Beiträge von Thomed

    Die Steuererklärungspflicht richtet sich meines Wissens nach dem Gesamtbetrag der Einkünfte. Daher würde eine Schwerbehinderung nichts an der Pflicht zur Abgabe einer Erklärung ändern.

    Steuerfreibetrag, der Behindertenpauschbetrag ist ein Steuerfreibetrag, der das zu versteuernde Einkommen mindert. Sonderausgaben sind wieder was anderes.

    Eine Steuererklärungspflicht bedeutet nicht, dass man auch Steuern zahlen muss.

    Stimmt.

    Und wenn man nach allen Abzügen bei 0€ oder weniger rauskommt kann man mit dem Finanzamt reden, das man deswegen ein paar jahre von der pflicht befreit wird. Aber dafür muss man erst einmal eine machen um das nachzuweisen.

    Rente ist nicht die schwierigste Art von Einkommen. ;)

    Punkt für dich.^^


    ei Start in 2020 z.B. sind 20% steuerfrei. Ganz grob überschlagen liegt man hier bei 80%*1219 Euro *12 Monate bei ca. 11 700 Euro und damit oberhalb des Grundbetrags und damit in der Erklärungspflicht.

    Und dann noch eine theoretische Schwerbehinderung von 50%, dann sind es etwas über 1k Euro weniger und man wäre wieder raus aus der Nummer für 2023, weil unterm Grundbetrag.

    Schwerbehinderungspauschbeträge senken das zu versteuernde Einkommen direkt.

    Deswegen, alles nicht so einfach. Auch wenn ich das etwas vereinfacht zusammengefasst habe.

    Na ja, einer der sich nicht mit Renten oder den Feinheiten von EM-Renten auskennt hilft nicht viel weiter. Es nützt nichts wenn man einen Steuerberater hat der sich mit Firmenrecht auskennt, aber nie was mit Renten zu tun hatte. Vielleicht hab ich mich da falsch ausgedrückt, es sollte eben jemand sein der sich damit auskennt.

    Am einfachsten ist eh erst einmal beim Finanzamt ganz unverbindlich nachfragen oder vorsprechen.

    Vielleicht. :*

    Auch Rentner müssen Steuern zahlen. Auch EM-Rentner.

    Hängt alles vom Jahr deiner Verrentung, weiteren Einkünften und potentiellen Freibeträgen ab.

    Wichtig ist erst einmal ab welchem Jahr du Rente bekommst, um zu sehen wie viel Prozent du versteuern musst, wie viel steuerfrei bleibt. (Alle folgenden Rentenerhöhungen sind zu 100% zu versteuern, keine Anteile die steuerfrei bleiben)

    Da geht dann der Jahresfreibetrag runter den jeder hat.

    Eventuelle Freibeträge der Schwerbehindertenpauschale gehen auch runter. Wenn du noch keinen grünen Ausweis hast mach einen.

    Werbungskosten können auch abgezogen werden.

    Wenn du noch eine private BU-Rente oder ähnliches beziehst muss da der Ertragsanteil berechnet werden, je nachdem wie lange du noch bis zur Altersrente hast werden da unterschiedliche Anteile besteuert, beziehungsweise sind steuerfrei für dich.

    Ertragsanteil als Stichwort hilft bei google.

    Gesetzliche Krankenversicherung für Rentner? Dein Anteil an KV und PV wirkt ebenfalls steuermildernd.

    Wie gesagt, alles gaaaaanz einfach. Und bei so viel Information ein ganz klares Vielleicht. :P


    Mein Tipp:

    Frag beim Finanzamt nach, die beißen nicht. Im Zweifel such dir einen Steuerberater der das mal mit dir durchgeht, einer der auf EM-Renten spezialisiert ist.

    Falls du eine größere Nachzahlung bekommen hast, weil z.B rückwirkend bewilligte Rente, solltest du eh auf jeden Fall die ersten Jahre eine Steuererklärung machen. Da steht dann genau drin wie hoch dein steuerfreier Teil der Rente ist, eventuelle Ertragsanteile von weiteren privaten Absicherungen. Dann machst du zwei, drei Jahre die Steuererklärung, dann siehst du ob und wie viel du pro Jahr zahlen musst. Nachzahlungen bei rückwirkend bewilligter Rente werden außerdem steuerlich auf mehrere Jahre aufgeteilt, also noch einmal anders berechnet/behandelt.

