Beiträge von csh

    Preisfrage: Was für 72% sind es denn "in einem einigen Markt"?

    a) Umsatz der Unternehmen

    b) Arbeitsplätze der Unternehmen

    c) Briefkästen der Unternehmensleitung

    Du weißt doch was er meint. Es geht doch überhaupt nicht um den Umsatz oder sonstiges. Ich verstehe den USA Klumpen immer nur als politisches Risiko, nicht als Marktrisiko. Hier hat jemand ein Beispiel genannt (Erhöhung der Quellensteuer).

    Im Frühjahr 2025 hatten wir doch auch Unruhe wegen der Section 899, Zöllen, Besteuerung ausländischer Investoren, Big Beautiful Bill, Bestrafung "unfreundlicher" Staaten usw.

    Dass man versucht diese Risiken abzufedern, darum geht es doch.

    Wenn nur der Mann herangezogen wird, sollte eine 97 oder 98%-Teilzeit das Problem lösen...

    Ich habe mal gelesen, dass das Sozialamt ein fiktives Gehalt für eine Vollzeit Stelle annimmt, falls man versucht durch solche Tricks sein Gehalt zu drücken und nicht beispielsweise schon mehrere Jahre aus guten Gründen Teilzeit arbeitet.

    Elias Huber aus Offenburg ? Buy&Hold? Der war doch schon lange Anhänger des SPDR MSCI ACW IMI…

    Oder meinst du jemand anderen?

    Ja das wird der wohl sein. Sein Kanal heißt so. Er hat auch ein Video über den SPDR ACWI IMI, wo ich die Kritik aber leider nicht mehr wiederfinden kann. Entweder es war ein anderes Video oder er hat sie rausgeschnitten. Ja, dennoch findet er den ETF empfehlenswert, es war sein einziger Kritikpunkt.

    Wenn das Ziel angeblich immer maximale globale Marktabdeckung war, warum wurde dann zehn Jahre lang ein Index empfohlen, der Schwellenländer und Small Caps systematisch ausklammert?

    Ich denke es lag an den Kosten. Hermann-Josef Tenhagen bringt zumindest das Kosten Argument hier an.

    Alleine die Limitierung auf den US-Fondsanbieter State Street (SPDR) mit dem EINZIGEN Welt-IMI-ETF ist seltsam und unprofessionell.

    Ja das empfinde ich auch so. Es ist im Prinzip Werbung für SPDR. Der Honorarberater Elias Hübig hatte auch mal auf seinem YouTube Kanal kritisiert, dass SPDR ETFs durch sich selbst kontrolliert und verwaltet werden, also durch die "Mutterbank" State Street. Vermutlich aber halb so wild, ich hoffe Finanztip hatte das auch im Blick.

    Ist das IMI, also die Small Caps wirklich so zielführend? Einige Experten betonen, dass man Small Caps nur mit Quality oder Value Filter kaufen sollte (so wie der von Avantis), da dort sonst zu viel Schrott dabei sei. Aber Einfachheit gewinnt hier wohl.

    Da gab es doch neulich ein Video von Saidi zu. Ganz am Ende. Jemand fragt sich, warum er 170.000€ (20%) im risikoarmen Teil vergammeln lassen sollte, nur um der Max-80%-in-Aktien-Empfehlung von Finanztip zu folgen. Es tut ihm schon weh.

    Leider äußert Saidi da auch keine Meinung zu.

    Ich sehe es wie hier schon erwähnt: Safe Asset Floor Rebalancing. Ich selbst mache es auch so.

    Wenn die Vermögensaufteilung wie dem Protagonisten im Video schon Bauchschmerzen bereitet, sollte man etwas ändern.

    Es gibt eine Änderung bei diesem ETF: https://www.etfstream.com/de/articles/dw…ngs-in-esg-etfs

    Zitat

    Im Detail umfassen die Änderungen an den MSCI-Indizes die Abschaffung des Ausschlusses konventioneller Waffen sowie eine Eingrenzung des Nuklearwaffen-Screenings. Künftig werden nur noch Unternehmen ausgeschlossen, die Nuklearsprengköpfe oder -raketen herstellen oder Komponenten produzieren, die ausschließlich in solchen Systemen eingesetzt werden.

    Was mir nicht ganz klar ist, ist das jetzt eine Xtrackers Entscheidung oder eine MSCI Entscheidung?

    Hallo,

    Haushaltsbuch führe ich einfach in Tabellenkalkulationsprogramm. Dort kommen nur die Bewegungen meines Girokontos rein, um meine Sparquote zu errechnen. Vermögen tracke ich, indem ich die Banking App öffne. Ich hatte auch mal alles in Portfolio Performance importiert, aber mir brachte es noch nicht so viel Mehrwert.

    Sonstige Vermögenswerte tracke ich gar nicht.

    Definiere deinen Risikoanteil klar.
    Nur das Geld investieren, das du bis zum Ruhestand nicht brauchst.

    Das sehe ich nicht so. Es heißt doch 15 Jahre, aber viele haben wohl länger bis zum Ruhestand. Persönlich habe ich sogar mal Geld in den Aktienmarkt investiert, wo der Plan war, es nach 5 Jahren zu entnehmen.

    Ein Produkt. Keine Diskussion.
    Alles in einen Welt-ETF.
    Keine Beimischung. Kein Stock Picking. Keine „Ideen“.

