Beiträge von RaphaelP

    Dass es viele Risiken gibt, ist ja allen Beteiligten klar. Die gibt und gab es aber immer. Mal mehr mal weniger.

    Aber es sind halt immer dieselben, die ständig warnen und beschwören und den Crash voraus sagen. Wenn man das 80 mal macht, dann hat man halt auch einmal Recht.

    Wenn ich immer verkauft hätte wenn irgendein Indikator ausschlägt, dann wären mir die letzten Jahre viele Kursgewinne und noch mehr Dividenden entgangen.

    Und (ich weiß ich wiederhole das immer mantraartig) wenn wirklich das gesamte System zusammenbricht, dann hilft mir das Tagesgeld und das Sparbuch auch nix. Auch nicht das Bargeld im Kopfkissen.
    Dann brauche ich meinen eigenen Garten, einen hohen Zaun, ein paar Hühner, Gänse und ne Schrotflinte.

    Ich melde mich gleich Morgen zum Survivalkurs, bei ner Schrebergartengruppe und dem lokalen Schützenverein an...

    Da fehlt jetzt zwar Seite 4 aber ich nehme mal an, dass da nichts weltbewegendes mehr steht.

    Also wenn die schriftliche Begründung des Finanzamts wirklich so lautet wie Sie oben zitiert haben, dann sollten Sie mit dem Einspruch m.E. Erfolg haben. Denn in dem von Ihnen angehängten Schriftsatz steht zu dem Thema "sonstige Vorsorgeaufwendungen" eigentliche nichts.

    Die Rechtsbehelfsstelle sollte zu Ihren Gunsten entscheiden. Da sitzen für gewöhnlich schon vernünftige Leute. Bei der Veranlagung kann man das leider nicht immer sagen, da setzt das Finanzamt naturgemäß auch oft unerfahrene Leute ein und die müssen solche Sachen halt auch erst lernen, es ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen.

    Also die Begründung des Finanzamts ist schon abenteuerlich. Nun kenne ich Ihren Fall nicht im Detail. Was mich da im Speziellen interessieren würde, ist wie der Bescheid bzw. die Bescheinigung der DRV denn aussieht. Denn die Dame nimmt ja Bezug darauf und meint da würden "sonstige Vorsorgeaufwendungen" bescheinigt.

    Könnten Sie den ggfs. mal entfremdet hochladen?

    Den Einspruch würde ich zeitnah abschicken. Denn gegen die Ablehnung eines Antrags auf schlichte Änderung ist zwar der Einspruch statthaft, aber auch hier gilt die 4 Wochenfrist.
    Allerdings müsste das Finanzamt m.E. bei einem nicht beratenen Steuerpflichtigen auch den Antrag in einen Einspruch umdeuten, da dieser Ihre Rechte besser wahrt, zumindest, wenn wie hier der Antrag abgelehnt wird. Das Finanzamt muss solche Anträge immer maximal rechtsschutzwahrend auslegen.

    Die Bestätigung der DRV würde mich aber wie gesagt trotzdem sehr interessieren, ansonsten wäre die Begründung der Dame wirklich sehr verwunderlich...

    Zum Text selber:
    Ich versuche bei solchen Sachen immer harte Begriffe wie "falsch" zu vermeiden. Nett und freundlich bleiben. Bei "falsch" fühlt sich der andere gleich so angegriffen. Lieber alternativ: Meines Erachtens sind diese Beträge eindeutig den Altersvorsorgeaufwendungen zuzuordnen". "Wieso diese sonstige Vorsorgeaufwendungen sein sollen, kann ich daher nicht nachvollziehen".
    Aber das ist natürlich Geschmackssache.

    Ich versteh jetzt ehrlich gesagt auch den riesen Aufriss da drum nicht.

    Zum Einen find ich die Klage n bisschen lächerlich. Zum anderen seh ich persönlich das auch so, dass das keine Werbung ist. Wenn jetzt irgendwann einer immer ganz oben auf der Empfehlungsliste steht, nur weil er nen affiliate ist, dann reden wir sicher über was anderes. Aber die Situation haben wir finde ich nicht.
    Wenn ich nen Artikel lese und dann unten die Anbieter kommen, habe ich ehrlich immer gewusst, wer das ist, wie ich drankomme und ob er nen affiliate ist oder nicht. Habe mich da noch nie zum falschen Anbieter "gelotst" gefühlt.

