Beiträge von WerAuchImmer

    Ich seh das so, wie beim verputzen einer Wand. Man kann 50 Youtubevideos darüber schauen, denken es verstanden zu haben und trotzdem wird man Fehler machen.

    Darum frage ich lieber nocheinmal erfahrene langjähige Verputzer.

    Aber FT nennt doch ganz konkrete ETFs als Empfehlung. Was willst du da falsch machen?
    Es geht ja nicht wie beim Verputzen zusätzlich um handwerkliches Geschick.

    Wenn in 50 Verputztutorials der Putz der Marke xyz empfohlen wird fragst du doch auch nicht noch mal nach welchen Putz du kaufen solltest.

    Angenommen der Kurs entwickelt sich im Laufe eines Jahres um 3% ins Minus, Ende des Jahres muss ich dann aber verkaufen um meinen FSA auszuschöpfen, dann realisiere ich diese 3% Minus.

    Erklär mal wie du mit einem Verlust den Freibetrag nutzen möchtest.

    edit:

    wie ich es beim Ausschütter tun kann. Da schöpfe ich den FSA einfach durch die Ausschüttung aus und mir kann der aktuelle Kursverlauf egal sein.

    das ist korrekt.

    Optimale Möglichkeit ist also Anlage in Thesaurierer und jährlicher Verkauf iH des FSA als steuerfreiem Gewinn und Wiederanlage. Allerdings muss man bei dieser Strategie berücksichtigen, dass zum Zeitpunkt des Verkaufs der Kurs ggf. ungünstig stehen könnte und man hierdurch Kursverluste realisiert bzw. potenziellen Gewinn liegen lässt, oder?

    Offensichtlich doch noch nicht so ganz verstanden. ;)

    Ich habe schon sehr den Eindruck, daß der Threadstarter ganz am Anfang steht, was seine Kenntnis von Finanzdingen anlangt.

    diese Auffassung teile ich.

    Allerdings muß man sich in Finanzdingen primär selber bilden, das Internet bietet dafür ja großartige Möglichkeiten. Ohne Schweiß kein Preis :( Ein Forum kann Antworten auf gezielte Fragen liefern, aber es ist eigentlich nicht das Medium, um eine finanzielle Grundbildung zu erwerben. Dafür sind Erklärtexte besser.

    auch diese Auffassung teile ich und bin teilweise irritiert was für Fragen in Foren gestellt werden anstatt ein wenig Google zu bemühen.

    Für einen solchen Hinweis (die Antwort hätte man in 1min selbst ergoogelt) habe ich aber tatsächlich hier auch schon eine kurfristige Sperre hier kassiert.

    Wenn man es nicht in der Übersicht bei JustETF oder extraETF (dort hätte es aber gestanden) sieht, dann sollte man sich im nächsten Schritt mal den abgebildeten Index anschauen.

    von der MSCI Website:

    - MSCI Emerging Markets Index captures large and mid cap representation across 24 Emerging Markets (EM) countries

    - The MSCI Emerging Markets Investable Market Index (IMI) captures large, mid and small cap representation across 24 Emerging

    Markets (EM) countries*.


    Ausschüttend <> Thesaurierend hast du ja hoffentlich selbst erkannt.

    Wenn du bei deiner Bank deine Steuer-id angibst, dann werden die verbrauchten Anteile im Sparerpauschbetrag sehr wohl gemeldet.

    Der verbrauchte Anteil am Pauschbetrag ist aber uninteressant und bingt den TE im Zweifel nicht weiter.

    Wie R.F. schon richtig schrieb: die Erträge werden nicht gemeldet und können somit auch nicht über ELSTER abgerufen werden.

    Wobei ich da eher den Vorteil sehe, als den Nachteil.

    Wenn die Zinsen auf einen Schlag ausgezahlt werden, gilt auch nur der Freibetrag für das Jahr der Auszahlung.

    Es fällt mir spontan keine Konstellation ein in der das ein Vorteil sein sollte.

    Außer man hat alle Jahre bis zur Auszahlung den Freibetrag anderweitig ausgeschöpft und in dem Jahr der Auszahlung noch so gut wie überhaupt nicht.

