Beiträge von WerAuchImmer

    Nein, die Zinsen werden auch in der zweiten Variante dem Festgeldkonto jährlich gutgeschrieben. Der Unterschied ist, dass die Zinsen in der einen Variante dem Tagesgeldkonto gutgeschrieben werden und darüber verfügt werden kann, in der anderen Variante werden sie dem Festgeldkonto gutgeschrieben, erhöhen den Anlagebetrag und werden für die restliche Laufzeit mitverzinst und sind erst am Ende der Laufzeit verfügbar. In beiden Fällen fließen die Zinsen zum jährlichen Zinstermin zu und werden zu diesem Zeitpunkt versteuert. Steuerlich macht es keinen Unterschied.

    Ich verstehe nicht wieso du dich so dagegen stellst dass es auch anders sein kann.

    Ja, ein normales Festgeld arbeitet wie von dir beschrieben.

    Die pbb weist aber ganz klar selbst in ihren Bedingungen darauf hin, dass erst zum Ende der Laufzeit Steuern fällig werden.

    edit: vielleicht wird in Wirklichkeit sogar ein abgezinster Sparbrief von der pbb hinterlegt.

    Es wird sich bei dem von der pbb angebotenen Festgeld wie mit einem abgezinsten Sparbrief verhalten. Die Zinsen und Zinseszinsen werden ermittelt und am Ende der Laufzeit gutgeschrieben bzw. ausgezahlt, sodass diese tatsächlich nur in diesem Jahr zu versteuern sind.

    edit: wenn der TE das jetzt so schon länere Zeit betreibt sollte er ja eigentlich auch schon die ersten Steerbescheinigungen der pbb erhalten haben. Wenn er die thes. Variante gewählt haben sollte, dürften keine Kapitalerträge angefallen sein, da die Zinsen bisher nicht gutgeschrieben wurden, sofern die Anlagen noch nicht ausgelaufen sind.

    ich überlege mir gerade,ob ich es dann mit einem Thesaurierer nicht einfacher habe.

    Ich meine, wie ist es denn dann, wenn angenommen der Ausschütter im Minus ist, gibt es dann überhaupt Dividenten, bzw. fallen diese doch dann auch wesentlich geringer aus oder nicht?

    Weil ich das Gefühl habe, dass da irgendwie noch eine falsche Vorstellung der ganzen Materie vorherrscht:


    1.

    Der ETF schüttet nicht einfach irgendwas aus. Es handelt sich um die Dividenden, die die einzelnen Unternehmen, die der ETF beinhaltet, zahlen.

    2.

    Es ist egal, ob Ausschütter oder Thesaurierer. Die vom ETF vereinnahmten Dividenden der einzelnen Unternehmen sind identisch. Der Ausschütter schüttet sie dann eben an den Anleger aus und der Thesaurierer belässt sie im ETF.

    Bist du sicher, dass du dich nicht einfach verklickt hast. Laut Bedingungen kann man ab 2 Jahren Laufzeit wählen.

    Oh sorry. Frage falsch gelesen.

    Ja. das ist so, dass alles erst zum Ende der Laufzeit ausgezahlt wird. Und ja, dadurch kannst du nur im Jahr der Auszahlung den Freibetrag nutzen.

    Mal an die Muddis und Vaddis unter Euch:

    Werden Eure Kinder mit 18-20 mehr Geld haben als Ihr mit 18-20? (Alternativ: Hatten die mehr Geld als Ihr in der Situation?)

    Wir arbeiten daran, dass dem so sein wird, und sind recht zuversichtlich, dass das klappt.

    Ziemlich sicher.

    Und ich denke wir werden auch mehr Geld haben als meine Eltern damals zu diesem Zeitpunkt.

    Aber: es hat mir m.E. keineswegs geschadet, dass es so war wie es war.

    Ich habe mich nun dazu entschieden, mein Geld in ein AllianzParkDepot zu stecken. Dieses kommt einem "normalen" Tagesgeldkonto sehr nahe, auch wenn es nicht 100%ig so flexibel ist. Für meine Zwecke passt es jedoch gut, aktuell bekomme ich 2% Zins p.a. Da ich eh schon Allianz-Kunde bin, war der Aufwand ähnlich zur Eröffnung eines Tagesgeldkontos gering.

