Es ist eine kapitalbildende bAV (Direktversicherung) mit einer Garantieverzinsung von 2,75% (nicht fondsbasiert). Die 1,6x% p.a. Rendite bleiben übrig, nachdem sich die Versicherung bedient hat (Abschlusskosten/ laufende Gebühren). Die Abschlusskosten wurden natürlich auf die Gesamtlaufzeit berechnet (bis 2037), da ich aber 2013 nach einem Wechsel des Arbeitgebers diese bAV beitragsfrei gestellt habe, haut das so richtig rein.
An das Guthaben in der Police komme ich erst 2037 wieder heran. Entweder in Form einer lebenslangen Rente, oder als einmalige Kapitalabfindung.
Steuern und Beiträge zur KV/PV müssen auch noch darauf gezahlt werden, wobei ich 2037 unter dem Freibetrag für KV-Beiträge liegen dürfte.
Unterm Strich war der Abschluss dieser bAV die reinste Geldverbrennung für mich. Zumal mir die Unflexibilität eines solchen Vertrags bei Abschluss nicht klar war.
Solche Verträge anzubieten ist wirklich eine absolute Frechheit. Insbesondere die hohe Intransparenz bezüglich der Kosten und Flexibilität ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung. Da habe ich noch "Glück", da ich bei meiner fondsbasierten LV wenigstens aus verschiedenen Fonds wählen kann. ETFs sind aber leider nicht dabei.