Beiträge von Cheeky_guy

    Mir ist klar, dass auch Finanztip seine Strategien immer wieder hinterfragt und anpasst.
    Ich fand die Erklärung aber auch etwas dürftig und, für mein persönliches Verständis, etwas unlogisch zu vorherigen "Grundlagen" die ich hier gelernt habe

    Wenn man noch nicht oder kaum investiert ist einen ACWI etc zu nehmen ok.
    Aber die Empfehlung sein jetziges Depot umzubauen auf ggf. 3 ETF um 8:1:1 zu erreichen hat mich sehr verwirrt.

    Bisher habe ich folgende Punkte als richtig und wichtig erachtet:

    - Ein ETF auf einen breit gestreuten Index reicht

    - Wenn man will alle 10 Jahre einen neuen ETF auf den gleichen Index anfangen um in der Entnahmephase, nach heutigen Gesetzen, etwas günstiger zu fahren

    Aus meiner Sicht kam das bei den Veröffentlichung von Saidi gar nicht rüber. Mir wurde erstmal der Eindruck vermittelt, man müsste jetzt auf 8:1:1 umbauen. Wenn ich die oben genannten Punkte aufgreife, wäre es für mich logischer zu sagen: "Wenn du die 10 Jahre voll hast, überlege auf einen der neuen empfohlenen Index zu wechseln, ansonsten mach erstmal weiter".

    3 ETF bzw später 4 machen ja auch die Entnahmephase nur unnötig kompliziert.

    Meine persönliche Meinung: Nicht sofort handeln sondern es als Empfehlung sehen wenn die 10 Jahre für einen ETF "voll" sind.

    Ich werde mich mit folgendem Statement bei vielen Leuten unbeliebt machen, aber ich bin trotzdem auf eure Meinungen/Reaktionen gespannt:

    Meinungen sind ja immer Subjektiv, darum noch die Information zu mir: Ich bin 41 Jahre und männlich. Keine Kinder und ja, das wird irgendjemand gegen mich verwenden im Anschluss.

    Die Koalition hat ja die "Aktivrente" beschlossen. Laut Medienberichten 2.000€/Monat steuerfrei für Rentner die weiter arbeiten. Genauere Gesetzgebung muss abgewaret werden, aber das ist der aktuelle Informationsstand.

    Ich als Jahrgang 1984 empfinde das als indirekten "Betrug" an den jüngeren Genrationen durch die Generation 60+.

    Begründung:
    Es gibt ja die bekannten demographischen Probleme bei unserem Sozialversicherungssystem. Immer weniger aktive Beitragszahler für die Rentenbezieher. Gleichzeitig sollen diese Beitragszahler voraussichtlich länger arbeiten und privat Vorsorgen und höhere Sozialabgaben auf ihr Einkommen zahlen. Der Zuschuss zu den Sozialkassen aus den Steuertöpfen wird in den nächsten Jahren wohl nochmals steigen.
    Wenn nun die Rentner, die weiter arbeiten, sich nichtmal mehr am allgemeinen Steuertopf und damit den Zuschüssen beteiligen ist das für mich nicht gerecht. Es werden hierdurch mehr Steuern der aktiven Arbeiter benötigt um die Rente zu finanzieren.
    Für mich ist das eine Umverteilung von Jung zu Alt ohne Gegenwert. Eine indirekte Erhöhung der Rentensätze mit garantierter Verpuffung für das eigene Alter.

    Gleichzeitig, wenn auch nur indirekt, wird durch die weitere Konkurenz der älteren Generation am Arbeitsmarkt die Verhandlungsposition der jüngeren nach höheren Gehältern geschwächt. Wieder indirekt weniger Geld um sich privat abzusichern.

    Wie seht ihr das?
    Sehe ich da etwas falsch?
    Bin ich auf irgendwelchen kruden Theorien reingefallen oder ist an der Argumentation nicht auch etwas dran?

    Danke für eure Pro- und Contra Meinung

    Moin,

    Ich glaube ihr müsst euch den Unterschied der Hausgeldabrechnung/Wirtschaftsplan für Eigentümer und einer Nebenkostenabrechnung für Mieter nochmal ansehen.


    Aufgrund der Screenshots werde ich auch nicht schlau aber ein paar allgemeine Hinweise:

    - Prüft ob im Wirtschaftsplan eine Erhöhung der Rücklagen oder ähnliches vorgesehen ist.

    - Als Eigentümer müsst ihr den Wirtschaftsplan der Verwaltung nicht abnicken sondern könnt in der Eigentümerversammlung alles kritisch hinterfragen und ggf. mit nein stimmen. Wenn es aber eine Mehrheit gibt, müsst uhr trotzdem bezahlen.

