Dh ich könnte den gutgelaufen Union-Riester-Aktienfonds in ein AVD übertragen, das Geld dort in einen günstigen ETF umwandeln - und dann mit 62 auch(förderungsschädlich) kündigen?
Beiträge von friburg
-
-
Was wäre denn nun, wenn der Riestervertrag auf ein Altersvorsorgedepot übertragen würde - welche Regeln gelten da bei einer Kündigung? Dieselben?
-
Unfassbar, nachdem monatelang behauptet worden war, alles sei ok, wird jetzt, nach Einschaltung der Bafin, eine geänderte Steuerbescheinigung vorgelegt - und eine 18-seitige Aufstellung von Korrekturbuchungen.
Im Ergebnis sieht es so aus, dass man (unzweifelhaft angefallene) Zinsen in Höhe von rund 1.500 € so lange hin und hergebucht hat, bis davon nur noch 800 € übrig bleiben. Wo das (mein) Geld geblieben ist, ist für mich nicht nachvollziehbar.Ein unglaublicher Saftladen.
-
Es wurde von selbst immer wieder zugesagt, dass innerhalb von 24 STunden Reaktion erfolgen würde. Kommt nie.
-
Update zu meinem Fall: Keine inhaltliche Reaktion, immer, wenn man nachfragt, der Hinweis auf das Senior team, das sich mit der Sache befasse, und danke für die Geduld.
-
Ich hatte/habe eigene und Junior Depots bei der ING - im allgemeinen funktioniert das da, insbesondere hinsichtlich der Steuer, gut. Orders halt rel. teuer.
Hatte allerdings bei einem Erbfall enorme Probleme, das dort liegende Vermögen an die Erben zu bringen.Parallel probiere ich Scalable aus. Erste Erfahrungen auch nicht schlecht.
-
Meine Erfahrungen mit Trade Republic werden immer schlechter.
Ich hatte da eine größere Summe auf dem Konto und auch ein paar ETF. Habe dann zudem Konten für meine Kinder angelegt und NV-Bescheinigungen für sie eingereicht.
Als dann im Frühling meine Steuerbescheinigung kam, ist mir aufgefallen, dass die nicht stimmen kann, weil gezahlte Kapitalertragssteuer nicht vollständig in der Bescheinigung aufgeführt worden war.
Anfrage beim Kundenservice: Das stimme so, weil ich ja eine NV-Bescheinigung hätte. Nein, habe ich nicht, das sind meine Kinder.
Hat man also falsch zugeteilt. Ändert aber nichts daran, dass die abgeführte Steuer nicht in der Bescheinigung drinsteht.
Ah ja, man prüfe das.Das hat man jetzt seit Anfang April gemacht, heute entdecke ich eine korrgierte Steuerbescheinigung in der Mailbox. Allein: Die stimmt offensichtlich wieder nicht. Die Kapitalertragsteuer, die ich danach gezahlt habe, ist um hunderte Euro niedriger als das, was nach den Abrechnungen von TR abgezogen wurde.
Mir reicht es. TR ist ganz nett, wenn man die Kreditkarte da hat und ein paar hundert Euro. Bei allem anderen habe ich keinerlei Vertrauen mehr und ich möchte nicht stundenlang rechnen und Mails schreiben und hoffen, dass am Schluss eine Bescheinigung kommt, die stimmt. Ich verkaufe jetzt alles, was noch das ist (Übertrag woanders hin wird eh nicht funktioneren), löse auch die Bestände meiner Kinder und meiner Frau auf, und schreibe mal an die Bafin, dass TR keine Bank ist sondern ein kafkaesker Chaosladen.
-
TR ist eine Katastrophe. Bei mir haben sie, was mir leider erst jetzt aufgefallen ist, Zinsen plötzlich ohne Steuerabzug ausgezahlt. Bis Mitte des Jahres noch einbehaltene Steuer auf Zinsen war dann in der unlängst übermittelten Steuerbescheinigung nicht ausgewiesen.
Auf Nachfrage: "Sie haben eine NV-Bescheinigung."
Nein, habe ich nicht. Hat mein Sohn. -
Danke für die Tipps!
-
Ok, so ist das also.
Was weiter unklar ist: 50% Versteuerung bei Kündigung?
Da gehen zwei Dinge durcheinander.
a) der Riestervertrag (Beiträge von der Steuer absetzbar, prinzipiell Rentenzahlung, bei vorzeitiger Kündigung Versteuerung der Gewinne, wenn es denn welche gab).
b) herkömmliche Rentenversicherungen (Versteuerung der Gewinne nur zur Hälfte, wenn älter als 60/62).
Stiftung Warentest schreibt zur Riester-Kündigung im aktuellen Heft:
“Steuerpflichtig ist der Betrag, der übrig bleibt, wenn Sie vom Vertragsguthaben die Eigenbeiträge, Zulagen und eventuelle Kündigungskosten abziehen. Den Betrag besteuert das Finanzamt dann je nach Laufzeit zu 100 oder 50 Prozent mit Ihrem persönlichen Steuersatz.“
Ich bin verwirrt
-
Zulagen jährlich 775, Günstigetprüfung höre ich zum ersten Mal.
-
Ja, 2 Kinder, 10 und 13
-
Ein Punkt, den ich nicht verstehe:
Wir haben von der Zulagenstelle mal die Übersicht zur Förderung bekommen.
Die letzten 10 Jahre war die Steuerermäßigung jeweils 0!Meine Frau wird allein veranlagt, verdient in Teilzeit 35000 brutto, hat an Sonderausgaben sonst nur eine BU-Versicherung, in den Riester zahlt sie bisher ca 1500 im Jahr ein.
Keine Steuerersparnis?
-
Hallo,
meine Frau hat einen UnionProfiRente-Riestervertrag.
Der ist glücklicherweise nicht ganz schlimm gelaufen, sie trägt sich aber doch mit dem Gedanken, ihn zu kündigen und das Geld anderweitig anzulegen.Eingezahlt hat sie bisher 32.000 €, Zulagen gab es 9.000 €, Wertentwicklung +80.000,00 €.
Was wäre denn wegen schädlicher Verwendung zu versteuern? Nur der Gewinn in Gestalt der Wertentwicklung? Dass das eingezahlte Geld, das man zurückbekommt, zu versteuern ist, kann doch nicht sein, oder?
Und ich bin wiederholt darauf gestoßen, dass man, wenn man 60/62 Jahre alt ist und der Vertrag schon 12 Jahre läuft, den Gewinn nur der Hälfte nach versteuern muss, so dass es es sich evtl. lohnt, noch ein paar Jahre zu warten. Stimmt das? Selbst UnionInvestement sagt mal so, mal so. Gibt es da eine Fundstelle?
Danke fürs Mitdenken!