Beiträge von WerAuchImmer

    Das ist grundsätzlich möglich. Allerdings gibt es für gesetzlich krankenversicherte Persionen einige Einschränkungen, siehe z.B. für die Bundesbeihilfe das hier verlinkte Merkblatt Beihilfe für gesetzlich krankenversicherte Personen. Familienversicherte Kinder bekommen z.B. für Kassenleistungen grundsätzlich keine Beihilfe.

    Ja genau dieses Merkblatt habe ich auch.

    Die für mich interessante Passage steht unter 2.1

    2.1 Pflichtversicherung: Gibt es Besonderheiten bei familienversicherten Kindern?

    Berücksichtigungsfähige Kinder, die von der Pflichtversicherung einer anderen Person erfasst werden, also z. B. bei der nicht beihilfeberechtigten, pflichtversicherten Mutter familienversichert sind, haben in vielen Fällen ein Wahlrecht. Wird die Kassenleistung in Anspruch genommen, ist eine Beihilfegewährung nicht mehr möglich. Private Abrechnungen, die von der GKV nicht berücksichtigt werden, ermöglichen eine Beihilfegewährung, allerdings nur zum Bemessungssatz von 80 Prozent, sodass hier stets Restkosten einkalkuliert werden müssen.

    Ob sich dann daraus auch wirklich ableiten lässt, dass die nichtverschreibungspflichtigen Medikamte über die Beihilfe zu 80% (oben hatte ich ausversehen 80€ geschrieben), weiß ich aber auch nicht. Wäre im Zweifel wohl auch eine konkrete Frage an die Beihilfestelle.

    Gesetzliche Familienversicherung plus Beihilfe ist also schon ein etwas komplexeres Thema.

    Definitiv :)

    Eine vernünftige PKV für Ihr Kind mit 80% Beihilfe koste ca. 45 -50 Euro. Diesen Betrag können Sie zum einen größtenteils von der Steuer absetzen. Wenn Sie davon noch die Beiträge für eine PKV Anwartschaft und für GKV Zusatzversicherungen abziehen, um Leistungsunterschiede zur PKV wenigstens teilweise auszugleichen, geht der Mehraufwand für die PKV stark in Richtung Null.

    Meine volle Zustimmung. :thumbup:


    Ich formuliere es mal etwas überspitzt: Haben Sie Ihr Kind lieb? Dann sollte Ihnen dessen vernünftige Versorgung einen so geringen Betrag wert sein. Zur Not ziehen Sie Ihrem Nachwuchs einfach etwas vom Kinder- bzw. Taschengeld ab.

    Ich leibe mein Kind über alles. Und deswegen scheitert es auch ganz sicher nicht an einem monatlich Beitrag in dieser Größenordnung.

    Auf ca. 20 Jahre gerechnet kommen mit zu erwartenden Beitragserhöhungen dennoch rund 12 - 15.000 € raus.

    Die könnte man natürlich auch als Budget für eventualitäten einfach so ansparen und schon jetzt zur Seite legen.

    Es ist halt eine Versicherung. Man versichert sich gegen vielleicht eintretende Ereignisse.

    In diesem Fall versichere ich mein Kind über die Leistungen der GKV hinaus, um vielleicht höhere Kosten oder vielleicht notwendige Wünsche nach besonderen, nicht von der GKV abgedeckten, Heilmethoden zu sichern.

    Man könnte beim Modell GKV im Vergleich aber auch sagen, dass man grob 750€ Budget für jedes Jahr zur Verfügung hat, falls wirklich mal was sein sollte.

    Ich denke am Ende lässt es einen vielleicht besser schlafen, wenn man den einen oder sogar mehre Big Bang(s) versichert hat.

    Aber schlafen die 90% der Bevölkerung in der GKV wirklich schlechter?

    Jetzt bin ich vielleicht doch etwas abgedriftet.

    Da ist natürlich was dran. Das muss ich zugeben.

    Ich formuliere es so. Ich bin davon überzeugt, dass er entsprechend seine Pools die bestmögliche PKV + Ergänzungstarif Lösung angeboten hat. Und die Barmenia wird ja durchaus überall für ihre sehr guten Leistungen gelobt.

    Ob ein Spezialist da noch mal was rausholen / optimieren kann......ich weiß es nicht.

    Bezüglich einer komplett objektiven Meinung, ob die PKV denn der unbestritten richtige Weg ist, bin ich mir nicht sicher.

    Aber die Mehrheit meiner Kollegen sind auch auf dem Standpunkt, dass die PKV die richtige Wahl ist. Ohne konkrete Vorteile bzw. Leistungsunterschiede nennen zu können.