    Ich sehe irgendwie keinen Vorteil und nur Nachteile. Weniger flexibel. Schlechtere Verzinsung. Ähnlicher Aufwand. Klingt nach einer sehr rationalen Entscheidung. :rolleyes:

    Aber so etwas war ja irgendwie abzusehen.

    Meine Meinung: EM aktiv über nen eigenen ETF beimischen würde ich nicht. Dann wirst du nämlich permanent überlegen, ob du nicht den Anteil höher oder niedriger ansetzen sollst, weil es gerade mal gut oder schlecht läuft.

    Entweder beim world bleiben oder eben nen MSCI ACWI bzw. den FTSE all world holen.

    Ggf. auch einfach den alten world stehen lassen und dann frisch den neuen besparen.

    Ich hatte auch so einen Sparplan bei der Postbank.

    Nach 9 von 25 Jahren habe ich mir vor wenigen Wochen das Geld auszahlen lassen und teilweise in Festgeld (bis zu 10 Jahre für bis zu 4,10 Prozent) angelegt. War unterm Strich deutlich profitabler als der Sparplan.

    auf das schon eingezahlte Kapital kann man das klar sagen. Aber was ist mit den zukünftigen Sparraten? Das ist doch das Problem an der Sache.

    Stelle ich mir nun etwa die Frage: "Was macht es steuerlich aus, wenn ich eine steuerrelevante Zahlung aus 2024 vorziehe oder von 2023 nach 2024 verschiebe?", dann sehe ich die Auswirkung in meinem "fiktiven Steuerbescheid" unmittelbar und für beide Jahre nebeneinander.

    Ok. Wenn man das entsprechend steuern kann und schon ein Jahr im voraus alle anderen steuerrelevanten Parameter kennt.

    Müssen Sie den Sparplan komplett auflösen oder können Sie Teilentnahmen machen?

    Jein.

    Man kann auch Teilverfügungen machen, verliert dadurch aber den Bonusanspruch und somit die eigentliche Grundlage des Sparplans. Die normale Verzinsung ist mit 0,1 oder 0,01 % kaum existent. Der Sparplan lebt von den Bonusstufen, welche aber nur auf eingezahlte Sparraten eines Jahres angewendet werden.

    Im Wertpapierforum wird gerade gerade passend dazu die Frage gestellt, was diese Untergrenze bedeutet.

    Liegt der Vertragszinssatz an den jeweiligen Stichtagen mehr als 2,00 Prozentpunkte unterhalb des Referenzzinssatzes, ist die Bank verpflichtet, den Vertragszinssatz spätestens zehn Geschäftstage danach mindestens auf diese Untergrenze zu erhöhen.

    Überwiegende Meinung scheint, dass der Referenzzinssatz - 2,00 Prozentpunkte gemeint ist.

    Davon ab, wird es noch 1,5 - 2 Jahre dauern, bis der gleitende Durchschnitt die 2% Marke erreicht. aktuell liegt er bei 0,19.

    Da wollte ich auch schon nachhaken.
    Man muss bei der Auflösung halt betrachten, dass man damit für die Zukunft einen Sparplan mit der entsprechenden Verzinsung verliert.

    Klar, aktuell bekommt man für das Geld woanders mehr und man wird sicherlich auch die nächsten 1-2 jahre problemlos mit freiem Kapital besser verzinste Festgeldleitern bauen können.

    Aber wie sieht es z.B. in 3,4 5 -10 Jahren aus?

    Was wird einem da an TG und FG angeboten werden?

    Mit den alten Sparplänen hast du noch weitere 15 Jahre diesen Zinssatz gesichert.

    Ich finde es gar nicht so einfach das abzuwägen.

    Unterschied ETF und Indexfonds:

    Indexfonds haben wie ETF das Ziel, einen Index möglichst exakt und kostengünstig abzubilden. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Produktarten besteht in der Börsenkotierung. ETF steht für Exchange Traded Funds, also börsengehandelte Fonds. Sie lassen sich zu den Handelszeiten laufend kaufen und verkaufen. Indexfonds werden nicht an einer Börse gehandelt. Der Kauf und Verkauf ist wie bei aktiven Anlagefonds nur einmal täglich über den Fondsanbieter möglich.

    https://www.vermoegenszentrum.ch/wissen/etf-und…-wissen-sollten