ETF Neuling braucht Durchblick/wie viel brauche ich wirklich & was zu beachten?

  • Hallo ans Forum:)

    Ich habe mich natürlich selbst via. Google/YouTube schlau gemacht & auch schon ein wenig Wissen aufgebaut zu dem Thema... Nur leider bleiben für mich immer noch ein paar Fragezeichen, und es wäre schön etwas Klarheit in das ganze zu bringen, dafür bin ich hier. Es wird bestimmt etwas länger, hoffe aber dass es kein Problem ist & freue mich auf den Austausch. Ich habe mich gegen eine ETF Rentenversicherung entschieden, es sind in meinen Augen zu viele Kosten/Abzüge, und ich habe das lieber selbst in der Hand, ohne dass sich jemand anders die Taschen voll macht. Somit wäre ich für alle Fälle aufgestellt, und könnte im allerschlimmsten Notfall auch an das Geld kommen. (Worst-Case)


    Ziel ist es für mich ein einfaches ``Produkt`` zu nutzen, um in der Rente leben zu können. Was die gesetzliche Rente dann noch zu bieten hat, weiß wohl keiner, oder ob es überhaupt noch etwas gibt.

    Die Strategie wäre in meinem Fall buy & hold mit einem Welt ETF, das ganze so simpel wie möglich...

    Wie die Inflation und andere Parameter in dem langen Zeitraum von ca. 35 Jahren sind, ist wohl schwer zu beantworten, aber ich würde mich über Rückmeldungen freuen wie ´´gut´´ mein Plan ist.


    Nun zum kurzem Steckbrief von mir, damit ihr die Situation besser einschätzen könnt...

    Mein Depot werde ich bei der ING Bank anlegen & den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (IE00BK5BQT80) besparen.

    (Denke das Depot & der ETF eignen sich gut für den langfristigen Vermögensaufbau)


    Weitere Eckdaten: (die ich mir grob überlegt habe)

    • Sparrate: 500 € / Monat
    • 30 Jahre alt->mit 65 Jahren in Rente
    • Laufzeit: 35 Jahre (420 Monate)
    • Nominale Rendite ETF: 6 % p. a. (oder lieber mit weniger rechnen?)
    • TER: 0,19 % p. a. → Netto-Rendite = 6 % − 0,19 % ≈ 5,81 % p. a.
    • Thesaurierender Aktien-ETF wie oben genannt
    • Teilfreistellung: 30 %
    • Freibetrag: 1.000 €/Jahr
    • Abgeltungsteuer + Soli: 26,375 %
    • Keine Kirchensteuer
    • Inflation: noch nicht berücksichtigt, nominalrechnung


    Steuerberechnung:

    • Gewinn = 681.950 − 210.000 = 471.950 €
    • Teilfreistellung 30 % → steuerpflichtig: 471.950 × 0,7 ≈ 330.365 €
    • Freibetrag ca. 30 k € → Steuerbasis ≈ 300.000 €
    • Steuer: 300.000 × 0,26375 ≈ €

    Netto-Endwert nach Steuern = 681.850 − 79.125 ≈ 602.000-604.000 Euro

    Ist das soweit erstmal korrekt oder habe ich Denkfehler/falsche Annahmen?


    Entnahme:

    Dann geht das ganze Spiel weiter, welche Entnahmeplan wäre für meinen Fall der beste?

    Jetzt wird das ganze für mich selbst etwas schwieriger, weil ich nicht weiß wie man es am besten macht.


    Ich bin davon ausgegangen dass ich mit 65 Jahren noch ca. 300 Monate lebe...

    Entnahmeplan würde so aussehen dass ich mir jeden Monat ca. 2500 Euro auszahle & den Rest investiert lasse.

    Oder vorher in andere sichere Anlagen umschichten?/wie habt ihr es gelöst?

    Keiner hat die Glaskugel bei sich zu Hause stehen, das weiß ich auch:)


    Bin für jegliche Tipps/Anregungen/Hilfestellungen dankbar.

    Danke & LG

  • 500 Euro monatlich in den gewählten ETF zu stecken scheint mir schonmal nicht blöd.

    Alles andere ... Du willst gerade 60 Jahre im voraus planen? Was sich in der Zwischenzeit alles ändern wird - möglicherweise guckst Du Dir schon in fünf Jahren Deine heutige Planung an und kriegst Bauchschmerzen vor Lachen. Mit 30 hätte ich mir mein Leben so, wie es heute, nämlich 37 Jahre später ist, überhaupt nicht vorstellen können.

