Beiträge von ArminL.

    Warum unterwegs Energie aus dem Akku ziehen, wenn man es auch an der Steckdose machen kann.

    Das Argument ist valide, aber nur dann, wenn der Akku diese Wärme die Fahrt über hält, auch wenn die Außentemperatur deutlich niedriger ist. Falls er sie hält, schafft er das dann ausschließlich durch die Wärme, die durch seinen Betrieb entsteht, oder muss er dafür seine Heizung anwerfen? Im zweiten Fall stellt sich wiederum die Frage, ob mehr Energie benötigt wird, den Akku während der potenziell langen Fahrt (man startet dann ja mit vollem Akku und fährt, durch, bis man wieder lädt) auf Temperatur zu halten, oder ihn erst vor dem anstehenden Ladevorgang aufzuwärmen. Zusätzlich muss noch geklärt werden, wie sich die Reichweite unterscheidet, wenn man mit einem warmen oder einem kalten Akku fährt.

    Ich kenne mich da noch nicht wirklich aus, aber liege sicherlich nicht falsch, wenn ich hier zum Ausdruck bringe, dass dein Argument noch etwas ausdifferenziert werden muss. Im besten Fall kannst du hier Klarheit reinbringen.

    Übrigens ist mir bewusst, dass ich natürlich eine Antwort bekommen könnte, wenn ich das in einen Chatbot reinhacke. Aber … nein!

    Akku schon zu Hause vorkonditionierst

    Hm, ich fahre jetzt zum ersten Mal elektrisch in einen Winter hinein, habe daher noch keine Praxiserfahrung, aber ich bemerke schon jetzt, dass der Akku auch nach einigen Kilometern (ich pendle zur Arbeit ca. 40 km hin und wieder 40 km zurück) kaum warm wird, nichtmal 5 °C wärmer als die Umgebung. Ich fahre aber auch eher gemütlich, ja.

    Daher vermute ich, dass das anfängliche Vorkonditionieren vor der Fahrt an der Steckdose relativ schnell verpufft, da der Akku längst wieder abgekühlt ist, bis du an die Schnellladesäule kommst. Daher wird sich eine zeitlich zielgenaue Vorkonditionierung doch eher lohnen, also dass der Akku genau dann auf Temperatur ist, wenn er wieder geladen wird.

    unterwegs 8-10% der Reichweite in die Akkuheizung zu verballern

    Ist das wirklich ein realistischer Wert? Erscheint mir arg hoch!!!

    Das hängt aus meiner Sicht sehr stark damit zusammen, wie bei dir die Umstände sind.

    Ich bin z.B. Beamter und fahre seit kurzem einen Neuwagen mit Vollkasko-Versicherung. Daher werde ich in den nächsten Jahren keine großen einmaligen Ausgaben haben. Mein Tagesgeldkonto enthält daher 1000 Euro für schnellen, unmittelbaren finanziellen Bedarf und nochmal rund 10000 Euro im Geldmarkt, falls doch irgendwas Unvorhergesehenes passiert, nicht nur bei mir, sondern auch bei Menschen, die mir lieb sind, um aushelfen zu können. Der Rest ist im weltweit streuenden ETF.

    Das in Kombination mit vernünftigen Versicherungen gemäß Finanztip-Tipps gibt mir einen absoluten inneren Frieden, was finanzielle Sicherheit angeht. Gefühlt kann mir überhaupt nichts passieren.

    Das ist jetzt mein Beispiel. Vielleicht kannst du für dich eine ähnliche Richtschnur finden, mit welcher du dich ähnlich sicher fühlen kannst. Wenn du die für dich finden kannst, dann stelle dich mal so auf und prüfe dann nochmal, ob sich die Sicherheit wirklich einstellt. Falls ja, alles gut, falls nein, dann justiere nach.

    Diese 60:40- oder 70:30- oder sonstwas -Regeln oder die von Finanztip empfohlenen 3 bis 6 Nettomonatsgehälter im Tagesgeld / Geldmarkt sind doch nur ganz grobe Orientierungspunkte für Orientierungslose. Das ist, wenn du gar nicht weißt, wie du dich aufstellen sollst, ein guter erster Anhaltspunkt. Finde darauf aufbauend dann aber doch dein eigenes Optimum. Und dieses Optimum muss auch wirklich nicht perfekt sein!

