Beiträge von Blaue_Blume

    Hi JDS,

    deine vielen Denkansätze speichere ich sehr gerne in meinem Kopf ab - und hoffe auch, sie verstanden zu haben.:saint:

    Dass bei meinen Zukunftsplänen die Inflationsrate mit zu beachten ist, leuchtet ein. Neben dem Versuch, auch mögliche Konsequenzen der aktuell-politischen Lage auf die nationale und internationale Wirtschaft zu bedenken.

    Wie in der Psychologie: Das Begreifen der Geldmarktes als systemisches Zusammenwirken verschiedenster Faktoren.

    Und dass die von mir genannten Geldmengen im großen Maßstab nur (nicht mal) Peanuts sind, ist mir wohl bewusst.

    Jeder von dir/euch genannte Aspekt bringt mich weiter.

    Zur Zeit ergibt sich für mich folgende Strategie:

    a) Notgroschen auf dem Girokonto/Tagesgeldkonto

    b) sofortige ETF-Anlage (Einmalanlage, ein World-ETF) für den Rest der 90.000 Euro

    c) baldige ETF-Anlage (in größeren Raten, ein World-ETF) für 275.000 Euro

    d) neues Überlegen, wenn die 80.000 Euro fällig werden

    e) kein Festgeld, höchstens Tagesgeld

    Meine Fragen:

    1. Über welchen Zeitraum hinweg bietet sich die Anlage in Raten an? Gibt es Erfahrungswerte?

    2. Die Anlagen b) und c) bei dem selben World-ETF?

    Danke schon jetzt für deine Hilfe!

    Sei gegrüßt itschytoo,

    auch an dich geht mein herzlichster Dank für deine Ausführungen und dein damit verbundenes Verständnis meiner Situation gegenüber.

    Verlier Dich nicht zu sehr im Detail (welches Depot, welcher Wordl-ETF), einfach machen.

    Gelassen sprichst du etwas Wichtiges aus.

    Deine Vorschläge finde ich gut nachvollziehbar und deine Begründung, warum der Erwerb eine Immobilie weniger sinnvoll ist, treibt mich auch um.

    Würdest du mir verraten, wie du dein Geld auf die verschiedenen Anlageformen prozentual verteilt hast?

    Und, wie fühlt es sich an? Kommst Du mit den Schwankungen gut klar?

    Ich kann ganz gut verdrängen. 8) Und ich bin pragmatisch. Wenn ich mich entschieden habe, kann ich Dinge auch gut aussitzen (abwarten).

    Das Pantoffel-Portfolio habe ich mir auch angesehen. Der Vorteil wäre, dass sich der (auch gedankliche) Aufwand meiner Meinung nach in Grenzen hält.

    Herzlichen Dank für das Teilen deiner Gedanken!

    Sei gegrüßt monstermania,

    ich danke dir für die hiesige Aufnahme!

    Ich habe auch deine kenntnisreichen Beiträge in den letzten Wochen immer wieder gelesen und beginne langsam zu begreifen, welche Anlagestrategie du für dich gewählt hast.

    Deine Nachfrage ist sehr berechtigt.

    Aufgrund meiner Teilzeittätigkeit (die ich auch nicht verändern kann - das ist aber noch ein anderes Thema) werde ich schon aufstocken müssen. Insbesondere, wenn ich mir die Mietenentwicklung ansehe. Ein Umzug würde sich aber zur Zeit auf keinen Fall lohnen.

    Und natürlich frage ich mich, ob dann der Kauf einer Immobilie zur Selbstnutzung nicht doch eine Option wäre. Aber für mein Geld bekomme ich hier nichts. Ich müsste einen Kredit aufnehmen ...

    Danke für den Link!

    Herzlichen Gruß!

    Seid gegrüßt JDS und tzop,

    vielen Dank für eure Überlegungen und Nachfragen.

    Kurz etwas zu meinen Überlegungen. Ich hatte mir sogar etwas dabei gedacht. :thumbup:

    (Aber, so ist das, wenn man wenig Ahnung hat und davon viel.)

    Und natürlich erwischt ihr, als Kenner, mich da auf ganz vielen falschen Füßen.

    Mir ist der Umgang mit dieser (für mich) großen Menge Geld unheimlich. Und so hoffte ich, dass mit Festgeld meine Nerven nicht ganz blank liegen.

    Ich hatte gelesen, dass man zu Beginn der Rente/Pension für 5 Jahre so viel Geld zur direkten Verfügung haben sollte, um die Pension fest und solide aufzustocken.

    Die 20.000 Euro als ETF war so als erstes Einfühlen in die Materie gedacht, bevor der große Schwung an Geld kommt.

