Beiträge von FinanztipUser

    Sollte variabel klappen und wie geschrieben würde mich mir von mehreren (!) Vermittlern Angebote einholen. Also von den großen Vermittlern laut Finanztip & Finanztest-Empfehlungen und auch von den kleineren je nach Region: Wir sind über einen kleineren Vermittler „Haus und Wohnen“ bei der regionalen Sparda-Bank gelandet und die Konditionen waren damals um Längen besser als die bei der Inter-Hyp!

    Ich hab gerade mal geschaut, aktuell wären es bei unserer Sparda-Bank bei variablem Zins unter 6%, nämlich 5,77% bei entsprechender Bonität:

    Neufinanzierung für Ihr Eigenheim

    PS: Wie viel Prozent der Gesamtsumme macht denn das Grundstück aus und wie viel Prozent Eigenkapital habt ihr?

    Macht es nicht Sinn, vom EK das Grundstück zu kaufen, sofern die dann finanzierende Bank das voll als Eigenmittel akzeptiert? Wie viel bliebe bei so einem Vorgehen denn dann noch an zu finanzierendem Grundstücksanteil? Da wären 5,77% für einen kurzen Zeitraum ja fast schon egal und eben flexibler als eine Zinsfestschreibung von z.B. 2 Jahren…

    Mit dem Anwalt kann man sich vorher über die Kosten unterhalten. Eine Erstberatung wird in der Regel nach festen Sätzen abgerechnet. Ohne Hilfe mit Kosten wird es meistens im Nachhinein erheblich teurer.

    Ja, mit Festpreisen und/oder auf Stundenbasis ist das ganze gut berechenbar und sicher gut investiertes Geld. Ich kenn einige Gegenbeispiele von Leuten die sich völlig unbedarft mit Immobilienwerten von 2-3 Millionen aufwärts einfach mal vom Notar haben beraten lassen und die dann Privatkredite aufnehmen mussten, um die deutlich 5-stelligen Notarhonorare für diese Beratung zu zahlen… :D

    Du siehst also: Der Weg zum Anwalt für Erbrecht (und/oder einem Notar) lohnt sich in Eurem Fall.

    Für beide Gestaltungen empfiehlt sich die Beratung durch einen (guten) Notar - ggf. auch durch einen Steuerberater im Vorfeld.

    Fall für einen Fachmann, möglicherweise sogar für einen Fachmann, der neben dem deutschen Erbrecht auch das Erbrecht des betreffenden Auslands übersieht.

    Ich glaube ihr wiederholt euch… Mal bedacht wie die/der Fachfrau/mann (Notar/in) abrechnet? Genau, nach Wert des Vermögens bzw. der Immobilie!

    Wer mit über einer Million Vermögen beim Notar aufschlägt und sich mal richtig beraten lässt, der kippt anschließend wortlos nach hinten über, wenn der die Rechnung für diese Beratung erhält!

    Ob er/sie dann unmittelbar wesentlich schlauer ist, sei mal dahingestellt. Meine Erfahrung: Selbst schlau machen ist der beste Einstieg (Bücher, Online-Recherche, Foren auch wie dieses hier)! Und wenn sich herauskristallisiert hat, was man tendenziell möchte und was die konkrete Beratung kostet, dann finalisiert man das mit einem Steuerberater (am besten bezahlt auf Stundenbasis!) und erst dann mit dem Notar im Wissen um die horrenden dann anfallenden Kosten!

    Insofern würde ich von einem sehr blauäugigen Termin beim Notar anfänglich eher abraten! Ausser vll. man möchte das Vermögen vorsorglich substanziell schmälern, um eher mit den Freibeträgen hinzukommen! 8o

    Ich bin Einzelkind, d.h. wenn meine Eltern zeitgleich (z.B. Unfall) oder nacheinander versterben werde ich alles früher oder später alles erben.

    Ich würde mir mal ganz genau anschauen und anschließend durchdenken, wem was gehört und wie das in die Freibeträge (400T€ pro Elternteil) passt! Ggf. macht es Sinn, das bisherige Immobilienvermögen erstmal zu gleichen Teilen zwischen den Eltern aufzuteilen (500T€ Freibetrag), damit im Fall eine Erbes an dich dann beide Freibeträge maximal ausgenutzt werden. Von einem Berliner-Testament würde ich daher auch absehen. Also nicht, dass z.B. deinem Vater der Großteil gehört, deine Mutter dann im Erbfall schon über die 500T€ kommt und du dann von ihr anschließend mit „nur“ 400T€ Freibetrag (fast) alles erbst und wieder Steuern zahlen darfst…

    Noch ein Gedanke: Wenn meine Eltern mir schon zu Lebzeiten Ihre Immobilien überschreiben um das Vermögen vor dem Pflegeheim zu schützen, was passiert, wenn ich vor meinen Eltern zu einem Pflegefall werde? Hat jemand mit so einem Fall Erfahrung, dass das Kind vor den Eltern pflegebedürftig wird?