    Das ist gut wenn man das direkt erledigt ohne spätere böse Überraschungen.

    Falls du Glück hast und nach allen Abzügen/Freibeträgen bei Null oder negativ raus kommst können die das beim Finanzamt vermerken. Dann brauchst du bis auf weiteres keine Steuererklärung mehr abgeben. Dauer aber zwei, drei Jahre weil Rückzahlungen und anderes mit rein spielt das später so nicht mehr vorkommt

    Da sind so viele Variablen drin, ohne alle relevanten Daten bleibt es beim Vielleicht.

    Öhm.....du müsstest doch auch eine Detailansicht haben?

    Kaufhistorie, Abrechnungen, Kaufquittungen, Wertentwicklung und all das.

    Dort steht genau was du wann für deine ETF-Anteile gezahlt hast. Und was die dann beim Verkauf mehr oder weniger wert sind ist eben Gewinn oder Verlust an dem einem verkauften Anteil.

    Bin ich froh das ich damals nicht auf die schönen Worte des Versicherungsvertreters reingefallen bin!

    Irgendwann zwischen 2005 und 2007 gab es da wo ich damals gearbeitet habe eine kleine "Informationsveranstaltung". Betriebliche Altersvorsorge, dazu war ein Vertreter zu Gast der uns Riester verkaufen wollte, irgendwas unter 20€ als Zulage vom AG dabei, was deutlich größeres als Eigenanteil.

    Ich bin mir nicht sicher, damals gab es wegen Gewerkschaftsvorstößen in einigen Läden diese Veranstaltungen wo alle ANs drüber aufgeklärt wurden das sie das recht auf diese Zulage hätten, keine Ahnung von welchem Vertrieb der Vertreter stammte aber der war irgendwie mit einem aus der höheren Ebene der Filialen bekannt. Jedenfalls ist man so der Pflicht nachgekommen die ANs auffzuklären das es so etwas gibt. Kam mir schon damals alles sehr suspekt vor, dass direkt versucht Verträge dafür zu verkaufen.

    Hab mir nicht viel gemerkt, war damals auch total uninteressant. Bei ca 1,3k Brutto im Monat Vollzeit buckeln noch was abschließen hab ich nicht eingesehen, trotz aller tollen Steuersparmöglichkeiten und wie da versucht wurde uns zu verunsichern und andere private Vorsorgen klein zu reden weil da kein Zuschuss des AGs dabei ist. Ich glaub der ein oder andere hat damals Interesse gehabt und eventuell später was unterschrieben. Da wir im Kundenkontakt arbeiteten lief das eh über mehrere Pausen, nie alle auf einmal sondern mehrere Gruppen nacheinander damit immer genug im Verkaufsbereich waren.


    Das es um Riester ging weiß ich noch, war damals ein großes Thema und ich hab es nach kurzer Zeit für mich als uninteressant für mich abgestempelt. Was mich bei meiner eigenen, privaten Absicherung im Nachhinein ärgert ist dass ich die Dynamisierung damals abgelehnt hatte, sonst hätte ich heute mehr.

    Aber meine private Renten-BU-kombi hab ich damals zur Ausbildung abgeschlossen, so um 2000 irgendwann. Noch mit meinen Eltern da ich zu Beginn der Ausbildung nicht volljährig war, später wurde dann der name meines Vaters aus der versicherung gelöscht als ich volljährig wurde. Und da dachte ich, das ich ja später noch weiteres abschließen kann. Aber wir waren alle mal jünger und naiver.^^

    Jetzt lohnt sich für mich eh nichts mehr abzuschließen, aber mit meinem ETF-Sparplan kann ich mir hoffentlich später meine Rente noch was aufbessern.

    Wir haben das sogar einmal umgedreht!

    Bank Sohn für Mama/Papa!

    Ehe die ihre Rentenversicherung für einen Umzug kündigen lieh ich ihnen lieber Geld für den Umzug das eh nur auf dem Sparbuch lag. Zumindest hat mein Vater dann keine (weiteren) dummen Dinge anstellen können.

    Je nach familiären Verhältnis untereinander drohen bei solchen Privatkrediten aber noch ganz andere Gefahren als nur Zahlungsaufälle, zumindest kann man so mal testen wie gut man wirklich zueinander steht.^^

    Von Knochenbrecher Ivan, Kieferknacker Marius und anderen "sicheren Privatkrediten" ohne Schufa dazwischen rate ich aber deutlich ab. Da sind viele Betrüger unterwegs die wirklich versuchen als legitim aufzutreten und Ahnungslosen Wucherkredite mit üblen Folgen unterzujubeln.

