Beiträge von markus_ks

    Ich habe die Angelegenheit auch gerade noch mal bei Zinsen berechnen eingegeben.

    Als Kreditbetrag habe ich 700.000 Euro eingegeben. Zinsen bei 2 Prozent und die Laufzeit bei 25 Jahren. Als monatliche Rate kämen 2.966,98 Euro raus. Das wäre ca. 37 Prozent des monatlichen gemeinsamen Nettoeinkommens. Auch nicht gerade wenig.

    Und insgesamt habe ich mit 2 Prozent Zinsen recht optimistisch gerechnet. Ob man die noch bekommt ist auch fraglich. Von den 100k€ Eigenkapital werden ja auch noch die Kaufnebenkosten abgezogen. Da verschlechtert sich die ganze Angelegenheit noch mal.

    Da kann ich die Bank schon verstehen.

    Ich hänge mich hier mal an. Unsere Freunde wollen ein Haus finanzieren. Kosten 800k. Sie haben 100k Eigenkapital. Ihre Bank will ihnen nur mit 300k Eigenkapital einen Kredit geben. Kann das sein? Oder ist die Bank einfach "blöd".

    Er ist DAX30 Ingenieur mit 130k Jahresgehalt. Sie ist Beamtin auf Basis A13 mit halber Stelle.

    Was sagt denn die SchuFa?

    Stellenweise haben Menschen auch noch Altlasten von früher, als man vielleicht „nicht ganz so vernünftig“ in Bezug auf die eigenen Finanzen war. Auch heutzutage sind Menschen mit gutem Einkommen aufgrund verschiedener „das gönne ich mir jetzt eben“ Anschaffungen nicht gerade gering verschuldet. Das kann ich aber nicht wissen, weil hier dazu die Angaben fehlen.

    Ansonsten habe ich die Daten mal bei Nettolohn / dem Bezügerechner eingegeben. Bei 130k€ p.a. komme ich auf ein Bruttogehalt von 10.833,00 Euro basierend auf zwölf Monatsgehältern. Netto wären das 6.143,72 Euro.

    Beim Bezügerechner habe ich eine A13er Besoldung und aufgrund fehlender Angaben deinerseits eine Stufe 3 (entspricht mindestens 6 und weniger als 10 Dienstjahre) unterstellt. Das wären netto 2.171,10 Euro. Da würden schätzungsweise zusätzlich 300,00 Euro für die private Krankenversicherung der Beamtin abgehen.

    So käme das Paar bei jeweils Lohnsteuerklasse 1 auf ein gemeinsames Einkommen von 8.014,72 Euro (mit Abzug der Kosten für die private Krankenversicherung).

    Entsprechend würden die in diesem Thread genannten ca. 4.000 Euro monatlicher Abtrag etwa 50 Prozent des gemeinsamen monatlichen Nettoeinkommens ausmachen. Das ist schon „ein Brocken“. Eine Immobilienfinanzierung kann natürlich auch recht problemlos 15 bis 25 Jahre und mehr betragen. Damit würde sich der prozentuale Anteil am Nettoeinkommen entsprechend verschieben.

    Ansonsten gibst du an, dass die Frau zu 50 Prozent beschäftigt ist. Dann gehe ich mal davon aus, dass ein Kind / möglicherweise mehrere Kinder vorhanden sind. Eventuell sogar Lohnsteuerklasse 3 bei Heirat. Da fehlen aber die Angaben deinerseits.

    Insgesamt kann ich aber auch die Entscheidung der Bank nicht nachvollziehen und würde dazu raten, mir weitere Angebote von anderen Bank einholen.

    Ich würde dir empfehlen, dich „wegzubewerben“.

    Bei Fragen im Vorstellungsgespräch des potenziell neuen Arbeitgebers kannst du dann sagen, dass du nach 14 Jahren eine neue Herausforderung suchst.

    Die Eigenkündigung zieht eine Sperre beim Arbeitslosengeld nach sich. Außerdem bist du dann beim potenziell neuen Arbeitgeber in einer schlechteren Verhandlungsposition.

    Hast du mal überlegt, dich bei Xing oder LinkedIn anzumelden? Dort kannst du auch von Headhuntern auf eine neue Position angesprochen werden.

    Bzgl. deiner Arbeitsbelastung und Gesundheit würde ich mit deinem Hausarzt sprechen. Vielleicht schreibt er dich krank. Dagegen kann dein Chef auch nichts machen.

