Beiträge von Pumphut

    Hallo kilianeschl,

    war mir von Anfang an klar, dass Sie hier eine Geschäftsidee abklären. Deshalb mein Rat, vergessen Sie es.

    Sie und Ihre potentiellen Kunden stehen vor zwei Grundsatzproblemen:

    Das erste ist hier ausführlich dargelegt; Sie müssten sich sehr detailliert bis in die persönlichsten Beziehungen des Erblassers vorarbeiten, um alle hier schon angesprochenen Fragen zu klären. Wer möchte dazu eine fremde Person beauftragen? Wenn Sie nur den Vermittler spielen, den der potentielle Erbe mit allen Daten füttern muss, bringt es dem keinen Mehrwert.

    Das zweite große Problem sind m.E. die Termine und Bearbeitungszeiten bei Behörden. In einigen Großstädten, Berlin vornweg, warten sie bereits Wochen auf den Totenschein, ohne den nichts läuft. Die Termine bei Nachlassgerichten wurden bereits angesprochen. Falls Sie zu diesen Behörden einen exklusiven Zugang aufbauen könnten, so analog zu Kfz- Zulassungsdiensten, brächte es ggf. für die Erben einen Mehrwert. Wobei ich so ein Vorgehen demokratietheoretisch fragwürdig finde.

    Nicht ganz unerwähnt möchte ich lassen, dass sich ggf. existierende Berufsgruppen – z.B. Bestatter, Notare – angegriffen fühlen könnten.

    Mit freundlichem Gruß

    Pumphut

    Hallo Antonia,

    die Sozialberatung des Studierendenwerkes würde ich als ersten Ansprechpartner empfehlen, niederschwellig und kostenlos. Ihre Frage ist für deren Mitarbeiter Tagesgeschäft. Einziger Nachteil könnten ggf. längere Wartezeiten sein. Sie sind mit solchen Fragen nicht allein.

    Gruß Pumphut

    Man wird in dem Fall aber davon absehen, weiteres Geld zu verleihen. Da helfen auch Flugzeugträger nicht.

    Dazu gibt es ein etwas länger zurückliegende Beispiel aus der Geschichte https://de.wikipedia.org/wiki/Venezuela-Krise und auch ganz aktuell ist Venezuela wohl als Beispiel zu sehen, wie ein Land durch Einsatz militärischer Macht ökonomisch gefügig gemacht wird. Das funktioniert heute natürlich nicht mehr mit China, Indien und ein paar anderen größeren Mächten.

    Gruß Pumphut

    Hallo Polarlicht,

    ob 40 Bill. $ ein Kipppunkt sind, weiß ich nicht, ob Finanzen überhaupt eine Wissenschaft sind, auch nicht.

    Eins bin ich mir aber sicher, solange die Welt bereit ist, Waren und Dienstleistungen im Austausch gegen grüne Zettel in die USA zu liefern, wird das Finanzsystem der USA nicht kippen.

    Gruß Pumphut

    Hallo sling,

    Sie machen also eine klassische Sektorenwette. Und wie bei jedem Sektor geht der Boom irgendwann zu Ende. Wann? Meine Glaskugel ist gerade in Reparatur. Entweder Sie haben starke Nerven und reiten den Tiger, oder Sie wechseln auf einen langweiligen Welt- ETF.

    Gruß Pumphut

    Hallo,

    ziemlich müßig Überlegungen. Denn sie gehen alle von der Grundannahme aus, dass die steuerlichen und sonstigen Randbedingungen über Jahrzehnte konstant bleiben. Das war in der Vergangenheit nie so und ich erkenne auch keinen Grund, dass es in Zukunft so sein könnte. Die Ergebnisse für oder gegen AVD sind von den Randbedingungen abhängig.

    M.E. sind andere Kriterien für die Auswahl AVD oder eigenes Depot wichtiger:

    • absolute Höhe der Förderung (im Artikel der Kinderzuschlag)
    • Kosten der Produkte
    • Flexibilität bei ungeplanten Lebenssituationen
    • Sicherheit der Anlage, d.h. Staat versus Börse.

    Gruß Pumphut

    Hallo,

    Das Urteil ist mal wieder das Papier nicht wert.

