Beiträge von DagobertDUS

    Mich ärgern hysterische faktenferne Posts.

    Bei Klingbeil ist davon die Rede, dass Änderungen bestehende Ehen nicht betreffen sollen. Und das nehm ich ihm an, er ist ja nicht doof. Würde ja sonst zu Chaos führen.

    Falls ich damit gemeint war. Ich habe nur einmal durchgerechnet was derzeit diskuttiert wird und welche Auswirkungen das für mich haben würde - ich weiß nicht was daran faktenfern ist. Diese Simulation ist unabhängig davon zu verstehen, wer aktuell der Adressat von Hr Klingbeil ist. Natürlich ist Hr Klingbeil nicht doof und sein Vorschlag ist ein mediales Antesten, klar! Aber das Problem ist, das man in einer Zeit lebt, in der 1 Tag nach einer Wahl das Gegenteil von dem gemacht wird, was man vorher gesagt hat. Von daher muss man skeptisch sein. Außerdem ist es doch vollkommen klar, dass ein Ehegattensplitting alle betreffen muss ggfs. in Abstufungen je älter man ist. Übrigens leben wir schon im Chaos!

    Ich verdiene nach Steuern, Abgaben etc. 6.300 EUR netto monatlich (was mir nicht geschenkt wird, sondern ich hart erarbeiten muss u.a. mit wenig Zeit für meine Familie), meine Frau ist gesundheitlich nur in der Lage einen Minijob mit rd 500 EUR netto monatlich auszuüben, darüber hinaus haben wir ein Kind von 14 Jahren. Ich zähle einmal auf: eine Abschaffung des Ehegattensplitting würde für uns rd. 800 EUR netto weniger im Monat bedeuten, darüber hinaus ist ja geplant die Familienversicherung bei der Krankenversicherung umzustellen, was nochmal 200 EUR weniger im Monat bedeuten würde, darüber hinaus wird ja wohl auch bald die Beitragsbemessungsgrenze erhöht - bei realistischen 90.000 EUR BBG wären das für uns nochmal 300 EUR pro Monat weniger (für einen kompletten Wegfall wären es rd. 1.200 EUR weniger im Monat) und dann käme noch eine diskutierte Mehrwertsteuererhöhung hinzu - ich rechne einmal plus 2%; d.h: aus unseren netto 6.800 EUR werden netto 5.500 EUR abzgl. 2% Kaufkraftverlust macht ca. 5.400 EUR - in Summe ein Minus von 21% - natürlich stehen dem Leistungskürzungen und weitere Zusatzbeitragserhöhungen bei der Krankenkasse gegenüber. Verzeihung, aber wenn das so kommt bitte ich um Verständnis, wenn ich fortan auf diesen Staat .......! (Pardon!)

    Hallo,

    zum Riestern kann ich nicht viel sagen bzw. schweige ich lieber. Bezogen auf Rentenfonds folgende Info. Ich habe im Juni 2011 für meinen Sohn bei der Deutschen Bank eine db FondsRentePremium (Vorsorge XL Rentenfonds Duration ist einer der relevanten Fonds darin) abgeschlossen. Der Vertrag besteht aus zwei Teilen: eine Einmalzahlung von 20.000 EUR und monatliche Zahlungen in Höhe von 84 EUR auf 35 Jahre (35.280 EUR).

    Stand Juni 2022 habe ich ca. 30.000 EUR eingezahlt

    dB FondRentePremium Stand Juni 2022: 24.000 EUR

    Bezogen nur auf die 20.000 EUR Einmalzahlung im Juni 2011 lautet die Performance (noch etwas geschönt, da ich die mtl. Zahlungen pauschal abgezogen habe):

    dB FondRentePremium Stand: 12.900 EUR -> ca. -55%

    Hätte ich 20.000 EUR ab Juni 2011 in einen ETF auf den DAX investiert, hätte ich im Juni 2022 ca. 38.500 EUR (+48%) gehabt, ein ETF auf den MSCI World hätte satte 50.000 EUR (+60%) gebracht.

    Fazit: die "Performance" der db ist eine Unverschämtheit, ich kann nur warnen!

    Ich überlege noch, ob ich den Vertrag kündige. (.....aber immerhin gibt es Kapitalschutz auf das eingezahlte Kapital am Ende der Laufzeit 2071 - zum Totlachen!)

    Ich werde nie wieder fondsgebundene Versicherungen abschliessen, hätte es ehrlicherweise auch schon besser wissen müssen. Ich hatte 2004 bei HDI Gerling eine fondsgebundene LV abgeschlossen deren Performance gegen den Markt ebenso unfassbar grottig war, da bin ich aber mit einem blauen Auge rausgekommen.

    Ein großes Problem ist m.E. die fehlende Transparenz, wie die Anlageentscheidungen der Fondsmanager zustandekommen - inzwischen heißt es gerne auch nur "finanzmathematisches Modell" - das ist natürlich maximal intransparent.

    Beste Grüße