  • Marco96 , Finanzbildung ist zunächst einmal sehr gut :thumbup: Die Entscheidung gegen eine Rentenversicherung und für einen ETF-Sparplan ist sicherlich auch sinnvoll. Aber du machst dir zu viele Gedanken. Als 30-jähriger brauchst du wirklich noch nicht darüber nachzudenken wie, ab wann und wie lange du das angesparte Vermögen einmal aufbrauchen wirst. Das ist Overengineering.

    Der gewählte ETF und die gewählte Bank sind gut. Die angenommen 6% nominal sind auf lange Zeit betrachtet wohl realistisch, aber natürlich kein Grundgesetz. Wie du offensichtlich selbst erkannt hast, ist ohnehin die Betrachtung der Realrendite, also nach Abzug der Inflation wichtiger. Aber mit einem weltweit gestreuten Aktien-ETF bist du da gut aufgestellt.

    Also go for it! Spare einfach vorläufig eine sinnvolle Höhe deines Einkommens in den gewählten ETF. Finanztip empfiehlt dazu 15% des Nettoeinkommens als Daumenregel. Und das machst du dann mal ein paar Jahre :)

  • Also go for it! Spare einfach vorläufig eine sinnvolle Höhe deines Einkommens in den gewählten ETF. Finanztip empfiehlt dazu 15% des Nettoeinkommens als Daumenregel. Und das machst du dann mal ein paar Jahre :)

    Ich sehe das ähnlich, aber wenn 500€ nicht wesentlich weniger als 15% sind, können es doch auch die 500€ sein. Marco96, nimm deine Eckdaten und fang an. Die Steuerberechnung kannst du alle zehn Jahre mal überprüfen.

  • TER: 0,19 % p. a. → Netto-Rendite = 6 % − 0,19 % ≈ 5,81 % p. a.

    Daran ist nichts per se falsch, aber diese vorgegebene Genauigkeit … :rolleyes: In Physik lernen meine Schüler das Konzept der sinnvollen Ziffern, welche die Messgenauigkeit repräsentiert (bei dir die Schätzgenauigkeit). Wenn deine Annahme 6% Rendite pro Jahr sind, dann ist das ja ein höchst ungenauer Wert (1 sinnvolle Ziffer). Du würdest ja niemals sagen "Ich gehe von einer Rendite von 5,843% pro Jahr aus". Daher machen die 0,19% TER bei dieser sehr groben Abschätzung überhaupt keinen Unterschied. Daher: Rechne mit 6% Rendite, völlig egal, wieviel TER du bezahlen musst.

    Ich hatte eine ähnliche Rechnung wie du aufgestellt, zum einen, um ein Gespür dafür zu bekommen, was das alles bringt und zum anderen aus reinem Spaß an der Freude, mal wieder mit einer Tabellenkalkulation etwas Komplexeres zu berechnen. Aber das kann niemals die wahre Zukunft prognostizieren!

    Bzgl. der Inflation, der Teilfreistellung etc., gehe von den heutigen Werten aus. Versuche nicht, Glaskugel zu spielen, du kannst eh nicht vorhersagen, was kommen wird, aber mit den heutigen Werten liegst du mit höchster Wahrscheinlichkeit am besten.


    Also: Schätze ganz grob ab, was am Schluss rauskommt, damit du abschätzen kannst, wie hoch die Sparrate ungefähr sein sollte. Mache die Sparrate vielleicht ein bisschen höher (Puffer), falls das finanziell für dich möglich ist. Automatisiere alles (Dauerauftrag etc.). Lebe dein Leben :)


    Und auch ich rate dir: Nutze kein Sprachmodell für Rechnungen! Die Dinger können nämlich nicht rechnen… Tja, u.a. dafür hat man in der Schule Mathe gelernt! 8o

  • Marco96 zum einen, KI kann oft nicht rechnen. Also nur das berechnen lassen, was du selbst überprüfen kannst;)

    Zum anderen, was hältst du von einer Investition von 15 EUR in ein Grundlagenbuch? Von Finanztip gibts eins, das sich in Häppchen lesen lässt. Auch gut zum Nachschlagen.