    Hier gibt es wohl verschiedene Ansichten. Prof Walz empfiehlt nach 100k ein neues Produkt zu besparen, andere haben Millionen in einem. Einige Strategien wie Dividenden oder bestimmte Faktoren lassen sich nicht mit nur einem Produkt gut abbilden.

    Sparen. Sonst nichts.

    Auch mal leben?

    Niemals verkaufen. Wirklich niemals.
    Kein Rebalancing-Trading, kein Timing, keine Panik.
    Verkauf ist kein Bestandteil dieses Systems.

    Das kann man so pauschal auch nicht sagen. Für Immobilienkauf, warum nicht? Für Tax Loss Harvesting, warum nicht? Um das Portfolio für die mentale Klarheit zu vereinfachen, warum nicht? Wenn sich es von den Kosten her lohnt, z.B. von aktivem Fonds auf ETF wechseln, warum nicht?

    Mit dem Rest bin ich einverstanden 😉

    Frag doch mal die Bank, ob sie die Anteile fair aufteilen kann, so dass jeder Erbe die gleiche Steuerlast hätte bei Verkauf.

    Laut KI sollte das technisch möglich sein, man müsse nur die Anweisung geben. Es würde sich "anteilige Übertragung nach Anschaffungstranchen" nennen. Auch dem Begriff "per rata"-Aufteilung habe ich schon gehört.

    Wer damals nur 10 Jahre Zinsbindung genommen hat, ist auch selbst schuld. Wenn man bei den damaligen Zinsen noch versucht hat, die letzten 0,0x Prozentpunkte mehr raus zuholen, war man schlichtweg zu geizig. Die Finanzierung wäre wohl nicht an 0,1%-Punkten mehr gescheitert.

    Ich hatte ein Angebot für entweder 1,1% auf 10 Jahre oder 1,65% auf 15 Jahre. Habe mich für die 10 Jahre entschieden. Möglichst schnell weg mit den Schulden war die Devise.

    Bei meiner laienhaften Rechnung kam raus, dass die Zinsen für die Anschlussfinanzierung auf ca. 7% steigen müssten, damit sich das 15 Jahre Angebot lohnen würde (was ich für unwahrscheinlich hielt). Wahrscheinlich stimmt es nicht und ich wusste auch nicht, dass man trotzdem nach 10 Jahren ein Sonderkündigungsrecht hat.

    Was mir immer wieder auffällt: Bei ETF Empfehlungen wird fast immer empfohlen "Nimm den MSCI World oder der FTSE All-World". Egal ob Artikel auf Spiegel oder Zeit, ob Finanzblogger oder sonstige Ratgeber, es sind oft nur diese beiden Indizes. Auch die KI empfiehlt sie. Bei Finanztip fällt es mir manchmal auch auf in den Newslettern. Zunehmend wird zwar auch der MSCI ACWI empfohlen.

    Aber warum wird eigentlich fast nie der FTSE Developed erwähnt bzw. empfohlen?

    Objektiv betrachtet ist er doch der bessere Index (als MSCI World) oder übersehe ich hier etwas?

    Mehr Länder (Polen, Südkorea), mehr Marktabdeckung (90% statt 85%), 2000 Titel statt 1300, weniger USA (geringfügig), besseres Sharpe Ratio (geringfügig).

    Der Vanguard ETF auf diesen Index war lange Zeit einer der günstigsten Industrie-Länder ETF, an den Kosten kann es also nicht liegen. Tracking Differenz auch hervorragend.

    Franklin Templeton hat vor zwei Jahren einen ETF auf diesen Index raus gebracht zu sehr geringen Kosten, aber der scheint nicht sehr attraktiv zu sein. Fast schon schade... warum eigentlich nicht?

    Die Leute kaufen stattdessen lieber noch viel jüngere ETFs - teils Swap, teils teurere - von Amundi oder BNP Paribas oder Ossiam oder physische mit Domizil Frankreich, Hauptsache es steht MSCI World drauf? Und das trotz des gesättigten Angebots auf diesen Index.

    Wie ist euer Eindruck? Kommt der FTSE Developed trotz seiner Qualität zu kurz? Kauft die Masse das was oft empfohlen wird (MSCI World) und es wird weiterhin über das berichtet, was die Masse hören will (MSCI World)?

    Ich weiß nicht warum, aber der Algorithmus hat mir gerade das hier vorgeschlagen:

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    Klingt ja eher nicht so toll. Ich verstehe das Konzept eh nicht und wie dort empfohlen, lasse ich die Finger davon 😉.

    Ich kenne das... Ich bin seit einigen Jahren (geringfügig) im MSCI Europe SRI investiert, der die letzten Jahre noch mehr Abstand zu seinem non-SRI Pendant genommen hat als die EM. Ich will ihn bald verkaufen.

    Ich denke es liegt vor allem an den Rüstungsunternehmen, die die letzten Jahren die Rendite antrieben.

    Wie es in 10 Jahren aussieht, weiß natürlich niemand. Aber ein interessanter Aspekt war ein Video des Aktienrebells, worin er argumentierte, dass Defense Aktien die Volatilität etwas senken könnten, bzw. eine Art Absicherung gegen schlechte Zeiten sein könnten (wenn alles schlecht läuft wegen Krieg, laufen zumindest die Rüstungsaktien).

    Ich hatte meinen Emerging ESG Screened ETF bereits 2023 gegen einen normalen getauscht. Nicht wegen schlechter Rendite, sondern weil ich FOMO hatte, nicht überall dabei zu sein. Bis heute liefen die aber sehr ähnlich.