Weiß ich nicht, ob Herr Röhl bei den Grünen ist …
Beiträge von WorriedDad
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… ist doch blöd, da jetzt irgendjemanden mit reinzuziehen. Deshalb verzichte ich jetzt auch darauf, gut passende Beispiele von den Grünen zu nennen.
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Und genau deshalb solltest du die Cederburg Studie lesen oder die Videos anschauen.
Ich will gar nicht Wert und Bedeutung und Qualität der Studie in Abrede stellen … aber so hoch wie Du sie hängst, und so eine absolute Wahrheit verkündend, dass nur eine Schlussfolgerung möglich ist, ist sie nicht.
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Das ist neben prozyklischem Verhalten wohl der Anlegerfehler überhaupt: die Fokussierung auf zu kurze und/oder irrelevante Zeiträume.
Das habe ich dir oben bereits erklärt: Lang laufende Anleihen korrelieren mit Aktien allenfalls kurzfristig negativ und selbst das keineswegs zuverlässig. Über längere Zeiträume ist diese Korrelation hingegen deutlich positiver. Genau das würdest du erkennen, wenn du weniger Zeit darauf verwenden würdest, mich persönlich anzugreifen und stattdessen beispielsweise die Cederburg Studie lesen würdest.

Du bekommst damit möglicherweise einen kurzfristigen Diversifikationseffekt. Für einen langfristig orientierten Anleger ist dieser aber nicht nur wenig hilfreich, sondern kann sogar erhebliche Risiken bergen: Nach einem Inflationsschock können lang laufende Anleihen über Jahrzehnte real im Minus bleiben. Der vermeintliche kurzfristige Schutz kann sich damit langfristig als erheblicher Nachteil erweisen.

Wenn Du meinst.

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… die zunehmende eigene Verunsicherung mit umso mehr Überzeugung wegzureden.
Ach so! Das steckt hinter der Unumstößlichkeit Deiner eigenen Meinung und Deiner Weigerung, Gegenpositionen zur Kenntnis zu nehmen!
Danke für die Erklärung. Hätte mir derartige küchenpsychologische Ferndiagnosen nicht erlaubt, aber wenn Du es selbst sagst: Es klingt plausibel.
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Wenn ich dann jeden einzelnen Punkt widerlegt und mit Daten oder einer Studie belegt habe, kommt immer die Meta- oder Gefühlsebene. Immer.
Ich glaube, das ist, weil Du sehr, sehr klug und belesen bist und niemand hier Dir intellektuell gewachsen ist. (Oder Du das zumindest glaubst.)
Du solltest lernen: Nicht alles, was Du als Position vertrittst, ist unumstritten richtig.
Das würdest Du merken, wenn Du Gegenpositionen zur Kenntnis nimmst.
Diesem schlichten Hinweis auf Mängel, vermute ich aber, könnte jetzt wieder begegnet werden, dass Du „ad hominem“ kreischst.

Lang laufende Anleihen senken also die Volatilität effektiver als kurz laufende Anleihen? Erklär mal.
Na, wie reagieren denn Anleihen? Da stellen wir uns mal janz dumm und gucken uns einfach ein Szenario an.
Warum auch immer: Die Wirtschaft kränkelt, die Aktienkurse gehen signifikant zurück - Zinsen werden von der Notenbank gesenkt.
Was arbeitet dann wohl stärker „dagegen“ - 10 Prozent stoisch dahinfließende und sehr wenig auf die Zinsveränderung reagierende Kurzläufer, oder 5 Prozent ausgesprochen zinssensitive Langläufer? Und was ist dann effektiver?
Im Zweifel wirst Du jetzt zielsicher eine unter zehn Studien hervorzaubern, die den Zusammenhang verneint, und die neun anderen ignorieren … Oder Du wirfst eine Nebelkerze und bringst irgendein anderes Szenario ins Spiel.
Diversifizierung.
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Welches konkrete Risiko können lang laufende Anleihen für den Langfristinvestor besser reduzieren als eine Mischung aus Aktien und kurz laufenden Anleihen bester Bonität?
Ich bin zwar nicht gefragt, aber eine Antwort, die ich darauf geben würde, wäre:
Die Volatilität des Gesamtportfolios lässt sich effektiver senken.
Hast Du schonmal was von Diversifizierung und ihren Vorzügen gehört?
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Du sprichst mir aus der Seele. Die Daten zu langlaufenden Anleihen sind kostenlos abrufbar. Die Cederburg Studie ist kostenlos abrufbar. Du weigerst dich beides zu lesen, weil deine Meinung feststeht. Du hast dich für Anleihen entschieden und akzeptierst keine kritischen Fakten. Confirmation Bias wie er im Buche steht. Aber das Schöne an der Kapitalanlage ist ja, dass jeder genau das bekommt was er im Portfolio hat.

