Steht direkt unter den drei Punkten. Beim C24-Girokonto sind alle Faktoren zum Zeitpunkt der Eingabe am zusammen am gleichen Ort. Die können also alle an der gleichen Stelle abgefangen werden, was ja durch 2FA eigentlich verhindert werden sollte.
Zeitpunkt der Eingabe ist eben keine Speicherung. Sonst dürfte ich am Bankautomaten meine PIN nicht eingeben, weil die Karte zur gleichen Zeit drinsteckt.
Zudem bei neueren Smartphones die C24 App z. B. mit Gesichtserkennung funktioniert. Die Daten hierfür werden nicht im Speicher des Smartphones aufbewahrt, sondern im Secure Enclave Chip, also eine andere Örtlichkeit.
Der Vergleich passt nicht:
Die Bankkarte ist ein Faktor der unabhängig vom Zugriffsgerät ist. Der Chip der Bankkarte lässt sich nicht kopieren oder auslesen. Der private Schlüssel auf der Bankkarte wird beim Zugriffsgerät nie preisgegeben. Solange du also im Besitz deiner Bankkarte bist, bist du sicher.
Wenn du im Besitz deines Smartphones bist, bist du auch sicher. Wenn es jemand aus der Ferne übernimmt, bist du ja nicht mehr im vollständigen Besitz dessen?
Bankkarten werden geklont und mit der PIN kann (konnte) damit abgehoben werden. Bezahlung klappt je nach Örtlichkeit heute noch immer (Skimming). Da hilft der Besitz der Originalen kein bisschen.