    Ich habs auch nicht mitbekommen. Lese den Newsletter zwar meistens aber nicht immer und Blogs lese ich kaum bis gar nicht. Mein Nutzerverhalten bei Finanztip wird sich dadurch aber nicht im geringsten ändern, auch wenn das jetzt alles offiziell "Werbung" ist :huh:

    Es ist wie in allen Bereichen im Netz: Die Leute wollen sich offensichtlich nur noch berieseln lassen und man soll auch alles ohne Einsatz des eignen Hirns konsumieren können... 8|

    Ansich muss derjenige, der länger Elterngeld bezieht frühestmöglich in die 3 wechseln. Denn das Elterngeld wird nach dem Netto berechnet und das ist bekanntlich mit 3 am höchsten.

    Allerdings muss man das rechtzeitig machen. Denn für die Berechnung des Elterngelds gilt die Steuerklasse, die in den 12 Monaten vor der Geburt überwiegend bestand. Da die meisten Mütter ja noch die ersten 12 Wochen abwarten, bevor sie es dem Chef sagen und selbst zu dem Zeitpunkt schon 3 Monate "unschwanger" vorbei sind, kommen die meisten Wechsel zu spät.

    Ansich sollte die Frau schon bei der "Planung" in die 3 wechseln, das machen aber die wenigsten.

    Wenn dann das Kind da ist, macht es mehr Sinn, dass der Mann wieder in die 3 oder wenigstens in die 4 geht, weil man dann eher wieder das mehr an monatlichem "Vorabnetto" braucht.

    Ich finde diesen Youtube Trend ganz furchtbar. Da wird völlig unkontrolliert so viel Blödsinn erzählt und die Leute hören und glauben es. Ich habe mich als Schüler oft gefragt wie dieser ganze Propaganda Mist früher klappen konnte. Am heutigen youtube sieht man wie es heute funktioniert, genau gleich. Der Mensch ansich scheint das zu wollen, das einem irgendwas seichtes vorgekaut wird über das man sich dann keine Gedanken machen muss. Und je einfacher es gemacht ist umso mehr wird es geliket.
    Was journalistisches zu lesen und da 5 Minuten dran zu bleiben verliert gegen 10 Minuten seichtes Geplapper.

    Vom Verlust der Sprache, Grammatik etc will ich gar nicht reden. Meine Azubis können keinen vernünftigen Brief schreiben. Aber Youtube Videos aufnehmen können se alle.

    Ich verstehe, dass Ihr dadurch mehr Leute erreichen könnt und wollt und gegen Eure Videos habe ich auch nix. Aber man sieht wo der Trend hingeht.

    Das CDU Video von Rezo ist da für mich das beste Beispiel. Im Grundtenor gar nicht sooo verkehrt, aber gespickt mit schlicht falschen Aussagen und trotzdem jubeln alle.

    Sorry damit kann ich mich nicht anfreunden...

    Viele sehen die Ehe halt als altbackenes Kontrukt aus alten Zeiten etc.

    Ich sage dann immer, dass man das so sehen kann, aber dem aktuellen deutschen Recht das ziemlich egal ist. Besonders Frauen sind oft am Ende die Gelackmeierten insb. wenn Kinder im Spiel sind.
    Der Partner brennt in der Midlifecrisis mit einer 20 jährigen Brasilanerin durch, es gibt keinen Zugewinnausgleich und die Rente ist mickrig weil man im Job kürzer getreten ist. Blöd.

    Der Partner fährt mit 60 gegen den Baum und ist tot. Wittwenrente? Fehlanzeige.
    Aber man erbt dafür ja sein Haus. Testament? Oh vergesssen. Also doch kein Haus...

    Er hat doch ein Testament... Super, wenn da nicht die Erbschaftsteuer wäre. Freibetrag 20.000 €. Juhuuu!! Ehegatten haben übrigens 500.000 € Freibetrag und die sachliche Befreiung des Familienheims.
    Und die Grunderwerbsteuerbefreiung gibts bei Unverheirateten übrigens nicht, falls man im Falle einer Trennung zu Lebzeiten das Haus übernimmt. Bei Ehegatten übrigens schon.

