Wie gesagt habe ich aktuell keinen Anwalt, da meiner das Mandat niedergelegt hat und der zweite es nicht annimmt (…).
Hast du den Finanztip-Artikel gelesen? Es geht um die Rückzahlung von Beitragserhöhungen, die nicht rechtmäßig begründet wurden. Ich würde ca. Größenordnung 10k€ als Rückzahlung bekommen (…).
Ich sehe das einfach komplett von der finanziellen Seite. Die Debeka hat, so sagt es zumindest Finanztip, fehlerhafte Beitragserhöhungen von mir verlangt. (…).
Wie kommst Du auf den Betrag von 10k Euro, der angeblich unrechtmäßig von Dir verlangt wurde?
Das Wort „Debeka“ konnte ich in dem Finanztip-Artikel nicht finden, die 10k Euro schon, aber der Fall betraf einen anderen Versicherer und Beitragsjahre, die heute schon verjährt wären (Frist: 3 Jahre).
Gab es in den letzten drei Jahren noch Versicherungen, die ihre Beitragserhöhungen nicht gemäß den BGH-Anforderungen begründet haben?
Welche Anhaltspunkte hast Du dafür?
Falls es wirklich um 10k gehen sollte und eine Klage Aussicht auf Erfolg hätte, wäre das ja sehr leicht verdientes Geld für die Rechtsanwälte - 1.600 Euro für fast keine Arbeit außer zu rügen, dass die Begründung nicht ausreicht.
Das wären ja Massenverfahren, bei denen man immer wieder dieselbe Klageschrift schicken könnte.
Jetzt haben Dir schon zwei spezialisierte und empfohlene Kanzleien sowie Deine RV gesagt, dass sie keine Anhaltspunkte für eine Erfolgsaussicht sehen.
Welche siehst Du? Hat die Debeka ihre Beitragserhöhungen gar nicht begründet? Oder nur nicht zu Deiner Zufriedenheit? Was fehlte genau?