Beiträge von latinohh

    Danke Felize,

    Dein Argument kann ich sehr gut nachempfinden. Zum Start war die Debeka erfolgreich in der Kapitalanlage, die Beitrage waren stabil und die Kostenquote gering.


    Der Abschluss einer so langfristigen Entscheidung, ist schwer absehbar. Ich denke zwar handelbar für mich, aber die Entwicklung ist doch überraschend.

    Hallo zusammen, ich bin sonst relativ ruhig, mache mir jetzt aber auch Sorgen zu meiner Debeka PKV

    Beispiel 2020

    Tarif

    PN 346 Euro

    Zuschlag 10 Prozent

    PNM 165/65 28 Euro

    PNE 13,23 Euro

    Zuschlag 10 Prozent

    TG 43/100 26,35 Euro

    PVN 45,53 Euro

    In Summe ca. 500 Euro. Aktuelle Erhöhung zu 2026 ca. 90 Euro auf 903 Euro. In 2026 werde Ich 50 Jahre alt. Ich habe die alten Abrechnungen gerade nicht verfügbar, bin aber seit 2002 bei der PKV und die ersten Jahre gab es kaum nennenswerte Erhöhungen, aber die Dynamik… bringt Sorgenfalten.


    Die Zahlen zur Transparenz für die Gemeinschaft.

    Folgende Leistungen, die gesamtgesellschaftliche Aufgaben erfüllen, sind z. B.:

    • Mütterrente (für vor 1992 geborene Kinder)
    • Rente mit 63 (abschlagsfrei trotz früherem Renteneintritt)
    • Renten für Spätaussiedler und DDR-Bürger
    • Kindererziehungszeiten
    • Hinterbliebenenrenten
    • Anrechnungszeiten für Ausbildung, Pflege, Wehrdienst etc.

    Diese Leistungen sind nicht durch Beitragszahlungen gedeckt, sondern politisch gewollt und sollten mMn daher aus Steuermitteln finanziert werden.

    Wie soll eine sinnvolle Weiterentwicklung aussehen?

    Die Rendite der Beiträge sind schon nahe am unteren Rand des einstelligen Bereiches. Wenn die Rendite unter 0 sinkt, für einen durchschnittlichen Arbeitnehmer ist es eine quasi Zwangssteuer.

    Vermutlich wird an mehreren Ebenen Veränderungen geben. Das Herausnehmen der Fremden Leistungen, ist für die Transparenz mMn sinnvoll. Allerdings kommt dann natürlich sofort die Frage, wie diese zu finanzieren sind - im Hinblick auf die klamme Haushaltslage, der nächste Engpass.

    .... hier wird es noch viele Schmerzen geben, bevor es eine sinnvolle Lösung gibt.

    Wie wäre ein anderer Betrachtungswinkel. Wenn die Menschen ca. 20% Beitrag leisten für 45 Versicherungsjahre - unter der Annahme, dass der Lohn konstant bleibt und es keine Inflation gibt, dann hat ein Beitragszahlen 45 Jahre 20% eingezahlt, also ca. 9 Jahresgehälter eingezahlt. Und bei einem angenommenen Renteneintritt von 70 Jahren und einer Bezugsdauer von 18 Jahren bis 88, hat er dann 50% zur Verfügung, also die 9 Jahresgehälter.

    Aus meiner Sicht sind insbesondere die versicherungsfremden Leistungen die Herausforderungen, die Demografie ist ein wichtiges Thema, ist aber nur ein Teil des Themas.

    Ich finde es richtig, dass es Sozialleistungen gibt, die ohne Beiträge geleistet werden, allerdings fände ich es besser, wenn die zwei Themen getrennt werden. Zum einen die Beiträge für die eigenen Leistungen und getrennt davon, die zusätzlichen Sozialleistungen.

    Wahrscheinlich - ohne weitere Prüfung - sind die fremden Leistungen größer als die Zuschüsse des Staates. Diese zusätzlichen Leistungen wären dann von allen Steuerzahlern zu leisten und es wäre sichtbar, dass es zusätzliche Leistungen sind, die sich der Staat im Rahmen der Umverteilung erlaubt.