    Ich würde es anders formulieren, dass Urteil behandelt einen speziellen Fall und bedeutet in diesem, da sich unter "Allgemeinstrom" ganz viel verstecken kann, z.B. auch nicht umlagefähige Stromanteile. Wenn der Vermieter die Position aufschlüsselt, z.B. in Strom Hausbeleuchtung, Fahrstuhl, zentrale Heizungsanlage usw., sind diese Positionen durchaus umlagefähig, wenn im Mietvertrag erwähnt.

    Gruß Pumphut

    Hallo Amigo,

    Lohnt sich die Investition in diesem Fall?

    Mit zwei Personen im Haus hat man üblicherweise einen Stromverbrauch, der den Zeitpunkt des Gewinns weit nach hinten schiebt. Es ist mehr als zweifelhaft, ob zu Zeiten, wo mindestens einer der heutigen Bewohner noch im Haus lebt, ein Gewinn herausspringt.

    Eine Milchmädchenrechnung: 20k Investitionskosten und bösartig 50ct/kWh gerechnet; 2.000 kWh pro Jahr Einsparung ergibt als Untergrenze 20 Jahre bis zum Erreichen der Gewinnschwelle.

    Dazu kommen noch Umbaustress und wenn es nur das Kabel vom Dach in den Keller ist. Will man sich den antun?

    Ich war in ähnlicher Situation und technisch begeistert. Meine Finanzministerin hat mir aber vorgerechnet, lohnt sich nicht.

    Etwas anders kann die Situation sein, wenn der Erbe für das Haus definitiv feststeht und der auch an einer PV- Anlage interessiert sein sollte.

    Gruß Pumphut

    Hallo Fuchs73,

    Sie berichten eine sehr merkwürdige Geschichte.

    Sind Sie sich ganz sicher, dass Sie mit TR kommunizieren? Für mich ließt es sich fast so, als wollte jemand Ihre Identität stehlen.

    Falls Sie sich ganz sicher sind, die Forderungen kommen tatsächlich von TR, wechseln Sie die Bank. Spätestens das Ansinnen nach den Kontoauszügen ist unseriös.

    Gruß Pumphut

    Hallo auslandgh,

    als erstes sollten Sie die Situation analysieren:

    „eigentlich noch fit“ und die Notwendigkeit von Treppenlift und begehbarer Wanne sind für mich Widersprüche.

    Einzelne defekte Dachpfannen und alle gefragten (ich hoffe, es waren einige) Dachdecker halten das Dach für nicht reparabel sind auch nicht ganz in Deckung zu bringende Aussagen.

    Was kommt als nächstes?

    Ich weiß, es fällt schwer, aber wäre es nicht an der Zeit, sich vom Haus zu verabschieden und in eine passende barrierefreie Wohnung zu ziehen, ob nun Eigentumswohnung, Seniorenwohnanlage oder was auch sonst?

    Gruß Pumphut

    Hallo Juwel,

    ich beschwere mich nicht über die Vorschriften.

    Wenn die Wohnung ein 3/4 Jahrhundert nicht genutzt wurde - lag überhaupt eine Baugenehmigung vor und wurde das Vorhaben damals auch danach nachweislich fertiggestellt?

    Ohne die Anonymität der Bauherren zu lüften vielleicht so viel:

    Nach Fertigstellung so ca. 1830 ist wohl die Baupolizei in Gestalt des Gendarmen zu Pferde einmal vorbeigekommen und hat genickt. Und bis ca. 1950 wurde die Wohnung nachweisbar bewohnt, kann man also von Fertigstellung ausgehen. Klar, heute besteht Denkmalschutz. Ich kann es nachvollziehen, dass heute eine neue statische Berechnung verlangt wird, s.o.

    Das Dach ist übrigens bereits rechtskonform ohne Baugenehmigung saniert worden, denn Dach ist Dach – der Denkmalschutz hat mitgeredet.

    Gruß Pumphut

    Hallo marius66 und alle anderen, die sich hier aufregen

    Im deutschen Baurecht gibt es zwei Grundsätze: Was einmal genehmigt wurde, hat Bestandsschutz (wenn nicht gerade akute Gefahr für Leib und Leben droht). Wenn es aber eine Nutzungsänderung gibt, gilt das aktuelle Baurecht in voller Schönheit ohne irgendwelche Kompromissmöglichkeiten.

    Der erste Teil ist allgemein bekannt, der zweite kaum und wie das Ausgangsbeispiel zeigt, wohl nicht einmal allen Architekten.

