Beiträge von Blaue_Blume

    Liebe Community,

    gerne wollte ich kurz zurückmelden, welchen Weg ich inzwischen gegangen bin und wie meine Investitionen gearbeitet haben, da ich es auch immer spannend finde zu lesen, wie sich ein Portfolio bei anderen Finanztiplesern entwickelt hat.


    Dies waren meine Überlegungen zu Beginn meiner „Investitionskarriere“ am 7.3.2022.

    „Meine derzeitigen Vorstellungen zur finanziellen Planung:

    • aktuell: 20.000 Euro Cash auf dem Girokonto, 50.000 Euro Festgeldanlage über insg. 10 Jahre, 20.000 Euro Anlage in ETF-Fonds (einer)

    • 275.000 Euro aus Schenkung: Anlage in ETF-Fonds (mehrere, 70/30),

    • 80.000 Euro aus Erbe: Festgeldanlage / Tagesgeldanlage“


    Aktuell (Kurz zur Einordnung: keine weiteren Käufe, Sparpläne sind nicht vorhanden)

    Liquidität

    • 10.000 Euro Cash auf dem Girokonto

    Mein aktuelles Depot:

    • 13.000 Euro Tagesgeld

    Aktien (gerundet)

    AktieBei KaufIst
    A13.000 € 22.000 €
    B8.000 € 14.000 €
    C1.400 €2.200 €
    D1.200 €17.000 €

    ETF (gerundet)

    ETFBei KaufIst
    113.000 € 21.000 €
    213.000 €21.000 €
    3266.000 € 450.000€


    seit Kauf (Depoteröffnung am 9.3.2022):

    Gesamt investiert: 315.600 €

    Gesamtwert heute: 547.200 €

    Gesamte Wertschöpfung: 231.600 €

    Gesamtperformance: ca. +73 %


    Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei all denjenigen bedanken, die sich vor vier Jahren meiner Thematik angenommen hatten!

    Was ich gelernt habe? Kaufen und Halten.

    OT:

    Einmal abgesehen davon, dass ich mich mit den Einlassungen Sovereigns kritisch kenntniserweiternd auseinandersetze, muss hier niemand über die Sovereign unterstellten hingehaltenen Stöckchen springen. Es gibt die vom Finanztip-Forum-Betreiber zur Verfügung gestellte Ignorierfunktion und die Möglichkeit nicht zu reagieren.

    Auch lässt sich so der Energieverbrauch aufgrund des Datenverkehrs reduzieren.

    Der Umgangston ist inzwischen im Forum leider teilweise sehr rau und eine andere Meinung, Darstellung, Einstellung abwertend geworden.

    Ich schreibe dies hier, da dieser Strangverlauf, meiner Meinung nach, exemplarisch für einen destruktiven Umgang mit Konflikten steht.

    Ein Zwischenstand und Bitte um Ideen der Schwarmintelligenz des Forums

    Mit Hilfe der für mich schlüssigen Vorschläge durch die freundlichen Mitglieder dieses Forums begann für mich dann Anfang März meine Investitionsphase, die im August mit der letzten großen Überweisung in mein Depot beendet war.

    So umfasst mein World-ETF-Portfolio nun 250.000 Euro. Und entgegen meiner bisherigen Befürchtung, dass die derzeitigen Bewegungen am Finanzmarkt mich unruhig werden lassen, verfolge ich diese doch inzwischen sehr gelassen.

    Das regelmäßige Lesen hier im Forum bestärkt mich dabei, das Richtige zur richtigen Zeit gemacht zu haben. Jedenfalls verstehe ich, was ich getan habe. ?

    Nun gibt es eine neu entstandene Situation, für deren Finanzierung ich noch etwas Input benötige: Ich habe mich entschieden, ein Sabbatjahr zu nehmen und dieses durch drei Jahre Teilzeit (3 x 2/3) gegenzufinanzieren. Um den Gehaltsverlust zu minimieren, möchte/muss ich für diese drei Jahre ca. 60.000 Euro von meinem noch nicht angelegten Geld verwenden. Trotzdem habe ich dann immer noch ca. 20.000 Euro auf meinem Giro-Konto als Notreserve.

    Nun gibt es meiner Meinung nach mehrere Optionen, wie ich mit den 60.000 Euro umgehe, z. B.:

    1. Ich lasse sie einfach auf dem Giro-Konto und ich bezahle davon die monatlich zusätzlich benötigten 1700 Euro. Vorteil: Ich habe keine weitere Arbeit. Nachteil: Mir geht u. a. etwas die Struktur und Übersicht meines Gehaltskontos verloren.