    Hallo zusammen,

    wie wäre als Alternative eine Betrachtung anhand von Zahlen. Also Ihr schreibt Eure Sparraten, Annahmen und die damit einhergehende Rente mit den Annahmen auf, dann simuliert Ihr das mit etwas mehr und weniger Sparrate und diskutiert auf der Basis als Paar. Ich vermute, wenn es einen konkreten Wunsch gibt, der einem Wichtig ist, findet man dafür die Finanzierung. Auf der anderen Seite zeigt die Kalkulation, was die Auswirkungen in der Rente bedeutet.


    Meine Erfahrung in meinem Umfeld ist, dass bei den meisten das Themen Altersvorsorge so weit weg ist, dass die Auswirkungen erst betrachtet werden, wenn es zu spät ist. Im konkreten geht es immer um die Suche nach dém richtigen Mittelweg.

    Spannend ist der Zweck Deiner Frage - geht es um einen konkreten Anwendungsfall, den Du betrachtest oder nur die Unterschiede zwischen TA und FA - im Rahmen einer Unternehmensbewertung gehen viele Modell auf die zukünftigen Cash Flows mit den dazugehörigen Annahmen. Technische Analyse hat einen anderen Fokus.

    Fama hat für seine These, dass alle Informationen in den aktuellen Kursen verarbeitet sind eine Art Nobelpreis bekommen. Es gibt Anleger die Investieren daher eher in breite Fonds, andere denken, dass Sie durch aktives Investieren den Markt schlagen können.

    Es gibt für beide Thesen Belege - Morningstar analysiert hier den Unterschied zwischen passiv und aktiv.

    Hallo zusammen,

    Folgende Sitation

    bestehendes Mehrfamilienhaus Baujahr 1994 mit 600 qm Wohnfläche und einer laufenden Gasheizung Baujahr 1994 mit ca. 45000 KwH Verbrauch. Bis 2026 ist ein Heizungstausch Gas gegen Gas noch möglich, Wärmepumpe kann sinnvoll nicht genutzt werden und Fernwärme wäre ebenfalls möglich, ist aber 70m entfernt und dies müsste selbst gezahlt werden.

    Der Anschluss an das Fernwärmenetz würde ca. 35 TEUR plus Rückbau und Übergabestation kosten. Die laufenden Verbrauchskosten wären ca. 2 TEUR

    Pro Jahr höher, würden also den Mieter belasten. Zukünftige Differenz nicht klar.

    Eine neue Gasheizung kostet mit Einbau und verschiedenen Umstellungen ca. 40 TEUR, aktuelle Verbrauchskosten geringer plus die zukünftigen CO2 Preiserhöhungen.

    Es wird überlegt 2025 zu entscheiden, ob die alte einfach weiterläuft und im Haveriefall auf Fernwärme umgestellt wird oder Gas durch Gas ersetzt und Zeit gewonnen wird.

    Habt Ihr weitere Themen\ Anregungen, die man durchspielen sollte. hat jemand schon eine ähnliche Erfahrung/ Situation gehabt und kann weitere Gedanken dazu teilen?

    Hallo gfra,

    ich lese die Grafik so, wie Deine Grundvermutung, d.h. die Eigentumsquote ist mit mehr Haushaltseinkommen höher. Jemand mit 2000 Euro Haushaltseinkommen hat ohne andere Quelle wie Vermögen oder Erbe wenig Möglichkeiten Eigentum zu bilden. Jemand mit 6000 Euro Haushaltseinkommen hat eine höhere Chance.

    Anbei die Eigentumsquoten und der Anteil der finanzierten und und schuldenfreien Eigentümer gemäß Eurostat 2023 (Ausschnitt aus einem Vortrag Institut der Wirtschaft von Pekka Sagner).

    Wesentliche Bausteine in Deutschland sind unter anderem das Haushaltseinkommen (Quelle Sozioökonomisches Panel, IM und Allensbachumfrage 1232,12067):

    Und auch der Standort, ob jeweils in der Großstadt oder weiter draussen:

    Letzte Runde für mich

    Zitat
    Zitat von Achim Weiss Versuch gelegentlich mal, Deutsch zu schreiben.
    Zitat
    Zitat von latinohh viele und ich leider auch, [neigen schnell dazu], zu viel einzudeutschen.