    - Hört euch in der Eigentümerversammlung auch den Kassenbericht an um zu Erfahren, warum es eine Nachzahlung gibt.

    - Und eine kleine Warnung: Bei uns in der WEG wir der Wirtschaftsplan immer vom 01.01 bis 31.12 beschlossen mit anschließender "unbegrenzter Gültigkeit". Sprich wenn der höhere Betrag beschlossen wird, kann es sein, dass ihr für Januar bis August auch nachzahlen müsst.

    Ich empfehle das ganze auch mal anders zu rechnen:

    Du musst bei einer Wohnung Hausgeld bezahlen. Das Hausgeld deckt aber evtl nicht alles ab was du bisher an Nebenkosten in deiner Warmmiete inkludiert hast oder sogar mehr (Hausgeldabrechnung und NK Abrechnung nebeneinander legen!)

    Ich persönlich habe damals so gerechnet:

    Kreditrate + Hausgeld + eigene NK = monatliche Kosten ETW und diesen Betrag habe ich dann erst mit der Warmmiete verglichen bzw. für mich entschieden, ob ich mir die Wohnung leisten kann.

    Im Hausgeld sind Rücklagen für das Gemeinschaftseigentum enthalten aber keine Rücklage für dein Sondereigentum. Das musst du selbst zusätzlich ansparen.

    Ich kenne mich damit nicht aus, aber mal eine doofe Idee/Anregung/Frage:

    Es gibt doch die Vatikanbank. Kann man nicht irgendwie recherchieren welche Produkte diese anbietet/nutzt und sich daran orientieren? Oder rausfinden was die Katholischen Zusatzversorgungskasse (KZVK) nutzt?

    Vielleicht bin ich hier zu pragmatisch aber: Wenn solche wirklich kirchlich-katholischen Institutionen Investment A oder B nutzen, würde ich als Person der das wichtig ist davon ausgehen, das diese Investments mit den katholischen Grundsätzen in einklang stehen.

    Und nein, es ist kein Sarkasmus dabei, eher der Versuch das mögliche Angebot für dich zu erweitern.

    Falsch gemacht nicht, aber er hat halt 50 Euro kassiert, die er dann eben zurück geben muss.

    Eben nicht, sollte er eine gültige AGB Klausel vor 12 Jahren verwendet haben wie er es heute macht. Diese begrenzt die Gültigkeit der Gutscheine auf 3 Jahre.

    Soweit ich weiß muss im Zivilrecht derjenige den Beweis führen, der Ansprüche gegen eine Partei erhebt. Kann aber auch anders sein, bin kein Anwalt.

    Wenn meine Vermutung aber zutrifft, dann viel Spaß beim Versuch an die damaligen AGB zu kommen.

    Es muss jeder für sich wissen, aber mir wäre das den Stress nch 12 Jahren für 50€ nicht wert. Darum der Hinweis in meinem ersten Beitrag: Höflich Fragen ja, darauf pochen nein.

    Oder für das Phrasenschwein: Mal biste der Hund, mal biste der Baum.

    Laut derzeitigen AGB auf der Seite haben die Gutscheine eine Gültigkeit von 3 Jahren. Bedeutet natürlich nicht, dass die vor 12 Jahren auch so waren.

    Aber ganz ehrlich: 12 Jahre 50 Euro liegen haben und jetzt ist es ein Problem, dass er evtl nicht mehr akzeptiert wird? Der Herausgeber hat doch da echt nix falsch gemacht.

    Frag Vor Ort nach ob sie ihn aus Kulanz akzeptieren und wenn die Nein sagen schmeiß das Ding weg.

    Kann das nicht "jeder" Brutto/Netto-Rechner im Internet?

    Man gibt das geringere Brutto ein (z.B. -20%) und schaut wieviel Netto rauskommt. Diese können halt nur den aktuellen Prozentsatz berücksichtigen. Ansonsten muss man sich sowas für eine grobe Überschlagung in Excel nachbauen.

    Ich würde hier allerdings das Jahresbrutto nehmen und keine Monatsbeträge, weil sonst das Ergebniss ggf. durch Jahressonderzahlungen etc. verfälscht wird.

    Du hast als Kunde doch eh das Recht nach 10 Jahren den Vertrag zu kündigen. Also ich würde, wenn ich es mir leisten kann, die Zinsen lange festschreiben.

    Sind sie in 10 Jahren unten macht man von seinem Sonderkündigungsrecht gebrauch. Sind sie höher oder gleich freut man sich.

    Man darf in den 10 Jahren natürlich nicht dauernd gucken wie die Zinsen stehen. Die hätte man ab Vertragsabschluss weder mit langer noch kurzer Zinsbindung bekommen.

