Beiträge von Wanderslust

    Lustig ist übrigens, dass in drei Schreiben als Anbieter "1&1" genannt wird. Dort habe ich aber definitiv nie einen Vertrag gehabt. Weder Mobilfunk noch DSL oder gar einen Server.

    Der andere Anbieter (Vodafone) passt jedoch.

    Da hätte ich dann jetzt bezgl. Datenschutz auch ein paar Nachfragen :D

    Wenn Deine Tochter zB ihr Handy in die Schule oder zu ihrer besten Freundin genommen hat, reicht es, dass das WLAN der Schule oder der Eltern der Freundin über 1&1 lief.

    Die IP-Nummer identifiziert ja bloß das Gerät, nicht den Anbieter des WLAN oder des Mobilfunkvertrags.

    Wie hoch sollten denn die Einnahmen bei einem Rentner sein, damit eine PKV vertretbar ist? Also ich denke ein Rentner mit einem Nettoeinkommen von bis zu 1500 Euro sollte keinesfalls privat versichert sein. Aber wie sieht es ab 2500 Euro aus? Ist das auch zu riskant bzw zu wenig?

    Ich denke, da gibt es keinen Richtwert.

    Wenn ein Rentner ein großes Vermögen hat, geht es auch ohne Einkommen.

    Wenn derselbe Rentner nur von der Rente lebt, reichen auch 3.000 Euro netto womöglich nicht aus, um private Krankenversicherung, Wohnkosten, Lebensunterhalt, Pflegevorsorge und Freizeitgestaltung zu bestreiten.

    Die Realitäten und Bedürfnisse sind zu unterschiedlich.

    Sparpreise und Flexpreise kannst Du vor dem 1. Geltungstag immer stornieren. Einfach in der App oder auf der Webseite auf die Fahrkarte klicken, dann werden die Optionen angezeigt. Bei der Stornierung eines Sparpreistickets bekommst Du allerdings nur einen Gutschein (abzüglich 10 Euro).

    Bei Supersparpreisen gibt es nur das Sofortstorno direkt nach der Buchung ("binnen drei Studen"). Danach sind die Tickets nicht mehr stornierbar.

    Also der Punkt ist, ich persönlich bin mir wirklich keinerlei Schuld bewusst. Auch keine "Grenzbereiche" oder ähnliches. Natürlich kann ich für meine Familie nicht die Hand in's Feuer legen. Zutrauen würde ich meiner Frau und minderjährigen Tochter jedoch nicht wirklich, sich im Bereich "KiPo" herumzutreiben.

    Du hast möglicherweise eine falsche Vorstellung vom möglichen Täterkreis.

    Seit die Gesetze mehrfach verschärft wurden und es soziale Medien und Whatsup* gibt, finden sich Minderjährige sogar häufig mit Ermittlungen konfrontiert.

    Es reicht u.U., wenn in der Gruppe der besten Freundinnen ein problematisches Bild von einem Klassenkameraden oder einer Klassenkameradin geteilt oder weitergeleitet wurde.

    Oder wenn eine Minderjährige übers Handy Nacktbilder von sich selbst an ihren Schwarm verschickt oder von ihrem minderjährigen Schwarm erhält (oder in der Gruppe ihrer Freundinnen teilt, um damit anzugeben oder sich über ihn lustig zu machen).

    Ich würde das Thema einmal in der Familie ansprechen und sensibilisieren, dass auch vermeintlich alberner Klatsch und Tratsch in solchen Gruppen oder sozialen Medien und generell alles, was mit Fotos oder gar Handyvideos zu tun hat (die zB in der Cloud gespeichert werden), ganz schnell ungeahnte Folgen haben kann.

    Die meisten Jugendlichen sind sich nämlich oft keiner Schuld bewusst, aber die Gesetze sind immer weiter verschärft worden.

    Es gibt ja auch vermehrt Forderungen, selbst das Teilen von Nacktbildern Erwachsener (noch härter) zu bestrafen (Fernandes-Fall). Sogar für KI-generierte Bilder soll es härtere Gesetze geben.

    Ich habe immer schon überwiegend in Ausschütter investiert und mache das weiterhin.

    Vorteile:

    - die Vorabpauschale tangiert mich nur peripher.

    - ich muss nie verkaufen. Die Ausschüttungen nutze ich immer gerne zum Umschichten (Rebalancing).

    - weniger Probleme und mehr Transparenz bei berufsbedingten Umzügen in andere Länder und Steuersysteme.

    - in Deutschland zahle ich sehr gerne die niedrige 25% Abgeltungssteuer auf Ausschüttungen.

    - Der „Steuerstundungseffekt“ ist ja immer nur so attraktiv wie die Steuersätze in 10, 20 oder 30 Jahren.

