Beiträge von RaphaelP

    Hallo@RaphaelP,
    Da Du mit den Prognosen sehr gut liegst, könntest Du Dir Dein Geld eigentlich leichter verdienen.

    Ja lieber @Altsachse wie Du sehen kannst, habe ich das Markttiming wieder voll in den Sand gesetzt. Nachdem es kurz aufwärts ging, war die Richtung schnell wieder eine Andere. Ich befürchte ich muss mein Geld leider weiterhin mit harter Arbeit verdienen.... ;(

    Beim nächsten Crash mache ich es besser denn ich prophezeie bereits jetzt....

    Es wird wieder einen Crash geben in den nächsten 50 Jahren. Alle Anzeichen sprechen dafür :D

    Mir leuchtet es weiterhin nicht ein. Die verdienen Alle Geld wie lange nicht mehr und nur wegen so ein paar Minipunkten im Zinsniveau soll jetzt Alles schlecht sein. Die Börsenpsychologie geht irgendwie an mir vorbei...

    Bin mal gespannt, ob Du mit Deiner Einschätzung recht behälst. Und ich war so stolz auf mich, dass ich es geschafft habe an der bisherigen Talsohle nachzukaufen, wenns jetzt weiter abwärts geht wäre mein bis heute (erstmalig) erfolgreiches Markttiming dahin X/;)

    Das einzige was mich daran echt freut, ist, dass Trumpyboy noch vor wenigen Tagen meinte die hohen Kurse wären eine Bestätigung seiner Politik. Da frag ich mich was er jetzt twittert :D


    Und eigentlich wäre ein Einbruch heute um 50% genau das was ich jetzt brauche, dann kann ich wenigstens günstiger einkaufen als gestern.

    So sehe ich es auch, aber leider darf man wie gesagt die Börsenpsychologie nie unterschätzen. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Vielzahl der institutionellen Anleger irgendwelche Stopp Loss Orders gesetzt hat, die bei solchen Rücksetzern zu hauf ausschlagen werden, was den Effekt natürlich noch verstärkt.
    Und Kapitalmarktskeptiker werden sicher jetzt nicht einsteigen, im Gegenteil eher Angst haben und gleich wieder alles verkaufen, wenn sie im Zuge der Anstiege der letzten Jahre eingestiegen sind, sieht man sehr schön an Bitcoin Euphorie zuletzt.

    Lustig finde ich vor allem, wie Funk und Fernsehen darauf reagieren. Seit Jahren hört man in der Börse vor acht (ARD) oder von den so genannten Börsenexperten im Bayerischen Rundfunk, das die Börsenprofils (mehr oder weniger) keine Alternativen sehen und Aktien die Wahl der Stunde sind. Und was höre ich heute in "B5 Börse": Börsenprofis hätten schon lange vor dem anstehenden Crash gewarnt. Also frei nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschätz von gestern.

    Ja so ist es, nervt nur noch und hält denke ich erst Recht viele kleine Privatanleger davon ab auch mal mit für sich angemessenen Summen Erfahrungen auf dem Kapitalmarkt zu sammeln.
    Bin ich als Threadersteller jetzt eigentlich auch ein Guru, weil ich den Crash vielleicht bald vorhergesagt habe?? ?(

    Aber mal ne Frage in die Runde:
    Wie verhaltet Ihr Euch jetzt? Freuen, dass es günstige Einstiegsgelegenheiten gibt? Ein gewisses Limit gesetzt ab wann man einsteigt? Gestern noch schnell ausgestiegen? Sparplan gestoppt/weiter durchgezogen?

    Jetzt hat man endlich mal wieder was zu diskutieren, statt immer nur bedenklich auf neue Kurshöchststände zu schielen und bange auf den Crash zu warten...

    Also ein ordentlicher Rücksetzer ist es definitiv. Da drehen insb. die USA Werte schnell richtig ins Negative (Kurse + Währungseffekt aktuell).
    Jetzt fängt hat trotz aller positiver Unternehmensnachrichten halt auch massiv die Psychologie an und das darf man am Kapitalmarkt nie unterschätzen, denn Gründe gäbe es jetzt kurzfristig gar nicht so viele wieso es so abwärts geht (die paar Minipunkte FED Erhöhung??).