    Meine Überlegung: Bis zum Ende des Sparbriefs steigt ggfs. der Sparerpauschbetrag und es bleibt mehr übrig.

    Das ändert an der Sache, dass nur 1x der Freibetrag auf die Zinserträge aller Jahre zusammen gilt, auch nichts.

    Ist aber meines Erachtens nach nicht mit Zinseszinseffekt, oder? Sprich die 4,1% werden dir jährlich ausgezahlt, aber nicht thesaurierend in dasselbe Produkt wieder angelegt.

    Ich finde es übrigens echt anstrengend, das bei den jeweiligen Angeboten schnell und verbindlich herauszufinden, das ist oft nur aus dem Kleingedruckten zu erkennen und gerne auch mal unscharf formuliert. Oder ich bin zu doof.

    Der Sparbrief ist mit Zinseszinseffekt. Die Zinsen werden vorab komplett ermittelt und nach Ablauf der 10 Jahre in einer Summe ausgezahlt. Deswegen vorsicht bezüglich der Steuern.

    Das Festgeld ist ohne (automatischen) Zinseszins. Dort werden die Zinsen jährlich auf ein Referenzkonto ausgezahlt und man muss sich dann natürlich um die Wiederanlage kümmern.

    Ich hatte eigentlich erwartet, auf eine konkrete Frage eine konkrete Antwort zu bekommen.

    Ich bleibe dabei, dass die Frage schon keinen Sinn gemacht hat.

    Wo sollte man das Geld denn stattdessen im Moment abrufbereit liegen haben, wenn nicht auf dem Tagesgeld?

    Man hat das Geld auf dem Tagesgeld liegen, weil man zum Teil auf steigende Zinsen wartet und es noch nicht länger anlegen will.

    Aber das Geld irgendwo vermutlich unverzinst liegen lassen, um auf höhere TG Zinsen zu warten? Das hab ich auch noch nicht gehört.

    ist es derzeit sinnvoll, Tagesgeld abzuschließen oder soll man noch etwas warten damit die Zinsen weiter steigen?!

    Die Frage macht doch irgendwie keinen Sinn.

    Das Geld würde doch so lange auf einem anderen Tagesgeld liegen, oder nicht?
    Liegt es sonst unverzinst auf dem Giro?

    Ich schreibe die ganze Zeit von den Kosten

    Du hast zu Beginn vor allem die "massiven Überschneidungen" kritisiert.

    Ansonsten ist das Flagship, der Life Strategy 80% - Verzeihung - totaler Bullshit. Die aktuelle Diversifikation hat massive Überscheidungen.

    https://www.justetf.com/de/find-etf.ht…&tab=comparison

    Das sind 60%, hinzu kommen nochmal 10% in Europa und USA... warum? Wenn man böse wäre, könnte man sagen, dass Vanguard damit einfach den (USA-lastigen) MSCI World durch eigene Indizes nachbildet.

    Dass ein (all) world ETF damit nachgebildet wird, hast du ja selbst erkannt.

    Darum fragte ich was das Problem mit den massiven Überschneidungen sei.

    Ja, du hast danach auch die höheren Kosten kritisiert. Dennoch schreibst du weiter

    Das Teil hat so viele Überschneidungen im Aktienanteil, dass es schon weh tut.

    daher habe ich wieder gefragt was an den Überschneidungen das Problem ist.

    Eine Antwort darauf hast du nicht gegeben. Stattdessen sollen nun von Anfang einzig die Kosten das Problem gewesen sein.


    Du hast so getan als würde da weiß Gott was Sinnfreies (bezüglich der Verteilung) zusammengebaut werden.

    Das wollte ich klarstellen.

    Nein. Man wollte dem Kunden einen ETF anbieten, der Aktien mit Anleihen in diversen Abstufungen kombiniert. Und - für mich verständlich - wählt man für den Aktienanteil eine Gewichtung nach Marktkapitalisierung. Leider muss diese aber über mehrere ETFs abgebildet werden, da es diese 20% Begrenzung gibt.

    Ich verstehe dein Problem mit den Überschneidungen nicht, wenn am Ende dadurch einfach der FTSE All World heraus kommt.