    2. Ich richte ein Extra-Konto ein, überweise die 60.000 Euro darauf und überweise mir monatlich die 1700 Euro auf mein Giro-Konto. Vorteil: Bessere Übersicht über meine Finanzen und, psychologisch gesehen, gaukle ich mir vor, monatlich keinen finanziellen Verlust zu haben.

    Nachteil: 60.000 Euro "arbeiten" nicht.

    3. Eine Festgeldtreppe für jedes Jahr als Ausweg? So müsste ich mir immer am Anfang der der drei Jahre das Geld als Einmalzahlung überweisen. Vorteil: Ein paar Zinsen gibt es und vielleicht erhöhen sie sich auch noch.

    4. Ich eröffne ein Tagesgeldkonto. Vorteil: Ich komme jederzeit an mein Geld. Nachteil: Lohnt sich der Aufwand für die paar Euro, die es als Zinsen gibt. Dazu müsste ich auch ein neues Konto eröffnen, da meine Bank auf Tagesgeld keine Zinsen gibt.

    5. Völlig andere Ideen?

    Wahrscheinlich sind das "Luxusprobleme", mit denen ich mich gerade beschäftige.

    Da ich aber gerade etwas auf der Bremse meiner Überlegungen stehe, würde ich mich freuen, wenn es Ideen gibt, wie ich wieder ins "Fahren" komme.

    Danke schon einmal für eure Anschieben!

    Liebe Grüße Blaue Blume

    Liebe Helfenden,

    vielen Dank auch für die letzten Beiträge, die mir wieder Gedankenanstöße und neue Ansätze zum Überlegen geliefert haben.

    Ich habe nun eine größere Summe in einen ETF investiert und bin gespannt auf die (langfristige) Entwicklung. Aber auch das schon jetzt in größeren Sprüngen zu bemerkende Auf und Ab der Werte ist sehr spannend zu beobachten. Und irgendwann werde ich wahrscheinlich nur noch hin und wieder in mein Portfolio sehen. Im Leben bin ich auch eher die Langstreckenläuferin als die Kurzstreckenläuferin.

    Was mich derzeitig noch umtreibt, ist die entscheidende Frage, wann der günstigste Zeitpunkt ist finanziell nachzulegen. Gerade habe ich noch 15.000 EURO, die ich in einen ETF stecken möchte. Ich sehe, dass innerhalb einer Woche der Kurs um 5% gestiegen ist. Und so schiele ich, typisch Anfängerin, immer wieder auf den Anfangswert, als ich eingestiegen bin ... ?

    Meine Fragen an euch:

    1. Wie überliste ich mein Denken, dass der jetzige finanzielle Einstieg mich "ruiniert"?

    2. Ist die Festlegung auf einen ETF, selbst wenn ich in der kommenden Zeit noch mal 200.000 EURO nachlegen kann, wirklich zielführend?

    Es werden ja die unterschiedlichsten Strategien der Anlagen immer wieder erwähnt, wobei es auch die Verfechter der Ein-ETF-Strategie gibt. Was mir in diesem Zusammenhang nicht klar ist, von welchen Anlagesummen diese Strategie ausgeht.

    Und 3. Ist der Gedanke, jetzt in einen 100%igen amerikanischen Aktien-ETF zu investieren, völlig absurd? Ich sehe dies insbesondere im Zusammenhang mit der gegenwärtigen politischen Situation in Europa, die mir, auch auf Westeuropa bezogen, für die nächste Zukunft weniger stabil erscheint.

    Ich freue mich sehr, wenn ihr zu meinen Fragen noch ein paar Ideen hättet. ?

    Einen schönen Nachmittag und Abend!

    Guten Abend como, guten Abend Hornie,

    ich freue mich sehr über eure Überlegungen und Anregungen!

    Vielen Dank dafür.

    Inzwischen habe ich, auch aufgrund aller so hilfreichen und ausführlichen Beiträge (Herzliche Dankesgrüße an alle meine Beratenden!), meine Anlagestrategie überdacht und bin zu einer Entscheidung gelangt, die auch schon im Ansatz praktisch von mir umgesetzt wurde.

    Es ist jetzt eine Mischung aus - für mich - etwas Risiko und auf Nummer sicher gehen geworden. Und wenn das "auf Nummer sicher gehen" nicht hinhaut, dann habe ich / haben wir national und international gesehen ganz andere Probleme, so denke ich.