    Das hab ich nicht, ist doch aber auch ziemlich unwahrscheinlich! Was aber der Fall ist: Sofern nicht 10 Jahre nach der Schenkung vergangen sind, kann das Sozialamt die Schenkung zurückverlangen, sofern die Mittel deiner Eltern für ein Pflegeheim nicht ausreichen…

    Falls wir alle drei zeitgleich versterben durch einen Unfall o.ä. möchten wir NICHT, dass die Geschwister meiner Eltern, oder wenn diese in Zukunft vor meinen Eltern versterben, deren Kinder (also meine Cousins und Cousinen) unser Vermögen erben.

    Meine Güte habt ihr euch überworfen! Also lieber per Testament das ganze Erbe an das Tierheim geben, als an die (bucklige) Verwandschaft? :/ Praktische Frage: Würde es euch drei in diesem Szenario dann noch stören?

    Ich persönlich würde bei der ganzen Erbkiste überlegen, auch trotz der Weltlage Kinder in die Welt zu setzen, sofern es die persönlichen Umstände hergeben. Auch weil sich der ganze Aufwand mit dem Erbe ohne Kinder für mich nicht so richtig lohnt…

    Ich habe meine Steuerunterlagen alle im PC. Für jedes neue Jahr gibt es einfach nur ein neues Verzeichnis. Der Steuerbescheid ist als Scan kein Megabyte groß, das ganze Verzeichnis hat vielleicht 10 MB. Davon kann ein heutiger PC ziemlich viele speichern, sicher mehr, als ich in meinem ganzen Leben bekommen werde.

    Ja, schon klar, aber ich kann mir schon noch schönere Hobbies vorstellen, als Steuerbuchhaltung über 30 Jahre für einen Riester-Vertrag… :D

    Die Videos von Finanztip gibt es jetzt auch auf Englisch, vielleicht hilft das weiter?

    Echt? Cool! :thumbup: Glaube gerade in so einer Situation würde ich mich nicht von einer teuren Versicherung und ggf. Auflagen zur Auszahlung etc. abhängig machen: Sparen in weltweit breitgestreute ETF scheint mir hier wirklich am sinnvollsten, wenn die grundsätzliche Absicherung (KV, GRV, ALV) besteht…

    ichbins: Gibts dazu konkrete Links?

    Deshalb; warum wollen Sie jetzt eine ETW kaufen, die Sie erst in 10-15 Jahren beziehen möchten? M.E. überwiegen die Nachteile gegenüber einem Kauf kurz vor der Eigennutzung deutlich.


    In der Zeit kann sich Ihre Meinung zu Lage, Größe und Ausstattung der ETW ändern. Was machen Sie, wenn Sie dann die falsche Wohnung haben?

    Also das würde ich eher umgekehrt sehen: Das Risiko, die falsche Wohnung zu kaufen kann man doch selbst bewusst und am besten begrenzen!

    Und die Steuervorteile einer Vermietung liegen doch auf der Hand! Nichts ist bei einer Immobilie teurer und ungünster als wenn man selbst kreditfinanziert drin wohnt, weder Zinsen noch Abschreibung absetzen kann und gerade am Anfang dann noch möglichst hohe Zinsen komplett auf die eigene Kappe nehmen muss…

    Ist es hier egal, ob das zu kaufende Objekt bereits einmal vom Vorbesitzer abgeschrieben wurde, oder?

    Ja, die Abschreibung von i.d.R. 2% pro Jahr beginnt erneut und bezieht sich auf alle aktivierbaren Kaufkosten, also auch Nebenkosten! Dass dann logischerweise rechnerisch über 50 Jahre Abschreibungsdauer und nicht wie oben geschrieben über 30…

    Bei kalkulierten Mieteinnahmen von TEUR 1 Kaltmiete monatlich, würden wir dann quasi keine Steuer auf die Mieteinnahmen zahlen, oder?

    Du kannst auch Zinsausgaben und sonstige Kosten absetzen, dann wird das ganze relativ schnell zum Steuersparmodell auch für eure Eikommenssteuer! Daher macht ein Kauf mit Finanzierung 10-15 Jahre vorher Sinn, eben weil ihr nur bei Vermietung die anfänglich real hohe AfA und die anfänglich auch nominal hohen Zinsen absetzten könnt.

