Wie erwartet, wurde mir auf Anfrage heute schriftlich mitgeteilt, dass die Zinsen nicht entschädigt werden, da die Anlagesumme bereits 100K€ war. Zweimal trotz detaillierter Darlegung der Sachlage am Telefon von der EdB eine falsche Auskunft bekommen.
Beiträge von Cameron
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Über wieviel Geld reden wir denn da bei Dir? Ich vermute mal, im September 2020 gab es auch bei einer Bank wie dieser keine allzu hohen Zinsen auf Festgeld... Insofern hätte ich gesagt, das ist ärgerlich, aber verbuch' es als (in Relation zum angelegten Geld ja doch noch ziemlich geringes) Lehrgeld.
Die Annahme ist richtig. Damals gab es nur 1,3% p.a., so dass sich der Schaden auf ca. 4.400€ nach Steuern belaufen würde. Trotzdem sehr ärgerlich.
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Hatte exakt 100K€ im September 2020 für fünf Jahre bei der Obotritia via Weltsparen angelegt. War natürlich suboptimal, da die Zinsen zwar jährlich steuerlich zuflossen, die Auszahlung aller Zinsen jedoch zum Ende der Laufzeit erfolgen sollte.
Hatte dann letzte Woche bei der EdB zweimal an unterschiedlichen Tagen angerufen und gefragt, ob die Zinsen futsch seien, da sie ja die Sicherungsgrenze übersteigen würden. Jedesmal wurde mir versichert, dass die 100K€ PLUS die Zinsen bis zum Zeitpunkt der Feststellung des Entschädigungsfalls ausgezahlt werden würden.
Heute gingen "nur" die 100K€ auf meinem Konto ein.
Werde morgen nochmal nachhaken..., die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ist jemand in einer ähnlichen Situation? -
Den Tarif hatte ich bereits zum 30.09.2014 gekündigt.
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Hallo in die Runde,
ich möchte auf eine Kostenfalle beim Gasanbieter "Stadtwerke Hamm" hinweisen, der auch für ander Kunden interessant sein könnte.
Zum 01. Oktober 2013 hatte ich einen Gasliefervertrag bei den Stadtwerken Hamm, Tarif "HammerGASfix2014", abgeschlossen. Der Vertrag beinhaltete einen Grundpreis von 61,93€/Jahr sowie einen Arbeitspreis von 6,78 Cent/Kwh. Hinzu kam ein Neukundenbonus von einmalig 95,00 €. Mein Vorjahresverbrauch belief sich auf 4.500 Kwh. Aufgrund des milden Winters 2013/2014 reduzierte sich mein Verbrauch im folgenden Abrechnungsjahr auf 2.595 Kwh. Die Überraschung kam mit der Abrechnung. Statt der erwarteten 142,87€ (61,93€ + 2.595kwh x 0,0678€ - 95,00€) wurden mir satte 268,87€ in Rechnung gestellt. Dies entspricht einem Zuschlag von sagenhaften 88%.
Der Grund: Die vertraglichen Konditionen wurden nur ab einem Verbrauch von 2.667 kwh/Jahr gewährt. Dies wurde mir zwar bei Vertragsabschluss mitgeteilt, aber da mein Jahresverbauch bis dahin um knapp 70% über diesem "kritischen" Verbrauchswert lag, hatte ich daran nicht mehr gedacht. Diesen Wert hatte ich nun um 72 kwh unterschritten, was ungefähr dem Verbrauch von 2-3 kalten Wintertagen entspricht. Verbraucht man weniger als 2.667 Kwh/Jahr wird statt 6,78 Cent ein Arbeitspreis von unglaublichen 12,19 Cent fällig (+ 83%)! Parallel sinkt der jährliche Grundpreis nur um magere 14.28€. Ich hätte also statt der 2.595 Kwh auch 4.551 Kwh verbrauchen können, ohne dafür einen einzigen Cent mehr zahlen zu müssen. Oder, mit anderen Worten, für die zu wenig (!) verbrauchten 72 Kwh habe ich ganze 126,00€ mehr bezahlt. Das nächste Mal öffne ich rechtzeitig vor Ende des Abrechnungszeitraums alle Fenster und drehe die Heizung maximal auf, um damit am Ende deutlich zu sparen. Dieser Tarif ist eine Pervertierung aller Energiesparanstrengungen.
Ein Anruf bei den Stadtwerken Hamm mit der Bitte um Kulanz wurde lächelnd abgewiesen.
Auch wenn solche Tarife mutmaßlich legal sind, halte ich sie für unseriös und dem Ziel einer maximalen Energiesparung in höchstem Maße für abträglich.
Tarifverlauf im Anhang.
Cameron