Beiträge von Paulchen82

    Die Comdirect ist ja eine Tochterbank von der Commerzbank

    Die comdirect ist nur eine Marke der Commerzbank und keine Tochter, ebenso onvistabank. Im Prinzip und sehr stark plakativ vereinfacht ist man bei der Commerzbank Kunde nur das Logo ist ein anderes.

    Ähnlich wie Deutsche Bank mit den Marken Postbank und Norrisbank.

    Vielleicht ist das wichtig für die Entscheidung.

    Der Anbieter bestellt die Anzeige im Bundesanzeiger für ein paar Euro, WM Datenservice verteilt diese Information automatisiert an die angeschlossen Institute und dies verteilen diese Information wiederum automatisiert an die Kunden.

    Selbst jede Privatperson kann so ein Angebot im Bundesanzeiger veröffentlichen... was auch bei diversen kleinen Auslandsaktien schon vorgekommen ist.

    Die Lachnummer aber waren doch die Hamsterkäufe Toilettenpapier. Deshalb lagere ich seitdem stets 20 Rollen 4-lagig. Die lassen sich noch multiplizieren. ^^

    Das war keine Lachnummer, sondern eine Kombination aus Falschinformationen, Übertreibungen und fragiler Lieferkettenwirtschaft.

    Ende 2019 hieß es noch aus China, dass infizierte Menschen samt Familie für zwei Wochen eingesperrt werden und eines der Symptome (neben anderen) langanhaltender Durchfall wäre.... Rate mal, was dann eine mehrköpfige Familie bei langanhaltendem Durchfall in ausreichender Menge braucht? Und ist erstmal die erste Knappheit im Supermarkt augenscheinlich, gibt es kein Halten mehr.

    Detail | Bundesfinanzhof


    Zitat

    [...] Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Beschlüssen vom 27.05.2024 in zwei Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes zu den Bewertungsregelungen des neuen Grundsteuer- und Bewertungsrechts entschieden, dass Steuerpflichtige im Einzelfall unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit haben müssen, einen unter dem festgestellten Grundsteuerwert liegenden Wert ihres Grundstücks nachzuweisen.

    [...] Nach Auffassung des BFH bestehen bereits einfachrechtliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der streitigen Grundsteuerwertfeststellungen in Bezug auf die Höhe der festgestellten Grundsteuerwerte. Diese Zweifel ergäben sich daraus, dass den Steuerpflichtigen bei verfassungskonformer Auslegung der Bewertungsvorschriften die Möglichkeit eingeräumt werden müsse, bei einer Verletzung des Übermaßverbots einen niedrigeren gemeinen Wert nachzuweisen, auch wenn der Gesetzgeber einen solchen Nachweis nicht ausdrücklich geregelt habe. Der Gesetzgeber verfüge gerade in Massenverfahren der vorliegenden Art über einen großen Typisierungs- und Pauschalierungsspielraum. Das Übermaßverbot könne jedoch verletzt sein, wenn sich der festgestellte Grundsteuerwert als erheblich über das normale Maß hinausgehend erweise. Dies setze nach der bisherigen Rechtsprechung zu anderen typisierenden Bewertungsvorschriften voraus, dass der festgestellte Wert den nachgewiesenen niedrigeren gemeinen Wert um 40 % oder mehr übersteige. [...]

    Zitat

    Normalerweise geben die Hersteller mindestens 20 Jahre Garantie auf Ihre Anlagen.

    Das gilt jedoch nicht für die verbauten Wechselrichter, die im Mittel nach 15 Jahren ausgetauscht werden müssen.

    Wenn man richtig rechnen möchte, muss man auch die in der Regel allein durch die Photovoltaik ca. 50 Euro pro Jahr teurere Wohngebäudeversicherung berücksichtigen (damit meine ich keine PV-Versicherung die man zusätzlich abschließen kann!), Wartungs-/Überprüfungskosten, Leistungsverluste, etc.

    [...]

    206.000 - Zulage 7.446 - Steuervorteil 13.277 = 185.277 EUR
    -> Davon muss ich jetzt die Eigenbeiträge abziehen und dieser Betrag wird dann zur Hälfte (s. vorigen Post) mit meinem persönlichen Steuersatz versteuert?


    Das wäre dann:
    185.277 - Eigenbeiträge 68.196 = 117.081 : 2 = 58.540 -> davon 28% Steuer = 16.391

    Bleiben:

    185.277 - 16.391 = 168.886 : 20 Jahre : 12 Monate = 703 EUR monatliche Rente?

    Abgesehen von der Frage nach der Steuerfreiheit ... musst Du hier nicht deinen Grenzsteuersatz anwenden statt den Durchschnittssteuersatz, da eine eventuelle Auszahlung on top käme?

    also

    185.277 - Eigenbeiträge 68.196 = 117.081 : 2 = 58.540 -> davon 42% Steuer = 24.567

    Bleiben:

    185.277 - 24.567 = 160.660 : 20 Jahre : 12 Monate = 669 EUR monatliche Rente?

    Code
    Dazu noch die Frage: ich möchte für die Wohnung Rücklage bilden (nicht WEG). Kann ich diese zB in einem ETF anlegen und trotzdem die monatlichen Ausgaben von der Steuer absetzen?

    Was Du mit Deiner Rücklage machst, bzw wie Du diese anlegst ist Deine Sache (ich kenne viele die bilden keine Rücklagen und verkonsumieren die überschüssige Mieteinnahme). Die Rücklage kannst Du auch nicht bei der Steuer absetzen, sondern nur Deine Afa.

