Beiträge von Patrick1978

    Liebe Community,

    Eprimo hat im April den monatlichen Abschlag nicht abgebucht (Fälligkeit war zum 15.).

    Leider ist es bei Eprimo für mich unmöglich, jemanden telefonisch zu erreichen. Mails werden nicht beantwortet.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen aktuell? Vielleicht ist es ein systematisches Problem.

    Liebe Finanztip-Forum-Community,

    aktuell geht ein Urteil des Landgerichts Köln durch die Presse, das die unwirksame Absenkung eines Rentenfaktors zum Thema hat (Riester-Rente: Wie die Kölner Richter entschieden (finanzwende.de)).

    Ich bin von dem Thema betroffen [ich habe seit 2007 eine Allianz Riester-Rente InvestGarantie]. Mein Anbieter hat 2017 und 2021 den Rentenfaktor herabgesetzt.

    Finanztip hat hierzu aktuell schon was veröffentlicht (Urteil zum Rentenfaktor: Rentenkürzung bei Riester und Co. verhindern - Finanztip).

    Finanztip will wohl demnächst ein Muster für an Anschreiben zur Verfügung stellen.

    Was jemand, ob es auch schon erstinstanzliche Urteile gibt, welche konkret die Allianz betreffen?

    Sind Musterfeststellungsklagen hierzu in Vorbereitung?

    Kann ich gegen die Absenkung 2017 noch vorgehen oder kann hiergegen die Einrede der Verjährung erhoben werden?

    Und bei solchen querulatorischen Anwandlungen bitte beachten, dass "Einsichtsrecht" bedeutet, dass der Mieter zum Vermieter kommen und dort die Unterlagen einsehen darf, aber nicht, dass der Vermieter dem Mieter Kopien der Grundsteuerunterlagen zusenden muss.

    Meines Wissens sind in der Rechtsprechung verschiedene Ausnahmen hiervon anerkannt, z.B. eine große räumliche Entfernung oder ein Zerwürfnis. Der Mieter mag dann natürlich Porto und Kopierkosten verauslagen.

    Um das Thema ging es aber in meiner Frage nich.

    ... und dann wird er voraussichtlich feststellen, dass der Vermieter exakt den Grundsteuerbetrag von ihm verlangt, den die Gemeinde festgesetzt hat.

    Darum geht es aber gerade nicht. Es geht um die Frage, ob man was machen kann, wenn der Vermieter die Immobilie bei der Grundsteuer größer macht, als sie ist, weil es ihm die Steuer unter dem Strich egal sein kann, da er sie ja umlegen darf.

    Ich würde mit dem Kleinkrieg aufhören, nur weil dein Vermieter die Miete erhöht hat. Wirkt arm.

    Was ist denn daran "Kleinkrieg" und "arm", wenn man seine Rechte als Mieter ausübt? Nach meinem Empfinden ist das in einem demokratischen Rechtsstaat nicht unangemessen. Ich will nur, dass mein Vertragspartner rechtlich sauber arbeitet. Umgekehrt wird er die gleiche Erwartungshaltung an mich haben. Die Mieterhöhung habe ich ja auch akzeptiert, soweit sie nach dem BGB begründet war.

    Der Vermieter müsste die Wohnfläche seines Mietobjektes kennen. Zudem sollte die Wohnfläche im Mietvertrag stehen. Damit hat der Mieter auch sein Mitspracherecht.

    Die Wohnfläche ist im Mietvertrag offen gelassen worden.

    Die Grundflächen sind nicht das Problem. Durch verschiedene Schrägen dürften diese jedoch nur zu 50% oder gar 0% anzusetzen sein. Ob dies eine Berechnung aus dem Baujahr des Hauses berücksichtigt, erscheint mir zweifelhaft.

    Liebe Finanztip-Forum-Community,

    habe ich als Mieter eigentlich einen Anspruch darauf zu wissen, wie der Vermieter das Mietobjekt im Rahmen der Grundsteuerreform ausweist?

    Der Vermieter kennt das Objekt nur nach Aktenlage. Meine Sorge ist, dass gegenüber dem Finanzamt u.a. bei der Wohnfläche ungenaue Angaben gemacht werden, die dann im Ergebnis über die Betriebskostenrechnung zu meinen Lasten gehen.

    Dass ich im Rahmen einer Betriebskostenabrechnung ein Einsichtsrecht in die Abrechnungsunterlagen habe, ist mir bewusst (von diese Recht habe ich übrigens in meinem Leben noch nie Gebrauch gemacht). Könnte ich in diesem Rahmen aber auch einwenden, dass die - dann wohl bestandskräftige - Berechnung der Grundsteuer falsch ist, weil der Vermieter unrichtige (so große) Parameter angegeben hat?

    Vielen Dank !

    Über Abzocke mag man diskutieren, mir ist aber ähnliches passiert.

    Ich bin seit dem 1.1.23 Neukunde bei Eprimo. Den Zählerstand zum 1.1.23 habe ich pünktlich und korrekt mitgeteilt. Die monatlichen Abbuchungen erfolgen vertragsgemäß zum 15. eines jeden Monats.

    Nun bat mich Eprimo zum 14.1. um die Mitteilung des Zählerstandes, anderenfalls werde dieser geschätzt. Eine Übermittlung des Zählerstands am 14.1. war technisch nicht möglich, für mich aber nicht schlimm, da die Schätzung realistisch war.