    Wäre es so, wäre mir Dein Denglisch mit vielen unnötigen Anglizsmen nicht aufgefallen, hätte ich nicht eingehakt.

    => Kein respektvoller Umgang miteinander, daher bitte ich dies nicht weiter zu vertiefen. Meine freundlich gereichte "Hand" wurde nicht entgegengenommen.

    Zitat
    Zitat von latinohh Deine Kritik an dem Artikel zu dem Vonovia Chef teile ich nicht. Auf Deiner Seite haben Personen in der Stellung eine hohe Reichweite und sind sich dessen insbesondere in Ihrem professionellen Umfeld bewusst oder es sollte Ihnen bewusst sein. Gerade die Botschaft, dass die aktuellen Kosten nicht im Verhältnis zu den zu erwarteten Mieten in der Breite stehen, war keine spontane Botschaft, sondern eine Geschichte, die konstant seit längerem von Ihm erzählt wird.

    Kein Immobilieneigentümer hat je etwas anderes erzählt und wird je etwas anderes erzählen.

    => Welche Absicht verfolgt die Aussage, dass kein Eigentümer etwas anderes behauptet?

    Es ist bekannt, daß Bauen teuer ist (weil lohnintensiv, ich hatte es erwähnt). Es ist auch bekannt, daß die verlangten Baustandards in Deutschland besonders hoch sind. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Diskussion um das Wärmegesetz. Es ist weiterhin bekannt, daß gerade von der Politik in Deutschland sehr ungern gerechnet wird und so die Leute, die auf der einen Seite die Baustardards unaufhörlich in die Höhe schrauben, beklagen, daß die Mieten zu hoch seien. Daß beides miteinander direkt verknüpft ist, ignorieren sie.

    => Welche Quelle belegt, dass Politiker ungern rechnen? Meiner Beobachtung ist das eher Interessengeleitet, wie bei den meisten Interessenvertretern!

    Zitat
    Zitat von latinohh Das Ziel der Bundesregierung war, in diesem und auch in den Folgejahren 400.000 neue Wohnungen in Deutschland zu haben. Dieses Ziel scheint eindeutig verfehlt zu werden. Wären die Rahmenbedingung so, dass viele Unternehmer glauben, hier gutes Geld zu verdienen zu können, würde mehr gebaut werden. Somit ist hier das Gleichgewicht noch nicht gefunden.

    Kein Markt ist je im Gleichgewicht. Man hat immer entweder einen Überhang der Nachfrage oder einen Überhang des Angebots.

    => Generell kann ein Markt im Gleichgewicht sein. Meine unpräzise Meinung war, dass die Unsicherheit im Markt die Zeit für ein stabiles Gleichgewicht der Faktoren verlängert.

    Daß die ungesteuerte Zuwanderung mächtig auf den Wohnungsmarkt drückt, liegt nahe. Ein Mittel dagegen hat die Bundesrgierung nicht, also kommuniziert sie halt ihre Wunschvorstellung über den Neubau von Wohnungen, die dann andere erfüllen sollen. So funktioniert das aber nicht,

    => Auch ohne ungesteuerte Migration, wird nicht genug gebaut. Wunsch ist hier zu kurz gesprungen. Hast Du entsprechende Nachweise und eine Erläuterung, was Dir hier wichtig ist?

    Häuslebauer kann die Regierung damit verschärften Bauvorschriften gängeln. Die wollen ihre Immobilie unbedingt, koste sie, was sie wolle. Ihr Kriterium ist nicht die Rentabilität, sondern die Frage, ob sie die Immobilie irgendwie erschwingen können. Gewerbliche Bauherrn rechnen anders und müssen das auch, diese müssen zumindest auf lange Sicht eine Rendite sehen. Und wenn sie keine Möglichkeit erkennen können, Geld zu verdienen, investieren sie halt nicht.

