Beiträge von RaphaelP

    Also entweder erfüllst Du die von Dir genannten Voraussetzungen, dann musst Du nur die Hälfte der Differenz zwischen Einzahlungen und dem Auszahlbetrag (also der Erträge) versteuern, allerdings tariflich (§ 32d Abs. 2 Nr. 2 EStG) oder Du erfüllst sie nicht, dann musst die gesamten Erträge (also quasi die in der Auszahlung enthaltenen Zinsen) versteuern, aber dafür nur mit dem Abgeltungssteuersatz.
    Daher ist der Unterschied je nach persönlichem Steuersatz im Jahr der Auszahlung oft gar nicht so gewaltig...

    Naja ist ähnlich wie das die Corona App jetzt wieder an der DSGVO scheitert bzw. verzögert wird.

    Wegen mir können die jeden meiner Schritte tracken, in den Puff kann man ja eh grade nicht :saint:

    Ist dieselbe Schizophrenie als in solchen Zeiten immer nach dem Staat zu rufen und keine 2 Wochen später wieder über die viel zu hohen Steuern zu jammern. Wovon der Staat das wohl Alles wieder bezahlt?? :huh:

    Kann ich Dir jetzt ad hoc gar nicht sagen, weil ich mich an meine eingangs erwähnte Maxime halte mich nicht mehr ins Depot einzuloggen. Wieso sollte ich auch? Ich habe mein Pulver verschossen und verkaufen werd ich auch nicht. Nur um den Absturz zu verfolgen mach ich das sicher nicht ^^

    Bezogen auf den letzten Kauf sicher mindestens nen saftigen Batzen im Minus. Da ich ja aber seit vielen Jahren investiert bin und regelmäßig nachkaufe, war ich vor dem ganzen Theater bei vielem auch 40 - 80 % im Schnitt im Plus. Das Plus oder Minus einzelner Kauftranchen schaue ich mir nie an. Ich schaue nur die Durchschnittsveränderung an (denn das zeigt Consors an), der Rest ist für mich nicht von Interesse.
    Ob ich insgesamt immer noch im Plus bin weis ich daher auch nicht, interessiert mich aktuell aber auch nicht, da Verkaufen keine Option ist. Sonst habe ich mich einmal im Monat eingeloggt um die Dividenden ins Excel einzutragen, lasse ich grade aber auch.
    Bin ehrlich gesagt froh, dass es mich so kalt lässt, war vorher nicht sicher, ob es so sein wird...

    Hallo an Alle,

    da ich nun hier schon eine ganze Zeit passiv unterwegs bin, habe ich mich nun registriert.

    Haltet ihr es jetzt für einen guten Zeitpunkt, um ins Aktien-Geschäft einzusteigen?
    Und würdet ihr jetzt auf ETFs setzen oder in normale Großaktien?

    Viele Grüße
    Peter

    Eher nicht mit Einzeltiteln. Die Erfahrung hier im Forum hat gezeigt, dass "Neulinge" am Anfang täglich ins Depot schauen und dann so Sachen sagen wie "He Ihr von Finanztip habt mir doch 7% pro Jahr versprochen, ich bin aber im Minus".

    Wenn dann mach Dir jetzt nen ETF Sparplan und parallel ein virtuelles Depot auf boerse.ard.de oder so in dem Du mal die Aktien packst, die Du Dir ansonsten jetzt gekauft hättest. Schau Dir das die nächsten Wochen an und freu Dich dann, dass Du es nicht mit realem Geld gemacht hast.
    Den perfekten Wiedereinstieg wirst Du ohnehin nicht erwischen und das erschlägst Du mit dem Sparplan.

    Wenn Du nach 1-2 Jahren das Gefühl hast, Du hast das Thema Aktien verstanden und da kann das virtuelle Depot Dir echt helfen, dann kannst Du mit Einzeltiteln anfangen, so wahnsinnig schwierig ist das nicht. Da würde ich mir aber ne Zeitschrift wie den Stuttgarter Aktienbrief dazu holen. Mir persönlich hat das immer sehr geholfen. Sonst hat man so gar keinen Plan wo man anfangen soll.

    Versuchen die Emotionen nicht durchkommen zu lassen.

    Ich würde nicht von meinem Plan abweichen.

    oder eben halbieren. Und bei einem 50% Buchverlust braucht man im Anschluss 100% Buchgewinn um auf 0 zu kommen. Freue Dich an Deinem Notgroschen. Gelegenheiten gibt es immer wieder.

    Sehe ich ehrlich gesagt ganz genau so. Den Notgroschen sollte man m.E. unabhängig vom Marktgeschehen nie in Aktien stecken.
    Ich glaube auch, dass der Boden noch nicht erreicht ist. Denn diesmal wird es tatsächlich auch substanzielle, wirtschaftliche Folgen geben, durch Einreiseverbote, Produktivitätsverluste durch Quarantänen etc.

