Beiträge von Moby_HH

    Hallo zusammen und herzlichen Dank bereits für Eure Antworten!

    Ich bin aktuell 55, d.h. noch ca. 12 Jahre bis Rente.

    Bisher lief der MSCI ja gut, aber im Augenblick ist nach meiner Einschätzung teilw. eine KI-Hype eingepreist und das Russland bzw. China-Taiwan-Thema find ich auch nich ganz unkritisch.

    Ich würd mich sicherer fühlen, wenn ich allmäglich den MSCI ETF teilweise (irgendwo zwischen 15 und 50%) in eine sicherer Anlage zu shiften.

    Über die einzelnen Risikeneinschätzungen kann man sicher individuelle untershceidlicher Auffassung sein, aber mich würd insgesamt interessieren, wie eine Sicherheitsstrategie aussehen könnte, wenn Festgeld, Gold etc, wie in diesem Fall, ausscheiden. Welche ETF-Produkte bleiben dann noch?

    Der Raisin ETF-Rürup rebalanced nicht automatisch, dass muss man selbst anpacken, daher auch die Frage. Aber ich hab halt mit den genazen Anleihen ETF keinerlei Erfahrung, daher weiss ich nicht, ob ich da wirklich sicherer bin und wie dort eine konservative Rentabilitätsschätzung für die Zukunft aussehen könnte.

    Moin,

    ich hab einen ETF-Rürup Vertrag bei Weltsparen bzw. Raisin und dazu zwei Fragen an das Forum:

    Ich habe in dem Vertrag primär MSCI-ETF angespart, traue aber dem aktuellen Aktien-Hype nicht so ganz. Bei dem Vertrag ist jedoch nur eine Umschichtung in andere ETF möglich.

    Daher frage ich mich aktuell, in welche alternativen ETF ich ggf. umschichten sollte, um dem Risiko eines Börseneinbruchs am besten zu entgehen: Anleihen ETF? Geldmarkt ETF? Andere?
    Und wenn z.B. Anleihen-Fonds: Worauf müsste man dann konkret achten, also welche Anleihen Fonds sollte man kaufen oder eher meiden?

    Zweite Frage:

    Im Kontoauszug ist mir aufgefallen, dass die MSCI-ETF in US-Dollar im Depot geführt werden (nicht in Euro).
    Daher frage ich mich hier, ob ich hier ein Währungsrisiko im Depot habe? Dass würde ja das Risikoprofil der Anlageart erheblich beeinflussen.

    Oder ist es egal, ob die Fonds in Euro oder ausländischer Währung im Depot geführt werden, da sich dass im Fall einer Wechselkursveränderung sowieso kompensiert?

    Moin,

    man muss m.E. aktuell jedem dringend von einer Pflegezusatzversicherung abraten, da derzeit teilweise die Beiträge dazu durch die Decke gehen!

    Beitragssteigerungen von jährlich bis zu 300% für 55-70 jährige sind möglich. wem das zu viel ist, verliert alle bis zum Austirtt angesparten Beiträge und Leistungsansprüche.

    Ohne halbwegs verlässliche Beitragsprognose oder -garantien und ohne, dass man seine bis dato erworbenen Ansprüche mitnehmen kann, ist das momentan ein völliges Geldgrab mit Totalverlust.

    Finger weg! Vor allem, wenn man noch jung ist!

    Da muss der Gesetzgeber erstmal radikal nachsteuern, weil die bishiergen Produkte - selbst Produkte, die von der Stiftung Warentest als "gut" bewertet wurden, in Hinblick auf Beitragsstabilität vorne und hinter nichts taugen !

    Zur steuerlichen Absetzbarkeit:

    Derzeit ist ein Verfahren beim BFH anhängig, der genau die unbeschränkte Absetzbarkeit von Beiträgen zur Pflegezusatzverischerung überprüft!

    Jeder, der derzeit eine solche Versicherung hat, sollte daher die Beiträge in der Steuererklärung angeben und gegen den anschliessenden Bescheid, der die Anrechnung ablehnt, mit Verweis auf das anhängige Verfahren Einspruch erheben, so dass der Bescheid offen/vorläufig bleibt (BFH-Verfahren X R 10/20).

    Beides zusammen, absurde Beitragsentwicklung und ungeklärte steuerliche Ansetzbarkeit, zzgl. der aktuellen sonsitgen Entwicklungen im Pflegebereich werden m.E. zu einer radikalen Umgestaltung dieser Versicherungen in absehbarere Zeit führen.

    Daher im Augenblick lieber nicht binden.