    Ne gute (sehr kurze) Zusammenfassung finde ich hier https://boerse.ard.de/anlagestrategi…enmarkt104.html

    Ich ärgere mich zwar, dass ich Anfang des Jahres noch ein paar Käufe gemacht habe, allerdings bin ich überzeugt, dass ich mich in 10 Jahren ärgern werde, dass ich damals nicht mehr gekauft habe.
    Dass ich Markttiming hinbekomme, habe ich schon vor vielen Jahren aufgegeben :D

    Wer Qualitätsaktien hat, der muss es jetzt als aussitzen und blos nicht jeden Tag ins Depot schauen. Und wer Geld hat und vom Unternehmen an sich überzeugt ist, der sollte es als gute Einstiegsgelegenheit sehen. Wann die (Zwischen-)Talsohle erreicht ist weis eh wieder niemand.

    Tja, mein Fondsvermittler textete dazu "Aussteigen aus ETFs, solange Sie noch können" - Anfang Oktober 2017

    Wärst Du damals doch nur ausgestiegen, dann könntest Du jetzt zu Tiefstpreisen wieder einsteigen...

    Ach ne, Mist. War ja Geblubber mit dem Oktobercrash... Hat nicht der Müller den Crash auf Mai letztes Jahr getimt?

    Ist irgendwie wie die Typen, die früher auf jedem Fest ganz ohne Hemmungen und Selbstreflektion jede Tusse angegraben haben. 99 mal gabs n Korb. Und die 100. war so verzweifelt, dass se doch mit dem heim ist.... :saint:<3

    Hierfür lohnt ein Blick in die Lohnsteuerrichtlinien hier LStH 9.11 "Zweitwohnung am Beschäftigungsort":

    Als Zweitwohnung am Beschäftigungsort kommt jede dem Arbeitnehmer entgeltlich oder unentgeltlich zur Verfügung stehende Unterkunft in Betracht, z. B. auch eine Eigentumswohnung, ein möbliertes Zimmer, ein Hotelzimmer, eine Gemeinschaftsunterkunft (>BFH vom 3.10.1985 – BStBl 1986 II S. 369) oder bei Soldaten die Unterkunft in der Kaserne (>BFH vom 20.12.1982 – BStBl 1983 II S. 269).

    Zum Nachweis unter "Übernachtungskosten":

    "Die Übernachtungskosten sind für den Werbungskostenabzug grundsätzlich im Einzelnen nachzuweisen. Sie können geschätzt werden, wenn sie dem Grunde nach zweifelsfrei entstanden sind (>BFH vom 12.9.2001 – BStBl II S. 775)."

    Heisst im Zweifelsfall alle Rechnungen aufbewahren. Eingereicht werden muss nichts, aber auf Anfrage müssen sie vorgelegt werden können.

    Ist m.E. leider richtig.

    Liegt daran, dass die Sozialversicherungsfreiheit auf folgender Rechtsgrundlage beruht; § 1 SvEV:

    (1) Dem Arbeitsentgelt sind nicht zuzurechnen:
    1.einmalige Einnahmen, laufende Zulagen, Zuschläge, Zuschüsse sowie ähnliche Einnahmen, die zusätzlich zu Löhnen oder Gehältern gewährt werden, soweit sie lohnsteuerfrei sind; dies gilt nicht für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge, soweit das Entgelt, auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 Euro für jede Stunde beträgt,


    Lohnsteuerfrei und damit auch SV frei sind sie aber nur, wenn sie für tatsächlich geleistete Stunden bezahlt werden.
    §3b EStG: (1) Steuerfrei sind Zuschläge, die für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit neben dem Grundlohn gezahlt werden, soweit sie....

    Daher muss der Arbeitgeber diese zwar in die Lohnfortzahlung einbeziehen, darf sie aber nicht Steuer- und SVfrei belassen sondern muss sie versteuern und verbeitragen.

    Hat m.E. mit dem BSG nicht viel zu tun, da dieses genau wie der BFH an das Gesetz gebunden ist. Und der Gesetzeswortlaut ist sehr eindeutig. Da braucht es keine (vor Gericht angreifbare) Verwaltungsanweisung dazu.

    Es könnte max. verfassungswidrig sein, aber da sind die Hürden ja recht hoch.