    Und hier ist nun meine derzeitige Strategie, die prozentual noch nicht ganz festgelegt ist:

    • Minimalbetrag auf dem Girokonto

    • Tagesgeld in Höhe von 4 Monatsgehältern

    • Festgeldtreppe für 5 Jahre sorgenfreies Aufstocken meiner Pension

    • schon getätigte Investition in einen ETF (World) bei einem Neobroker und Erweiterung nach Schenkung

    • Überlegungen zu weiteren Investitionen stehen noch an

    Was ich inzwischen gut weiß, ist, dass ich zwar immer mal wieder auf den Stand meiner Risiko-Investitionen sehen werde, aber in größeren Zeitdimensionen denken muss.

    Und ich werde weiterhin viel lesen, mich informieren und unterhalten. Das bringt mir die Klarheit, eine Entscheidung (nicht nur) aus dem Bauch heraus zu treffen.

    Ich wünsche euch allen eine gute, nicht nur in Finanzfragen hoffnungsvolle Zeit.

    Dieses Forum ist gold- und geldwert!

    An monstermania, Altsachse, JDS,

    ich bin sehr beeindruckt von euerm Willen und eurer Ausdauer, mir Greenhorn auf die Sprünge zu helfen!

    So langsam ergibt sich ein Bild für mich. Selbst so ganz neue Überlegungen (für mich) in Bezug auf andere Anlagemöglichkeiten, machen die Sache zwar nicht einfacher, aber ich möchte sie wissen. Ob ich die Kenntnisse dann im Einzelnen anwenden könnte, sei mal dahingestellt. ?

    Ich denke, dass ich erst einmal mit dem Lesen aller bisherigen Beiträge von vorne beginne, um wirklich zu begreifen.

    Solltet ihr noch weitere Anmerkungen haben: immer her damit!

    Und wahrscheinlich habe ich auch noch Fragen. ?


    Seid herzlichst gegrüßt!

    An JDS und monstermania,

    ich kann jeder eurer Vorstellungen etwas abgewinnen.

    Mein Situation ist, dass ich bisher keinerlei Berührungspunkte mit der jetzt akuten Problematik hatte. Ich bin gut mit meinem Geld ausgekommen. Große materielle Sprünge hatten und haben keinen Reiz für mich. Und trotzdem möchte ich mit dem Geld verantwortungsbewusst umgehen, da ich auch weiß, welche Arbeit der Schenkenden dahinter gesteckt hat, um mir diese Schenkung zu ermöglichen.

    Ich bin auch bereit, mich zu kümmern. Interessiert bin ich sowieso.

    Deshalb lese ich alle eure Beiträge mit Neugier und Spannung.

    Danke für das Teilen eurer Überlegungen, die auf z. T. sehr langen Erfahrungen aufbauen. Dafür bin dankbar!

    Justmy2Cent

    Guten Tag monstermania,

    auch diese Aussagen von dir sind für mich sehr wertvoll! Vielen Dank für die ausführliche Darstellung.

    Ich wusste schon, warum ich gerade dieses Forum für meine Anfragen ausgewählt habe. ?

    Solch einen bunten Strauß an möglichen finanziellen Ausrichtungen kann nur eine Schwarmintelligenz binden.

    Und mir ist völlig klar, dass jede Vermutung über eine Vermögensentwicklung ein großes Stück auch ins Blaue hinein gesprochen ist.

    Du schreibst: Ich würde mir daher ausrechnen, welche Entnahmen aus Deinem Vermögen Du jährlich benötigst, wenn Du z.B. mit 63, 65 oder 67 in Pension gehst. Das dann für 5 Jahre und diese Summe würde ich nicht in Aktien anlegen.

    Das war genau meine Überlegungen bei meinem 1. Beitrag. Deshalb hatte ich gedacht, für die Zeit bis zur Pensionierung mehr als 60.000 Euro in Festgeld anzulegen. Inklusive Festgeldtreppe innerhalb von, nach Angebot, 2x5 Jahren. Und da wäre es dann auch meiner Meinung nach egal, ob ich mit 63, 65 oder 67 Jahren in Rente gehe.

    Gäbe es neben den Aktien, Fest- oder Tagesgeld noch andere Anlageideen (keine Immobilie)?

    Ich freue mich auf eine Antwort!