    - Wenn ich in 10 Jahren zB 35 oder 45% zahlen müsste (egal ob in Deutschland oder anderswo), dann schmilzt der vermeintliche Vorteil schnell ab.

    - Hinzu kommt der psychologische Effekt. Ausschüttungen bringen einfach Spaß. Ich freue mich jedes Mal, auch wenn es rational natürlich Quatsch ist. Börse ist 100% Psychologie, der Rest ist Glück…

    Viel Erfolg!! 🍀👍

    Ausgangssituation:

    • 71 Jahre alt
    • keine Immobilie
    • eher geringe Rente
    • Rentenlücke ca. 600 € monatlich (muss noch final berechnet werden)

    Nach Ablösung aller Kredite bleiben etwa 130.000 € übrig.

    ...

    Was mir allerdings Sorgen macht:
    Wenn ich mit einer Entnahme von 600 € monatlich rechne, reichen die 105.000 € grob nur etwa 10–12 Jahre (zudem ist das eine Berechnung ohne Steuern, heißt, es müssen höhere Beträge einberechnet werden).

    Also bei meinem Rechner reichen

    - 105.000 Euro auch ohne Zinsen, um 14,58 Jahre monatlich 600 Euro oder pro Jahr 7.200 Euro zu entnehmen.
    - 130.000 Euro würden sogar für 18,05 Jahre reichen.

    In diesem Szenario ohne Zinsen würden auch keine Steuern anfallen, da bloßer Kapitalverzehr.

    Wenn Deine Mutter das Geld verzinslich anlegt (und auf die Zinsen Steuern zahlt), kann sie mit den Zinsen noch ein paar Monate rausholen oder den Kaufkraftverlust durch die Inflation abfedern.

    Dafür kämen neben Festgeldtreppen oder (Bank-)Auszahlplänen evtl. auch Bundesanleihen als sichere und liquide Anlage in Frage (zB unterschiedliche Laufzeiten als Treppe).

    Dennoch würde das Geld vermutlich irgendwann zwischen 85 und 90 langsam ausgehen.

    Bei 500 Euro pro Monat wären noch 3-4 Jahre mehr drin.

    P.S.: Steuern auf Zinsen fallen auch erst dann an, wenn der Freibetrag von 1.000 Euro pro Jahr überschritten wird (auch dann nur auf den überschießenden Teil).

    Ich habe berechnet, dass ein 75 jähriger Rentner mit einer gesetzlichen Rente von 1000 Euro und Mieteinnahmen von 1000 Euro und Einnahmen aus privaten Rentenversicherung von 1000 Euro in der GKV mit Pflegeversicherung etwa einen Beitrag von etwa 200 Euro zahlen würde.

    Kannst Du die Annahmen für Deine Berechnung irgendwie erläutern?

    Bei Gold, Bitcoin, Uhren oder Oldtimern funktioniert es eben nicht. Daher ist die Haltefrist von einem Jahr nur eine willkürliche Schranke, man könnte sie genauso gut einfach weglassen. Der Gesetzgeber weiß, dass er praktisch keine Möglichkeit der Kontrolle hat.

    Das sehe ich anders.

    Der Anleger hat ja die Möglichkeit, den Kaufpreis sowie den Zeitpunkt des Erwerbs nachzuweisen.

    Wenn er auf Nachweise verzichtet, kann die Steuerschuld geschätzt werden. Im Zweifel allein Basis des Verkaufspreises.

    So machen es die Banken ja auch bei unklaren Fällen (Depotübertrag ohne Erwerbsdaten).

    So ein “zinsloses” Angebot ist doch immer ein guter Einstieg in Verhandlungen über den offenbar überhöhten Barpreis.

    Einfach einen niedrigeren Barpreis vorschlagen und vorrechnen, dass er mit den durch die Liquidität eingesparten Zinsen immer noch besser bedient ist als mit den Leasingraten…

    Transparenz und Nachverfolgbarkeit stehen halt im Widerspruch zu angeblicher „Zensurresistenz“.

    Du musst Dich schon entscheiden, welches Argument eigentlich gelten soll.

    Ich sehe weiterhin keinen „use case“.

    Für legale Transaktionen ist BTC viel zu langsam und zu teuer.

    Und die Mafia-, Terror- und Geldwäschenutzung wird früher oder später ausgetrocknet und sanktioniert werden.

    Mit riesigem Abstand werden die meisten kriminellen Geschäfte weltweit immer noch mit dem Dollar finanziert, in der Regel in bar. Dieses Zahlungsmittel ist im Vergleich zu Bitcoin deutlich anonymer und viel schwerer nachzuverfolgen.

    Genau deshalb sehe ich langfristig hier auch kein Potenzial für Bitcoin.

    Es wird Sanktionen geben gegen alle, die iranische Versicherungen abschließen sowie gegen alle, die Bitcoin außerhalb der Legalität nutzen oder genutzt haben. Dafür wird es Beweislastumkehren, Offenlegungspflichten und drakonische Strafen für fehlende Mitwirkung und Verstöße aller Art geben.