    Ansonsten noch ein Tip für die Zukunft: Wenn du kündigst wirst du sehr wahrscheinlich ein Gegenangebot bekommen. Das findet in sehr angenehmer Gesprächsatmosphäre mit dem Chef statt und er fragt dich was du ändern solltest, damit du bei ihm bleibst. Die Beweggründe dafür solltest du im Vorfeld mal googlen. Ein Gegenangebot ist eine ziemlich Ver******e und nach dessen Annahme wird es eher schlimmer als besser.

    Ich halte das Vorgehen definitiv für sinnvoll. Ich würde dir auch empfehlen, eine Dynamik von zwei bis drei Prozent einzubauen und evtl. die Option der Höherversicherung.

    Je älter du wirst desto wahrscheinlicher ist es, dass du die BU brauchst. Und in 20 Jahren haben 2.500 Euro ja nicht mehr die Kaufkraft wie heute.

    Der Thread hat mich zum Nachdenken / Nachrechnen gebracht.

    Ich habe es gerade mal bei Zinsen berechnen eingegeben.

    Meine monatliche Rate von 18,40 Euro ergibt bei einer 8%igen Verzinsung nach 25 Jahren stattliche 16.841,27 Euro. Und das bei gerade einmal 5.520,00 Euro Einzahlsumme.

    Da sollte ich mir tatsächlich mal überlegen, das Geld anderweitig anzulegen ;)

    Hallo,

    kurz in die Runde gefragt:

    Spielt ihr Lotto oder spielt ihr es nicht? Begründet ;).

    Ja, ich spiele Lotto.

    Logische Antwort: Weil ich doof genug bin, an einen Gewinn zu glauben.

    Unlogische Antwort: Weil ich an einen Gewinn glaube.

    Mir ist klar, dass die Wahrscheinlichkeit mehr als gegen einen auch nur annährend guten Gewinn spricht.

    Wie entscheidet ihr, wie lange ihr die Zinsen festschreiben lässt? im Moment gehen wir von steigenden Zinsen aus aber man weis ja nicht wie lange das noch weitergeht. Dann doch lieber Flexibilität?

    Ich gehe davon aus, dass der Tiefpunkt erreicht wurde und die Zinsen in der Zukunft höher sein werden. Es mag sein, dass sie zwischenzeitlich wieder etwas nachgeben. Aber ein so extrem tiefes Niveau wie heutzutage wird es aus meiner Sicht nicht mehr geben.

    Natürlich habe ich keine Glaskugel und kann nicht in die Zukunft sehen. Das muss eben jeder für sich entscheiden. Ich habe die Zinsen über die komplette Laufzeit festschreiben lassen.

    Hallo,

    ich suche eine Bank/Vermittler für ein variables Darlehen auf Basis des Euribor-3M/6M. Ich möchte ein Haus/Wohnung kaufen. Eigenkapital habe ich ca. 60%. Was könnt ihr mir empfehlen?

    Vielen Dank.

    Ich würde dir raten, die Zinsen festschreiben zu lassen.

    Wir sind ja aktuell in der Zinswende und ich würde eher von steigenden Zinsen ausgehen.

    Da du ja mit den 60 Prozent Eigenkapital finanziell recht solide aufgestellt bist würde ich den Weg empfehlen.

    Ein Put hat natürlich auch den Nachteil, dass die Option irgendwann ausläuft.

    Und bzgl. der Zinsen und der geopolitischen Lage bei ich bei dir.

    Ich denke einfach nach mehr als zehn Jahren Hausse sind die Gewinne erstmal gelaufen.

    So viel nach oben wird da nicht mehr kommen und wie bereits gesagt gehe ich mittelfristig eher von sinkenden Kursen aus.

    Hallo zusammen,

    vorneweg: Ich bin grundsätzlich davon überzeugt, dass Aktien und ETF eine sehr gute Anlage sind und LANGFRISTIG sehr gute Renditen erzielen können.

    Nun habe ich aber für mich drei Kontraindikatoren identifiziert, warum ich in den nächsten fünf Jahren eher niedrigere Kurse – gerade im DAX – erwarte:

    • Die Zahl der Aktionäre ist in Deutschland seit 2010 um ca. 30 Prozent gestiegen (https://de.statista.com/statistik/date…in-deutschland/).
    • In einem Zeitraum von 15 Jahren haben Aktien als Ganzes nie Verlust gemacht. Dabei lag der niedrigste Gewinn bei 1,3 Prozent und der höchste bei 13,8 Prozent (Quelle: Video von Saidi auf Youtube). Im Jahr 2009 war der tiefste Stand des DAX bei 3.600 und Ende 2021 auf über 16.000 Punkt. Damit hätten wir eine Rendite von 12,7 Prozent und wären recht nah an der maximalen Rendite von 13,8 Prozent.
    • Es wird von der breiten Masse ausgegangen, dass steigende Aktienkurse fast schon eine Selbstverständlichkeit sind. Das ist aus meiner Sicht auch ein guter Kontraindikator.