    Die Wirtschaft wird sich erholen, aber wie lange es dauert, kann heute keiner sagen.
    Wenn Du jetzt grade Geld parat hättest, dass Du eh investieren wolltest dann könntest Du es zumindest überlegen, wobei ich wie gesagt einen weiteren Abstieg für wahrscheinlicher halte, als das es jetzt schon wieder aufwärts geht.

    Wenn Du Angst haben solltest "was zu verpassen", dann würde ich in Raten reingehen oder nen ETF Sparplan starten, es gab schon schlechtere Zeitpunkte, aber auch Bessere. Lös Dich von der Vorstellung der Markt verstehen oder sogar schlagen zu wollen :D

    Habe heute BASF, Stryker, Danaher, Coloplast, ADP, Nextera Energy und Novo Nordisk nachgekauft.
    Im Vergleich zu vor 2 Wochen unschlagbar günstig, aber ansich bin ich der Überzeugung, dass da noch einiges kommen wird.
    Jetzt habe ich meine Investtranche fürs Vierteljahr verbraucht und werd mich bis zur nächsten Tranche lieber nicht mehr ins Depot einloggen. :/

    Zum Verkaufen ist es eh zu spät, also was solls...

    Schön, dass hier mal wieder so eifrig diskutiert wird.

    Ganz ehrlich: Auch wenn es makaber klingt ich bin froh, dass jetzt endlich die Korrektur da ist. Jetzt muss ich endlich nicht mehr täglich diese Dirk Müller Grütze von wegen "Morgen ist es soweit" lesen. Der feiert sich doch schon wieder selbst nachdem er 5 Jahre lang fälschlicherweise den Crash prophezeit hat nun endlich seinen Crash hat und daher nicht mehr täglich neu propheten muss.
    Jetzt haben wir ihn endlich und keiner muss mehr täglich überlegen wie er sich dann drauf vorbereitet.

    Ich bin auch beruhigt weil ich tatsächlich komplett investiert geblieben bin und Ende der Woche werde ich nachkaufen. Wieso Ende der Woche? Ich beobachte und versuche mich mal wieder an Markttiming (es geht bestimmt wieder in die Hose :D)

    Aber ich habe ja noch 30 Jahre, da sind die 5-8% die ich vielleicht raushole (wahrscheinlich aber eher danaben liege) nach meinem heutigen Plan Makulatur :thumbup:

    Die Steuerdifferenz hat nichts mit Höchstbeträgen o.Ä. zu tun. Bei 74.000,- zvE bist Du in der Beitragsbemessungsgrenze. D.h. Du bezahlst in jedem Fall den Höchstbetrag und der ist immer komplett steuerlich absetzbar, es werden so ca. 5.000,- AN Anteil sein. Bei der PKV kannst Du nur den Teil steuerlich absetzen, der mit der GKV vergleichbar ist, die sog. Basisabsicherung. In Deinem Tarif ist - wenn ich die Berechnung so anschaue - nur ein kleiner Teil stl. absetzbar und der Rest sog. Wahlleistungen. Davon hast Du reichlich, weshalb Du bei einem vergleichbaren Gesamtbeitrag mehr (bessere?) Leistungen hast.

    Aber der absetzbare Betrag ist eben niedriger und daher mehr Lohnsteuer.

    Es wiederholt sich irgendwie immer wieder. Vielerorts wird in die PKV gewechselt weil sie billiger ist oder wie hier wegen irgendwelcher steuerlicher Versprechungen.
    Das ist doch der falsche Ansatz. Eine PKV ist ein Luxusprodukt für die Gesundheit. Das muss man sich leisten können und wollen. Man hat bessere/mehr Leistungen für mehr Geld aber dafür andere Nachteile (Beitragserhöhungen, Diskussionen über Kostenübernahmen etc). Wer bejaht, dass er das Luxusprodukt will, der ist bei der PKV richtig. Derjenige muss es sich aber auch dauerhaft leisten können.

    Ist man sich diesbezüglich unsicher, dann lieber lassen...

    Das findet Ihr erst raus, wenn Ihr den Antrag stellt.

    Genau der Fall ist doch immer gleich. Mann hat hohe Einkünfte, verschiedene Einkunftsarten, zahlt viel voraus. Frau eher weniger, zahlt oft nichts voraus, hat meist Lohnsteuer bei Steuerklasse 5. Dann kommt es zur Trennung.
    Mann zahlt eher nach, Frau bekommt eher ne Erstattung. Es gibt sogar ganze BMF Schreiben wie dann die VZs etc aufgeteilt werden müssen je nach Szenario.
    Ist immer ein riesen Streitpunkt.

    Ich mach Euch n Angebot als alte Forenbuddys. Schickt mir anonymisiert Euren Bescheid, ich teils Euch auf.

    Einmal im Jahr mach ich das für Euch in meiner Freizeit, das spart Euch Zeit und entlastet das Verhältnis zu Eurer Frau :D

    Wieso so kompliziert?
    Wenn Ihr die Steuererklärung korrekt ausgefüllt habt, dann kann jederzeit die Aufteilung der Steuerschuld nach 268 AO vorgenommen/ beantragt werden.
    Dann wird die Steuerschuld genau nach dem Verhältnis der Ehegatten zueinander aufgeteilt aber im Gegensatz zur getrennten Veranlagung trotzdem der Splittingtarif angewandt.
    Kommt sehr oft bei Trennungen vor, kann man aber auch so jederzeit beim Finanzamt beantragen.
    Ein Loch in den Bauch freuen die sich da nicht, aber das Recht hat jeder.

