Die Hunt-Brüder haben tonnenweise Silber aufgekauft, verschifft und gelagert.
Die Terminkontrakte waren ein reines Finanzierungsinstrument, um die Nachfrage nach Silber zu erhöhen.
Genauso wie die angebliche „Vorzugsaktie“ von Strategy nur ein Hebelinstrument auf Bitcoin ist. Mit dem Unterschied, dass die Hunt-Brüder vermutlich keine 11,5% Zinsen hätten zahlen müssen, wenn das Zinsniveau auch damals nur bei 4,5% gelegen hätte.
Die Vorzugsaktie kann jederzeit einem regulatorischen Eingriff der SEC zum Opfer fallen. Wenn diese zum Schluss kommt, dass etwas faul (oder manipulativ) ist, kann sie einfach deren Handel verbieten, genau wie bei den manipulativen Terminkontrakten der Hunts.
Selbst wenn nur die Dividendenzahlung verboten würde, wären die Papiere über Nacht unverkäuflich und wertlos.
Silber ist global, liquide, 24/7 handelbar und kann nicht durch eine Börsenregel in die Knie gezwungen werden. Anders als Bitcoin kann man ihm nicht mal den Strom abstellen.
Man kann Silber kritisch sehen, aber besser als Bitcoin oder gar Vorzugsaktien (auf was eigentlich?) war es allemal. Vor allem steht es nicht im Wettbewerb mit irgendwelchen digitalen Innovationen fraglicher Halbwertszeit, sondern allenfalls mit Gold.