    Ich hoffe, dass "der Andere" mit seinen Pilzbomben gut zielt und es binnen Millisekunden vorbei ist.

    Alle Probleme lösen sich buchstäblich in Dampf auf.

    Wenn es soweit kommt werden die (temporär) Überlebenden neidisch auf die sein, die es direkt hinter sich hatten.

    Nicht, dass ich mich nach so etwas sehne aber eenn man hier schon gefragt wird.

    Ich personlich würde die Finger von einem Vollautomaten lassen. Für mich stehen Preis und vor allem Reinigungsaufwand nicht im Verhältnis.

    Selbst nutze ich im Alltag ne einfache Pad-Maschine und für den besonderen Genuss (Bohnen vom lokalen Röster) eine Bodumkanne.

    Wer besonderen Wert auf Espresso legt ist mit der klassischen Metallkanne für den Herd kostengünstig versorgt. Milch wird einfach mit dem Zauberstab aufgeschäumt.

    Aber jeder hat andere Ansprüche und wünsche. Bedenkt aber, wie oben angedeutet den Reinigungsaufwand eines Vollautomaten. Damit meine ich nicht nur das Milchfach sondern auch Mahlwerk etc. Je nach Putzfimmel eine pelzige Blütenpracht 🤢

    Zu was soll denn eine 'Wanderleiterausbildung' den AG motivieren? Ein guter AG bildet seine Leute wie in meinem Fall im gemeinsamen Interesse einfach so und arbeitsorientiert gut weiter. Das reicht - gut, die Rückenmassage ist noch ein Bonus. :)

    Ich verstehe deinen Einwand nicht. Es kommt doch immer auf den eigenen Beruf an. Wenn ich an der Rezeption eines Wellness/Wanderhotels arbeite kann ich meinem Chef hier durchaus die richtigen Signale mit der "Wanderleiterausbildung" setzen.

    Wenn man nur auf den Sachbearbeiter am Schreibtisch guckt ist dies natürlich ein schönes "ich mach Bildungsurlaub lächerlich" Beispiel.

    Aber ich möchte jetzt nicht die Bildungsangebote für jeden möglichen Beruf durchgehen müssen um mein Argument des "Druckmittels" zu untermauern. Es ist wie mit vielen Optionen: richtig eingesetzt ein Druckmittel, falsch eingesetzt ein stumpfes Schwert oder Weg aufs Abstellgleis. Und wie du schon sagst: Ein guter AG sorgt selbst für Weiterbildung, was auch der Punkt aus meinem erdten Beitrag war.

    Ich sehe Bildungsurlaub als gutes "Druckmittel" des AN um zu verdeutlichen, dass sich der Betrieb auch um Weiterbildung kümmern muss.

    Wenn er es nicht macht, kümmert man sich als AN eben selbst drum. Fehlen wird man in der Firma so oder so. Ob eine selbstfinanzierte Weiterbildung zur Bindung an den Betrieb beiträgt kann sich jeder selbst überlegen.

    In NRW sind die Regelungen für Bildungsurlaub eh, für mein empfinden, maximal kompliziert gestalltet. Aber das würde den Rahmen hier sprengen.

    --- Achtung der Eintrag beinhaltet verallgemeindernde Formulierungen wie "immer" und "überall" ----

    Hallo Zusammen,

    vorab die obligatorischen persönlichen Finanzinfos:

    - Angestellt, 39 Jahre

    - ETW gekauft und wird voraussichtlich in 3 Jahren abbezahlt sein

    - Notgroschen gefüllt

    - Dauerauftrag auf TG und ETF läuft anfang des Monats + "Abräumen" des Girokontos am Monatsende auf TG

    Die finanzielle Situation würde ich selbst als stabil aber nicht luxuriös einstufen.

    Ich möchte mal ein Luxusproblem diskutieren bzw. euren Input zu meinem "Problem" einholen:

    Derzeit überlege ich ob ich was den Medienkonsum zu Finanzen angeht mal etwas reduzieren sollte. Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich mir Gedanken um Geld mache ohne dann aber auch Entscheidungen zu treffen, weil vielleicht gibt es "morgen" ja eine andere Information die wichtiger/besser ist.

    Überall hört man, kümmer dich um die Altersvorsorge, kümmer dich um die Finanzen etc.. Man findet im Netz aber logischerweise fast nur Infos wie man Geld einsparen kann, nicht wie man lernt es für "persönlich sinnvolle" Zwecke auszugeben, die nicht wieder indirekt ein Investment sind. Teilweise denke ich mir aber, kann ich nicht einfach auch nur alle 6/12 Monate mich darum kümmern oder warum beschäftigt mich das so? Es ist wie ein Teufelskreis. Man spart, hat das gefühl nicht genug gespart zu haben und irgendwie "angst" Geld "unnütz" auszugeben.