    Wichtig ist aber wie gesagt, dass Einkünfte, Werbungskosten, Sonderausgaben etc korrekt in der Erklärung korrekt aufgeteilt werden, sonst bringts nichts. Gute Steuerprogramme können das übrigens auch...

    Ich habe noch nie gesagt, dass er nicht kommt. Er kann jederzeit kommen.
    Ich werde ihn aussitzen. Wenn es um 40% einbrechen, dann tun sie das. Ich kann daran nichts ändern. Soweit zu meiner Herngehensweise.

    Ich bin 38 und habe genug Zeit es wieder aufzuholen.
    Wenn ich das Geld dieses oder nächstes Jahr bräuchte, dann wäre es nicht in Aktien.

    Was machen Sie, wenn Sie so sicher sind, dass er jetzt kommt? Ich gehe mal davon aus, Sie haben alles verkauft und haben das Geld jetzt auf dem Tagesgeldkonto?
    Steigen Sie dann nach den 40% wieder ein? Wann legen Sie den Wiedereinstiegszeitpunkt fest und auf wie?

    Dass es viele Risiken gibt, ist ja allen Beteiligten klar. Die gibt und gab es aber immer. Mal mehr mal weniger.

    Aber es sind halt immer dieselben, die ständig warnen und beschwören und den Crash voraus sagen. Wenn man das 80 mal macht, dann hat man halt auch einmal Recht.

    Wenn ich immer verkauft hätte wenn irgendein Indikator ausschlägt, dann wären mir die letzten Jahre viele Kursgewinne und noch mehr Dividenden entgangen.

    Und (ich weiß ich wiederhole das immer mantraartig) wenn wirklich das gesamte System zusammenbricht, dann hilft mir das Tagesgeld und das Sparbuch auch nix. Auch nicht das Bargeld im Kopfkissen.
    Dann brauche ich meinen eigenen Garten, einen hohen Zaun, ein paar Hühner, Gänse und ne Schrotflinte.

    Ich melde mich gleich Morgen zum Survivalkurs, bei ner Schrebergartengruppe und dem lokalen Schützenverein an...

    Da fehlt jetzt zwar Seite 4 aber ich nehme mal an, dass da nichts weltbewegendes mehr steht.

    Also wenn die schriftliche Begründung des Finanzamts wirklich so lautet wie Sie oben zitiert haben, dann sollten Sie mit dem Einspruch m.E. Erfolg haben. Denn in dem von Ihnen angehängten Schriftsatz steht zu dem Thema "sonstige Vorsorgeaufwendungen" eigentliche nichts.

    Die Rechtsbehelfsstelle sollte zu Ihren Gunsten entscheiden. Da sitzen für gewöhnlich schon vernünftige Leute. Bei der Veranlagung kann man das leider nicht immer sagen, da setzt das Finanzamt naturgemäß auch oft unerfahrene Leute ein und die müssen solche Sachen halt auch erst lernen, es ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen.

    Also die Begründung des Finanzamts ist schon abenteuerlich. Nun kenne ich Ihren Fall nicht im Detail. Was mich da im Speziellen interessieren würde, ist wie der Bescheid bzw. die Bescheinigung der DRV denn aussieht. Denn die Dame nimmt ja Bezug darauf und meint da würden "sonstige Vorsorgeaufwendungen" bescheinigt.

    Könnten Sie den ggfs. mal entfremdet hochladen?

    Den Einspruch würde ich zeitnah abschicken. Denn gegen die Ablehnung eines Antrags auf schlichte Änderung ist zwar der Einspruch statthaft, aber auch hier gilt die 4 Wochenfrist.
    Allerdings müsste das Finanzamt m.E. bei einem nicht beratenen Steuerpflichtigen auch den Antrag in einen Einspruch umdeuten, da dieser Ihre Rechte besser wahrt, zumindest, wenn wie hier der Antrag abgelehnt wird. Das Finanzamt muss solche Anträge immer maximal rechtsschutzwahrend auslegen.

    Die Bestätigung der DRV würde mich aber wie gesagt trotzdem sehr interessieren, ansonsten wäre die Begründung der Dame wirklich sehr verwunderlich...

    Zum Text selber:
    Ich versuche bei solchen Sachen immer harte Begriffe wie "falsch" zu vermeiden. Nett und freundlich bleiben. Bei "falsch" fühlt sich der andere gleich so angegriffen. Lieber alternativ: Meines Erachtens sind diese Beträge eindeutig den Altersvorsorgeaufwendungen zuzuordnen". "Wieso diese sonstige Vorsorgeaufwendungen sein sollen, kann ich daher nicht nachvollziehen".
    Aber das ist natürlich Geschmackssache.