Beiträge von markus_ks

    Wobei ambitionierte Ziele ja nicht grundsätzlich verkehrt sind, es muss halt realistisch sein.

    Mir ist eher aufgefallen, dass einer, der die Selbständigkeit plant, mit 173 Stunden Arbeit im Monat, einer festen Anzahl Urlaubstagen und sogar Krankheit rechnet. Da steckt noch sehr viel Arbeitnehmerdenkweise in den Überlegungen.

    Mir ist klar, dass ich mit den „klassischen 40 Wochenstunden“ als Selbständiger nicht hinkomme.

    Trotzdem brauche ich eine Berechnungsgrundlage.

    Deswegen habe ich auch nur eine Produktivzeit von 80 Prozent angenommen und diese in die Berechnung des Stundensatzes einfließen lassen.

    Krankheit sucht man sich nicht aus und auch Urlaubszeit will ich hier einfließen lassen. Sonst verfälscht es den Stundensatz.

    Hallo zusammen,

    ist hier jemand als Freiberufler tätig und kann mir evtl. bei folgendem Sachstand helfen?

    Folgende Situation:

    • Ich möchte mich als freiberuflicher Dozent selbständig machen und kaufmännisches Personal weiterbilden. Dabei werde ich schwerpunktmäßig Personalfachkaufleute und Industriefachwirte im Personalbereich ausbilden.
    • Der Unterricht würde teilweise online und teilweise vor Ort stattfinden. Eine Strecke sind ca. 30km Entfernung und in 30 Minuten fahrbar.
    • Ich habe ein Gespräch geführt und mir wurden je Unterrichtseinheit (45 Minuten) 28 bis 32 Euro in Aussicht gestellt. Also ca. 40 Euro je Zeitstunde.
    • Die Zahlen habe ich in einen Rechner eingegeben. Dabei habe ich 20 Tage für Weiterbildung und Urlaub sowie 10 Tage Krankheit eingerechnet. Die betrieblichen Kosten habe ich mit 1.000 Euro pro Jahr angesetzt. Sicherlich etwas zu niedrig. Ebenfalls habe ich noch keine Krankentagegeldversicherung eingerechnet. Ich möchte weiter gesetzlich versichert bleiben und diese Kosten wurden vom Rechner einkalkuliert.
    • Bei einer 80%igen Auslastung kämen ca. 3.000 Euro Nettogehalt heraus. Grundsätzlich nicht soooo schlecht.

    Zu meiner Frage:

    • Wie beurteilt ihr den Stundensatz? Ist dieser angemessen oder zu niedrig? Ich habe zwölf Jahre praktische Erfahrung im Personalbereich, aber noch keine als Dozent. Ich habe bei einer IHK auf der Seite nachgesehen. Die bieten ca. 35 Euro je Unterrichtseinheit bzw. 46,67 Euro je Zeitstunde.
    • Wie würdet ihr hier verfahren? Erstmal die Stelle annehmen und dann bei anderen Instituten mit mehr Erfahrung anheuern und einen höheren Stundensatz nehmen?
    • Die Begründung für den Stundensatz im Gespräch war, dass erfahrene Dozenten mehr bekommen, aber eben auch mehr Erfahrung haben. Das halte ich für vorgeschoben. Geführt würde sicherlich noch mehr gehen.

    Schon mal vielen Dank im Voraus für eure Antworten. Sollten noch Informationen fehlen kann ich diese gerne nachreichen.

    Meine Frage lautet, ist das Rechtens, dass sie die Beiträge der Risikozusatzversicherung einbehalten dürfen? Oder kann man dagegen Einspruch einlegen?

    Meines Wissens und soweit ich mich eingelesen habe dürfen die Risiko-Beiträge einbehalten werden.

    Ich würde an deiner Stelle auch mal bei der Verbraucherzentrale nachhaken. Vielleicht kannst du noch nachträglich widerrufen. Da stehst du dich deutlich besser.

    Aktiv gemanagede Fonds sind auch nicht so schlecht, wie sie gemacht werden.

    Ich habe mir mein seit annährend 20 Jahren bestehendes Portfolio mal angesehen.

    In Summe haben die Fonds die Rendite des Referenzindex erreicht. Mal schlechter, mal besser. In Summe haben sie aber mit dem Markt mitgehalten.

    Da kann man mit Ausgabeaufschlag und Gebühren gegenargumentieren, trotzdem sind aktive Fonds keine Katastrophe und ETF kein Allheilmittel. Trotz allem steht man sich mit ETF besser und ich würde für die Zukunft die passive Variante wählen.

