Beiträge von Lightee

    Hast du oft Einmalkäufe außerhalb des Sparplans mit geringen Beträgen getätigt?

    Das könnte die Kosten auch erklären. Kommt auch auf den Rest des Depots an, die diese Kosten verursachen. Kauf/Verkauf anderer Wertpapiere etc. Wenn in deinem Depot tatsächlich nur dieser ETF auf Sparplan liegt (IE00BYX2JD69) dann können die 4% Kosten eigentlich nicht stimmen.

    Ja, macht Sinn, das alles in einem ETF zu bündeln. MSCI World geht. Aber dadurch, dass die Produktpalette an ETFs in den letzten Jahren massiv gestiegen ist und Kosten gesunken sind, gibt es bessere Optionen, den Gesamtmarkt mit einem ETF abzubilden. zB mit einem:

    MSCI ACWI IMI - IE00B3YLTY66, oder

    MSCI ACWI - IE00B6R52259oder

    FTSE - All World - IE00BK5BQT80.

    Wenn man zustimmt, kommt alles verständlich in ein Dokument in die Mailbox und steht alles im ersten Absatz:

    Kurzum:

    Depot und Verrechnungskonto mit neuer IBAN bei SC

    Einlagensicherung bis 100k bei den Partnerbanken

    aktuell 3,25% Zinsen

    Ihr seid in einer echt guten Ausgangslage mit 40. Wenn ihr euch Zeit nehmt und entscheidet, was ihr wollt, alles richtig gemacht. Welches Risiko ihr gehen wollt? Eigenheim?

    Und ich sehe das Eigenheim als gute Anlage an. Sehen aber Viele anders. Je nach Region kannst du es mit vorhandenem Vermögen gleich abbezahlen und ihr seid für die Zukunft dahingehend geschützt. Ihr seid dem (nach Region wirklich verrücktem) Mietmarkt nicht ausgeliefert. Man muss sich bewusst sein, dass man sich damit eben auf einen Standort festnagelt und andere Anlageformen mehr Rendite abwerfen können. Aktien geben dir im Alter aber auch keine Geborgenheit oder ein Dach über dem Kopf bzw. nur indirekt ;)

    Wenn ihr ein Eigenheim ausschließt, dann braucht nur noch abklären, ob ihr das Vermögen mit gewissem Risiko am Aktienmarkt anlegt auf mind. 15 Jahre und mit historischem Durchschnitt ~7% p.a.. Oder ob ihr das Geld erhaltend anlegen wollt und Sicherheit und wenig Schwankung Vorrang haben.

    Auf Tagesgeldkonten ohne Ziel rumliegen lassen, ist jedenfalls nie der beste Weg. Aber hier gibt es sowieso schon sehr gute Lesetipps. Einfach mal Zeit nehmen und durchschmökern und nichts übers Knie brechen.

    Trade Republic Depot (und andere Banken/Broker Konten/Depots) solltest du sehr wohl aus dem "Ausland" (=nicht DE) eröffnen können. Ich spreche aus Erfahrung. Kommt eben auf das Land an, in dem du lebst, das hast du uns noch nicht verraten.

    Siehe hier im Fall TR - die Länderliste. Ist im Ausland dann nicht steuereinfach und musst die Kapitalerträge eingenständig bei der Steuererklärung angeben:

    Warum muss ich einen dauerhaften Wohnsitz in einem bestimmten Land haben, um ein Konto eröffnen zu können?

    Meine Meinung: Sieht schlecht aus -> ist aktuell kein Hype-Thema mehr. Aber in die Zukunft blicken kann niemand. Das ist eben das Risiko an Themen bzw. Sektor ETFs.

    Wenn du dir den gesamten Chart ansiehst, dann wirst du sehen, dass der Höhepunkt des ETF Ende 2007 war und dieser Kurs bis jetzt nicht wieder erreicht wurde.

    Die zweite Hype-Phase war dann Anfang 2021 und seitdem wieder im Sinkflug.

    Ich würde dies als Lessons Learned ansehen, verkaufen und in einen MSCI ACWI IMI stecken. Denn du weißt nicht, wie lange du auf den -40% oder schlechter sitzen bleibst. Wenn du umschichtest, weißt du zumindest, dass du die breite Marktrendite mitnehmen wirst.

    Wenn dein Anspruch "unkompliziert und pflegeleicht" ist, dann würde ich die Positionen in deinem Depot alle verkaufen und stattdessen einen "All-World" ETF reinlegen.

    Entweder einen ETF auf den MSCI ACWI IMI Index oder den FTSE All World Index. Fertig.

    Es kommt natürlich drauf an, wie groß dein Depot ist, wie viel Kursgewinn du schon hast etc... Aber wenn du halt einmal ein paar Hunderter oder einen niedrigen 4 stelligen Betrag an Steuern zahlst, dann ist das halt so und langfristig egal - je nachdem, wie alt du bist und wie lange du noch in den Aktienmarkt investieren möchtest.

    Sonst musst dich wohl immer mit Rebalancing beschäftigen und dich quälen dann solche Fragen wie "soll ich SC dazunehmen oder nicht, wie viel % Gewichtung" etc...

    Meine Meinung:

    Ich sehe das Kontrahentenrisiko bei Swap ETFs als äußerst gering. Kein Problem. Die sind hoch genug besichert. Wenn es da kracht, hat man sowieso andere Probleme.