    Zum 15.1. bekam dann für den Zeitraum 1.1.-14.1. die erste Rechnung. Diese beinhaltete natürlich eine Nachzahlung, da vertragsgemäß zu diesem Zeitpunkt noch kein Abschlag fällig war. Der Betrag wurde mir auch Ende Januar belastet.

    Auch mir wurde auf Emailnachfragen zu diesem Thema nicht geantwortet.

    Nach meinem Eindruck holt sich Eprimo auf diese Weise zu Beginn des Vertragsverhältnisses eine Art "Kaution". Vielleicht zur Steigerung des vorläufigen Eigenkapitals oder zur Zwischenfinanzierung anderer günstiger Verträge. Normal ist es jedenfalls nicht, außerhalb eines üblichen Rechnungszeitraums die erste Rechnung zu schreiben.

    Und was hättest du, wenn du seit jeher das Geld anderweitig investiert hättest?

    Eine ex-post Betrachtung von Anlageentscheidungen macht m.E. keinen Sinn.

    Sonst müsste ich mich auch fragen, warum ich 2014 keine Bitcoins gekauft habe oder 2008 keine Immobilie.

    Der Riester datiert aus 2007. Nach meiner Erinnerung waren ETF damals kein Thema. Grundsätzlich bin ich durch den Riester für das Thema Fonds-Sparplan sensibilisiert worden. Hierfür bin ich dankbar, was folgende Finanzentscheidungen betrifft.

    Vielen Dank für die vielen tollen Denkanstöße.

    Wir führen kein klassisches Haushaltsbuch, ich habe aber einen "Budgetplan", den ich regelmäßig (sehr kleinteilig) aktualisiere. Gerade für die dicken Abbuchungen, die einmal jährlich gerne im Dezember/Januar (schlimme Monate für mein Konto) anstehen, lege ich monatlich eine Rücklage weg.

    Von unserem aktuellen Haushaltseinkommen (abgerundet 7.400,- € netto) spare ich monatlich bereits abgerundet 1.500,- € ohne Zweckbindung weg. Es bleibt dann immer noch genug Geld für 2-3 Familienurlaube (aber eher Camping und nicht All. Inkl. in der Karibik ;) ) im Jahr. Rücklagen für Pkw bilde ich gesondert. Zusammen mit der Miete (kalt derzeit ca. 1.000,- €) wäre für mich derzeit eine monatliche Kreditrate von 2.500,- € darstellbar, ohne dass ich mich total verbiegen müsste.

    Ich sehe aber durchaus, dass eine deutliche Erhöhung kurzfristig liquiden Eigenkapitals absolut zweckmäßig ist. Zur Not mache ich damit in 10 Jahren eine Weltreise, falls es nichts mit der Immobilie wird.

    Wir wohnen bereits zur Miete in einem Haus, d.h. vergleichbare Nebenkosten zahle ich ohnehin über die Abrechnung meiner Vermieterin. Dass ich Rücklagen für Reparaturen etc. bilden muss, habe ich im Blick.

    Da ich Beamter mit planbaren Besoldungserhöhungen bin, hatte ich bei den bisherigen Gesprächen mit der Bank immer den Eindruck, dass die vieles mitmachen würden, wobei das Thema Sparen, Sparen, Sparen trotzdem immer betont wurde.

    Dass mit dem Verkauf der Versicherungen überlege ich mir. Wohlwissend, dass ich mir hiermit in einem solchen Forum keine Freunde mache, muss ich aber mal eine Lanze für Riester brechen. Mein Vertrag hat einen Aktienanteil, der schon viele Krisen (Finanzkrise 2008, Eurokrise, Corona, Ukraine) gesehen hat. Trotz aller Kosten steht da ein fünfstelliges Plus. Und die Besparung dauert vertragsgemäß noch bis 2044.

    Was mir derzeit Sorgen macht ist, dass ich nicht planen kann, welche energetischen Sanierungen gegebenenfalls zukünftig gesetzliche Pflicht werden, wenn man Eigentümer einer Bestandsimmobilie wird. Vielleicht freue ich mich eines Tages darüber, dass solche Kosten primär von der Vermieterin zu tragen sind.

    Jetzt mal Butter bei die Fische. Welcher Betrag ist tatsächlich liquide und um welche Summen geht es bei der Immobilie? Besteht überhaupt eine realistische Chance auf eine 100% Finanzierung bei aktuellen Zinsen?

    40.000,- € sind zeitnah liquide. Wenn ich die Kapital-LV und eine fondsgebundene RV kündige, widerrufe o.a. könnte ich weitere 30.000,- generieren. Der Riester wäre dann außen vor.

    Das Nettoeinkommen beläuft sich auf derzeit 7.400,- € netto.

    Mehr als 500.000,- € würde ich derzeit nicht finanzieren. Bei einer 100%-Finanzierung wäre das derzeit 30-35% des Nettoeinkommens.

    Und wenn die Anlagen jetzt mit nominell 110.000 € bespart sind, wird bei einer Beleihung oder vorzeitigen Auflösung dieser Betrag nie und nimmer auch heraus zu bekommen sein. Z. B. müssen dann bei der Riester-Rente die erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurück gezahlt werden, außerdem muss der Ertrag versteuert werden. Mehr als die Hälfte des Nominalwerts wird dabei wohl nicht übrig bleiben. Und bei den anderen Anlagen sieht das auch nicht viel besser aus.

    Kann man Riester nicht beleihen?

    Meine Kapital-LV ist aus 2004. Der Verkauf dürfte steuerlich neutral sein.

    Was die fondsgebundene-RV betrifft, müsste ich meines Wissens nur den Gewinnanteil versteuern.