    Die Verbraucherzentrale scheint da einer großen Sache auf der Spur! Hat ihnen schon wer den Tipp gegeben, dass Girokarte und Debitkarte sich in ihrer Funktionalität unterscheiden weil es zwei verschiedene Kartenmodelle sind? :/

    Ich sehe das Problem eher bei den Banken die Giro gegen Debit tauschen, groß damit werben das alles gleich bleibt, für Sie ändert sich nichts und so weiter.

    Die Maestro-Funktion ist tot, natürlich ändert sich etwas, das im Kleingedruckten zu verstecken oder Kampf der Banken untereinander was die Zukunft ist, das ist nicht die Debit-Card schuld.

    Aber gut, ganz ohne Ironie oder Sarkasmus ist es gut wenn das zumindest mal öffentlicher aufgerollt wird, abseitsvonBanken mit Eigenwerbung oder für solche Technik affinen Leute. Hoffentlich merken die Verbraucherzentralen auch an dass nicht die Debitcard an sich das Problem ist, sondern wie einige banken ihren Kunden diese Änderungen verkaufen.

    Ein Leben ohne Girocard ist möglich, eine Debitcard hat eben andere Vor- und Nachteile. Die Orte wo ich mit meiner Debitcard nicht zahlen kann sind für mich an einer Hand abzählbar, dafür hab ich die Vorteile einer Kreditkarte für überall wo Visa akzeptiert wird, inklusive Onlinehandel. Abseits von so Sachen wie Auto- oder Hotelkaution, wofür es auch vorher eine richtige Kreditkarte brauchte.

    Ich hab ne Weile beide Karten parallel in der Tasche gehabt, eben wegen all der Schreckensmeldungen zur Debitkarte und den Lobliedern auf Girokarte, nachdem die drohende Einkaufkalypse ausgeblieben ist bin ich nur noch mit Debit und Bargeld unterwegs. Das es neben Frisör und ein paar Bäckern vor allem Post/Postbank, Behörden und andere offizielle staatliche Stellen sind wo Debit Probleme bereitet spricht eher gegen die als gegen die Debitkarte finde ich.

    Selber schuld, wenn man deutsch europäische Lösungen krepieren lässt kommen eben die großen Brüder Visa und Mastercard, greifen sich den Kuchen. Giropay ist ja auch schon halb tot.

    Fun Fact:

    Wenn man so etwas abzieht um die schlechte Bonität zu verbessern wird sie durch Anfragen noch schlechter.

    https://www.klarna.com/de/kundenservi…uerdigkeit-aus/

    Ansonsten halte ich von Klarna eins:

    Abstand.

    Immer nur Probleme gehabt. Meine Schwester und Mutter ebenso. Und nein, keine Ratenkäufe sondern Shops die fastn ur Klarna anbieten, weder SEPA-Überweisung als Vorkasse noch Rechnung ohne Klarna dazwischen. Wo Klarna sogar Käufe ablehnen wo man die gesamte Summe sofort überweisen würde. Oder Rechnungen die bezahlt wurden wo plötzlich Mahnungen kommen wo man sogar den Shop wo man gekauft hat einschalten muss damit Klarna Ruhe gibt, damit die bei Klarna nachweisen das bezahlt wurde. -.-

    Bei mir wollte Klarna nicht erlauben das ich neue Küchengroßgeräte bestellen kann, weil die nicht wollten das ich das sofort komplett überweise. Die hätten da nur Ratenzahlung über längere Zeit erlaubt, oder ich hätte mich bei denen anmelden müssen und hoffen das die mir das dann erlauben. :thumbdown:

    Ist echt nicht wert sich ärger mit denen ans Bein zu binden.

    Das auf jeden Fall!

    Erst handeln wenn man versteht warum man so handelt!

    Rentenversicherungen z.B können Sinn machen, aber das ist höchst individuell und leider wird viel Schrott verkauft oder Dinge die eigentlich nicht passen aber eben den Verkäufern mehr Geld einbringen.