    Hoffentlich versteht man mein wirres geblubber, ansonsten versuche ich es gerne nochmal anders zu umschreiben.

    McProfit:

    Danke für deine direkte Antwort. Ich glaube repräsentativ sind wir beide in demFall nicht. Und dein Beispiel mit der/dem bösen Schwieger*Mensch zeigt doch nur, dass selbst Geld, was erst zum 2X. Geburtstag "freigegeben" wird nicht wirklich sicher vor blöden Ideen ist.

    Ich wollte mit meiner Geschichte auch eher auf den Punkt von @ReferatJanders hinaus: Bevor aus "gut gemeint" ein Krach entsteht investiert lieber ab einem gewisen Alter in die Kommunikation mit dem Nachwuchs als langfristige Entscheidungen über deren Köpfe hinweg zu treffen.

    By the Way: Der Familienkrach hatte sich nach ein paar Wochen auch wieder beruhigt und ist nicht zu einer Dauerkriese geworden :) . Ganz normaler "Familiensturm" wo Blut am Ende dicker als Wasser oder irgendein Bankkonto ist.

    Ich finde den Kindern mit 18 für sie angelegtes Geld künstlich vorzuenthalten ein Unding. Mehr Mistrauen können Eltern einem gegenüber nicht ausdrücken.

    Haben meine Eltern mit mir auch versucht.


    Es folgt die Perspektive eines damals 18 jährigen:

    Triumphal teilen einem die Eltern mit, dass sie für einen gespart haben. Gleichzeitig fügen sie an, dass man an das Geld erst mit 25 kommen könne. Bei der Durchsicht der Unterlagen, um die man "betteln" musste, stellt man fest die Anlage ist 4 Wochen vor dem 18. gemacht worden. Also ab zur Bank und auf biegen und brechen die Anlage mit entsprechend "Strafzins" aufgelöst. Eltern waren sauer, dass man das Geld so verschwendet und dafür habe man nicht gespart. Gegenargument Kind: Ihr hättet mich ja auch mal nach meiner Meinumg fragen können.

    Lange Rede kurzer Sinn: Über Wochen Ärger in der Familie weil man sich bevormundet fühlte ind die Eltern eine als undankbar empfanden. Das Geld lag übrigens über mehrere Jahre dann auf dem Sparbuch aber man hatte das gute Gefühl seine erste eigene Entscheidung getroffen und die Eltern in die Schranken gewiesen zu haben.

    Daher meine Meinung: Redet vorher mit dem Nachwuchs bevor ihr kurz vor knapp etwas über den Kopf hinweg entscheidet nur weil ihr glaubt es ja besser zu wissen. Das ist den gestörten Familienfrieden nicht wert.

    ich würde den Mittelweg gehen. Sondertilgungen sind je nach Vertrag bis Jahresende möglich und "verfallen" dann.

    Darum würde ich den Betrag der Sondertilgung zum Jahresende trotzdem bezahlen und über das Jahr die Zinsdifferenz mitnehmen. Werden Guthabenzinsen wieder schlechter kann man ggf. wieder Anfang des Jahres die Sondertilgung durchführen.

    Es kommt auch darauf an, ob man den Freistellungsauftrag schon durch seine Anlagen ausgeschöpft hat. Ist das der Fall, wären höhere Regeltilgungen ggf. sogar lukrativ weil keine Steuern auf die Zinsersparnis anfallen.

    "Die Gmbh existiert seit etwas mehr als einem Jahr"

    "Ich bin seit 1,5 Jahren investiert"

    Interessant, dass man scheinbar länger dabei ist als die GmbH existiert. Ich glaube nicht, dass der Besitzer vorher bei dir geklingelt hat und fragte ob du mit dabei sein willst.

    Schön wenn sich Leute selbst entlarven.

    ???

    Achtung: Privatmeinung keine Rechtsberatung

    Ich glaube nicht, dass ihr da rum kommt wenn ein Bereitstelljngszins im Vertrag vereinbart ist.

    Es bestehen hier ja zwei Verträge

    Zwischen euch und der Bank

    Zwischen euch und dem Notar

    Wenn ihr dem Notar nachweisen könnt, dass er schuldhaft das ganze verzögert habt könntet ihr versuchen die Bereitstellungszinsen als Schadensersatz geltend zu machen.

    Chancen denke ich eher gering.

    Hört man leider immer wieder, dass Bauherren auf solchen Zinsen unverschuldet sitzen bleiben. Schuld ist da dann aber meist der Bauunternehmer selten der Notar.

    Achtung: Privatmeinung keine Rechtsberatung