    => Im groben stimme ich der Aussage zu den gewerblichen zu. Private Hausherren rechnen meiner Meinung nach, vergleichen eventuell Miete und Eigentum...aber mindestens sollten Sie Ihr Budget prüfen. Die Aussage, koste sie, was sie wolle halte ich für falsch. Was bringt Dich zu der Überlegung?

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    Zitat von Achim Weiss Du wolltest Zahlen nennen, daß die Mehrzahl der "Refis" 2024 erfolgt.
    Zitat
    Zitat von latinohh Die Stimmung der refinanzierenden Banken ist aktuell weiter schlecht und die Refinanzierungsbedingungen sind schwerer als 2019. Ein möglicher Nachweis ist die Difi - DIFI122022.pdf (zew.de).

    Du kannst die Behauptung also auf Nachfrage nicht belegen.

    => Ich habe keine Übersicht über alle Finanzierungen. Als Brücke habe ich eine der größten Immobilien Banken und das Fälligkeitsprofil gezeigt, dass es hier viele kurzfristige Finanzierungen gibt. Weiterhin die DIFI Studie, die zeigt, dass die Refinanzierungsbedingungen erschwert werden, als Hinweis der schweren Situation. Und wenn auch nur implizit, der Hinweis aus dem Interview, dass hohe Fälligkeiten aus der Bondrefinanzierung bevorstehen. Dies belegt nicht, dass die höchsten Refis in 2024 kommen, aber es plausibilisiert die Richtung. Hast Du hier genteilige Quellen? Mir geht es darum, dass bei den kurzfristigen Refis die Probleme groß sind und diese schlagend werden. Finanzierungen von 2014 und vorher, sind weniger gefährdet, da der Wert nicht hochgeschrieben wurde im Verhältnis zur Prolongation und der Kapitaldienst wahrscheinlich weiter geleistet werden kann.

    Zitat
    Zitat von latinohh Deine Behauptung, dass gute Firmen nicht pleite gehen, kann ich nicht nachvollziehen. Gibt es hierfür eine Evidenz?


    Diese meine Bemerkung ist doch im Wortsinne evident.

    =>Hier hast Du keinen weiteren Inhalt geleistet. Eine Firma, die Bankrott geht, muss in Summe keine schlechte sein. Als Extrembeispiel gibt es eine politische Änderung und eine Religionsgruppe darf nicht weiter aktiv sein. SInd dass dann schlechte Firmen - teile ich nicht und würde ich ohne weiter Belege auch nicht weiter betrachten.

    Zitat
    Zitat von latinohh Und der Hinweis, dass ich in die Politik gehen sollte, nehme ich als Kompliment.

    So war der Hinweis sicherlich nicht gemeint.

    =>Trotz Deiner aus meiner Sicht nicht sachlichen Art, bin ich jeder sachlichen Diskussion offen. Wenn es inhaltlich bleibt, hat das Forum etwas davon, wenn die emotionalen Punkte überwiegen, bringt es keinem etwas.

    Ich bin nicht der Meinung, daß sein Beitrag eine "fast wissenschaftliche Analyse" ist. Ich halte seinen Beitrag für Marketinggeklingel. Das übliche Business-Denglisch, von dem man sich nicht ins Bockshorn jagen lassen sollte.

    Ich bin gespannt, ob zu seiner Behauptung noch etwas kommt, daß die Mehrzahl der Immobilienfinanzierungen kurzfristig erfolgt sein sollen.

    Die Intuition steht jedenfalls dagegen.

    Hallo Achim, selbst wenn meine Meinung falsch wäre oder auch nur Marketing, ist dass doch hier ein gutes Forum bei dem wir die Themen austauschen und besprechen können auf einer fairen Ebene. Das Ziel hier einen guten Meinungsaustausch zu haben, kann dann noch weitere motivieren, hier aktiv zu werden. Das wäre ein Gewinn für uns alle, zumindest für die Mehrheit.

    Hast Du für Deine Intuition weitere Daten, dann schauen wir uns diese auch gerne an. Und ich bin auch nicht beleidigt oder verärgert, wenn meine Meinung nicht stimmt, dann nehme einen Erkenntnisgewinn mit und freue mich auf die nächste Diskussion.