    Steuern werden sich in der langen Zeit ändern, besser wie geschrieben auf die nächsten Jahre schauen und bei Veränderung modifizieren. Und: (Teile von) Gehaltserhöhungen in den Sparplan packen, machte auch Sinn.

  • Gutes Konzept!

    Das ETF gibt es auch in der ausschüttenden Variante, um z. B. eine sofortige Verrechnung mit dem Freibetrag zu ermöglichen. Zudem fällt die Vorabpauschale weg.

    Trotzdem. Das sind FEINHEITEN. Gutes Konzept; dranbleiben!

  • Bedenke bitte auch einen für Dich ausreichenden Notgroschen zu haben und evtl. eine BU abzuschließen.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Marco96, der guten Ordnung halber vorab

    Für meinen Teil bin ich nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen schon lange Interessierter mit zudem ein bißchen eigenen Erfahrungen (an der Börse u. a. bin seit seit über 50 Jahren aktiv engagiert).

    und überflogen habe ich auch nur Deinen Beitrag Nr. 1.

    Das hier (sich informieren) finde ich schon mal sehr gut (insbesondere in (so) jungen Jahren)

    Ich habe mich natürlich selbst via. Google/YouTube schlau gemacht & auch schon ein wenig Wissen aufgebaut zu dem Thema...

    Wobei ich für meinen Teil dafür stets mehrere Quellen verwandt hatte mit auch unterschiedlichen Meinungen, aus denen ich mir dann (m)eine eigene Meinung gebildet hatte - und dabei auch auf eine Melange aus Geschriebenem (Literatur) und persönlichen Gesprächen gesetzt hatte.

    Ein Rahmen oder auch grober Finanzplan ist generell empfehlenswert. Da könnten aber fast auch drei allgemeine Sätze ausreichen.

    Kümmere Dich um eine möglichst gute noch besser Top-Ausbildung in einem Bereich, der Dich interessiert und in dem Du möglichst auch nicht talentfrei bist. Starte so früh, wie möglich mit der Nutzung Deines Humankapitals und sorge parallel zunächst für die Absicherung existentieller Risiken und eine adäquate Rücklage für Notfälle. Danach spare 10% besser 15% von Deinem Netto als Angestellter (bzw. eher 25% bis 30% als Selbständiger) und lege dieses Geld an und/oder investiere es gemäß Deiner objektiven Risikotragfähigkeit und subjektiven Risikobereitschaft.

    Das (finanzielle) Leben ist - nach meinen Erfahrungen - jedenfalls keine Excel-Tabelle (und läßt sich auch so schwerlich kongruent abbilden) und konkrete Pfade oder auch ganze Wege zeigen und/oder entstehen nicht selten erst beim Gehen.

    Pointiert formuliert wäre ich fast geneigt zu sagen, es grenzt an eine Hybris mit konkreten Zahlen auf zwei Stellen hinter dem Komma zu rechnen oder eine Entnahme zu simulieren - die in rund vier Jahrzehnten starten und weitere zwei oder drei Jahrzehnte (oder noch länger) laufen soll ...

    Dazu kann sich sowohl auf der "privaten" Ebene (von positiven Dingen wie Partnerschaft, Ehe, Kind(er), Eigenheim usw. bis zu negativen wie Trennung, Scheidung, Krankheit, Unfall usw.) als auch bei den "objektiven" Rahmenbedingungen (wie Inflation, Steuern, Sozialsysteme, Rente, Krankenversicherung, politische Friktionen usw.) zu viel ändern.

    Dazu kommt: Alle derartigen historischen Betrachtungen (Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Gold usw. betreffend) sind reine "Rückspiegelbetrachtungen" - sprich mithin also keine Garantie oder Gewähr für die Zukunft.

    Dein Ansatz klingt für mich jedenfalls nicht schlecht, damit würde ich einfach mal (entspannt) anfangen (wieviel Prozent Deines Nettoeinkommens entsprechen denn die besagten 500 € ... ?) Parallel kannst Du Dich ja mit den üblichen Themen beschäftigen (wie objektive Risikotragfähigkeit, subjektive Risikobereitschaft (Risikotoleranz), ggf. weitere konkrete Finanz-Ziele (neben dem finanziell gesicherten Rentenalter) usw.).


    Dir gute Gedanken, danach ebensolche Entscheidungen und viel Erfolg damit !

