angeben, dass es mir davon den Sparplan abzieht und der Rest sind eigentlich nur Überweisungen die ich selbst mache... Muss ich sonst nich irgendwo bescheidgeben?

    Es nutzt dir nichts wenn du vor uns darüber schreibst für was du gerne ausgibst

    Naja, das ist meine Art zu reflektieren, so fallen mir die Sachen auf. Von daher nützt es mir schon etwas ;) aber sicher, nur weil ich es hier schreibe heißt das nicht, dass ich nachher automatisch 100€ mehr auf dem Konto habe^^ da muss ich selbst handeln.

    Da hilft nur dir persönlich einen Plan, eine Strategie anzufertigen und den strikt zu befolgen

    Plan und Startegie ist gut, das habe ich nie. Meine Strategie ist: einfach mal machen und schauen, was dann rauskommt, wohin es mich führt und dann weiter entscheiden xD nicht nur in den Finanzen, auch in den sonstigen Bereichen des Lebens meine ich.

    Vlt wäre es mal ein Plan, dass wir zum eigentlichen Thema dieses Threads zurückkehren: Wie bei der Bank das Konto auflösen und was danach? Das ist denke ich mal der wichtige erste Schritt, weil ja, den Sparplan umfließen lassen in den Notgroschen, ok. Nur, wo park ich dann den Notgroschen? Bei der Bank geht dann ja nicht mehr. Dann habe ich vlt grad ein Tagesgeld oder so eröffnet und schließe es die Woche drauf wieder^^

    Also die eigentliche Frage ist dann wahrscheinlich: Soll ich das Konto bei der Bank schließen? Bzw. Vorher die Fonds verkaufen und dann schließen. Dann hätte ich etwas für den Notgroschen und müsste nicht den Sparplan ändern.

    Kryptos verkaufen, auch gut, aber eins nach dem Anderen: zu erst Bank, im nächsten Jahr dann Kryptos (Steuerfreibetrag nutzen). Kryptos deshalb im nächsten Jahr, weil ich bei Crypto.com Earn die CRO auf ein Jahr gesperrt habe für 20% p.a., die bekomme ich erst nächstes Jahr im März wieder.

    Revolut eignet sich da recht gut mit den Pockets. Ich finde es nur schade, wenn das Geld dann dort nur so rum liegt ohne Zinsen und nichts zu bekommen... Aber wäre mal ein Anfang :)

    Dann könnte ich auch Bugedtieren mit den Pockets, habe auch die Ausgaben in einem schönen Diagramm angezeigt usw.

    Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Hier musst du deinen eigenen Weg finden. Wenn du nicht dazu bereit bist dich selbst einzulesen (bzw. einzuhören, einzugucken), wird es vermutlich schwierig. Und diese Empfehlung kann ich nur immer wieder wiederholen - bisher ist sie wohl noch nicht auf fruchtbaren Boden gestoßen. Falls du nicht lesen willst vielleicht ein Tipp: hör dich doch zum Beispiel durch die "Geld ganz Einfach" Podcastfolgen von Finanztip durch. Fang bei der ersten Folge an und hör immer weiter. Überspringe ggf., wenn es um spezifisch deutsche Themen wie Steuern geht.

    Wir kennen deine genauen Lebensumstände nicht. Selbst wenn du uns hier alles offen legst, wirst du hier kein Money-Mindset-Coaching bekommen können. Gibt auch professionelle Hilfe für sowas, da kann ich aber nichts empfehlen. Du solltest dich aus meiner Sicht einfach mit dem Thema beschäftigen - dann ergibt sich daraus ein Mindset.

    Was würde es dir jetzt helfen, wenn ich dir sage, dass ich 25% meines Nettogehalts jeden Monat langfristig wegspare und meine Gesamtsparquote bei über 40% liegt, wenn man mal das Sparen für Urlaube und Anschaffungen mitzählt? Dass ich darauf achte was unnötige Ausgaben sind? Vielleicht am ehesten noch, dass mir persönlich tatsächlich das (weitgehend automatisierte) Tracking aller Einnahmen und Ausgaben hilft und ich somit auch meine Hobbys oder den Restaurantbesuch ohne Gewissensbisse machen kann, da ich immer einen guten Überblick hab. Allerdings hatte ich schon bevor ich mit dem Tracking angefangen hab ein aus meiner Sicht gutes Mindset. Da waren es dann eben eher 15% langfristige Sparquote und ich hab mich was meine Alltagsausgaben angeht immer am ungefähren Stand meines Girokontos orientiert. Hat auch gut geklappt - für mich. Wollte es eben optimieren. So generell lässt es sich nicht sagen und ich will auch keineswegs den Anschein erwecken, dass man nun in einen Zahlenvergleich gehen sollte. Zahlen machen ja kein Mindset.