    Lieben Gruß

    Ich für mich habe auch keine feste Quote sondern einen gewissen Betrag (ca. 2 Netto-Jahresgehälter) der ohne nennenswerte Zinsen rumliegt und von der Inflation entwertet wird und alles was darüber hinaus übrig ist kommt ins Depot. Für manche mag das sinnlose Geldentwertung sein, für mich ist das ein Konzept mit dem ich mich wohlfühle ;)

    An K.Fee:

    Dir vielen Dank für den überlegenswerten Einwurf - aus deiner eigenen Erfahrung sprechend.

    Ich werde noch gedanklich sortieren müssen, welche Investition ich zu welchem Zeitpunkt vornehmen sollte.

    Lieben Gruß

    Guten Morgen @all,

    nachdem ihr mir sehr viel Ideen zum Nach- und Weiterdenken gegeben habt, möchte ich gerne meine Überlegungen zum konkreten ETF-Erwerb teilen und hoffe sehr auf ein paar Meinungen von euch.

    Ich habe mir Gedanken zu der grundsätzlichen Auswahl gemacht. Und das kam dabei (nicht abschließend) heraus. Meine eigene Einschätzung habe ich hinter das jeweilige Kriterium gesetzt:

    • Anlageklassen: MSCI USA oder Aktien Industrieländer (World)

    • TER: eher niedrig

    • Indexabbildung: lieber physisch

    • Trackingdifferenz: wichtig

    • Ertragsverwendung: thesaurierend

    • Fondsauflage: älter als 5 Jahre

    • Fondsgröße: weniger entscheidend

    • Nachhaltigkeit: weniger entscheidend

    • Risiko: im Laufe der vergangenen Jahre keine extremen Abweichungen

    Auf der Suche nach entsprechenden Fonds habe ich dann Folgendes gefunden:

    1. S&P 500

    iShares Core S&P 500 UCITS ETF ISIN: IE00B5BMR087 WKN: A0YEDG Ticker: SXR8

    oder

    Xtrackers MSCI USA UCITS ETF ISIN: IE00BJ0KDR00 WKN: A1XB5V Ticker: XD9U

    oder

    BNP Paribas Easy S&P 500 UCITS ETF (Acc) ISIN: FR0011550177 WKN: A1W4DQ Ticker: ESAP

    2. Aktien Industrieländer (Welt)

    iShares Core MSCI World UCITS ETF (Acc) ISIN: IE00B4L5Y983 WKN: A0RPWH Ticker: EUNL

    oder

    Invesco MSCI World UCITS ETF ISIN: IE00B60SX394 WKN: A0RGCS Ticker: SC0J

    oder

    Xtrackers MSCI World UCITS ETF (Acc) ISIN: IE00BJ0KDQ92 WKN: A1XB5U Ticker: XDWD

    Was meint ihr dazu? Seht ihr eventuell Probleme, die sich aus der "Geschichte" der Fonds ergeben könnten?

    Ich freue mich auf eure Denkanstöße.

    Liebe Grüße

    Also... alles etwas lockerer und weniger verbissen angehen. Wichtig ist, die Funktionsweisen von Geldanlagen halbwegs zu verstehen, die Geldentwertung zu berücksichtigen und selbst aktiv zu werden, damit 'man' sich unabhängig von irgendwelchen Beratern machen kann.

    Und noch einmal Guten Abend, JDS,

    ich begebe mich auf den Weg.

    Danke für die Begleitung am Anfang!

    Bringt Dir nichts, bin ja in dem gleichen Prozess und Suche auch Modelle an die ich mich "dranhängen" kann. ;)

    Hi itschytoo,

    ich habe in den vergangenen Tagen auch immer wieder hier und in anderen Foren quergelesen. Manche Fallbeispiele kamen meinem schon sehr nahe. Aber durch das eigene schriftliche Reflektieren meines Problems hier festigt sich der "Stoff" mehr.

    Und so, wie du es beschreibst, empfinde ich es auch ähnlich: Aufgrund meiner bisher kaum vorhandenen Ahnung von der Materie kann ich wenig frei und großzügig im Denken sein. Ich überblicke einfach (hoffentlich nur noch) nicht, wie ich Aussagen, Zahlen, Tabellen etc. für mich interpretieren muss.

    Ich lerne ein neue Sprache!

    Danke für deine Nachricht!

    Hi JDS,

    deine vielen Denkansätze speichere ich sehr gerne in meinem Kopf ab - und hoffe auch, sie verstanden zu haben.:saint:

    Dass bei meinen Zukunftsplänen die Inflationsrate mit zu beachten ist, leuchtet ein. Neben dem Versuch, auch mögliche Konsequenzen der aktuell-politischen Lage auf die nationale und internationale Wirtschaft zu bedenken.