    Zusammenfassend sehe ich die Gewinne auch durch die sehr positive Wertentwicklung der Börsenindizes in der Vergangenheit als weitgehend gelaufen an.

    Aus diesen Gründen überlege ich, in einen inversen ETF zu investieren.

    Dazu habe ich folgende Fragen:

    • Hat jemand Erfahrung mit inversen ETF?
    • Ich denke, es gelten allgemein die Risiken des Leerverkaufs. Hat jemand dazu weitere Informationen? Ich habe mich schon etwas eingelesen und dort wurde beschrieben, dass die inversen ETF durchaus riskant sein können.

    VG Markus

    markus_ks : Bei Versicherungen wirst Du als Bestandskunde generell benachteiligt!

    Unsere Autos habe ich bei einer Direktversicherung, mit der ich sehr zufrieden bin. Trotzdem kündige ich jedes 2. Jahr und schließe bei der gleichen Versicherung wieder ab. Lohnt sich immer (und dauert online max. 30 Min.).

    Gilt aber für die meisten Versicherungen. Wenn eine schon 5 Jahre unverändert läuft, dringend überprüfen, was Du bei einem Neuabschluss zahlen würdest!

    Jepp.

    Es ist allerdings auch mehr als fragwürdig, dass man als Bestandskunde nicht mehr als Beitragserhöhungen und einen Tritt in den allerwertesten bekommt solange man nicht von sich aus kündigt.

    Bei der DKB ist es so geregelt, dass man sechs Monate lang den Aktivkundenstatus hat. In diesen sechs Monaten müssen mindestens drei Monate lang 700 Euro pro Monat eingehen. Sonst verliert man den Aktivkundenstatus und muss Gebühren zahlen. Wie hoch die sind weiß ich aktuell nicht.

    Nach den sechs Monaten müssen jeden Monat 700 Euro eingehen.

    Ansonsten hilft beim Einkaufen auch der gute alte Einkaufszettel. Der sorgt dafür, dass man wirklich nur das kauft, was man braucht. Und wenn man etwas anderes kaufen will sich einfach mal auf die Füße treten und fragen, ob man das wirklich braucht. Mit der Zeit entwickelt sich da Disziplin.

    Ansonsten: Wenn möglich über einen Nebenjob etwas mehr Einkommen generieren. Vielleicht lässt sich ja ein Hobby zum Beruf machen.

    Hallo zusammen,

    was macht ihr um im moment Geld zu sparen wo alles teurer wird?

    Freue mich über jeden Tipp!

    Ein Versicherungsvergleich kann Sinn machen.

    Ich habe mir über Check24 ein Angebot eingeholt und bei meinem Makler vorgelegt. In der Folge ist meine Kfz-Versicherung von 700 Euro auf 420 Euro gesenkt worden.

    Ich bin kein Freund von Direktversicherungen und möchte gerne einen Ansprechpartner haben. Mit dieser Vorgehensweise kannst du deine Versicherungsprämien senken und hast trotzdem einen Ansprechpartner.

    Ende 2019 habe ich mir für Strom auch ein Wechselangebot eingeholt. Das habe ich beim Stromanbieter vorgelegt und es wurde dann 70 Euro pro Jahr billiger beim gleichen Anbieter und bei gleichen Leistungen.

    Ansonsten Handy und Internet einfach mal kündigen und auf ein Gegenangebot warten. Ich habe dadurch 12 Monate lang einen Rabatt von 10 Euro monatlich bekommen. Auch wieder 120 Euro aufs Jahr gerechnet.

    Bitte beachten: Bei Versicherungen usw. sollte man nicht das billigste Angebot nehmen. Deswegen einfach mal ein Vergleichsangebot beim aktuellen Anbieter vorlegen. Da geht eigentlich immer was.

    Ansonsten wie hier schon geschrieben: Wenn möglich mit dem Arbeitgeber (anteiliges) arbeiten im Home Office aushandeln oder Fahrgemeinschaften bilden. LED-Lampen statt Glühbirnen nutzen.

    Moin zusammen,

    ich bin zur DKB gewechselt und dort nicht wirklich glücklich.

    Dort kann ich pro Girokonto nur ein Tagesgeldkonto eröffnen und maximal zwei Girokonten. Also habe ich auch nur zwei Tagesgeldkonten. Ich würde gerne mehrere Tagesgeldkonten haben als Sparbuchersatz. Dort möchte ich getrennt ansparen für Urlaub, Versicherungen und Kfz-Reparaturen. Bei mir alten Hausbank konnte ich so viele Sparbücher eröffnen wie ich will, bin aber aufgrund der Gebühren gewechselt. Hat jemand eine Bank, wo ich mehrere Sparkonten eröffnen kann?

