Beiträge von Marco96

    Erstmal DANKE für die reichlichen Antworten, und ja ich tendiere oft zum Overengineering... Das kann ich nicht leugnen. Finde es aber super wie viele sich hier zu melden!:)

    Dass ich die KI zur Hilfe genommen habe ist auch richtig, ich habe einfach keine gute Seite bzw. Rechner gefunden, der mir ein Gefühl für die Steuern gibt, also was quasi am Ende bleibt & wie viel Abzüge es im Endeffekt grob sind.

    Irgendwie muss man aber seine Grundlage schaffen, damit man abschätzen kann wie viel man am Ende braucht, und somit auch seine Sparrate weiß...

    Natürlich ist es extrem schwer 30 Jahre oder mehr zu planen, das kann niemand, trotzdem muss ich ja auf einer Basis gewisse Werte bestimmen.


    Was ich grob raus gelesen hab ist einfach anzufangen, der ETF sowie Broker ist gut, FSA stellen & einfach laufen lassen.

    Wieso sollte ich denn einen ausschütteten nehmen? Der thesaurierende ist für den Vermögensaufbau der richtige?

    Die Sparrate von 500 Euro passen, ich möchte auch noch Leben & mir andere Dinge ermöglichen bzw. das Leben genießen. Klar könnte ich diese höher schrauben, aber man muss für sich denke einen guten Mittelweg finden.


    Einen Notgroschen von 3 Monatsausgaben habe ich schon auf einem Tagesgeldkonto.

    Dazu habe ich noch ein weiteres Tagesgeldkonto für Urlaube und sonstige Spaßausgaben.

    Mit dem Thema BU habe ich mich auch schon befasst...

    Eine Excel Liste mit Einnahmen & Ausgaben habe ich auch schon gemacht.

    Generell wäre es mal interessant so eine Art Checkliste zu haben. Würdet ihr das Grundlagenbuch empfehlen oder einfach hier im Forum stöbern und fragen? So eine Art Checkliste wäre nicht verkehrt, um einmal alles zu durchleuchten.


    Hat aber wirklich Freude gemacht euren Input zu lesen.

    Hallo ans Forum:)

    Ich habe mich natürlich selbst via. Google/YouTube schlau gemacht & auch schon ein wenig Wissen aufgebaut zu dem Thema... Nur leider bleiben für mich immer noch ein paar Fragezeichen, und es wäre schön etwas Klarheit in das ganze zu bringen, dafür bin ich hier. Es wird bestimmt etwas länger, hoffe aber dass es kein Problem ist & freue mich auf den Austausch. Ich habe mich gegen eine ETF Rentenversicherung entschieden, es sind in meinen Augen zu viele Kosten/Abzüge, und ich habe das lieber selbst in der Hand, ohne dass sich jemand anders die Taschen voll macht. Somit wäre ich für alle Fälle aufgestellt, und könnte im allerschlimmsten Notfall auch an das Geld kommen. (Worst-Case)


    Ziel ist es für mich ein einfaches ``Produkt`` zu nutzen, um in der Rente leben zu können. Was die gesetzliche Rente dann noch zu bieten hat, weiß wohl keiner, oder ob es überhaupt noch etwas gibt.

    Die Strategie wäre in meinem Fall buy & hold mit einem Welt ETF, das ganze so simpel wie möglich...

    Wie die Inflation und andere Parameter in dem langen Zeitraum von ca. 35 Jahren sind, ist wohl schwer zu beantworten, aber ich würde mich über Rückmeldungen freuen wie ´´gut´´ mein Plan ist.


    Nun zum kurzem Steckbrief von mir, damit ihr die Situation besser einschätzen könnt...

    Mein Depot werde ich bei der ING Bank anlegen & den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (IE00BK5BQT80) besparen.