    Du hast einige Punkte genannt, an denen du doch ansetzen könntest was dein Ausgabeverhalten und letztlich dein Mindset angeht. Ob du das schaffst musst du selbst wissen.

    Gesund ist es vermutlich, wenn man stets den Überblick behält, seiner Verantwortung entsprechend handelt, z.B. spart aber auch für die Familie notwendige Ausgaben tätigt - und sich dann wenn das alles geregelt ist auch etwas gönnen kann ohne im Hinterkopf zu haben, dass man doch eigentlich jetzt verschwenderisch ist.

    Sorry, dein Punkt mit dem Informieren stößt nicht ins leere, hab nur immer vergessen darauf einzugehen :| ich hab mich schon informiert bzw lange Zeit Videos von Finanztip und Finanzfluss geschaut, dadurch mein Wissen gebildet. Ebenso das Buch von Finanzfluss habe ich gelesen. Also Vorwissen ist schon da. Nur die Praxis ist etwas durcheinander, wie so oft bei mir^^

    Und wie Meins23 schreibt wäre es sicher keine schlechte Idee vlt den Sparplan bei Scalable zu pausieren und einen Notgroschen ansparen, aber das "will" ich nicht. Also ich möchte schon einen Notgroschen ansparen, aber ich möchte nicht dadurch meinen Sparplan pausieren, es soll beides gleichzeitig geschehen^^ und das ist dann ein Problem, wenn das Geld nicht für beides reicht :/

    ja, das Mindset ändern wäre kein schlechter Beginn, da habt ihr recht ;)

    Aber das ist eine Sache, die andere Sache ist das Gehalt. Versteht mich nicht falsch, es ist an sich ausreichend und ich finde es fair für meine Leistung (Quereinsteiger in dem Beruf). Nur mehr würde halt immer gehen^^ würde ich mehr erhalten, würde ich sicherlich mehr ausgeben, da stimm ich euch zu, aber ich könnte mir auch etwas mehr zur Seite legen, um bspw. endlich mal den Notgroschen aufzubauen. Ich kann monatlich 250€ in langfristige, weltweite ETFs investieren, auch jetzt noch mit Kind und nur 30%-igem Gehalt der Freundin für die nächsten 2 Jahre. Aber dann hört es langsam wieder auf. Gut, vieles geht für auswärts Essen drauf, da könnte man evtl. reduzieren, aber Sushi schmeckt nunmal uns beiden so gut^^ aber ja, da könnte man wirklich mal wieder zurückschrauben. Und vlt. das Geld das ich mir dann spare auf die Seite packen. 13. Gehalt geht meist für Autoversicherung und -steuer drauf. Das 14. für den Urlaub, der mir auf der einen Seite gut passt, aber auf der Anderen eigentlich eher überflüssig für mich ist. Aber meine Freundin geht so gerne, dann möchte ich ihr halt den Gefallen machen und mitkommen :)

    Haushaltsbuch führen hab ich auch oft gehört. Hab ich auch versucht und mir dazu ein Kakebo gekauft. 2 Monate habe ich das befüllt und gesehen, was ich sowieso schon wusste^^ Anschließend verging mir die Lust dazu, weil ich dann mal etwas vergesse einzutragen, etwas falsch eingetragen habe, was alles durcheinander wirft usw. Da wäre Revolut z.B. wieder gut, das trackt automatisch die Ausgaben und ordnet diese in verschiedene Kategorien ein. Sicherlich nicht zu 100% korrekt, aber man kann diese dann auch manuell ausbessern ;)