    Daher mein Rat: Wenn du nach – sagen wir mal – einem halben Jahr, nachdem du deine Allokation aufgestellt hast, aufhören konntest, dir über dein Geld Gedanken bzw. Sorgen zu machen, dann bist du gut aufgestellt.

    als Sahnehäubchen auch die 63 geförderte Porsches. Da fördert man bei max. 90.000 zu versteuerndem Einkommen auch mal ein E-Auto mit guten 150.000 Euro Basislistenpreis (Porsche Taycan GTS).

    Es ist vollkommen hirnrissig, solche Autos zu fördern, aber ich würde sagen: Drauf geschissen! Macht den Bock nicht fett und die Förderung kommt ja absolut überwiegend Geringverdienern zugute. Ich persönlich hätte die Staffelung anders gemacht, aber sie hätte noch viel schlechter ausfallen können.

    An "Krieg" ist mir generell nicht gelegen. Meine Beiträge sind kongruent mit meiner Meinung und Haltung, die sich über Jahrzehnte hinweg aus Recherchen, Beobachtungen und aus Erfahrungen im In- und Ausland gebildet haben. Zudem ist mein Menschenbild eines, in dem Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit als sozusagen mündiger Bürger und ebensolcher Verbraucher, noch eine prominente Rolle spielen. Zu meiner Meinung und Haltung stehe ich daher und vertrete diese aus guten Gründen.

    Dito! Mir ist dabei zudem wichtig, dass ich flexibel bleibe und Kompromisse eingehen, also auf meine Mitmenschen zugehen und deren Sichtweise einnehmen kann, ohne dabei meine eigene zu verwerfen. Meine Wahrheit ist keine universelle Wahrheit, sondern MEINE. Das noch als Ergänzung, die mir persönlich noch wichtig ist.

    Dürfte - neben der ganzen Elektronik - insbesondere die Batterie (Sondermüll ? Entsorgung ?) ein Problem darstellen.

    Ich kann mir – Stand heute – auch nicht vorstellen, dass heutige E-Autos so lange leben wie aktuelle Oldtimer-Schmuckstücke. Schauen wir mal, das ist schwerer vorherzusagen wie der Kurs des MSCI ACWI IMI ;)

    Und ich stimme dir zu: Das Sekundärzitat hätte ich deutlicher kennzeichnen können. Für mich reicht es so, wie ich es gemacht habe, da wir hier ja keine wissenschaftliche Arbeit schreiben, aber mit expliziter Angabe der Primärquelle (indem ich einfach alles ins Zitat packe) ist es eindeutiger. Mea culpa. Friede?

    koho Ganz meine Rede! Ich drücke es nochmal anders aus:

    E-Autos haben nach aktuellen Maßstäben, die von Verbrennern definiert sind, keinen Charakter. Ich persönlich genieße aber die Ruhe und die Eleganz meines Stromers extrem! Das ist ja auch eine Art Charakter, nur eben nicht das, was aktuell hinter dem Begriff noch verstanden wird, da das Alter noch nicht da ist. Oder eben (vorhin etwas sarkastisch geschrieben) die Tatsache, dass diese Autos noch den Boden berühren, kann ja irgendwann auch als charaktervoll gesehen werden.

    Insbesondere auch schöne Oldtimer!!!

    Da bin ich auch voll dabei! E-Autos haben null Charakter! Für den Alltag braucht es das aber auch gar nicht. Charakter kommt wie bei Menschen mit dem Alter, so auch bei Autos. Wenn aktuelle E-Autos mal alt sind … naja, da wird der Charakter dann ein anderer sein, z.B. dass sie noch nicht fliegen oder was auch immer.

    Übrigens: Ich habe das Sekundärzitat gekennzeichnet, indem ich die "" drangelassen habe, damit ersichtlich ist, dass du zitiert hattest.

    "Deutschland verteilt um, statt zu wachsen"

    Verteilt von unten nach oben um, ja. Dadurch geringere Kaufkraft, dadurch weniger Binnennachfrage, dadurch weniger Aufträge, dadurch weniger Innovationsdruck (z.B. durch Anschaffung modernerer Maschinen, Optimierung von Prozessen usw.). Sinkende Exporte haben wir weniger in der Hand, daher habe ich die mal ausgeklammert.

    Ich würde in dem Satz also nicht "statt" schreiben, sondern den kausalen Zusammenhang herausheben.

    Was hat das jetzt mit Praxiserfahrungen mit E-Autos zu tun? Hier meine: Nur geil, nie wieder ein Verbrenner!!!