Splitter aus diesem Video (das leider nicht ganz verständlich ist, weil der Vortragende immer wieder auf den Folien etwas zeigt, man den Leuchtpunkt aber nicht sieht, außerdem die Folien sind im Video nicht ganz scharf und teilweise nur zum Teil abgebildet). Etwa 15 Minuten.
[sinngemäßes Zitat]
Der größte Teil der Depotvolumina liegt bei den traditionellen Banken. Das sind die großen Depots, die teilweise aktiv gemanagt werden - mehr oder weniger gut. Dann gibt es die Online-Broker der 1. Generation (comdirect etc.), das sind etwa 300 Mia Assets an der Kasse. Die Neobroker haben etwa 50 Mia. Wir haben einen Markt von 30 Mill Depots in Deutschland, aufgeteilt auf 13 Mill Aktionäre. Das heißt: Der Durchschnittsaktionär hat mehr als 2 Depots.
Es gibt etwa 5 Mill Selbstentscheider. [Smartbroker] erreicht von diesen Selbstentscheidern mehr als 2,5 Mill, also mehr als die Hälfte. Smartbroker sieht sich als "Online-Broker der 2. Generation" (mit flatex und onvista), darunter kommen noch Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital, die sich mit eingeschränktem Produktportfolio an Anleger richten, die für 100 oder 200 € handeln wollen, ein Segment, das bisher noch nicht gesehen worden war.
"Wir definieren und absichtlich nicht als Neo-Broker."
Rentabilität der Kunden: "Ein Kunde hat bei uns ein Depotvolumen um die 35 T€, das ist bei den Neo-Brokern extrem viel weniger." "Wir haben ein Ordervolumen von 5000 € pro Trade, bei den Neobrokern sind es eher ein paar Hundert Euro."
Kundenwanderung: Eher weniger von Discount-Brokern zur traditionellen Bank, sondern eher andersherum. Jedes Jahr erkennen Kunden: Es geht auch billiger.
Interessanter Einblick.