    Jede digitale Aktivität hinterlässt Spuren und ist potenziell rückverfolgbar. KI und Quantencomputer werden den Rest erledigen…

    Die Bank verdient nichts daran, und irgendwoher muß das Gehalt der Bankberater ja kommen. Außerdem ist der Kurs ja nur deswegen so niedrig, weil die Verkaufenden bereit sind, jeden Preis zu zahlen. Wenn es mehr Käufer als Verkäufer gäbe, könnte sich das Preisgefälle auch andersrum drehen.

    Die Bank könnte doch wunderbar daran verdienen, wenn sie die Anteile 8-10% billiger zurückkauft als sie sie bewertet hat. Das wäre doch das berühmte "free lunch" :)

    Offenbar traut die Bank ihrer eigenen Bewertung nicht.

    Was du als real und fair bezeichnest, ist nur die Abzocke von Spekulanten, die Anteilsbesitzer mit dringendem Bargeldbedarf übers Ohr hauen wollen. Wenn die Spekulanten bei Rückgabe an die Fondsgesellschaft 8 bis 10% p.a. verdienen, klatschen hier alle Beifall, während die bösen Bankberater doch bitteschön auf jedwede Provision verzichten sollen.

    Man könnte meinen, dass hinter den second-Hand-Börsenpreisen der Immofonds ein einträgliches Geschäftsmodell steht.

    Was hindert die Bankberater daran, die Anteile selbst zu kaufen, wenn es so einträglich ist und man bei Rückgabe an die Fondsgesellschaft 8-10% p.a. verdienen kann?

    So ein Geschäft wäre doch sowohl im Interesse der Bankberater als auch ihrer Kunden.

    Ich bin auch erschüttert zu lesen, wieviele hier im Forum offenbar meinen, die AfD hätte für die Rente, Gesundheit, Steuern, Investitionen, Außenpolitik, Europapolitik, Entwicklungshilfe oder Verteidigung geeignete Ansätze und man hätte deshalb Verständnis für die Umfragewerte dieser Partei (oder es gäbe nichts anderes mehr).

    Bei allem Verständnis für die Herausforderungen, vor denen wir stehen und die leider etwas komplexer sind als „nichts mehr an das Ausland zahlen“ oder „die Rente erhöhen“, habe ich dafür überhaupt kein Verständnis.

    Die Teilung Europas 1945-1990 und Deutschlands hatte ihre Ursache in genau diesem Denken („unsere letzte Hoffnung - Hitler“) und viele Probleme die wir heute haben (gerade im Osten) lassen sich noch direkt auf 1933 und die Folgen zurückführen.

    Heute leben wir vor allem vom Export in die EU und den Rest der Welt. Wir sind auf Rohstoffe aus aller Welt, freie Handelswege und Absätzmärkte angewiesen wie kein anderes Land.

    Dass ausgerechnet ein Ingenieur in diesem Forum das nicht bedenkt, wundert mich.

    Wir zahlen keine Gelder an Spanien, um spanische Renten zu erhöhen (Falschbehauptung!), sondern wir beteiligen uns am EU-Haushalt, aus dem u.a. Energieinfrastruktur und andere Infrastrukturprojekte in den Mitgliedsstaaten finanziert werden, von denen wir potenziell und langfristig auch profitieren können (Solar-, Windenergie, transeuropäische Netze, Stärkung des Binnenmarktes, Anschluss benachteiligter Regionen etc.). Auch der deutsche Osten profitiert von EU-Geldern.

    Peru hat riesige Rohstoffvorkommen, Sudan liegt an der strategischen Handelsstraße durch das Rote Meer (neben Somalia und Jemen), die schon einmal durch Piraterie und Terror de facto geschlossen war - wie jetzt die Straße von Hormuz. Sudan hat auch riesige Ölvorkommen und leidet seit Jahrzehnten an Bürgerkriegen und Chaos.

    Wir haben ein existenzielles Interesse an der Stabilität dieser Regionen (für Handel, Vermeidung von Kriegen und Fluchtbewegungen) genauso wie wir Interesse am Ausbau der Beziehungen mit Südamerika oder dem Bestand der Ukraine gegenüber einem imperialistischen und kolonialistischen Russland haben.

    Gott bewahre uns vor den Vereinfachern und (Pseudo-)Nationalisten, die nicht mal verstehen, was das nationale Interesse ist!

    Trump und Brexit machen uns vor, wie falsch verstandener nationaler Egoismus zu Isolation und Irrelevanz führt. China freut sich und füllt die Lücke….

    Ihr merkt schon, dass Ihr Euch zwar zustimmt, aber dabei widersprecht?