    Puzzeln Sie immer noch selbst mit dem Thema herum? Oder haben Sie inzwischen einen qualifizierten Berater gefunden, der Sie dabei unterstützt und für sein Kümmern und das Beantworten Ihrer Fragen mit der üblichen Maklercourtage vergütet wird?

    Ich habe da tatsächlich schon jemanden, der sich - historisch gewachsen - auch um diverse andere Versicherungen in der Familie kümmert.

    Dieser hat dann auch die Empfehlung pro Barmenia ausgesprochen.

    Dennoch betreibe ich parallel viel Eigenrecherche, weil ich die Dinge auch gern möglichst selbst verstehen und vergleichen möchte.

    Gerade bei der Frage ob GKV oder PKV ist der Makler (der ja eben an dem Abschluss der PKV verdient) vielleicht nicht zu 100% neutral.

    Die GKV Dame am Telefon sagte natürlich, dass die TK für Kinder eine super GKV ist und somit kein wirklicher Grund besteht in die PKV zu gehen. Außer man möchte z.B. Heilptraktiker mit dem Kind aufsuchen.

    Wir sind weiterhin unentschieden.

    Auch wenn ich die Option 80% Beihilfe + 20% PKV als absolut toll wahrnehme.

    Wenn ich noch einmal ihr Fachwissen hier im Forum anzapfen dürfte, Herr Dr. Schleemann:

    sollte das Kind tatsächlich in der Familienversicherung der GKV "landen" besteht ja dennoch parallel der 80% Beihilfeanspruch, der zum Beispiel die Übernahme von nichtverschreibungspflichtigen Medikamenten für Kinder beinhaltet.

    Laut einem Schrieb den Bundesverwaltungsgerichts kann jemand in der PKV immer ein Wahlrecht nutzen, ob er die Kassenleistung oder die Beihilfe nutzt.

    Nach meinem Verständnis könnte man also trotz GKV nichtverschreibungspflichtigen Medikamente über die Beihilfe zu 80€ erstattet bekommen.

    Sehe ich das richtig?

    Zuteilungsdatum war der 31.03.2014

    Dann wirst du entweder vorher ein Schreiben mir Kündigung zu diesem Datum + 10J bekommen oder - was ich eher denke (weil es bei mir auch so war) du erhälst kurz darauf die Kündigung mit einer gewissen Frist bis zur Auszahlung.

    Ich konnte damals noch im Anschluss als Reaktion auf die Kündigung selbst auf das Darlehen verzichten und den Bonus mitnehmen.

    Ob die Debeka immer noch so kulant ist nach der Kündigung der Debeka den Verzicht zu akzeptieren, weiß ich aber nicht. Im Zweifel würde ich es nicht drauf anlegen, falls das unklar ist.

    Habe mich auch etwas gewundert wie man vom toten Pferd auf quasi All in umsteigen kann...

    Ist er - achne sie - ja gar nicht.

    Der sichere Teil ist einfach im Notgroschen mit drin, der ein ganzes Jahresgehalt ausmacht.

    Wenn man von einem normalen Notgroschen mit 3-4 Monatsgehältern ausgeht, würde der sichere Anteil also 8-9 Monatsgehälter betragen.

    Ob das in Relation zum risikobehafteten und der angestrebten Risikoquote passt, weiß natürlich nur Elgob. Oder auch nicht.

    Bei einer Anleihe ist aber nicht garantiert, dass du sie nächste Woche noch zum gleichen Wert verkaufen kannst. Denn Nennwert hast du erst zur Fälligkeit garantiert.

    Tatsächlich genau der Punkt, den ich auch immer im Kopf habe, wenn jemand die Anleihen als "liquide" bessere Alternative zum FG angibt.

    Wenn ich denn die Liquidität nutze und die Anleihe vorher verkaufen muss/will, hab ich nunmal die Gefahr, dass ich da nicht mein gesamtes investiertes Kapital zurückerhalte.
    Vor allem für den Fall, dass ich von weiter gestiegenen Zinsen profitieren will, erleide ich ja auf jeden Fall einen Kursverlust in der Anleihe.

    Ich nutze zum Teil wieder FG für den sicheren Teil des Portfolios.

    Überwiegend aber weiterhin TG, da es vielleicht noch ein klein wenig nach oben gehen kann mit den langfristigen Zinsen.

    Die nächsten beiden EZB Zinsentscheide warte ich noch ab. Danach werden ich vermutlich auch wieder vermehrt in FG gehen, um mir die Zinsen für längere Laufzeiten zu sichern.

    P.S. die Summe meiner FG (6M - 24M) liegt jetzt zu einem Zinsschnitt fest, der unterhalb meines aktuellen TG Zinses liegt. Ein klarer Fall von zu früh fest(an)gelegt.