    Naja hätte Dein Boss Dir tatsächlich Zuschläge bezahlt, dann hättest Du auch die Steuerfreiheit bekommen. Nur gibts das eben im Beraterbereich nicht oder kaum. Egal obs jetzt Wirtschaftsprüfung, Rechts- und Steuerberatung oder sonst was ist, da werden solche Arbeitszeiten eher erwartet, war bei mir früher auch so.
    Die Zulagen findet man ja hauptsächlich im Schichtbetrieb oder der Gastronomie.

    Gedeckelt ist das ganze nur auf Zuschläge bis 50 € Grundlohn bei der Steuer und 25 € bei der SV.

    Aber eben immer nur für tatsächlich bezahlte Zuschläge, die auch so auf der Lohnabrechnung stehen.

    Du kannst nicht aus Deinem normalen Stundenlohn irgendwelche Zulagen selbst rausrechnen nur weil Du Nachts oder am Sonntag gearbeitet hast... So finde ich suggeriert es ja der Artikel. Die mögen Ihre Stunden genau aufgeschrieben haben und wenn sie dann tatsächlich Zulagen bekommen haben (kanns mir aber bei der Branche kaum vorstellen) waren die in den Grenzen sicher auch SV und steuerfrei, aber im Gesetz steht ja auch nirgends was, dass das nur für "Bandmalocher" gilt...

    Ich glaube aber eher die haben die Stunden aufgeschrieben um den Kunden die Zuschläge abzuluchsen und habens den Angestellten eben nicht gezahlt...

    Ja klar war das zum Teil eine Milchmädchenrechnung, es ging mir eher darum den Unterschied zu zeigen zwischen einem Riester mit niedriger Kostenquote, der auch ein wenig Spaß machen kann und einem bei dem man sich regelmäßig über zu hohe Kosten ärgert.
    Ich schaue auch lieber in mein Aktiendepot (ich habe auch nur Einzeltitel und ETFs und keine aktiven Fonds) als in die prognostizierte Monatsrente dieses Riesters aber immerhin stehen da regelmäßig Erträge im Depot und sehr moderate Kosten.

    Meine Frau arbeitet derzeit nicht, unsere Kinder sind 1 und 4 und ich arbeite als Selbstständiger genug für uns 3 :) . Ich will nicht, dass die Kids dann auch noch in der KiTa aufwachsen. Ich finde die Eigenleistung auch nicht hoch. Ich lasse mir 130 € mtl. abbuchen und habe am Anfang mal ein paar Hundert Euro Startkapital eingezahlt.
    Es ging mir einfach darum eine gewisse Streuung der Vorsorge zwischen Unternehmen, Aktien und konservativer Anlage wie Tagesgeld und Riester zu erreichen. Daher habe ich 1 Jahr nach Beginn der Selbstständigkeit als unser zweites Kind unterwegs war, angefangen den Riester zu besparen um noch möglichst viele Zulagen mitzunehmen.

    Man kann sich bei Fairr auch immer die derzeit prognostizierte Rente online anzeigen lassen, aber wir Alle wissen, dass die Prämissen da irgendwelche Annahmen sind die eh nicht zutreffen, daher lasse ich das. Ich habe schon Versicherer gesehen, die haben bis zum Rentenalter die aktuellen Kinderzulagen hochgerechnet :cursing:

    Wenn ich mal Zeit und Lust habe, schreibe ich Fairr mal an und frage nach wie die das machen.

    Aber bei meinen Aktien weis ich auch nicht, was bis dahin die Depotbank für den Verkauf (Abgeltungssteuer, Teileinkünfteverfahren, persönlicher Steuersatz) oder die Einbuchung von Dividenden verlangt (siehe Flatex bei Auslandsdividenden). Auch da beurteile ich doch jetzt nur die aktuelle Entwicklung und die prognostizierten Dividenden um sie mit anderen Anlagen zu vergleichen...
    Auch die 10 Jahresfrist beim Immobilienverkauf könnte irgendwann mal gestrichen werden. Mit der aktuellen Steuergesetzgebung länger als nur ein Jahr zu planen war schon immer grob fahrlässig :D

    Nein leider nicht, denn der Gesetzeswort ist hier sehr eng und wurde vom BFH in der Vergangenheit auch immer sehr eng ausgelegt, auch wenn zu dem konkreten Fall meines Wissens noch keine Entscheidung vorliegt.