    Nur: Sind es wirklich nur 1 T€ Kaltmiete monatlich? Weil dann wäre der Kaufpreis m.E viel zu teuer! Mal das Kaufpreis-Miet-Verhältnis ausgerechnet?

    Steuerberater braucht ihr m.E. dafür nicht, wenn du dich schlau machst (online, Ratgeber) über die Steueraspekte! Aber über den Punkt mit dem Kaufpreis würde ich wirklich nochmal nachdenken…

    Genau, jeder der die Günstigerrechnung beim Kindergeld verstanden hat, kann auch Riester verstehen ;)

    Also beim Elterngeld denke ich gerade, dass man mindesten einen Masterabschluss („M.A in Elterngeld“) benötigt, um die Logik und die Optionen nachzuvollziehen und sinnvoll zu nutzen… :/ :P

    Zumal die auf den Riester entfallende Steuererstattung ja sogar explizit im Steuerbescheid aufgeführt wird. Jeder, der den aufmerksam liest (und das sollte man!), hat sich doch schon mal mit nem Taschenrechner eingesetzt und nachgerechnet, was da gemacht wird?

    Ja, aber die Unterschiede bezüglich der 175€ sind dabei ja wirklich Peanuts und für eine steuerliche Vergleichsrechnung mit Aussagekraft bräuchte man wie gesagt den aktuell noch unbekannten Steuersatz im Alter!

    Ich find die größere Herausforderung besteht darin, dass ich die gesamten Steuerunterlagen auch der nächsten 30 Jahre noch aufheben muss, um die Rückerstattung im Fall einer Kündigung selbst nachvollziehen zu können. Und da wird es bei mir wahrscheinlich mit 67 drauf rauslaufen… ;)

    naja, dass offensichtlich WisdomTree Physical Bitcoin ETP der einzige "Bitcoin ETF" ist, den man einfach besparen und irgendwann verkaufen kann, bei dem das Steuerthema der Depotanbieter für einen erledigt?

    Das Thema wird bei ETPs ohne Auslieferoption dann vll. durch die Depotbank übernommen, aber massiv zu deinem Nachteil: Wertzuwächse sind dann nämlich zu versteuern! Bei denen mit Auslieferoption ist nach 1 Jahr wie gesagt alles steuerfrei, da muss dann auch keine Depotbank groß irgendwas erledigen…

    Du hast hier ellenlang dargelegt, dass Immobilien die einzige sinnvolle Anlage sind.

    Dann hast du kürzlich im Goldthread alles außen Immobilien, Gold und ETFs als Quatsch betitelt, vor allem Crypto.

    Jetzt wird ein Loblied auf Cryptos angestimmt?

    Geht es Dir gut?

    Schwankendes Gemüt in Punkto Anlage? :/

    Es ist laut meinen Infos nicht nur der, sondern es sind steuerlich alle ETC/ETN den „physischen“ Bitcoin gleichgestellt, die eine Auszahloption bieten. Also genau wie bei Gold-ETCs mit Auszahloption und insofern logisch…

    Hatte ich hier die Tage schonmal aufgeworfen die Diskussion:

    FinanztipUser
    21. September 2024 um 09:57

    Das kommt darauf an wie das bewertet wird. über ecken weiß ich das es defintiv zu 100% als EK angesehen wird. Abbezahlt wäre es morgen. das Geld ist da. Ich vermute eben wie gesagt nur dass das geld bis 2026 mehr rendite macht als die ersparnis der zinsen.

    Bist du da "sicher"? ;) Mal verglichen, was z.B. eine Bundesanleihe brutto bringen würde, die genau bis zur Fälligkeit läuft? Und dabei auch berücksichtigt, dass du von den Habenzinsen noch 25% Steuer runterrechnen musst, um auf die Nettorendite zu kommen, die du mit dem Sollzins vergleichen kannst? Aktienmarktrisiken würde ich bei gesetzten 2 Jahren Laufzeit nicht eingehen wollen...

    also im grunde war es immer so angedacht erstmal grundstück final in 2026 abgezahlt zu haben und dann erst zu bauen.

    Ok, dann ist aber die zweite große Variable in euren Überlegung die Entwicklung der Baukosten! Und da fällts mir noch schwerer zu prognostizieren, wie die in 2-3 Jahren aussehen werden…

    deswegen im allgemeinen die frage das man blöd gesagt die erkenntnis hat. hey die 2,7 jetzt sind besser als die 3,0 in zwei jahren obwohl man 2 jahre lang nur zinsen zahlt und erst in 2026 das tilgen, nach abbezahlen des grundstücks, des hauskreditsstartet.