    (Denke das Depot & der ETF eignen sich gut für den langfristigen Vermögensaufbau)


    Weitere Eckdaten: (die ich mir grob überlegt habe)

    • Sparrate: 500 € / Monat
    • 30 Jahre alt->mit 65 Jahren in Rente
    • Laufzeit: 35 Jahre (420 Monate)
    • Nominale Rendite ETF: 6 % p. a. (oder lieber mit weniger rechnen?)
    • TER: 0,19 % p. a. → Netto-Rendite = 6 % − 0,19 % ≈ 5,81 % p. a.
    • Thesaurierender Aktien-ETF wie oben genannt
    • Teilfreistellung: 30 %
    • Freibetrag: 1.000 €/Jahr
    • Abgeltungsteuer + Soli: 26,375 %
    • Keine Kirchensteuer
    • Inflation: noch nicht berücksichtigt, nominalrechnung


    Steuerberechnung:

    • Gewinn = 681.950 − 210.000 = 471.950 €
    • Teilfreistellung 30 % → steuerpflichtig: 471.950 × 0,7 ≈ 330.365 €
    • Freibetrag ca. 30 k € → Steuerbasis ≈ 300.000 €
    • Steuer: 300.000 × 0,26375 ≈ €

    Netto-Endwert nach Steuern = 681.850 − 79.125 ≈ 602.000-604.000 Euro

    Ist das soweit erstmal korrekt oder habe ich Denkfehler/falsche Annahmen?


    Entnahme:

    Dann geht das ganze Spiel weiter, welche Entnahmeplan wäre für meinen Fall der beste?

    Jetzt wird das ganze für mich selbst etwas schwieriger, weil ich nicht weiß wie man es am besten macht.


    Ich bin davon ausgegangen dass ich mit 65 Jahren noch ca. 300 Monate lebe...

    Entnahmeplan würde so aussehen dass ich mir jeden Monat ca. 2500 Euro auszahle & den Rest investiert lasse.

    Oder vorher in andere sichere Anlagen umschichten?/wie habt ihr es gelöst?

    Keiner hat die Glaskugel bei sich zu Hause stehen, das weiß ich auch:)


    Bin für jegliche Tipps/Anregungen/Hilfestellungen dankbar.

    Danke & LG

    Ähnlicher Ausgang bei meiner BU und der Nachfrage nach den ganzen Akten. Das einzige was mir die AOK ausstellen konnte war ein Ausdruck über die Arbeitsunfähigkeiten und deren Diagnosen. Die weiteren wären wohl nur beim Arzt etc. zu holen. Habe dann bei der AOK angerufen & man sagte mir es hätte was mit Datenschutz zu tun? Obwohl es sich um mich selbst ging. Für mich auch großes Unverständnis.

    Danke erstmal für eure ganzen Antworten.

    Wahnsinn, hätte ich nicht mit gerechnet!

    Soweit ich das auch verstanden habe und ich mich auch belesen habe ich es für mich sinnvoller eine reine BU zu nehmen & den Vermögensaufbau auch einzeln zu betreiben.

    Aber sehr interessant wie schmackhaft es einem die ,,Berater´´machen.

    Wo habt ihr gute Erfahrungen gesammelt sich unabhängig beraten zu lassen?

    Und welche BU Anbieter haben gute Leistungen?

    LG

    Hallo liebes Forum.

    Ich bin bei der Württembergischen versichert & hatte bisher eine normale BU mit 500 Euro Absicherung.

    Als ich mal alles durchgeschaut habe ist mir aufgefallen dass diese 500 Euro viel zu wenig sind.

    Nun hatte mir der Berater eine neue BU vorgeschlagen in der ein Teil des Geldes in den Fond gehen. (W&W Quality Select Aktien Welt)

    Somit hätte ich mit Renteneintritt oder Kündingung Summe X bei 3/7/9 % Wertentwicklung.

    Macht so etwas Sinn?

    Klingt ja erstmal verlockend Geld ,,wieder´´zu bekommen.

    Oder besser eine BU einzeln?

    LG