    Denn im Gesetzt steht ganz klar:

    (2) 1Grundlohn ist der laufende Arbeitslohn, der dem Arbeitnehmer bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit....


    Sonst müsste das auch jeder Selbstständige kriegen. Ich arbeite auch oft Nachts, aber wenn ich beim Finanzamt beantragen würde, dass mein nächtlich gemachter Umsatz (teilweise) steuerfrei sein müsste, dann würde ich auf dem Bezirk wahrscheinlich für viele fröhliche Gesichter an dem Tag sorgen :)

    Ich habe grade mal interessehalber in den Riester, den ich für meine Frau (wir haben 2 Kinder) gemacht habe reingeschaut.

    Habe den damals der FT Empfehlung folgend bei Fairr.de gemacht (wegen der Kosten und dem Invest in Aktien) und komme auf folgende Entwicklung:

    Eingezahlt: 3.965,- € Zulagen 1.208,- € Gewinne 743,11 € = Bestand 5.916,- €.
    Wenn den Gewinn in Relation zu Einzahlungen und Zulagen nimmt, ist das eine Performance von 14,37 % (die Verwaltungskosten sind im Gewinn schon abgezogen).

    Ich persönlich rechne aber die Zulagen als Rendite, denn bekomme ich ja geschenkt, dann habe ich eine Performance von 49,2%.
    Der Riester läuft seit Ende 2015.

    Man sieht also der Riester ist nicht so schlecht wie sein Ruf. Wenn man ihn als Baustein sieht und die Zulagen nimmt (klar mit Kindern lohnt es sich erst wirklich), dann finde ich es Beimischung sinnvoll. Und je früher man damit anfängt (wieder das Thema Kinder) desto mehr lohnt es sich. Nur wegen der persönlich Grundzulage hätte ich es nicht gemacht, daher hat auch nur meine Frau einen...

    Wenn ich sehe was Fairr.de da für ETFs/Fonds reingekauft hat, die hätte ich als Portfolio durchaus auch genommen.

    Ich finde die Kombination aus ETFs/Zulagen als Ergänzung zu meinen Direktinvests in Aktien durchaus sinnvoll. Vor allem weils im Fall der Fälle halt doch eine gewisse Sicherheit - bei allen Nachteilen des Riester-Modells - bietet.

    Habe mir darüber auch schon das Hirn zermartert.

    Um was gehts Dir denn? Willst Du Kosten sparen, gehts Dir um das Umweltthema?

    Zum Thema CO2 kennst Du ja sicher die Studie hier oder?

    http://www.focus.de/auto/elektroau…id_7246501.html

    Umwelttechnisch wäre es m.E. auch nur ein wirklicher Fortschritt wenn man seinen ohnehin vorhandenen Wagen durch ein E Auto ersetzt. Kauft man es sich zusätzlich dann ist auf Grund der CO2 Thematik bei der Herstellung das Umweltthema mau... Von der Entsorgung mal ganz abgesehen...

    Bzgl Kosten rechtfertigt m.E. zumindest derzeit der Vorteil beim Tanken nicht unbedingt die Mehrkosten für das E Auto. Vergleiche mal die Kosten pro km und schau wann de da rauskommst...

    Wenn die Entscheidung aufs E Auto fällt, dann würde ich leasen. Ich bin sonst kein Freund von Leasing aber so wie sich die Batteriekapazitäten derzeit entwickeln hast in 3 Jahren deutlich höhere Kapazitäten. Dann kauft Dir keine Sau mehr das Auto mit deutlich weniger Akku ab. So hat das Risiko der Hersteller...

    Bei 40km einfach fällt der E Smart zB. flach finde ich. Der hat 120 - 150km glaube ich. Da musst Du ja jeden Tag laden. Dann eher nen Zoe oder nen i3 aber da sind wir halt in anderen Regionen preislich.

    Wie gesagt ich würde noch warten bis die Reichweiten steigen, das ist breit ab 2020/2021 zu erwarten z.B. EQ-A von Mercedes mit 400-500km wenns n Kompakter sein soll oder ab 2019 wenn von Audi der ETron oder von mercedes der EQ Suv kommen. BMW und VW analog mit entsprechenden Modellen. Die wären dann auch autobahn- und langstreckentauglich, wenn der Netzausbau tatsächlich mitzieht.