    VG Markus

    Ich habe mir bei den ersten Zeilen schon gedacht, dass die Beziehung zumindest nicht mehr 100%ig Intakt ist und eine Trennung nicht mehr ausgeschlossen erscheint.


    Zur Eingangsfrage bzgl. der Moral:

    Du warst arbeiten und hast ein Einkommen für deine Familie erwirtschaftet, sie hat sich um die Kinder gekümmert. Kindererziehung ist harte Arbeit und der Aufwand mit einem Vollzeitjob vergleichbar. Sicherlich geht die zeitliche Belastung der Kindererziehung noch über einen Job hinaus. Das sollte man nicht vergessen. Im Gegenzug wohnte sie unentgeltlich in deinem Haus und hat noch dazu die private Rentenversicherung bezahlt bekommen. Meiner Meinung nach war die Regelung während der Erziehungsphase für beide fair und keine Seite hat die andere übervorteilt.


    Nun hat sie ein besseres Einkommen als du. Damit ist sie in der Lage, auf eigenen Füßen zu stehen und ist nicht von dir abhängig. Da du trotz des geringeren Einkommens 50 Prozent der Haushaltskosten bestreitest hat sie hier (klare) Vorteile.


    Ich würde behaupten, die Dame ist in der aktuellen Situation zu 60 Prozent im Vorteil. Wenn es um die Moralfrage geht: Sie sollte eher ein schlechtes Gewissen haben als du.


    Nun ein (von dir nicht explizit angefragter) Tipp:

    Da eine Trennung zumindest möglich erscheint, solltest du erstmal nichts geben, was du nicht musst. Gehen wir davon aus, du wärst noch für die Kinder unterhaltspflichtig. Dann solltest du das Haus definitiv auf dich laufen lassen. Bei einer Trennung hättest du so Verhandlungsmasse für eine außergerichtliche Einigung. Wenn ihr etwas gehört kann es passieren, dass das Haus verkauft wird und du verlierst dein Eigentum.

    Wenn sie fragt, warum du das nicht machen willst, kannst du sie ja fragen, ob sie dir nicht vertraut ;)


    Deswegen würde ich am Status quo der Vermögensverteilung nichts ändern und sie eher noch bei den Haushaltskosten etwas zur Kasse bitten.

    Moin Zusammen,


    ich habe folgende Frage zu dem Tema Rückabwicklung von diesen Verträgen:

    Welche Rechtsschutzversicherungen kommen für die Kostenübernahme in Frage und gibt es bestimmte Außschlußklauseln auf die geachtet werden sollte.

    Sofern diese dann neu abgeschloßen wird ist ja eine Wartezeit einzuhalten oder gibt es Varianten ohne Wartezeiten?

    Bei der R+V Versicherung kannst du eine Rechtschutzversicherung mit dem Tarif "Comfort" abschließen mit dem Baustein "Kapitalanlagen". Diese hat allerdings eine Wartezeit von 12 Monaten. Somit kannst du erst zwölf Monate nach Abschluss der Versicherung klagen. Die Kosten liegen ja nach dem ob du Mitglied bei der R+V bist bei ca. 25 Euro monatlich zzgl. 150 Euro Selbstbeteiligung.

    Die Behauptung, dass Rechtschutzversicherungen diese Art der Leistung nicht mehr anbieten ist nicht richtig. Es machen lediglich nur sehr wenige Rechtschutzversicherungen.

    Ansonsten würde ich dir trotzdem zunächst den Gang über den Bankenombudsmann empfehlen, wie es tom70794 empfiehlt.

    Hallo zusammen,

    meine Eltern investieren seit 01.2021 eine monatliche Sparrate in den UniRak Fonds.

    Vorneweg: Ja, ich weiß, dass das nicht sooooo klug war und ich persönlich hätte auch anders investiert. Das Kind ist aber nun mal in den Brunnen gefallen.

    Der Fonds ist in den letzten Wochen stark ins Minus gedreht und auf die bisherige Einzahlphase hätten meine Eltern bei einem jetzigen Verkauf einen Verlust gemacht.

    Ist etwas bekannt, was bei dem Fonds los ist? Insgesamt ist die Börsenentwicklung seit 01.2021 trotz kleinerer Rücksetzer ja positiv.

    Was würdet ihr tun? Sparplan kündigen und anderweitig investieren?


    VG Markus