    @Stilllive Wie du die Situation schilderst gehe ich davon aus, dass du einen Sparplan ohne Versicherungsmantel hast. Ich würde in Zukunft die monatlichen Sparraten einfach in einen oder mehrere marktbreite ETF investieren und die anderen Fondsanteile stehen lassen. Dann passt es. Und mit dem Beginn, Geld zu investieren, hast du auch mehr richtig als falsch gemacht. Passt schon.

    Wie immer weise ich darauf hin, dass das meine Meinung zum Thema und keine Anlageberatung ist.

    Der Brief beginnt mit folgendem Satz: "Unschädlich ist, dass die Widerspruchsbelehrung keinen Hinweis auf die Schriftform enthält".

    Diesen Satz würde ich persönlich so deuten:

    „Es spielt für den Widerruf der Versicherungen keine Rolle, ob man auf die Schriftform bei Widerruf hingewiesen wurde.“

    Gemäß den gängigen Urteilen muss darauf aber definitiv auf die Schriftform hingewiesen werden und dieser Hinweis war nach meinen Recherchen ein ausschlaggebender Punkt. So konnte der Versicherungsnehmer vom Widerrufsjoker Gebrauch machen.

    Bitte beachte, dass ich nicht so tief in der Materie stecke.

    Vielleicht kann das jemand mit juristischem Hintergrundwissen besser deuten / erklären.

    Und zur angebotenen Rückzahlsumme: Ich würde hier das Prinzip „nimm nie ein erstes Angebot an“ ausgehen. Bei Prüfung durch einen Rechtsanwalt oder die VZ kannst du da vielleicht noch einen höheren Betrag rausholen.

    Berichte mal bitte, was rausgekommen ist. Ich will nächstes Jahr auch klagen.

    Hallo zusammen,

    ich habe dieses Jahr im Januar DB Rechtsanwälte mandatiert, meine Aspecta Lebensversicherung und eine Baufinanzierung zu widerrufen.

    Dabei habe ich im Januar eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen, die ein Jahr Wartezeit hat.

    Nun kann ich ab Januar 2023 gerichtlich gegen die Versicherung und die Bank vorgehen.

    Nachdem ich die Kanzler gegooglet habe, mache ich mir mittlerweile ernste Gedanken; die Beurteilungen bestehen praktisch nur aus Ein- und Fünfsterne Bewertungen. Da wird man natürlich nachdenklich, ob die guten Bewertungen tatsächlich echt sind.

    Hat jemand im Forum tatsächliche Erfahrungen mit den Anwälten gemacht?


    Schon mal vielen Dank im Voraus.

    Das klingt für mich als Laie recht günstig. Bitte beachten: Ich bin fachfremd und kann das nur als Außenstehender beurteilen.

    Zum Vergleich meine „alte“ BU der Gothaer aus 2012:

    • Damals tätig als Personalberater, also Büromensch.
    • 30 Jahre alt beim Versicherungsabschluss.
    • BU aus Entgeltumwandlung, damaliger Betrag 97,40 Euro brutto, also ca. 50 Euro netto.
    • Zahlungen im Leistungsfall: 1.600 Euro garantiert, bis zu 600 Euro zusätzlich aus Überschussbeteiligung, wenn die Versicherung erfolgreich wirtschaftet.
    • Keine Dynamik.
    • Zahlungen im Leistungsfall bis ich 63 Jahre alt bin.

    Im Jahr 2022 bin ich in einen Konzern gewechselt und seit dem auch bei der Allianz versichert.

    Folgende neue Konditionen:

    • Beiträge wiederum ca. 100 Brutto, nach Steuern und Arbeitgeberzuschuss ca. 35 Euro netto im Monat trotz mittlerweile 40 Jahre alt.
    • Zahlungen im Leistungsfall: 1.900 Euro garantiert und bis zu 600 Euro bei wirtschaftlichem Arbeiten der Versicherung.
    • Zahlungen im Leistungsfall bis ich 63 Jahre alt bin.
    • Wichtiger Bonus: Ich musste lediglich die Gesundheitsfragen beantworten: 1.) Ob ich rauche. 2.) Ob ich je bei einer BU abgelehnt wurde und 3.) ob ich jemals länger als sechs Wochen wegen der gleichen Krankheit krankgeschrieben war. Alle drei Fragen konnte ich wahrheitsgemäß verneinen.

