Für ein Finanzforum ist das selbst in der Gesprächsecke ein ziemliches Off Topic Thema 😀 Für einen Einstieg mag eine Inhaltliche Einführung z.B. mit Perplexity erstellt mit Quellenangaben für dich am geeignetsten sein. Da kannst du dir einen ersten Überblick verschaffen und dann bei den Originalquellen weiter vertiefen. So neu ist das Thema nicht und Beispiele zu Einsatzgebieten in Entwicklung und Produktion sollte man eigentlich viele im Internet finden.
Beiträge von Jemand123
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Versuch es mal mit der Telefonnummer von der Telefonzentrale vom Weißen Haus. Gibts im Intenet. Deren Chef kann da bestimmt was machen.
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Durch die Vorabpauschale versteuert man eh eine "fiktive" Ausschüttung, die man aber gar nicht erhält
So wie man auch die durch die Kursanstiege ansteigenden Dividenden oder Anteilspreise nicht erhält? Ich glaube, deine Aussage trifft die Realität nicht so ganz.
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Ich möchte aus eigener Anschauung bei meinen Eltern zu Bedenken geben, dass wüchsig gleichbedeutend mit Zwang zu regelmäßigem Rückschnitt ist. Das kann im Alter schnell zur Last werden, wenn man nicht mehr so ganz sicher auf der Leiter steht. Und ist auch für mich kein Vergnügen mehr, weil man nicht an alle Stellen gut hinkommt. Und wenn ich mir dann die Fotos von dem Prospekt anschaue, den Asna geteilt hat, dann möchte ich nicht den Rückschnitt im Giebel und an der Dachkante im Obergeschoss machen. Sieht schön aus, aber da braucht man zum sicheren Arbeiten schon fast Hebebühne oder Gerüst. Die lieben Pflanzen machen leider nicht an der Dachkante halt und fühlen sich auch unter Dachziegeln wohl.
Aussamung wäre auch ein Thema. Bei uns in der Nachbarschaft gibt es z.B. viel Efeu, der findet sich als Jungpflanzen dann schnell überall wieder.
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Die Wissenbasis entwickelt sich weiter, zumindest auf Basis der neueren historischen Daten. Inwieweit z.B. KI das Ganze wieder über den Haufen wirft, kann man noch gar nicht abschätzen. Problem ist doch auch, dass es für SC jenseits der allgemeinen Indizes kaum Alternativen gibt. Ich habe sie neben EM 2022 dazu genommen, weil mir das mit Blick auf größere Diversifizierung schlüssig erschien.
Letztendlich wird es sich das m.E. auf langjährige Durchschnitte einpendeln. Die sich natürlich auch mit der Zeit nach oben oder unten ändern können. Mit Blick auf die einzelnen Jahre gibt es da allerdings natürlich gravierende Unterschiede, siehe z.B. https://www.mfs.com/content/dam/mf…_20yrsa_fly.pdfDie Volatilitätsbremse sehe ich nicht unbedingt in einer wie auch immer gearteten Ausprägung eines SC Beimischung.
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Ich glaube, hier schwelt gerade ein Grabenkampf zwischen passivem Investieren im Sinne einer möglichst breiten Marktabdeckung und passivem Investieren mit der Zielsetzung, hier und da doch noch ein % mehr Rendite einzusammeln.
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Das wird aber noch etwas dauern, bis ich der KI Zugriff auf meine Konten geben werde. Außerdem, mit Blick darauf wie unser Unternehmen die Tokens für die KI Agenten managed, sind die KI Kosten wahrscheinlich die neue TER, die dann die Rendite auffrisst.
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Wo ist der Broker, der einen automatischen Auszahlplan anbietet, der regelmäßig nach Bedarf angepasst werden kann, der automatisch einen Cash Puffer in gewünschter Höhe verwaltet, der intern auf 2 Depots läuft und immer nach LIFO verkauft, und einem immer zuverlässig sagt, wie lange das Depot mit den aktuellen Einstellungen noch reicht?
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Bei garantierter Inflationsrate?
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Auch das ist sicherlich richtig 👍
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Also ich mache dann nix. Stop der Sparpläne: Definitiv nicht. Zeit zur Rente 8-9 Jahre. Es wäre natürlich schön, wenn man vor dem Crash verkaufen und nach dem Crash zum Tiefpunkt wieder einsteigen würde, aber ich glaube, das Thema müssen wir hier nicht weiter ausführen. Auch mit oder ohne Bauchgefühl.
Sehr viel sinnvoller finde ich es, zum Renteneintritt einen Plan zu haben, wir man mehrere Jahre ohne Aktienverkauf überbrücken kann. -
MIr ist es wichtig, dass Cashflow von ganz alleine stattfindet, falls ich urplötzlich ausfalle und finanzielle Mittel nötig werden. Mittlerweile zeigt immerhin der Junior (29) gesteigertes Interesse an seinem eigenen Depot und der könnte dann auch mit sehr wenig Aufwand meines mitbetreuen. Einfach monatlich das Geld auf dem Verrechnungskonto einsammeln und weiterleiten.
Das sehe ich ganz ähnlich. Bei der Diba sind übrigens anscheinend auch Daueraufträge vom Verrechnungskonto auf das Referenzkonto möglich. Habe ich noch nicht ausprobiert, aber die App bietet das an. Frage ist vielleicht, was passiert, wenn der Dauerauftrag mal nicht gedeckt ist. Bei der DKB wird gleich auf das Girokonto ausgezahlt.