    Um das exakt entscheiden zu können, bräuchtet ihr ziemlich genaue und belastbare Zahlen zur zukünftigen Zinsentwicklung. Und die Prognosen dazu sind wie gesagt leider weder genau noch belastbar…

    wichtigste frage ist eigentlich 10 oder 20j zinsbindung.

    Das würde ich in der konkreten Situation bzw. zum Zeipunkt der Kreditaufnahme dann ganz konkret entscheiden. Mein Vorgehen wäre ein Kompromiss: Also rund die Hälfte der Summe länger (ggf. 15-20 Jahre) festzuschreiben als Versicherung gegen stark steigende Zinsen, ein Viertel mittelfristig (5-10 Jahre) und ein letztes Viertel kurzfristig (ggf. sogar variabel falls nicht zu teuer). Dabei kannst du dann, falls gewünscht, so wie der von dir genannte Banker etwas mehr kurzfristiger festschreiben, das ist dann aber eben eine Wette auf bald fallende Zinsen…

    Diese 2100€ werden von deinem zu versteuerndem Einkommen abgezogen und die Steuererstattung daraus wird um die Zulagen(175€) reduziert.

    … Also wird die Steuererstattung wirklich reduziert um die Gesamtsumme der Zulagen (175€) und nicht um den Teil der Steuererstattung, der auf diese Zulagen entfällt (175€ x pers. Steuersatz)?!

    Weil Zweiteres war mein bisheriges Verständnis. Warum wird das dann so gerechnet und was war die Intention dahinter, mit dem Abzug des gesamten Förderbetrages die Steuererstattung überproportional zu kürzen?

    Edit: Stimmt so wie ihr sagt! Da wird dann ja tatsächlich immer eine extra Günstigerprüfung gemacht! Was ein Aufwand… :huh:

    Quelle:

    Riester-Kompakt
    Fragen zu Riester? Hier erhalten Sie kompakte Antworten zu den Themen Wohn Riester, Zulagen, Besteuerung, Anträge und Fristen
    riester.deutsche-rentenversicherung.de

    Hier die erste Frage: Woher kommt es das die Sparkasse solch komplett andere zahlen ausspuckt? Sind die einfach langsamer weil sie noch viel teuer ertendertes Geld rumliegen haben? Die Raiffeisenbank ist zwar günstiger aber auch nochmal teurer als Interhyp und Dr. Klein Angebote.

    Naja, der Punkt ist relativ klar zu beantworten: Banken schlagen unterschiedliche Gewinnmargen auf, haben unterschiedliche Kosten u.s.w. und machen deshalb unterschiedliche Angebote! Da wundert es mich nicht, dass die Sparkasse (erstmal) teurer ist, als Banken z.B. ohne Filialvertrieb…

    Ansonsten:

    Aktuell würde ich schätzen, dass in den Baufi-Zinsen runde 3 Zinssenkungen bereits eingepreist sind. Sollten die mehr werden oder die Zinssenkungen wegen fallender Inflation stärker ausfallen, dürften die Baufi-Zinsen schneller und stärker fallen. Bleiben diese aus oder zieht die Inflation nochmal an, was ggf. gleichbleibende oder sogar wieder stärker steigende Leitzinsen bedeuten könnte, dann wäre mit einer Stagnation oder Steigerung des Baufi-Zinsniveaus zu rechen. All das werden wir aber erst in den nächsten Monaten sehen bzw. erleben. Prognosen sind da mittel- bis langfristig definitiv kaum möglich…

    Wie bist du denn zeitlich festgelegt? Musst du jetzt finanzieren oder kannst du noch 1-2 Jahre warten mit dem Projekt, geht es also nur um die Frage der Zinsfestschreibungsdauer?

    Du zahlst selber nur 1925€ ein , es werden aber 2100€ vom zu versteuerndem Einkommen abgezogen. Die daraus Resultierende Steuererstattung wird dann um die 175€ gekürzt da du diese ja nie selber Bezahlt hast sondern als Zulagen direkt in deinem Vertrag geflossen sind.


    Im Spitzensteuersatz kannst du dann eine Förderquote von 47% erreichen

    (175€ + 811€ Erstattung)

    Also nochmal langsam für die Doofen und um die Rechnung zu verstehen: Steuerlich würde es meinem Verständnis nach Sinn machen, wenn man nur die 1925€ absetzen könnte, das nur das ja die Eigenleistung ist. Das war mein bisheriges Verständnis der Kiste…

    Stattdessen rechnet laut euren Aussagen das FA aber anders, indem a) erst der volle Betrag (2.100€) absetzbar ist um dann b) vom Nominalbetrag der Erstattung die 175€ ebenfalls nominal abzuziehen? Damit würde man die Erstattung doch überproportional reduzieren! Das kann ich mir kaum vorstellen…