Süßer Versuch einer Retourkutsche.
Du darfst gerne davon ausgehen, dass ich mich mit den Themen hinreichend beschäftigt habe. Musst Du mir aber auch nicht glauben.
Aber wo Du recht hast, hast Du recht. Die Performance eines Portfolios ergibt sich aus der entsprechend gewichteten Performance der Bestandteile und da liegt jeder so, wie er sich bettet.
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Was ich eigentlich noch schreiben wollte:
Die positive Sicht auf Aktien dürfte bei sehr, sehr vielen aktuell in der hervorragenden Performance von Aktien in den letzten zehn, 15 Jahren beruhen.
Dass die Sicht auf Anleihen so negativ ist, dürfte auch etwas mit deren Performance in der jüngeren Vergangenheit zu tun haben.
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Richtig gute Argumente dagegen habe ich bisher keine gefunden. Wenn ich sie finde, ist es nicht (mehr) meine Strategie.
Jemand, der alles zur eigenen Weltsicht widersprüchliche ignoriert, stößt sehr selten auf durchschlagende Gegenargumente.

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Ich denke das ist der Denkfehler von vielen. Die geringe Korrelation gibt es nur kurzfristig (2022 war eine Ausnahme). Langfristig korrelieren beide Assets sehr stark (auch das geht aus der Cederburg-Studie hervor). Als langfristiger Anleger hat man somit nur Nachteile und keine Vorteile.
Seine Sicht der Dinge überrascht mich hier nicht. Du bist Fan eines bestimmten Settings, und wissenschaftliche Erkenntnisse, die andere Settings stützen, nimmst du nicht zur Kenntnis. Langlaufenden Anleihen bestimmte Eigenschaften abzusprechen, bzw. deren Nutzen in einem Portfolio völlig zu negieren, spricht für wenig intime Kenntnisse.
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50 % Welt-ETF
20 % hochwertige kurz-/mittelfristige Anleihen
20 % Tagesgeld/Geldmarkt
10 % Gold
Das zeigt, finde ich, ein ganz kleines bisschen in die Richtung von Harry Brownes Permanent Portfolio.
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Realistisch gibt es meist nur 2 Zeiträume: langfristig (Kapitalmehrung) und kurzfristig (Liquidität).
Ja, und genau da stellt sich die Frage, warum man die beiden in einem Produkt zusammenpanschen sollte, sodass man nicht auf das eine zugreifen kann, ohne das andere mit anzutasten. Der Charme ist ja gerade, dass man ans Tagesgeld oder den Geldmarktfonds kann, ohne Aktien verkaufen zu müssen.
Lang laufende Anleihen lösen ein Problem, das es für den Privatanleger in der Regel nicht gibt
Schokolade löst auch keine Probleme, und ein Apfel tut das auch nicht.
Lang laufende Anleihen sollen jedenfalls mir auch keine Probleme lösen … wenn sie sich erwartungsgemäß relativ unkorreliert zu Aktien verhalten, bin ich schon zufrieden.
Nur falls das auch noch als Einwand kommt: Ich gebe zu, dass lang laufende Anleihen auch nicht das Abendessen kochen, nicht staubsaugen und nicht den Rasen mähen.
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Echtdatenerfahrungen:
Ein kleines Depot, in dem seit 02/25 jeweils 13.550 Euro auf den SPDR ACWI IMI und den Kommer-ETF eingezahlt wurden.
Der ACWI steht bei 16.817,32 - IZF 21,72%, TTWROR 19,95%,
der Kommer-ETF bei 16.709,60 - IZF 21,02%, TTWROR 20,51%. -
genauer: als das ING-Girokonto kostenpflichtig wurde
Ist es das? Meines nicht!
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Was haben uns die Römer jemals gebracht?
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Einen Artikel dazu gibt es jedenfalls schon in der App und verlinkt im Newsletter.
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Verstehe gar nicht, warum Einige hier den guten Irving noch so ernst nehmen … mit jemandem, der alles weiß, lässt sich halt schlecht diskutieren. So what?! Wirklich kluge Geister wissen, dass sie nichts wissen …
Wie dem auch sei … bei Aktien verteufeln alle das Markettiming … bei Anleihen sind alle die großen Markettimer (und haben sich in den letzten Jahren bei den Vorhersagen, wo die Zinsen hinlaufen, doch kräftig geirrrt). Fakt ist, werden bspw. in einer Rezession vom jetzigen Niveau aus Zinsen gesenkt, um die Wirtschaft zu stützen, sind langlaufende Anleihen ein Hebel nach oben. -
Oh, oh
dazu fällt mir nur ein Account ein .....LG

Ui, Du disst jetzt aber nicht Andere, nachdem Du bei Elgob neulich noch so angefasst warst?
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Neulich gesehen, es gibt einen Nordamerika ETF mit 3% Kanada. Da ist die Frage, was das soll?

Eine Berechnung nach Marktkapitalisierung eben? Was soll es denn sonst sollen? Und was die Frage?