    Wie in der Psychologie: Das Begreifen der Geldmarktes als systemisches Zusammenwirken verschiedenster Faktoren.

    Und dass die von mir genannten Geldmengen im großen Maßstab nur (nicht mal) Peanuts sind, ist mir wohl bewusst.

    Jeder von dir/euch genannte Aspekt bringt mich weiter.

    Zur Zeit ergibt sich für mich folgende Strategie:

    a) Notgroschen auf dem Girokonto/Tagesgeldkonto

    b) sofortige ETF-Anlage (Einmalanlage, ein World-ETF) für den Rest der 90.000 Euro

    c) baldige ETF-Anlage (in größeren Raten, ein World-ETF) für 275.000 Euro

    d) neues Überlegen, wenn die 80.000 Euro fällig werden

    e) kein Festgeld, höchstens Tagesgeld

    Meine Fragen:

    1. Über welchen Zeitraum hinweg bietet sich die Anlage in Raten an? Gibt es Erfahrungswerte?

    2. Die Anlagen b) und c) bei dem selben World-ETF?

    Danke schon jetzt für deine Hilfe!

    Sei gegrüßt itschytoo,

    auch an dich geht mein herzlichster Dank für deine Ausführungen und dein damit verbundenes Verständnis meiner Situation gegenüber.

    Verlier Dich nicht zu sehr im Detail (welches Depot, welcher Wordl-ETF), einfach machen.

    Gelassen sprichst du etwas Wichtiges aus.

    Deine Vorschläge finde ich gut nachvollziehbar und deine Begründung, warum der Erwerb eine Immobilie weniger sinnvoll ist, treibt mich auch um.

    Würdest du mir verraten, wie du dein Geld auf die verschiedenen Anlageformen prozentual verteilt hast?

    Und, wie fühlt es sich an? Kommst Du mit den Schwankungen gut klar?

    Ich kann ganz gut verdrängen. 8) Und ich bin pragmatisch. Wenn ich mich entschieden habe, kann ich Dinge auch gut aussitzen (abwarten).

    Das Pantoffel-Portfolio habe ich mir auch angesehen. Der Vorteil wäre, dass sich der (auch gedankliche) Aufwand meiner Meinung nach in Grenzen hält.

    Herzlichen Dank für das Teilen deiner Gedanken!

    Sei gegrüßt monstermania,

    ich danke dir für die hiesige Aufnahme!

    Ich habe auch deine kenntnisreichen Beiträge in den letzten Wochen immer wieder gelesen und beginne langsam zu begreifen, welche Anlagestrategie du für dich gewählt hast.

    Deine Nachfrage ist sehr berechtigt.

    Aufgrund meiner Teilzeittätigkeit (die ich auch nicht verändern kann - das ist aber noch ein anderes Thema) werde ich schon aufstocken müssen. Insbesondere, wenn ich mir die Mietenentwicklung ansehe. Ein Umzug würde sich aber zur Zeit auf keinen Fall lohnen.

    Und natürlich frage ich mich, ob dann der Kauf einer Immobilie zur Selbstnutzung nicht doch eine Option wäre. Aber für mein Geld bekomme ich hier nichts. Ich müsste einen Kredit aufnehmen ...

    Danke für den Link!

    Herzlichen Gruß!

    Seid gegrüßt JDS und tzop,

    vielen Dank für eure Überlegungen und Nachfragen.

    Kurz etwas zu meinen Überlegungen. Ich hatte mir sogar etwas dabei gedacht. :thumbup:

    (Aber, so ist das, wenn man wenig Ahnung hat und davon viel.)

    Und natürlich erwischt ihr, als Kenner, mich da auf ganz vielen falschen Füßen.

    Mir ist der Umgang mit dieser (für mich) großen Menge Geld unheimlich. Und so hoffte ich, dass mit Festgeld meine Nerven nicht ganz blank liegen.

    Ich hatte gelesen, dass man zu Beginn der Rente/Pension für 5 Jahre so viel Geld zur direkten Verfügung haben sollte, um die Pension fest und solide aufzustocken.

    Die 20.000 Euro als ETF war so als erstes Einfühlen in die Materie gedacht, bevor der große Schwung an Geld kommt.

    Und dass ETFs über einen längeren Zeitraum laufen sollten, sehe ich genau so. Und auch die mögliche Begrenzung auf einen ETF.