    Und dass ETFs über einen längeren Zeitraum laufen sollten, sehe ich genau so. Und auch die mögliche Begrenzung auf einen ETF.

    Die 4%-Taktik hatte ich mir auch angelesen.

    Und so, wie ihr mich jetzt fragt, bekomme ich auch eindeutig gespiegelt, dass ich mal überlegen sollte, wann ich in Pension gehen will. Zur Zeit denke ich, dass mir bis mindestens zum 65. Lebensjahr mein Beruf viel Erfüllung und Sinnhaftigkeit gibt. Aber gesetzlich liegt die Grenze zur Zeit bei 67 Jahren.

    Verstehe ich es jetzt richtig, dass ich versuchen sollte, bis auf einen Notgroschen (der für mich persönlich bei 20.000 Euro liegen würde), mit der ETF-Anlage so schnell wie möglich zu beginnen.

    Und was mache ich dann mit den 80.000 Euro, die mir (hoffentlich) erst spät zufließen?

    Einerseits verhasple ich mich in meinen eigenen Emotionen, was die Unsicherheit bei der Anlage angeht und dann kommt noch die Auswahl des "richtigen" Depots und der ETFs dazu. Ich lese immer wieder, dass die Auswahl des ETFs die Wahl des Depots bestimmt. Und nicht umgekehrt.

    Da gibt es noch viel für meinem Kopf zu tun.

    Herzliche Grüße!

    Liebe Community,

    nach Jahrzehnten, in denen ich relativ (zu?) sorglos (auch im Wissen, dass ich erben werde) in die Zukunft geblickt habe, möchte/muss ich mich jetzt dem Thema Geldanlage widmen. Mein Ziel ist es, mit Pensionseintritt die Pension um ca. 1500 Euro monatlich aufzustocken. Ich werde das dann vorhandene Geld vollständig verbrauchen können, da es keine Erben gibt.

    Ich habe mich in den letzten Wochen viel mit möglichen Anlagestrategien und meiner weiteren persönlichen (finanziellen) Lebensplanung beschäftigt.

    Nach dem Lesen auch hier im Forum komme ich zum Entschluss, dass, selbst wenn ich einen professionellen Finanzberater beschäftigen würde, ich selbst den Durchblick behalten muss. Und so habe ich mich entschlossen, viel zu lesen, mich mit Bekannten und Freunden zu unterhalten und auch hier um Ideengebung zu bitten.

    Mir gefällt hier der wertschätzende Umgangston, mit dem selbst völlig "ahnungslosen" Fragenden geantwortet wird!

    Den ersten Schritt für mich sehe ich darin, zu überprüfen, inwieweit die unten stehende, allgemeine Finanzstrategie in der Tendenz richtig ist. Dann würde ich überlegen, wo und wie ich das Geld ganz konkret anlegen würde.

    Bezug Person:

    • 54 Jahre, unverheiratet, Beamtin (Teilzeit), keine finanziellen Verbindlichkeiten (Schulden etc.), keine Nutzung des Sparerpauschbetrages, Wohnen zur Miete (hoher finanzieller Faktor, aber trotzdem kein Wunsch nach Wohneigentum), relativ anspruchslose, bescheidene Lebensführung, kein Interesse an größeren Anschaffungen und ausgedehnten Reisetätigkeiten

    Bezug Geldanlage:

    • bisher keinerlei praktische oder theoretische Erfahrungen

    • sehr großes Interesse, mich in die Theorie und Praxis der Geldanlage einzuarbeiten

    • mittlere Risikobereitschaft

    Finanzieller Ist-Zustand:

    • 90.000 Euro Cash auf dem Girokonto

    • 275.000 Euro Schenkung (kurzfristig innerhalb dieses Jahres)

    • 80.000 Euro Schenkung (in längerer Zukunft)

    Meine derzeitigen Vorstellungen zur finanziellen Planung:

    • aktuell: 20.000 Euro Cash auf dem Girokonto, 50.000 Euro Festgeldanlage über insg. 10 Jahre, 20.000 Euro Anlage in ETF-Fonds (einer)

    • 275.000 Euro aus Schenkung: Anlage in ETF-Fonds (mehrere, 70/30),

    • 80.000 Euro aus Erbe: Festgeldanlage / Tagesgeldanlage

    Frage:

    Ist der von mir beschriebene Weg auch nur im Ansatz sinnvoll? Gehe ich mit meinen Vorstellungen einen zu riskanten oder zu vorsichtigen Weg? Welche Gedanken sollten mich noch bei meiner Geldanlage leiten?

    Eure Ideen sind sehr herzlich erwünscht!

    Vielen Dank schon jetzt für eure Gedanken!