    Ein Freund von mir ist im Versicherungsgewerbe tätig und er hat mir dringend empfohlen, die Rentenzahlungen im Leistungsfall bis mindestens zum 63. Lebensjahr zu wählen. Es gibt auch Versicherungen, die bis zum 60. Lebensjahr leisten und deutlich günstiger sind. Die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit steigt aber natürlich mit höherem Lebensalter.

    Ich hatte beim Versicherungsmenschen nach einer Dynamik in Höhe von drei Prozent angefragt. Diese wäre mit ausführlicheren Gesundheitsfragen verbunden gewesen. Deswegen habe ich es gelassen.

    Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, hätte ich zwei bis drei Prozent Dynamik vereinbart. Das ist die Inflationsrate unter normalen Umständen. Das es aktuell deutlich schlimmer ist, ist mir klar.

    Wenn das bei dir komplizierter ist würde ich mir an deine Stelle eine höhere Auszahlung im Leistungsfall anhören. Falls das möglich ist.

    @ Dr. Schlemann: Wir ist Ihre Meinung zu den Leistungen der BU?

    Die VBL ist aber auch eine Zusatzleistung, die viele Beschäftigte in der freien Wirtschaft nicht bekommen.

    Ich habe zwei Jahre im öffentlichen Dienst gearbeitet.

    Dort wurden ca. 8,2 Prozent meines Bruttogehalts angelegt wo ich nur 1,8 Prozent selbst bezahlt habe und der Arbeitgeber 6,4 Prozent (leicht gerundete Zahlen).

    Auch wird man im öffentlichen Dienst einigermaßen passabel bezahlt.

    Da geht es dir noch besser als vielen anderen, die vielleicht nur Mindestlohn oder etwas darüber bekommen.

    Es ist sicher ärgerlich, wenn die Zusatzrente an Wert verliert. Trotzdem geht es einem immer noch einigermaßen gut.

    Bitte beachten: Das Folgende ist meine persönliche Meinung und keine Anlageberatung.

    Wenn es geht würde ich die gesunkenen Kurse zum Nachkaufen nutzen.

    Ansonsten sind sieben Jahre bis zur Rente nicht sooooo lange. Trotzdem würde ich persönlich ins Risiko gehen und ETF bzw. bei entsprechendem Wissen Einzelaktien kaufen.

    Ergänzend zum Tipp „7. Vergleiche Stromtarife und wechsle den Anbieter“ mein Tipp 7a): Überlege vorher, wo du den neuen Stromtarif abschließt. Stichtwort: Teldafax vor einigen Jahren ;)

    Ansonsten würde ich einige Tipps so zusammenfassen: Denk nach, ob du dich wirklich arm sparen willst. Manche Tipps sind wirklich fragwürdig.

    Hallo zusammen,

    ich stehe vor der Entscheidung ob ich meine Betriebsrente als Einmalbetrag (ca. 50.000Euro) oder monatliche Rente (ca.400Euro) auszahlen lasse. Was wäre hinsichtlich der steigenden Inflation und dem Wert des Geldes sinnvoller?

    Gruß

    Paul

    Das ist natürlich eine sehr individuelle Angelegenheit.

    Und wie in einem Post schon gesagt wurde: Das Lebensalter, ab wann ausgezahlt wird, ist definitiv entscheidend.

    Gehen wir davon aus, du bekommst die Rente ab 65 Jahren ausgezahlt. Dann wärst du ab einer Auszahlungsdauer von 125 Monaten „auf Null“. Also wenn älter als 77 Jahre wirst hättest du einen Gewinn. Ich persönlich würde die Variante mit der dauerhaften Zahlung einer Monatsrente bevorzugen. Das muss aber jeder für sich wissen.

    Ich ging pessimistisch (aber realistisch) davon aus, dass das EK komplett von den Kaufnebenkosten aufgezehrt wird.

    Somit landet man wirklich bei einer 100% Finanzierung mit entsprechend schlechtem Zinssatz.

    Vor gut einem Jahr hätte man vermutlich um die Hälfte günstigere Zinsen bekommen, was dann pro Monat ca. 1000 € weniger Belastung bedeutet hätte.

    Jepp, die Kalkulation war wie gesagt recht optimistisch angesetzt.

    Ansonsten gehe ich von 10% Kaufnebenkosten aus, wo wir bei entsprechend 80K€ Kaufnebenkosten wären. Die übrig gebliebenen 20k€ würden sicherlich für Einrichtung usw. mehr als draufgehen und nichts übrig bleiben. Wahrscheinlich müsste man das noch über das Darlehen finanzieren.