    Das größere "Problem" ist die hohe TER von 0,45%. Denn auf Jahrzehnte gesehen kann das schon ordentlich an Rendite Kosten. (Es kommt zwar am Ende des Tages auf die Tracking Differenz an, aber der Einfachheit halber egal.)

    Im Depot scheint jetzt noch nicht allzu viel Geld drin zu sein.

    Daher würde ich an deiner Stelle beide ETFs verkaufen und mir stattdessen einen einzigen ins Depot legen: Mein aktueller Favorit wäre dieser hier: IE00B3YLTY66 oder alternativ dieser hier: IE000716YHJ7 und Stur besparen.

    Viel Erfolg.

    Viele Indikatoren zeigen, dass zumindest der US Aktienmarkt bzw. S&P500 stark überwertet ist - Im Vergleich zur Vergangenheit. Was hat das zu bedeuten? Keine Ahnung, keiner hat eine Glaskugel. Geringere Rendite in den nächsten 10 Jahren und Geld ist besser im Geldmarkt aufgehoben? Abverkauf an den Börsen? gleiche/höhere Rendite in den nächsten Jahren? Ist die Bewertung (der Tech Giganten) gerechtfertigt und alle Erwartungen werden übererfüllt und ein Allzeithoch jagt das nächste? Tja :)

    Alles gut. Habe auch ETFs auf ähnliche Indizes parallel laufen (FTSE All World, MSCI ACWI, MSCI ACWI IMI) - eher aus der Historie entstanden und das ganze ist nicht teurer und macht es nicht komplizierter, wenn die ETFs die gleichen Indizes abbilden. Außerdem könntest du ja "Buckets" damit bilden und wenn du mal eine Summe brauchst, kannst du eine Position ja zB komplett verkaufen. Im Endeffekt egal - macht alles keinen Unterschied. Und Diversifikation ist ja nie verkehrt :) ...

    Also ich würde die Aktien einfach sofort verkaufen (wenn die Gebühren deines Brokers gering sind) und evtl. noch andere Aktien / ETFs verkaufen, die im Plus sind - Verlustausgleich. Wer weiß wie lange das automatische Ausbuchen etc dauert, das hast du dann alles nicht mehr in der Hand.

    Einen "All-World" ETF aussuchen und diesen besparen, Eltern sowie Kinder:

    Indexoption 1: FTSE All World:

    Invesco FTSE All World [IE000716YHJ7]

    Vanguard FTSE All World [IE00BK5BQT80]

    Indexoption 2: MSCI ACWI IMI (breiteste Streuung):

    SPDR MSCI ACWI IMI [IE00B3YLTY66]

    Wenn ihr nicht in Schwellenländer investieren wollt (was mMn nach keinen Sinn macht):

    Einen ETF auf den MSCI World oder FTSE Developed World.

    Viel Erfolg

    Kann deinen Ansatz / Wunsch verstehen. Am Ende des Tages aber vergebene Mühe (außer es ist dein Hobby Aktien zu analysieren/zu picken/ und regelmäßig zu reviewen).

    Die Rendite setzt sich immer aus Kurssteigerung + Dividendenzahlungen zusammen.

    Reine Dividenden ETFs haben meist eine schlechtere Performance als ein simpler All World ETF. Allerdings gibt es Quality/Dividend Growth ETFs, die quartalsweise ausschütten und die Gesamtperformance ähnlich einem Marktneutralem All-World ETF sind. zB

    der Fidelity Global Quality Income ETF (schüttet auch quartalsweise aus) oder

    der Wisdomtree Global Quality Dividend Growth ETF oder

    der ishares MSCI World Quality Dividend ETF

    Da du aber sowieso Einzelaktien ins Depot kaufen möchtest, musst du eben die Unternehmen analysieren. Es gibt einige kostenpflichtige Plattformen, die dir dabei helfen können. "Aktienfinder" oder "Seeking Alpha" um nur zwei Schlagworte unter 100000en zu nennen. Soll keine Werbung sein und keine Empfehlung etc, ich habe diese nie vollumfänglich benutzt.

    Du wirst aber feststellen, dass du viel Zeit dafür benötigst und die Performance dennoch schlechter sein kann(wird) als mit einem globalen ETF. Wenn du Stockpicking als Hobby betreibst und dir das spaßmacht und es OK ist, wenn die Gesamtrendite deiner Auswahl hinter dem Markt liegen kann - dann go for it.

    Hab mir jetzt nicht sämtliche Beiträge durchgelesen, aber beim Thema Amundi und Prime Global... Das nächste Thema für mich ist neben dem ETF - Anbieter auch der drunterliegende Index. Ich bevorzuge Indizes von MSCI (evtl. noch FTSE) - da es hier mMn einfach mehr Infomaterial gibt und die eben renommierter sind als Solactive.

    Wer weiß, ob Solactive in 10 Jahren noch existiert und was passiert dann mit dem ETF, wenn diese Indizes nicht mehr verfügbar sind. Bei MSCI (und FTSE) sehe ich das Risiko geringer.

    Auch ist mir zB bei MSCI schon klar, wie deren Definition von Industrie- und Schwellenländern ist, was es einfacher macht, MSCI World/EM bzw. deren Factor Indizes zu kombinieren - plus jeder ETF Anbieter hat MSCI Indizes. FTSE Indizes haben wieder nur Vanguard und mittlerweile Invesco im Portfolio.

    Da zahl ich gerne 0,1% mehr TER, damit ich MSCI Indizes im Depot habe.