Beiträge von Thebat

    "Angeblich kein Geld am Ende des Monats, aber lieber die Stunden reduzieren und drei Tage Wochenende, weil die Steuerlast zu hoch sei und Arbeit sich nicht lohne."

    Nimm die Aussagen von 3 Leuten und wirf sie zu einer Aussage zusammen. Schon hört es sich an, als wenn alle 3 Quatsch geschrieben haben. Keine saubere Diskussionsführung, oder?

    Ich habe hier lediglich geschildert, welche Überlegungen man aus ökonomischer Sicht in bestimmten Situationen anstellt. Wenn das für dich Unsinn ist, dann lasse ich dir da gerne deine Meinung.

    Ja, es mag Leute geben die sagen: Ich mache Überstunden und darf von 100 Euro mehr sogar 37 Euro behalten. Das ist voll super, weil es das Land voran bringt und zuhause ist es eh langweilig.

    Korrekt. Ich will nicht hetzen, aber bei den Aussagen der meisten Politiker fehlt mir das Einfühlungsvermögen in die Motivation der Menschen.

    Beispiel:

    Viele betrachten die Steuerbelastung und sagen "ist mit 26,x Prozent im Schnitt doch völlig okay - wir haben keine zu hohe Steuerlast". Das verkennt aber die Überlegungen, die ein normaler Arbeitnehmer anstellt.

    Nehmen wir folgendes Szenario an: 40.000 Euro Basis sind steuerfrei. Alles was darüber hinausgeht, wird zu 95% vom Staat abgegriffen.

    Verdient ein Arbeitnehmer also 40.000 Euro, dann hat er eine Steuerlast von 0%. Alles bestens.
    Verdient er 41.000 Euro, dann zahlt er 950 Euro Steuern, womit die Steuerlast immer noch bei moderaten 2,31% liegen würde. Auf dem Papier ist das immer noch vergleichsweise wenig, die Leute müssten jubeln.

    Aber man frage sich mal ernsthaft, ob wirklich jemand Überstunden machen würde, wenn er vom Mehrverdienst 95% abgezogen bekommt?

    Und genau diese Überlegung sollten unsere Politiker mal anstellen.

    Durch die überproportionale Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze und dem relativ früh einsetzenden Spitzensteuersatz von 42% liegen die Abzüge bei einem gut verdienenden Facharbeiter bald bei > 63%. Tendenz steigend, sofern es mit den Sozialabgaben so weitergeht.

    Ober anders herum gesehen: Wenn ich die Stunden reduziere, dann habe ich bei 1.000 Euro brutto weniger nur 370 Euro weniger netto. Dafür dann aber 3 Tage lang Wochenende.

    Die Frage an Merz und Co. ist: Wenn die Steuern und Sozialabgaben noch weiter angehoben werden sollen, warum soll man sich dann als Arbeitnehmer bei einer Stundenreduzierung "Faulheit" vorwerfen lassen? Das hat nichts mit Faulheit zu tun, das ist rein ökonomisches Denken.

    Wenn die Steuereinnahmen nominal fast identisch sind und sich entsprechend mit dem BIP bewegen, dann müssen die Ausgaben ja stärker als die Inflation steigen, andernfalls hätten wir doch nicht diese Probleme.

    Was steigt dann da stärker an?

    Und dann wäre ja die Frage, wie man alle Posten die stärker als die Inflation steigen begrenzen will? Und da muss man sich ehrlich machen: Alle Postensteigerungen müssten auf die Inflationsrate gedeckelt werden, denn andernfalls haben wir doch ein Ausgabenproblem.

    Analog zur Krankenversicherung in Bezug auf die nicht gedeckten Kosten für die Bürgergeld-Empfänger.

    "Ja, es ist nicht richtig und das wissen wir. Aber leider ist nun mal kein Geld da."

    Konsequent und ehrlich wären Steuererhöhungen für alle. Und dann kann man als Wähler darüber nachdenken, ob und was man sich alles so an Wohltaten leisten möchte.

    Zweite Maihälfte ist angepeilt. Momentan laufen noch die Tests und die nächsten 3 Wochen passen bei mir auch zeitlich nicht.

    Zur Erklärung der Speicherung:

    1. Ein JSON-Export/JSON-Import. Damit kannst du deine Dateien in eine kleine kompakte Datendatei sichern/rücksichern und ggfls. auch in einem anderen Tool verwenden. Dieses Vorgehen ist nötig, wenn du die Daten bei einem Update in eine neuere Datei einspielen willst.

    2. Ein HTML-Snapshot (Safe-to-HTML). Damit speicherst du deine Daten direkt in der Datei. Hier kannst du allerdings kein Update machen, dafür müsstest du zunächst deine Daten nach Methode 1. exportieren.

    Und wenn einer meckert: Das ist genau das, was ich für mich privat haben wollte. Ein rechnerunabhängiges Programm, das klein ist, ohne Installation auskommt und in jedem halbwegs modernen Browser läuft.

    Eine HTML-Datei, in der sich alle Daten befinden. Dazu eine Export- und Import-Funktion, zwecks Datensicherung und Einspielen in ein mögliches Update bzw. andere Tools.

    Du machst zu einem Stichtag eine Bestandsaufnahme und das Tool rechnet dir anhand von (wählbaren) Annahmen einen Verlauf aus. Üblicherweise wiederholt man das jedes Jahr oder auch jedes zweite Jahr.

    Halt klassische Vermögensplanung.

    Noch größer eher nicht, denn das Tool soll die klassischen 80% (die Standardfälle der einfachen Leute) gut abdecken können. Alles darüber hinaus ist echtes Expertenwissen, das bekommt man ab rund 150 Euro Lizenzgebühren im Monat bei spezialisierten Anbietern. Oder beim Berater.

    Und ich mache die Sache nur nebenbei als Freeware in meiner Freizeit.

    Also Updates könnte ich mir vorstellen, wenn genug Interesse da ist und mich der Kram nicht auffrisst (daher auch keinerlei Supportzusage, hab das schon mal mitgemacht). Und halt die Programmpflege, Neuerungen und Änderungen. Vielleicht noch ein bestimmtes Zusatztool, das mir da im Kopf herumgeistert.

    Ich schaue erstmal, wie es so angenommen wird.

    Falls diesbezüglich einige aufgeschlossene Foristen hier sind, würde ich mein eigenes Tool zum Test anbieten. Wäre der letzte Beta-Test vor der geplanten Veröffentlichung.

    Voraussetzungen: Aufgeschlossenheit und keine negative Grundeinstellung zu allem, was neuer ist als Bleistift und Papier. Und ich suche maximal 3-5 Personen.

    Einfach Nachricht per PM an mich.