    Und nochmals zum Thema Mindset: ich bin gut in sparen. Wie gesagt, 12k bis 18 Jahre aufgebaut/angespart und nie 1 Cent aus dem Sparbuch entnommen. Teilweise konnte ich mit dem Schulgeld/Taschengeld 1.000€ in einem Jahr zusammensparen, hatte aber trotzdem noch was übrig für Zigaretten, ab und zu ein Mittagessen in der Schule usw. Hab damals nicht viel gegessen, was auch wieder nicht korrekt/gesund ist, aber ich hatte einfach andere Prioritäten (Zigaretten und 1.000€ mehr auf dem Konto am Jahresende). Und ja, das Rauchen sollte ich auch mal wieder lassen, tut der Gesundheit und dem Geldbeutel gut ;) Aber das kann/mag ich ehrlichgesagt nicht lassen. Ich brauch einfach etwas zur Beruhigung, habe da noch keinen guten Ausgleich, keine Alternative gefunden (hat was mit meiner Psyche zu tun). Aber ich drehe mir die Zigaretten selbst anstatt die "Fertigzigaretten" zu kaufen, da dies günstiger ist.

    Was wäre ein gesundes Mindset im Sinne der Finanzen?

    Natürlich sind 1.000 Euro ein überschaubarerer Betrag. Du hast mit diesem Betrag gezockt und offensichtlich einiges gewonnen damit. Du hast also Glück gehabt. Dann lieber jetzt dein Glück realisieren, als noch lange zu warten. Zum Thema nicht beim Finanzamt angeben und Selbstanzeige bin ich raus, dazu kann und will ich nicht mehr sagen als dir zu empfehlen: schau, dass du sowas in Zukunft nicht mehr machst und kläre diese Sache so schnell es geht.

    Es ist völlig ok wenn man sein Hobby auch mit Kindern noch hat. Dafür hab ich volles Verständnis und wohl auch andere hier. Wenn Technik dein Hobby ist, dann kann es das auch bleiben. Was FinanzPanda wohl vor allem meint ist, dass du bevor du dein Hobby unbesorgt wieder ausleben solltest, du erstmal deine Finanzen als Ganzes klären und strukturieren solltest. Das was dann übrig bleibt kann ja (zum Teil) in dein Hobby ;)

    Puh. Also ich würde Eltern nie als Bank bezeichnen. Vielleicht als zusätzliches Auffangnetz, mit dem ich aber nicht rechne. Das darf erst zum Einsatz kommen, wenn alle eigenen Auffangnetze schon versagt haben. Dann ist es schön, wenn es noch da ist. Aber es klingt schon so als würdest du damit noch rechnen. Wäre nicht meine Herangehensweise. Ich würde mich immer unabhängig machen wollen. Eltern, Erbschaften usw. sind ein Bonus.

    Leider hatte ich nirgendwo gute Info gefunden, wie das mit der Steuer bei Krypto ist. Wurde eine lange Zeit lang schwammig als Fremdwährung besteuert. Dann irgendwie als Kapitalerträge wie eben Aktien. Ich habe ja nie wirklich etwas ausgezahlt, also nichts realisiert, somit habe ich ja auch noch keinen "Gewinn" eingefahren und nichts zu versteuern. Aber wie gesagt, ist alles schwammig gewesen bei uns...

    Leider gibt es bei uns nicht so coole Finanz-YouTuber wie Finanztip oder Finanzfluss. Bzw. wird es sicherlich auch welche geben, nur halt italienisch, was ich dann wiederum nicht so gut verstehe... Und auf Websites entweder die offiziellen des Staates (wieder nur in italienisch), oder irgendwas knappes auf deutsch von Steuerberatern. Zeitungsartikel kratzen halt auch nur an der Oberfläche und ja, mehr Informationsmöglichkeiten gibt es bei uns nicht als Südtiroler...

    Das mit der "Papa-Bank" war eher scherzhafter gedacht, natürlich ist mein Vater für mich mehr und nicht nur "Bank" ;) ich bin eher verwöhnt von meinem Vater (hatte einen Hotelbetrieb, daher auch gut Geld), auch wenn ich es ohne sein Geld versuchen möchte, geht das nicht so leicht. Neulich vor dem Urlaub kam er zu uns und gab mir freiwillig 200€ in die Hand für den Urlaub, ohne dass ich irgendwas gefragt habe oder so. Sicher, ich hätte es auch ablehnen können, aber mehr Geld ist halt eben doch Meer Geld^^