    Versicherungen/Absicherungen sind aber für mich auch kein Vermögensaufbau, ich finde das sollte man voneinander trennen. Und eine gute BU schadet auch selten, wenn man da noch ran kommt.

    So als weiterer Denkansatz.

    Mach für die Rentenversicherung am besten einen separaten Thread auf, mit allen Werten und Daten. Anonymisiert.

    Dann schaun die drüber die sich hier damit besser auskennen.

    Wenn eine Rücklage dieser Höhe regelmäßig notwendig wird, ist es keine Rücklage für den Notfall sondern regelmäßiger Durchlauf von Geld. Ist ein Notfall ein Notfall wenn man regelmäßig damit plant? :/

    Ein Kind schlägt sich die Zähne aus und plötzlich sind ein paar tausend Euro erst einmal weg, das Auto geht kaputt, der teure Einbauherd macht außerhalb der Garantie einfach mal Puff.....

    Wenn das alles und ähnliches mit zwei bis drei Monateinkommen als Rücklage abzufedern ist, dann ist doch alles gut!

    12k€ sind aber auch ein deutlich, deutlich, deutlich, überaus deutlich überdurchschnittliches Gehalt auf zwei Monate. Hab ich schon erwähnt wie überdurchschnittlich das ist? Ich glaube deswegen passt die Faustregel bei dir nicht, weil dein Gehalt etwas überdurchschnittlich ist. :D

    Für viele Menschen ist das schon ein halber bis ganzer Jahresverdienst, wenn du persönlich kein Haus hast oder anderes das weitere Rücklagen braucht ist doch alles so in Ordnung. Für mich wären nur zwei Netto-Monatseinkommen zu wenig, aber wenn ich dein Einkommen hätte würden mir auch weniger als zwei Monate als Rücklage/Notgroschen reichen.

    Marketing.

    Ein paar große namen haben irgendwann mal mit einer ihrer Untergangsmeldung richtig gelegen, seitdem halten die sich durch regelmäßige Horrorschlagzeilen bekannt. "Mister Dax" Dirk Müller gehört da ja dazu.

    Den kennt man, der muss was taugen, der kennt sich aus.......bei dem ist unser Geld sicher! :thumbdown:

    Fast alles große, tolle Redner und Selbstviermarker, die verkaufen sich gut und Medien sind sensationsgierig. Das spült sie immer wieder hoch. Das die meisten Deutschen sich nicht einmal mit den einfachsten Grundsätzen auskennen was Finanzen angeht hilft auch. Also denen.

    jetzt nochmal für mich zum klartext: ich verkaufe ALLES! sprich auch den weltsparen, die fonds gebundene rentenversicherung und co. und investiere ALLES, mal abgesehen von festgeld und tagesgeld in den msci all country world? was ich daran eben nicht verstehe ist: es heisst doch immer diversifizieren. dann habe ich zwar EINEN ETF der gross diversifiziert ist, aber kann der nicht dann auch hops gehen und damit dann ALLES?

    Ein thesaurierender ETF kauft die Aktien, die gibt es wirklich.

    Die ETFs/aktien liegen wo anders, sind Sondervermögen. Selbst wenn ein großer Anbieter pleite geht bleiben die ETFs der Kunden erhalten, im schlimmsten Fall gibt es die Aktien oder das Kapital zurück. ganz grob vereinfacht, ich schau mal nach nem passenden Video.

    Nachtrag:

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    Wenn die komplette Weltwirtschaft so am Ar*** ist das alle Aktien weltweit wertlos werden haben wir ganz andere Probleme als wertlose ETFs. Dann ist alles vorbei, egal wo und wie man Geld angelegt hat.

    Finanzberater = Verkäufer.

    Die sind nicht unabhängig sobald die von einer Bank/Versicherung und so weiter bezahlt werden, die wollen/sollen Geld für ihren Arbeitgeber verdienen. Und für sich selber über die Provisionen. :)

    Wie adrianberg sagt, alles gut. Das alles zu erkennen ist schon viel wert.

    Dann bleib ich bei meiner Meinung, das aktive teure Zeugs als erstes raus. Also wahrscheinlich alles das das der Bankverkäufer verkauft hat. Das ist am teuersten, da verdienen andere am meisten dran durch hohe Gebühren.