    Ich kann irgendwie verstehen, das jemand die Ehe aus irgendwelchen Gründen nicht will, aber ich habe Ihnen m.E. ein paar sehr substanzielle und existenzbedrohende Dinge aufgezählt, die sie das überdenken lassen sollten, insb. wenn Sie einkommenstechnisch kürzertreten. Total unromantisch ich weis. Aber Romantik muss man sich in diesem Fall als Frau mit 2 Kindern leisten können....

    Also ich hebe meine Hand auch klar für langfristiges buy & hold mit gewisser Auswahl an Einzeltiteln und ETFs als Beimischung. Natürlich kein stures hold. Deutsche Bank, EON, GE etc sind gute Beispiele bei denen man halt auch mal raus hätte müssen/können, aber wie schon gesagt da wird man nie den perfekten Zeitpunkt erwischen sondern man wird das akzeptieren müssen und sich lieber freuen, dass das der Rest überkompensiert.

    Der wichtigste Faktor für mich ist da das Entspanntsein und der so selten aufkommende Handlungsbedarf. Mich beeidrucken Forenmitglieder wie @Kater.Ka , die immer analysieren und rebalancen, einfach weil sie das Wissen haben und es können, vermutlich auch weil sie Spaß daran haben.
    Für mich ist das nichts, ich habe die Muße und vor Allem das Wissen nicht. Was ich aber kann ist Wirtschaftsnachrichten lesen und mir meine eigene Meinung dazu bilden. Ich wäre z.b. beim ersten Monsanto Urteil zähneknirschend bei Bayer raus, wenn ich welche hätte. Das ist m.E. ein Fass ohne Boden. Könnte aber auch ne tolle Einstiegsgelegenheit sein. Keine Ahnung, aber wenn es für mich nicht mehr entspannt ist trenne ich mich lieber.

    Das hatte ich bei 16 Titel, die ich im Depot habe aber erst 3 mal. Deutsche Bank, da bin ich Gott sei dank vor 3 Jahren raus. General Mills (wieder erholt) und Swedish Match (teilweise erholt, immer noch im Minus). Die Letztgenannten habe ich noch, weil es da für mich nichts substanzielles gibt, was gegen die Unternehmen und ihre Produkte spricht, ich habe seinerzeit schlicht zu teuer gekauft, aber ich kann halt kein Markttiming :S

    Und die Dividenden haben mich bisher die Rücksetzer ertragen lassen :rolleyes:

    Der Untersuchungsbericht ist draußen: Es gab wohl weder Round-Tripping noch Korruption sondern allenfalls Marginalien die anderweitig kompensiert wurden:
    https://ir.wirecard.com/websites/wc/Ge…?newsID=1763493

    Der Kurs steigt heute (intraday) um 25% - ich habe mein gewagtes Investment daher nicht bereut ;)

    Gratuliere. Ich konnte das 0 überschauen und hab es daher nicht gewagt. Ich bleibe einfach bei meinem langweiligen buy and (im Regelfall) hold.
    Ich hoffe Ihr seid alle in 20 Jahren noch hier im Forum. Dann können wir aus einer anderen Perspektive drüber reden.
    Bisher läuft es gut und - was mir echt wichtig ist - absolut stressfrei.
    Ich will bei Gott nicht behaupten, dass alles im Plus ist, aber einige Titel machen in meinem Depot echt die größte Freude und das sind interessanterweise echt eher die "Langweiligen" wie P&G, Nestle, Stryker, Mastercard oder Bank of Nova Scotia. Und das ist ja irgendwie das was auch @McProfit meint...

    Im Stuttgarter Aktienbrief wird daher bei allen Charts auch die DSR also die durchschnittliche Dividendensteigerungsrate der letzten 10 Jahre mit angegeben. Bei größeren Einmalinvests kann man so (natürlich bezogen auf die Vergangenheit) wunderbar die Dividendenrendite in bspw. 10 Jahren errechnen. Finde ich neben der reinen Dividendenrendite durchaus eine interessante Kennzahl.