  • Nimm den dicken Daumen und peile in die richtige Richtung. Das machst du mit deinem Sparplan. Einfach weiter sparen und dir Ziele stecken die du erreichen willst.
    Z.b. erstmal ein sechsstelliges Depot.

    Und wenn es bei dir ans Entsparen geht wird es bestimmt noch ganz andere Lösungen geben die wir heute noch gar nicht kennen.

    Ruhe bewahren und völlig langweilig die Sparplanausführung weiter laufen lassen.
    Fertig.

  • Ist das soweit erstmal korrekt oder habe ich Denkfehler/falsche Annahmen?

    Ich würde mich eher an Rechnern wie auf zinsen-berechnen orientieren. Dann muss ich auch nicht LibreOffice selber rechnen lassen.

    Sparrechner - Zinsen online berechnen

    Heute Steuern oder sonstige Abgaben auf 0,3% (602k€ zu 604k€) abschätzen zu wollen, ist sinnlos. Wenn Du die 500€/Monat aufbringen kannst ohne Dich damit krumm zu legen, dann ist das eine sehr gute Grundlage.

    Genauso wichtig ist aber dass Du Dir jetzt schon im Klaren ist, in Deiner ansparphase mehrere große Markteinbrüche zu erleben. Nur, wenn Du diese ausstehst ohne in Panik das Depot aufzulösen, sollte es mit Deiner Planung etwas werden.

    Und dann kannst Du alle paar Jahre nachjustieren, ggf. auch früher, wenn es Deine Lebensumstände erfordern.

    Aber vor allem gilt:

    Ich bin davon ausgegangen dass ich mit 65 Jahren noch ca. 300 Monate lebe...

    Entnahmeplan würde so aussehen dass ich mir jeden Monat ca. 2500 Euro auszahle & den Rest investiert lasse.

    Welche Kaufkraft heutige 2500€ in 35 bis 60 Jahren noch haben werden, lässt sich etwa so gut erraten wie den Gegenwert einer evtl. dann anstehenden Rente.

    Da ich lieber mit heutigen Werten rechne, ziehe ich daher beim Rechnen einfach meine erwartete Inflation vom erhofften Gewinn ab.

    Du musst aber nicht zu Rentenbeginn umschichten und alles steuerschädlich verkaufen. Wenn Dein Depot bis dahin alle Marktschwankungen überstanden hat, gibt es für mich mental keinen Grund, zu Rentenbeginn alles umzuschichten.

    Erwartet man, dass die heutigen Bedingungen auch in 35-60 Jahrne noch gelten, kann man die mögliche Entnahme inkl. Steuern auf der erwähnten Seite hochrechnen und dabei ggf. eine geringere Rendite für den Restbetrag im Depot annehmen:

    Entnahmerechner - Fonds-/ETF-Entnahmeplan online berechnen

    wie habt ihr es gelöst?

    Bisher noch garnicht. Ich bin in der (glücklichen?) Lage, nach heutiger Hochrechnung in gut 7 Jahren aus DRV+BAV soviel Rente zu erhalten, dass dies zum Lebensunterhalt genügt. Dann werden die ETFs und sonstige, zu Rentenbeginn ausstehenden Zahlungen, irgendwie verbraucht. Die Optionen schaue ich mir dann an.

    Die Gesamthöhe meines Vermögens kenne ich erst in 7-9 Jahren, da ich noch nicht einmal absehen kann, wie sich meine Sparrate bis dann entwickelt. Wird die Rente bis dahin noch massiv gekürzt, sieht die Strategie anders aus wie nach heutiger Prognose.

    Das ist alles nichts, über das ich mir vor 35 Jahren Gedanken gemacht habe. Da wurde einfach das überschüssige Geld gespart ohne zu wissen, wie ich dieses (hoffentlcih selber oder in einer festen Beziehung) einsetzen würde. Die BAV war damals genauso wenig absehbar wie die Höhe meiner Sparrate ab 40.

  • Erstmal DANKE für die reichlichen Antworten, und ja ich tendiere oft zum Overengineering... Das kann ich nicht leugnen. Finde es aber super wie viele sich hier zu melden!:)

    Dass ich die KI zur Hilfe genommen habe ist auch richtig, ich habe einfach keine gute Seite bzw. Rechner gefunden, der mir ein Gefühl für die Steuern gibt, also was quasi am Ende bleibt & wie viel Abzüge es im Endeffekt grob sind.