    Weiterer Vorteil: Wegen den Gebühren laufen die meisten davon schlecht, wenig Gewinne bedeutet wenig Steuern beim Verkaufen. Ich weiß natürlich nicht was da überall für Summen drinnen stecken, aber ob und was an Gewinn wo drin steckt kann man ja sehen. Alles ohne Gewinn kann man bedenkenlos verkaufen denke ich, ohne Gewinn keine Steuer auf Gewinne. Nur eventuelle Verkaufsgebühren, die eh immer anfallen würden.

    Wenn du grundlegend noch zufrieden bist aber dennoch weg von mehr ESG willst, meiner Meinung nach:

    Den ESG stehenlassen, einen ohne ESG weiter besparen. Nach bedarf ESG nach und nach verkaufen um Freibeträge zu füllen, das in den ohne ESG schieben. Ansonsten mal ausrechnen was die TER-Differenz über 10 Jahre oder was dein weiterer Anlagehorizont ist ausmachen würde. Ob sich da größere Verkäufe aufgrund der lohnen könnten.

    Warum hast du damals 50/30/20 gewählt ist aber mehr die Frage die du dir stellen solltest. Nur du weißt warum du das machst, deswegen kannst nur du einschätzen ob deine Strategie durch die Änderung noch aufgeht, oder ob du eingreifen musst. Wenn deine Strategie auch mit dem ESG aufgeht, wunderbar.

    Dein 50/30/20 wird jedes Jahr neu gewichtet, rebalanced? Oder hat sich das Verhältnis die letzten Jahre deutlich verschoben hat? Auch das könnte mit rein spielen.

    Sehe ich da aktive Fonds? Flossbach von Storch?

    In Zusammenhang mit dem was die anderen schon geschrieben haben:

    Ich würde anfangen die aktiven Fonds still zu legen. Die kosten am meisten.

    Nicht weiter besparen und als erstes verkaufen, wenn man das steuerfreundlich machen will schauen wer was an Gewinnen hat und auf die Freibeträge achten. Nach und nach verkaufen, die kleinsten Aktiven als erstes und so nach und nach weiter bis die Freibeträge voll sind. Dafür dann deutlich mehr Fokus auf die großen Standard-ETFs.

    Ende mit Schrecken, aber Ende als Option:

    Alles aktive auf einem Schlag weg, egal wie sehr das schmerzt wegen den Steuern. Dann ein Überblick über den ganzen Rest.


    Beides hat Vor- und Nachteile. Wenn wenig Geld drinnen steckt ist steuerfreundlich und auf Freibeträge achten natürlich einfacher als wenns schon mehr wäre. Auf lange Zeit kann das Ende mit Schrecken sogar günstiger sein, wegen den wegfallenden hohen Gebühren und der besseren Entwicklung von breiten ETFs.

    Aber das verständlich aufzubereiten liegt anderen hier deutlich mehr als mir.

    Ob es Vor- oder Nachteile bringt einmal oder mehrmals im Monat zu investieren, ob Anfang oder Mitte des Monats auf Dauer mehr Gewinn bringt, das wurde schon öfters untersucht.

    Ich persönlich bekomm Ende des Monats Geld, Sparpläne am ersten Handelstags zu Monatsbeginn. Dann ist das Geld direkt weg das weg sein sollte. Weder muss ich dann im Kopf immer rechnen das x € eigentlich weg sind weil ich noch eine Abbuchung mehr im Monat hätte, noch komme ich in die Versuchung das Geld anderweitig auszugeben.

    Je schneller die laufenden Kosten durch sind desto eher bleibt über was fürs Leben da ist.

    Wenn die Rücklagen gefüllt sind, so das man Notfälle oder Unerwartetes aus dem Notgroschen abfedern kann, sehe ich keinen Nachteil die 1.000€ auf einmal rein zu schießen. Wenns keinen Notgroschen gibt würde ich eh die Sparrate senken und parallel den Notgroschen füttern.

    Aber auch da, was weg ist das ist weg, das macht es einfacher regelmäßige Sparraten durchzuziehen finde ich.

    Sehr seriös, neben Finanztip die beste Quelle für das was wir hier so treiben finde ich.

    Aktien mit kopf war mal interessant, auch für eine andere Sichtweise, aber der geht die letzten Monate stark in Richtung Hetze, Aufreißer und Verschwörungstheorien finde ich.

    Mission Money und Mario Lochner sind amüsant, haben aber zu wenig Inhalt finde ich, dafür zu reißerisch. Deswegen hab ich das nicht weiter verfolgt.