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Unabhängig von der schlichten Tatsache, daß dabei die objektive Risikotragfähigkeit (Risikokapazität) - was "kann" bei objektiver Betrachtung an Risiko ausgehalten werden - von der subjektiven Risikobereitschaft sprich Risikotoleranz - was "will" bzw. "vermag" der jeweilige Protagonist an Risiko aushalten - zu unterscheiden ist.
das erscheint mir auch eine durchaus wichtige Unterscheidung. Es dürfte sich allerdings vermutlich annähern, je mehr man den Grundbedarf z.B. aus Rente oder Pension bestreiten kann sowie auch mit längerer Börsenerfahrung.
Eine in unserer Konstellation nicht zuletzt interessanter Aspekt dürfte dabei auch sein, ob die gemachten Annahmen zur Toleranz im Falle des Falles bei meiner Liebsten und mir immer noch übereinstimmen. Wir werden sehen. Ich bin da mit Fred_ und führe für uns entsprechende Übersichten zu Gewinn, Zielerreichung, Budgetplanung, Entnahmesimulation, etc. Alles, was man bei einer gemeinsame Sofastunde gut als Visualisierung benutzen kann.
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Woher kennt man eigentlich seine wirkliche Risikotoleranz? Das klingt so einfach und wird so oft als Gedankenspiel angeführt: Überleg dir, wie weh dir ein „Verlust“ von x Euro tun würde. Wir sind jetzt seit 2022 dabei, etwas Rückgang haben wir auch schon gesehen, aber so richtig Crash noch lange nicht. Und das Depot steigt, d.h. die Rücksetzer werden in Euro größer. Bevor ich dann einen größeren Rücksetzer wirklich mitgemacht habe, ist das ganze wahrscheinlich auch nur eine schöne theoretische Überlegung.
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Wie kann man in diesem Land eigentlich ohne diese ganze Polemik eine zukunftsgerichtete und gerechte Lösung finden? Gibt es dazu Vorschläge?
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Ich finde das Problem mit der Entnahmerate ist, das die die statistische Wahrscheinlichkeit einer „sicheren“ Rate letztendlich doch eine Einzelfallsituation sein wird. Wir tun uns da ziemlich schwer mit und fallen mangels Glaskugel wohl eher auf ein „wird schon“ zurück. Stichwort tatsächlicher Entnahmepfad, persönliche Gesundheit, mögliche vorgezogene Starthilfe für die Kinder, und wahrscheinlich vieles mehr. Eine etwaige Pflegebedürftigkeit haben wir für uns gedanklich mit dem Abschmelzen des Depots verbunden, alles andere müsste eher in Abhängigkeit von der realen Entwicklung des Depots bewertet werden.
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Interessantes Thema, vielen Dank. Von der eingangs gemachten Beschreibung trifft fast alles auch auf uns zu. Wollen aber mit 63 aufhören, sofern wir dann noch dürfen bzw. die dann geltenden Abzüge es immer noch möglich machen. Depot dient auch v.a. dem schönen Leben. Wir haben allerdings fast nur ausschüttende ETF, sodass der aus der BaV gefütterte Cash Puffer vermutlich sogar länger halten wird. Insofern bauen wir den Cash Puffer nur für die ersten beiden Jahre auf, bis die BaV fällig wird. Dann wird mit dieser oder mit Depotentnahme weiter gemacht. Und dann schauen wir mal. Habe in Excel ein paar Szenarien durchgespielt, bin aber realistisch genug zu glauben, dass sich noch das eine oder andere ändern wird. Deshalb planen wir das Depot auch eher mit etwas Puffer bzw. niedrigeren Entnahmerate. Was aber natürlich vorausgesetzt, dass wir unsere Sparrate durchhalten können.
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Komme nicht hinterher, den Thread komplett zu lesen, aber aus meiner Sicht ist, neben den meist zu hohen Verwaltungskosten, das Hauptproblem, dass jeder Arbeitgeber seine eigene Lösung hat und aus Gründen der Verwaltungsoptimierung nicht daran interessiert ist, einen bestehenden Vertrag eines neuen Arbeitnehmers fortzuführen. Da gleichzeitig eine Erwerbsbiografie mit nur einem Arbeitgeber die Ausnahme sein dürfte, führt dies aus meiner Sicht zu einer systematischen Reduzierung des Nutzens der BAV. Eine Standardisierung und Zusammenführung der BAV mit der privaten Altersvorsorge wäre deshalb aus meiner Sicht überfällig.
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Sparplan würde ich auch empfehlen. Während es durchaus Aktien gibt, die jenseits der 1000 Euro liegen, sind die gängigen weltweiten ETF meiner Erfahrung nach meist irgendwo zwischen 10 und +/- 100 Euro. Wenn das bei mir für Verkäufe relevant war, sind meist 2 Order generiert worden, die 2. mit den Bruchstücken blieb meist etwas länger offen, wurde aber zu normalen Börsenzeiten auch geschlossen ohne größere Kostenauffälligkeiten. Frage mich auch, ob das Thema angesichts der bei der Sparsumme möglicherweise anvisierten Depotgröße wirklich von größerer Relevanz ist.
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Je nach Struktur der eigenen Finanzen kann noch der Freibetrag in der Rechnung berücksichtigt werden. Wir haben diesen komplett dem Depot zugeordnet, dann wäre das schon relevant.