    Die 4%-Taktik hatte ich mir auch angelesen.

    Und so, wie ihr mich jetzt fragt, bekomme ich auch eindeutig gespiegelt, dass ich mal überlegen sollte, wann ich in Pension gehen will. Zur Zeit denke ich, dass mir bis mindestens zum 65. Lebensjahr mein Beruf viel Erfüllung und Sinnhaftigkeit gibt. Aber gesetzlich liegt die Grenze zur Zeit bei 67 Jahren.

    Verstehe ich es jetzt richtig, dass ich versuchen sollte, bis auf einen Notgroschen (der für mich persönlich bei 20.000 Euro liegen würde), mit der ETF-Anlage so schnell wie möglich zu beginnen.

    Und was mache ich dann mit den 80.000 Euro, die mir (hoffentlich) erst spät zufließen?

    Einerseits verhasple ich mich in meinen eigenen Emotionen, was die Unsicherheit bei der Anlage angeht und dann kommt noch die Auswahl des "richtigen" Depots und der ETFs dazu. Ich lese immer wieder, dass die Auswahl des ETFs die Wahl des Depots bestimmt. Und nicht umgekehrt.

    Da gibt es noch viel für meinem Kopf zu tun.

    Herzliche Grüße!

    Liebe Community,

    nach Jahrzehnten, in denen ich relativ (zu?) sorglos (auch im Wissen, dass ich erben werde) in die Zukunft geblickt habe, möchte/muss ich mich jetzt dem Thema Geldanlage widmen. Mein Ziel ist es, mit Pensionseintritt die Pension um ca. 1500 Euro monatlich aufzustocken. Ich werde das dann vorhandene Geld vollständig verbrauchen können, da es keine Erben gibt.

    Ich habe mich in den letzten Wochen viel mit möglichen Anlagestrategien und meiner weiteren persönlichen (finanziellen) Lebensplanung beschäftigt.

    Nach dem Lesen auch hier im Forum komme ich zum Entschluss, dass, selbst wenn ich einen professionellen Finanzberater beschäftigen würde, ich selbst den Durchblick behalten muss. Und so habe ich mich entschlossen, viel zu lesen, mich mit Bekannten und Freunden zu unterhalten und auch hier um Ideengebung zu bitten.

    Mir gefällt hier der wertschätzende Umgangston, mit dem selbst völlig "ahnungslosen" Fragenden geantwortet wird!

    Den ersten Schritt für mich sehe ich darin, zu überprüfen, inwieweit die unten stehende, allgemeine Finanzstrategie in der Tendenz richtig ist. Dann würde ich überlegen, wo und wie ich das Geld ganz konkret anlegen würde.

    Bezug Person:

    • 54 Jahre, unverheiratet, Beamtin (Teilzeit), keine finanziellen Verbindlichkeiten (Schulden etc.), keine Nutzung des Sparerpauschbetrages, Wohnen zur Miete (hoher finanzieller Faktor, aber trotzdem kein Wunsch nach Wohneigentum), relativ anspruchslose, bescheidene Lebensführung, kein Interesse an größeren Anschaffungen und ausgedehnten Reisetätigkeiten

    Bezug Geldanlage:

    • bisher keinerlei praktische oder theoretische Erfahrungen

    • sehr großes Interesse, mich in die Theorie und Praxis der Geldanlage einzuarbeiten

    • mittlere Risikobereitschaft

    Finanzieller Ist-Zustand:

    • 90.000 Euro Cash auf dem Girokonto

    • 275.000 Euro Schenkung (kurzfristig innerhalb dieses Jahres)

    • 80.000 Euro Schenkung (in längerer Zukunft)

    Meine derzeitigen Vorstellungen zur finanziellen Planung:

    • aktuell: 20.000 Euro Cash auf dem Girokonto, 50.000 Euro Festgeldanlage über insg. 10 Jahre, 20.000 Euro Anlage in ETF-Fonds (einer)

    • 275.000 Euro aus Schenkung: Anlage in ETF-Fonds (mehrere, 70/30),

    • 80.000 Euro aus Erbe: Festgeldanlage / Tagesgeldanlage

    Frage:

    Ist der von mir beschriebene Weg auch nur im Ansatz sinnvoll? Gehe ich mit meinen Vorstellungen einen zu riskanten oder zu vorsichtigen Weg? Welche Gedanken sollten mich noch bei meiner Geldanlage leiten?

    Eure Ideen sind sehr herzlich erwünscht!

    Vielen Dank schon jetzt für eure Gedanken!