    Ich habe auch gerade ein Beispiel in der Verwandtschaft: eine seit ca. 75 Jahren nicht mehr genutzte Wohnung soll modernisiert und auf den heutigen Standard gebracht werden. Genehmigungsrechtlich ist es ein Neubau mit allen notwendigen Fachprüfungen. Vormaljuristisch vollkommen korrekt und ich kann es keinem Beamten verdenken, wenn er strikt nach seinen Vorschriften handelt. Diese sind das Problem, nicht die ausführenden Sachbearbeiter.

    Gruß Pumphut

    Hallo CatBln,

    es tut mir leid, aber ich muss Sie weiter verwirren.

    Ich könnte selber ins hübsche kleine Dachgeschoss einziehen und unten teurer vermieten, wären vielleicht 2000 € Miete, wenn ichs aufhübsche +300 € würde das reichen?

    Finanziell vielleicht ja, aber halten Sie die Situation auch im täglichen Leben aus? Wer sich ein EFH mietet, möchte einen gewissen Freiraum genießen und sein Leben in Haus und Garten nach eigenen Vorstellungen gestalten. Die können durchaus mit Ihren Vorstellungen kollidieren. Dann ist der tägliche Streit vorprogrammiert. Ganz zu schweigen von Mietnomaden oder Mietern, die bei jeder Kleinigkeit nach dem Vermieter schreien, sie bezahlen ja viel. Die Kaltmiete ist keine Nettoeinnahme.

    Gruß Pumphut

    Hallo Sergio,

    fast tut es mir leid, hier den Buhmann zu spielen.

    Bevor man Zeit und Geld in die Entwicklung eines Produktes steckt, fängt man mit einer Marktanalyse an. Die Reaktionen hier zeigen, die meisten Anleger, die sich hier tummeln – und das sind schon die Interessierten – brauchen keine App. Die Masse der Bevölkerung sowieso nicht. Damit wird die Zielgruppe ziemlich klein und für die gibt es schon Lösungen. Sie konkurrieren in einem gesättigten Markt.

    Lohnt der Aufwand oder sollten Sie doch besser bei einem Hobby für Ihre persönlichen Bedürfnisse bleiben?

    Gruß Pumphut

    Hallo,

    Ehrlicherweise haben wir die CA gar nicht über den Tod meiner Mutter informiert.

    An dem Punkt möchte ich einhaken. Wenn der Erbe (ein Erbe) eine Kontovollmacht über den Tod hinaus hat, sollte man es tunlichst unterlassen, die Bank über den Todesfall zu informieren. (Die andere Variante, nur die Onlinezugangsdaten des Erblassers zu haben, diskutieren wir in einem öffentlichen Forum nicht.) Dann werden die Guthaben schrittweise aufgelöst. Beide Seiten haben keinen Stress.

    Ich sehe in dieser Vorgehensweise keinen greifbaren Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen. Falls eine Verpflichtung in den AGB stehen sollte, die Bank über den Todesfall zu informieren, kann die Bank maximal die Kundenbeziehung beenden – aber das war ja gewollt.

    Gibt es Widerspruch??

    Gruß Pumphut

    Hallo ThomasChristian,

    Da ich in Berlin wohne und „nur“ einen klassischen Holzverschlagkeller habe, der nicht unbedingt so einbruchsicher ist, will ich das Rad versichern.

    Rad kaufen und mit in die Wohnung nehmen (habe ich erlebt). Die Versicherung bezahlt Ihnen genau einmal den Diebstahl, wenn Sie überhaupt für Berlin ein bezahlbares Angebot bekommen.

    Für den Alltag sich mit dem billigsten Rad, das gerade so fährt, zufriedengeben.

    Gruß Pumphut

    Hallo Sandy_89,

    nach Ihren Zahlen können Sie grundsätzlich die Wohnung finanzieren aber eben nicht so nebenbei. Die Frage ist, wo liegen die Prioritäten in Ihrem Leben? Ist diese Wohnung Ihr ein und alles und dafür verzichten Sie auf Urlaub, das schicke Auto, teure Klamotten etc? Falls ja, kaufen. Falls andere mit Geld zu erreichende Dinge wichtiger sind, sollten Sie sich diesen Wohnluxus dreimal überlegen.

    Gruß Pumphut