    Angeblich kein Geld am Ende des Monats, aber lieber die Stunden reduzieren und drei Tage Wochenende, weil die Steuerlast zu hoch sei und Arbeit sich nicht lohne.

    Dieses verquaste Jammern auf hohem Niveau ist irgendwie ziemlich deutsch. Dabei hätten wir allen Anlass auch öfter mal etwas Positives über unser Land zu sagen.

    Stattdessen immer nur Untergangsrhetorik.

    Wenn eine Gesundheitsministerin sagt, die erst vor wenigen Jahren eingeführten Ausweitungen der Pflegeversicherung würden auf Dauer zu teuer und vorschlägt, diese maßvoll zurückzustutzen, wird gleich der „Anfang vom Ende der Pflegeversicherung“ heraufbeschworen.

    Dabei geht es nur um einen Kompromiss zwischen dem status quo vor ein paar Jahren und der Situation heute.

    Gleiches, wenn jemand vorschlägt, die abschlagsfreie Frührente wieder abzuschaffen, die es vorher auch nie gab. Oder die Steuern und Abgaben, die heute niedriger sind als unter Kohl, maßvoll zu reformieren. Oder oder oder…

    Alles angeblich Vorwände, rechtsradikal zu wählen. Ernsthaft?

    Dieses ständige Jammern und die Anspruchshaltung, die dahinter steht, ist ein ernstes Problem.

    Das hat nichts mit Politik zu tun, eher mit Undankbarkeit dafür, in einem der besten, sichersten, freiesten und reichsten Länder der Welt zu leben.

    Über alles kann man reden und unterschiedlicher Meinung sein, aber bitte ohne diese ständige Untergangsrhetorik und ohne Gejammer auf hohem Niveau, sondern bitte mit Zuversicht, Besonnenheit und dem Willen, die Ärmel hochzukrempeln.

    Danke.

    Das kann man so und so sehen.

    Meine Strategie gegen Klumpen besteht in möglichst breiter Streuung:

    - keine Immobilien (meist die größten Klumpen). Allenfalls REITS oder Immobilienaktien.

    - Aktien-ETFs breit über alle bedeutenden Weltregionen gestreut (d.h. keine besondere US-Konzentration)

    - daneben Anleihen in verschiedenen Währungen (kurze und mittlere Laufzeiten, EUR, USD, AUD, CAN, EM) sowie Gold (ETC und physisch)

    Arbeitseinkommen betrachte ich nicht als „Asset“, da der künftige Erwerb und die Höhe unsicher sind. Allenfalls würde ich da den Wert einer versicherten BU-Rente oder des ALG ansetzen (max 2 Jahre…).

    Auch Rentenansprüche und bAV berücksichtige ich nicht als Kapital - falls doch, würde ich aber nur den wirklich heute schon unverfallbar erworbenen Anteil berücksichtigen, abzüglich der maximalen Abschläge im Falle der freiwilligen oder unfreiwilligen Frühverrentung.

    Meine Grundannahme ist, dass keine Rendite garantiert ist und die Risiken sich nur durch Streuung beherrschen lassen.

    Ausschüttungen und Dividenden nutze ich konsequent zum Rebalancing.

    Ich vermeide steuermotivierte Anlageentscheidungen, da meistens auf Dauer nicht zielführend. Steuergesetze ändern sich ständig. Das vermeidet auch Probleme bei beruflichen Umzügen in andere Länder.

    Ich habe kein Problem, Gewinne und Verluste zu realisieren, unabhängig von den Steuern.

    Solche Auto vs. Öffis-Rechnungen sind doch albern. Bequemlichkeit und Lebensqualität kostet. Und das ist okay so.

    Ich habe selbst ein Auto (demnächst sogar zwei), bin kein Autogegner (aber durchaus Zugfan). Leider gibt es in dem Land, in dem ich lebe, fast keine Züge.

    Mir ging es nur darum, die Kosten transparent zu machen.

    Denn man hört in Deutschland immer wieder, die Bahn sei zu teuer, die 1. Klasse könnten sich nur „Reiche“ leisten. Taxis sowieso nicht.

    Dabei kann man vor allem in deutschen Städten sehr gut ohne Auto leben. Man spart sogar noch den Parkplatz (oft dreistellig pro Monat oder 5-stellig bei Kauf).

    Was wäre den ein 40k€ Auto nach 10 Jahren noch Wert wenn es wieder verkauft wird? Nur damit deine Rechnung nicht nur nach Milchmädchen aussieht.....

    Ich würde sagen, nach zehn Jahren ist das Auto abgeschrieben.

    Aber selbst wenn es noch 8.000 oder 9.000 Euro wert sein sollte, gleicht das allenfalls den Zinsverlust der letzten zehn Jahre aus.

    Von den Wartungskosten nach zehn Jahren aufwärts ganz zu schweigen…