    Riester ist und bleibt m.E. ein guter aber kleiner Baustein. Die Zulagen machen mit 2 Kindern und geringem Verdienst einfach bei vergleichsweise geringem Einsatz eine unschlagbare "Rendite" wenn man einen Vertrag mit geringen Kosten wählt und ja die gibt es.
    Klar sind die Nachteile wie Unflexibilität und die Vererbungsthematik da. Daher ist es eben nur ein Baustein neben Aktien etc. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger...

    Ja klar, es gibt Fairtrade Diamanten (google es mal) und auch sog. "konfliktfreie" Anlage-Diamanten, siehe hier https://www.diamondas.com/anlagediamante…CFcUYGwod3IcA8w


    Ich will das weder gutheißen noch verteufeln, ich wundere mich halt nur, dass sich fast alle einig sind, wenn es darum geht, ob die Aktie auch künftig ähnliche Renditen wie in der Vergangenheit ermöglichen wird, dann aber wenn es zB um Bewertungsniveaus geht, ein Vergleich mit der Vergangenheit, also eher höher oder niedriger als historische Durchschnittswerte verteufelt werden. Oder findest du ein KGV von 264 bei Amazon tatsächlich in Ordnung?

    Ganz klar nicht verkehrt der Punkt. Ich würde Stand heute auch kein Amazon kaufen.
    Ich würde aber auch niemanden komplett davon abzuhalten versuchen. Es gibt aber derzeit viele andere Unternehmen die eine Korrektur hinter sich haben und war nicht weil das Unternehmen auf einmal beschissen war sondern weil und das ist ja Dein korrekter Ansatz die Börsenpsychologie zum Kursabsturz geführt hat. Herdentrieb trotz solider Zahlen. Gut für uns, Kurs sinkt obwohl die Zahlen gut sind, also kaufen trotz zweifellos überhitztem Markt.

    Klar braucht das Optimismus, aber ohne den braucht man ja echt weder an den Kapitalmarkt gehen noch sonst in irgendwas investieren, dann gibt man einfach alles mit warmen Händen aus, weil man morgen ja eh tot sein könnte.

    Ich hoffe wir verstehen uns. Ich finde Deinen Ansatz nicht falsch, aber er widerspricht halt meiner Auffassung, dass ich den Markt nicht timen kann. Es spricht momentan natürlich mehr dafür dass es eine Korrektur geben wird, als für ein weiteres starkes Wachstum und auch ich bin dieses Jahr zurückhaltend beim Investieren, aber ganz lassen tu ichs trotzdem nicht.

    Wer der Sache aktuell nicht traut kann ja gerne Fonds oder ETFs mit Sparplan kaufen, aber bitte bitte Leute fangt endlich irgendwie mit den Aktien an. Ich bleibe dabei dass m.E. Aktien völlig unabhängig vom Zinsniveau ein wichtiger Baustein der Vermögensbildung sind und ich sage das so ganz offen und werde daher auch den Shitstorm während der Rezession ertragen müssen ||

    - Langfristig kommt es immer zu einer Normalisierung der Bewertung. Wer das 1999 nicht glauben wollte, war 2003 mehr als die Hälfte seines Geldes los. Wer das 2006 nicht glauben wollte, hatte 2009 mehr als die Hälfte seines Depots verdampft.

    Und je nachdem welche Aktien er sein Eigen nannte hat sich der Kurs wieder erholt und ist heute erheblich höher als 1999 oder 2006 oder? ;) Von Dividenden rede ich gar nicht.

    Die Börse in der Vergangenheit zu analysieren kann ja jeder mal ganz ehrlich. In die Zukunft blicken kann dagegen keiner, da sind wir uns ja sicher einig. Klar kann man anhand der aktuellen Daten etwas als wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher sehen. Aber dazu muss man ja auch kein "Börsenguru" sein. Ich sehe z.B. eine Leitzinserhöhung in den nächsten 50 Jahren als wahrscheinlicher an als eine Senkung... Wow, das ist sehr Gurumäßig oder?

