und im sinne dieses threads, KISS
: wenn ich heute nochmal anfangen würde, würde ich alles in einen ETF stecken. entweder vanguard ESG global all cap oder eben kommer.
Beiträge von rzf9bgw-jyt@vgd4CWP
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Und? Ergebnisse? Rendite/Volatilität?
Wie aufwändig war das Rebalancing?
Allein nur mit frischem Geld oder musstest Du auch mal verkaufen?monstermania hier die daten aus portfolio performance. performance so "okayish", volatilität nach meinem empfinden aber dafür relativ niedrig. 100% vanguard ftse all world bei 100% aktien quote wäre in der rückschau natürlich besser gewesen. #yolo. da ich immer zwischen 20 - 40% cash vorgehalten habe, wäre ein vergleich mit dem life strategy 60/80 wahrscheinlich das fairste. der UBS SRI ist aus meiner zeit vor dem berater.
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Und? Ergebnisse? Rendite/Volatilität?
Wie aufwändig war das Rebalancing?
Allein nur mit frischem Geld oder musstest Du auch mal verkaufen?Details kann ich posten wenn Ich heute Abend wieder am Rechner bin.
Rebalancing: hatte mehrere größere einmal Einzahlungen nach tantieme Ausschüttung, zuletzt einen größeren Betrag nach Verkauf meiner Firmen Anteile. Diese Zahlungen konnte ich immer gut dafür nehmen. Seitdem läuft es wie es läuft. Da ich zukünftig keine grösseren einmaligen Eingänge mehr erwarte Mache ich da wenn überhaupt nur was falls es stark auseinander läuft. -
Wen es interessiert, ich habe mir vor Jahren das Portfolio hier durch einen Honorar Berater zusammen stellen lassen.
30% iShares MSCI Europe ESG Screened20% Vanguard ESG Global All Cap
20% Vanguard FTSE All World High Dividend
20% iShares MSCI World Small Cap
10% SPDR Emerging Markets Small Cap
Kostenquote so 0,2%. Das war Vor dem kommer etf
Mit dem Risiko dass einzelne Bestandteile geschlossen oder verschmolzen werden können, habe ich mich nicht auseinandergesetzt. -
Auch von mir vielen Dank an deine Frau für ausführliche Antwort, Tomarcy !
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James Choi ist Economy Prof in Yale und hat eine neue, praxis-orientierte Theorie zur persönlichen Aktienquote herausgegeben.
Ich hatte noch keine Zeit das in Tiefe zu lesen. Aber grob wird hier anstelle sowas wie "100 - Lebensalter", mehr Faktoren mit einbezogen , z.B. auch das Humankapital und seine Volatilität. Hat das schon jemand von Euch gelesen und sich einen Reim drauf gemacht?
https://www.nber.org/papers/w34166
Es gibt dazu Berichterstattung unter anderem im Wall Street Journal, aber das ist hinter der PayWall. -
Wir haben wie gesagt die Kinder versichert. Das ist jetzt 1 Jahr her, es gab eine moderate Beitragserhöhung zum Jahreswechsel. In unserer Beratung haben wir uns leistungstarke Tarife von der Debeka, Barmenia, DKV und Signal Iduna angeschaut. Die haben alle ungefähr gleich viel gekostet (jeweils ca. 250 EUR, wie gesagt Kinder). Gegen die Debeka hatte unser Berater nichts einzuwenden ausser den geschlossenen Hilfsmittelkatalog, Barmenia hat er wegen der Beitragsstabilität abgeraten. Ich würde das jetzt aber an deiner Stelle nicht extrapolieren – Der Bedarf von jedem ist anders und wie es in der Zukunft kommt, dafür gibt es keine Garantien.
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Ich hatte meiner besseren Hälfte damals auch nahegelgt, sich auf Grund des damals besseren Testergebnisses in der Finanztest die LVM mal genauer anzuschauen. Sie wollte stattdessen unbedingt zur Debeka, weil ich da ja auch wäre und ein Großteil ihrer Kollegen/innen auch.