    PS: noch zum obigen Post... vergesse nicht auch die Steuerbelastung auf Deine Mieteinnahme einmal im Jahr vom Immobilienkonto auf Dein Privatkonto umzubuchen... wenn Du pauschal ~45% vom Mietüberschssbetrag vom Steuerbescheid nimmst passt das sehr gut und macht keine Rechenarbeit.

    Meine Empfehlungen, eröffne ein Konto bei einer anderen Bank (ohne FSA) ... insbesondere wenn Du Rücklagen in einem Depot anlegen möchtest. Dadurch hast Du automatisch separate Verlustverrechnungstöpfe und ggü dem Finanzamt und auch in der eigenen Buchführung hast Du alle Einnahmen, Ausgaben und Rücklagen sauber und nachvollziehbar getrennt.

    Das Vermieterpaket der DKB lohnt sich erst ab mehreren Wohnungen oder großem MFH.

    Einen Steuerabschlag (keine Steuer!) auf eine pauschalisierten Vorabpauschalenbetrag (man zahlt nicht die VAP!) automatisiert zu zahlen ist bei weitem viel bequemer und einfacher, als selbst ggf. angefallene ausschüttungsgleiche Erträge über den elektronischen Bundesanzeiger zu ermitteln und selbstständig über die Einkommensteuererklärung zu veranlagen - das war nämlich das Modell davor.

    Da viele dies nicht taten und man nun nicht X Steuerstrafverfahren wegen Steuerhinterziehung anstrengen wollte, hat man vor ein paar Jahren das System geändert und gleichzeitig einen pauschalen Teilfreistellungsfaktor zur Vermeidung von Doppelbesteuerungen und steuerliche Gleichstellung über verschiedene Fondsdomiziljuristikationen hinweg mit eingeführt.

    Wenn man über einen Steuerabschlag auf eine systemvereinfachende theoretische Vorabpauschale schimpft muss man auch eine Alternative vorweisen können, die ebenso vereinfachend ist, in voller Breite angewendet werden kann und ebenso steuertechnisch Europagesetzkonform ist und nicht wieder zu Ungleichstellungen führt.

    Z.B. für Commerzbank und Comdirect gelten 100 k€ insgesamt.

    Onvista zählt auch zur Commerzbank.

    Ebenso sind Deutsche Bank, Deutsche Privatkundenbank, Postbank und Norrisbank nur eine Bank.

    Man muss immer zwischen Marken und Banken unterscheiden... ggf. auch auf ausgesprochene Konzernhaftungsverbünde

    Mit 6% Rendite über 12 Jahre verdoppelt man den Betrag. 25% Abgeltungssteuer wären bei den 150 TEUR dann 30 TEUR eingesparte Steuern im Vergleich zur Anlage auf unserem Namen

    Ja, aber spätestens ab dem fünften Jahr werden die Kinder selbst anfangen Steuern zu zahlen, da durch Zinseszinseffekt die Erträge über dem Grundfreibetrag sind (bei einem Thesaurierer dann halt alternativ kummuliert am Ende des Invests).

    Bei dem angenommenen Betrag und Rendite ist es wahrscheinlich nach fünf Jahren mit der Steuerfreiheit vorbei.

    Der Wegfall einer Mitversicherung in der Familienversicherung und die Notwendigkeit der Selbstversicherung könnte ebenso ein Problem sein, sofern überhaupt in der GKV versichert.

    Die nicht geleisteten Zinsen für das Darlehen gelten als Schenkung, wahrscheinlich das kleinste Problem.

    Aber auf jeden Fall müsste das Familiengericht/Vormundschaftsgericht mittels Ergänzungspfleger für die minderjährigen Kinder als Gegenpart das Darlehen (durch die damit einhergehenden Verpflichtungen) abschließen.

    Und was ist, wenn die Kinder volljährig werden, immer noch die volle Darlehensschuld haben und das Portfolio dann inkl. Erträgen dann doch nicht durchgehend linear 6% p.a. gemacht hat? Vielleicht sind es im Schnitt dann doch nur 4%? Oder es läuft mit 6% los und dann kommt ein Rücksetzer von >20% und dann Stagnation? Oder? Oder?

    Rechne Dir doch mal aus, was Du tatsächlich am Ende der 10 Jahre dann tatsächlich mehr an Steuern zahlst, abzüglich anfallender Steuern bei den Kindern und eventuell weiteren Downsides, und ob Dir das Ganze das damit einhergehende Risiko dann noch Wert ist.

    Am Ende ist es ein Zocken mit erhöhtem Risiko.
    Da hilft nur selbst rechnen und für sich bewerten.

    Hm, nochmal tiefer im Web gewühlt. Es scheint so zu sein, dass bei Clearstream nur die jeweilige Depotbank hinterlegt ist.

    Interessanterweise kennt aber L´Oreal und Air Liquide meine Mailadresse und schickt mir immer ihren vierteljährlichen Aktionärsbrief. Ich habe aber keine Namensaktien. Scheinbar geben einige Banken ihre Kundendaten an die Konzerne weiter.

    Gemäß §67d Aktiengesetz hat die Aktiengesellschaft durch die komplette Intermediärskette hindurch einen Informationsanspruch darüber, wer ihre Aktionäre sind. Neben Namen, Anschrift und weiteren Informationen gehört auch die eMail-Adresse zu den zu übermittelnden Daten.

    Link zum Aktiengesetz § 67d

    § 67d AktG - Einzelnorm

    Link zur Durchführungsverordnung (EU) 2018/1212 (Daten-Felder ab Seite 10)

    https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32018R1212