    Gab es früher nicht einmal Einkommensgrenzen für das Kind, die bei Überschreiten zum Wegfall des Kindergeldes geführt haben? ?(

    Ich kann mich ja irren, meine mich aber zu erinnern, während der Ausbildung durch Einspruch die Familienkasse von einem niedrigeren zu versteuernden Einkommen überzeugt haben zu müssen.

    Die Rechtslage gilt schon eine ganze Weile nicht mehr, glaube 2012 oder so wurde das geändert.

    Bis 18 kriegt es jeder unabhängig vom Einkommen und bis 25, sofern noch in 1. Berufsausbildung auch unabhängig vom Einkommen § 32 Abs. 4 EStG, iVm. § 62, 63 EStG

    Zu 1. kann ich ergänzen, dass eine Heirat keine Rolle spielt. Beispiel:
    https://www.haufe.de/steuern/rechts…166_217910.html

    3. Ja das Einkommen des Ehegatten wird angerechnet. Da Dein Verdienst nicht ganz schlecht ist für einen Studenten, kann es durchaus sein, dass da was gekürzt wird (es werden dann meines Wissens Eltern und Ehegatte einbezogen). Daher vorher also unbedingt informieren.

    Ein wenig off topic: Bitte nicht falsch verstehen, aber allgemein weis ich ehrlich gesagt nicht ob ich während der Ausbildung (in der Ihr Euch ja offensichtlich beide noch befindet) heiraten würde. Es passiert danach noch so viel, ich würde da erst mal abwarten, bevor ich Fakten schaffe.
    Ich weis, sehr unromantisch diese Sichtweise, aber das Leben schreibt so seine Geschichten....
    Bitte nicht persönlich nehmen, kenne Euch ja gar nicht... 8)

    Ich stimme meinen Vorrednern komplett zu.

    Mal ganz davon abgesehen, dass Ihre Darstellung recht einseitig ist, zahlen hier glaube ich die Wenigsten Depotgebühren und den DAX als Benchmark haben hier glaube ich die Wenigsten. Und diese paar hippen StartUps können morgen pleite sein. Bei den DAX Konzernen sehe ich das Risiko weitaus geringer (ok Wirecard... :whistling: ). Da hab ich gern etwas weniger Traumrendite.

    Im Übrigen verstößt Ihr Post m.E. gegen die Forenregeln unter dem Punkt Eigenwerbung.

    Wer will kann gerne mit Crowdinvesting Glücksspiel betreiben. Ich finde dafür Bwin aber besser geeignet :D

    Lassen Sie sich mit dieser Aussage vom Finanzamt keinesfalls abspeisen. Die ist völlig daneben.

    Erklären Sie es richtig und fügen Ihrer Erklärung die korrekte Abrechnung des Versicherers bei (aus der die Abfindung hoffentlich ersichtlich ist) und weisen auf die falsche elektronische Übermittlung hin. Im Gegensatz zu den Krankenversicherungsbeiträgen ist bei den Renten die elektronische Meldung nicht das Evangelium.

    Sollte das Finanzamt trotzdem falsch veranlagen, kann es sein dass Ihr Fall nur automatisiert bearbeitet wurde. Dann müssen Sie Einspruch einlegen und den Sachverhalt wiederholen. Denn dann beschäftigt sich ein Mensch damit und der wird Ihnen nach Sichtung der Unterlagen Recht geben.

    Alternativ können Sie auf Seite 4 in Zeile 98 des Mantelbogens die 1 setzen. Dann wird der Fall in jedem Fall "manuell" bearbeitet und dann sollte das hoffentlich gleich richtig laufen...

    Nein das hat m.E. keine Auswirkung. Nach § 2c ff. BEEG werden die Überschüsse der Einkünfte über den WK Pauschbetrag genommen. Dies gemindert um die Lohnsteuer gem. Steuerklasse und pauschale Sozialabgaben. Kinderbetreuungskosten sind Sonderausgaben und beeinflussen das Kindergeld nicht.
    Sie sehen das auch im offiziellen Elterngeldrechner im Netz. Da wird nur nach Brutto, Steuerklasse und anderer Besteuerungsmerkmale gefragt. Nicht nach individuellen sonstigen steuermindernden Faktoren.
    Sonst müssten ja für jeden Antragsteller individuelle Werbungskosten, Sonderausgaben und sonstige Abzüge ermittelt werden. Das würde den Rahmen etwas sprengen.