Wie gesagt: Meine Gründe damals pro Debeka sind auch heute nicht kurzfristig quantifizierbar oder beitragsabhängig, sondern eher politischer und ganz langfristiger Natur…
Die zu dem Zeitpunkt neue „Ottonova“ wäre z.B. auch so ein Experiment, auf das ich mich trotz aller Leistungsversprechen und günstigerer Beiträge nicht eingelassen hätte. Nicht bei einem Vertrag der über etliche Jahrzehnte bis zum Lebensende in eine doch ziemlich ungewisse Zukunft läuft.Also wir sind mit den Kindern nach umfangreicher Beratung durch einen Versicherungs-Honorarberater (ja, sowas gibt es auch) bei der Signal Iduna im Tarif "Prime" gelandet. Wichtig waren uns gute Leistungen und eine hohe Beitragsstabilität. Daten zur Beitragsstabilität haben wir damals über Morgen & Morgen bekommen, die sind aber für Endverbraucher nicht ohne weiteres zugänglich. Ob die Beiträge langfristig moderat bleiben wird die Zukunft zeigen.
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Es gibt meiner Ansicht nach keine dunkelgrünen etf. Entweder man muss mit der moralischen Grauzone (sri, esg) leben oder zu den entsprechenden anderen „einwandfreien“ stellen (GLS, umweltbank, …) gehen.
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peterlustig das ist was das sogenannte "sequence of return risk", v.a. relevant für leute, die kurz vor der entnahmephase stehen. siehe z.b. hier: https://www.finanzen-erklaert.de/sequence-of-return-risk/
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Danke für das Update deiner Übersicht! Lese deine Beiträge immer gerne, gutes Gelingen weiterhin!
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Also ich hab mich sehr lange mit möglichen nachhaltigen Investments beschäftigt und bin dann aber zum Schluss gekommen, dass es für mich nichts einwandfreies gibt, auf das ich meine komplette Altersvorsorge aufbauen möchte. Da ich selbstständig bin, ist das auch mein einziger Baustein. Da war es mir wichtig, dass es möglichst breit gestreut ist. Für die Kinder haben wir weiterhin den MSCI World Sri. Der ist deutlich strenger, aber eben auch weniger Gestreut.
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Sowas hier in der Art wäre eine Möglichkeit.
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Ja, ist mir bewusst. Wir sind aus ideologischen Gründen mit dem Giro bei der GLS (Genossenschaft etc …) – auf die letzte Nachkommastelle kommt es uns da nicht an. Das Geld verdient wird im risikobehafteten Teil.
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Das hat eher praktische Gründe: Auf das Tagesgeld bei der GLS hat meine Frau direkten Zugriff, alles andere ist per Vollmacht hinterlegt, das würde im "Ernstfall" sicher ein paar Tage dauern bis sie das hinbekommt.
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Also mein "grün angestrichenes" Portfolio sieht mittlerweile so aus:
Risikoreich: 80%
30% MSCI Europe ESG Screened
20 % Vanguard ESG Global All Cap
20% Vanguard FTSE All World High Dividend Yield
20% iShares MSCI World Small Cap
10% SPDR Emerging Markets Small Cap
Risikoarm: 20%
1/3 XTRACKERS II EUR OVER.RATE SW. INHABER-ANTEILE 1C O.N.
1/3 GLS Bank Mitglied Tagesgeld 1.5%
1/3 VW Bank Tagesgeld 2.4%
Die ETF-Zusammenstellung basiert auf einer Empfehlung eines Honorarberaters aus '22. Vorher habe ich ich mit GLS Fonds und SRI ETFs rumgebastelt. Ich denke nicht, dass ich die Zusammensetzung des risikoreichen Anteils noch einmal wesentlich verändern werde. Wenn ich mit meinem jetzigen wissen nochmal neu starten würde, würde ich entweder alles in den Vanguard ESG Global All Cap oder den Gerd-Kommer-ETF packen. -