    Wenn ich überlege wie oft die Jungs alleine dieses Jahr schon "Korrektur" geschriehen haben und kam Sie? Nö. Klar wenn ich das zum 100. mal rufe ist sie irgendwann da (und wir alle wissen Sie wird kommen). Die anderen 99 mal hatte ich aber nicht Recht und was hat mein Geld da gemacht? Richtig, nix!! Muss man selbst wissen, jeder hat seinen Ansatz.
    Die Halbwertszeit der Aussagen der Herren ist daher naja...

    Ich weiß, @Oekonom dass Du seinerzeit auch mal weniger gute Erfahrungen gemacht hast beim Crash und daraus Deine Lehren gezogen hast, was auch total verständlich ist. Das wird der ein oder andere hier noch durchstehen müssen. Ich freue mich wie ich schon mehrfach geschrieben habe auch immer über die Links, weil ich es einfach gerne lese. Unterhaltungswert haben die Typen ja total. So wie die Gala oder die Bild Zeitung auch ;) (so lange mans nicht glaubt). Lass Dich also bitte nicht allzusehr von den nicht netten Kommentaren meiner Vorposter beeinflussen, sonst hätten wir ja nix mehr zu diskutieren hier. Also haltet Euch doch bitte mal etwas zurück.

    Aber zurück zu Müller:
    Was mir fehlt ist die Alternative zu den Aktien und dazu sagt der Vogel Müller mal wieder nix. Soll ich jetzt so lange nix kaufen bis der Crash da ist. Damit hat der uns ja schon das ganze Jahr vertröstet. Ich glaube zum Thema Markttiming sind wir uns alle auch weitgehend einig.
    Hat sein toller Fonds jetzt also auch das ganze Jahr nix gemacht?? Hmm?

    Oder kaufe ne Immobilie, die schüttel ich mal kurz ausm Ärmel... Gold? Diamanten? Am besten fair gehandelt...

    Oder halt ne. Ich glaube ich soll alle meine Einzeltitel verkaufen und groß in Müllers Fonds einsteigen... Ich glaub da schlaf ich lieber nochmal ne Nacht drüber :D

    Es geht auch gar nicht anders. Schaut mal in § 4 BEEG:

    "(5) Ein Elternteil kann höchstens zwölf Monatsbeträge Elterngeld im Sinne des Absatzes 2 Satz 2 zuzüglich der vier nach Absatz 4 Satz 3 zustehenden Monatsbeträge Elterngeld Plus beziehen. Er kann Elterngeld nur beziehen, wenn er es mindestens für zwei Monate in Anspruch nimmt. Lebensmonate des Kindes, in denen einem Elternteil nach § 3 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 anzurechnende Leistungen oder nach § 192 Absatz 5 Satz 2 des Versicherungsvertragsgesetzes Versicherungsleistungen zustehen, gelten als Monate, für die dieser Elternteil Elterngeld im Sinne des Absatzes 2 Satz 2 bezieht.

    Sobald Du Mutterschaftsgeld bekommst, hast Du automatisch 2 Monate "verbraucht". Den § 3 Abs. 1 Nr. 1 ist ja das Mutterschaftsgeld. Und da Du dadurch höhere Einnahmen als das Elterngeld hast, wird es auf 0,- reduziert.

    Das mit den ersten zwei Monaten spielt m.E. bspw. nur eine Rolle bei Selbstständigen, die keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben und andere Spezialfälle.

    Ich glaube eher, dass das ein wenig unglücklich in den Kontext eingefügt worden ist.


    Die Liste stellt m.E. nur dar, was allgemein als Erhaltungsaufwendungen zu sehen ist.
    In die 15% Grenze nicht einbezogen werden nur noch solche Aufwendungen die eigentlich jedes Jahr immer anfallen. Klassiker hier sind:
    Kaminfeger
    Heizungswartung, ist beides jedes Jahr fällig.


    Alles andere wird in Grenze einbezogen und wenn man die Beispiele so ansieht sind das ja alles Sachen die eben nicht jährlich anfallen. Wäre ja bitter, wenn man das alles jedes Jahr machen müsste :D


    Somit muss ich Ihre Frage leider so beantworten, dass in den ersten 3 Jahren diese Sachen restlos als nachträgliche AHK zu sehen sind.