    Irgendwie muss man aber seine Grundlage schaffen, damit man abschätzen kann wie viel man am Ende braucht, und somit auch seine Sparrate weiß...

    Natürlich ist es extrem schwer 30 Jahre oder mehr zu planen, das kann niemand, trotzdem muss ich ja auf einer Basis gewisse Werte bestimmen.


    Was ich grob raus gelesen hab ist einfach anzufangen, der ETF sowie Broker ist gut, FSA stellen & einfach laufen lassen.

    Wieso sollte ich denn einen ausschütteten nehmen? Der thesaurierende ist für den Vermögensaufbau der richtige?

    Die Sparrate von 500 Euro passen, ich möchte auch noch Leben & mir andere Dinge ermöglichen bzw. das Leben genießen. Klar könnte ich diese höher schrauben, aber man muss für sich denke einen guten Mittelweg finden.


    Einen Notgroschen von 3 Monatsausgaben habe ich schon auf einem Tagesgeldkonto.

    Dazu habe ich noch ein weiteres Tagesgeldkonto für Urlaube und sonstige Spaßausgaben.

    Mit dem Thema BU habe ich mich auch schon befasst...

    Eine Excel Liste mit Einnahmen & Ausgaben habe ich auch schon gemacht.

    Generell wäre es mal interessant so eine Art Checkliste zu haben. Würdet ihr das Grundlagenbuch empfehlen oder einfach hier im Forum stöbern und fragen? So eine Art Checkliste wäre nicht verkehrt, um einmal alles zu durchleuchten.


    Hat aber wirklich Freude gemacht euren Input zu lesen.

  • Was ich grob raus gelesen hab ist einfach anzufangen, der ETF sowie Broker ist gut, FSA stellen & einfach laufen lassen.

    So ist es. Einfach anfangen, und dann mal einige Jahre laufen lassen.

    Wieso sollte ich denn einen ausschütteten nehmen? Der thesaurierende ist für den Vermögensaufbau der richtige?

    Es gibt hier Foristen, die können darüber seitenlang diskutieren und detaillierte steuerliche Berechnungen anstellen. Für mich gehört diese Fragestellung aber ebenfalls in den Bereich des Overngineerings ;) Aber wie auch immer, wichtiger ist jedenfalls anzufangen.

    Würdet ihr das Grundlagenbuch empfehlen

    Du meinst das Buch "Finanzen ganz einfach" von Saidi Sulilatu?
    Auf jeden Fall. Ich habe es gelesen bzw. als Hörbuch gehört. Du bist ganz klar die Zielgruppe dafür. Die 15 Euro sind gut investiert :thumbup:

  • Die Bücher sind in etwa alle sehr ähnlich, egal ob von Saidi, Finanzfluss, H. Walz oder G. Kommer.

    Bist doch finanziell super aufgestellt, einfach laufen lassen und weiterhin das Leben genießen.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Es gibt hier Foristen, die können darüber seitenlang diskutieren und detaillierte steuerliche Berechnungen anstellen. Für mich gehört diese Fragestellung aber ebenfalls in den Bereich des Overngineerings ;) Aber wie auch immer, wichtiger ist jedenfalls anzufangen.

    Dem schließe ich mich vehement an. Vor allem so lange, wie der Freistellungsauftrag für die Vorabpauschale reicht

    Einen Notgroschen von 3 Monatsausgaben habe ich schon auf einem Tagesgeldkonto.

    Da würde ich eher 3 Monatseinnahmen draus machen.

  • Dass ich die KI zur Hilfe genommen habe ist auch richtig, ich habe einfach keine gute Seite bzw. Rechner gefunden, der mir ein Gefühl für die Steuern gibt, also was quasi am Ende bleibt & wie viel Abzüge es im Endeffekt grob sind.

    Natürlich ist es extrem schwer 30 Jahre oder mehr zu planen, das kann niemand, trotzdem muss ich ja auf einer Basis gewisse Werte bestimmen.

    Nö. Das mußt Du nicht. Es ist unmöglich, auf 30 Jahre zu planen. Punkt.

    Diese Erkenntnis wolltest Du aber nicht akzeptieren, also hast Du die KI bemüht. Die weiß das zwar auch nicht, aber eine Antwort bleibt sie Dir trotzdem nicht schuldig, und wenn sie sich diese Antwort ausdenken muß. Die Kunden glauben es ihr ja trotzdem.

    :)

    (Zum Glück erkennt man KI-Elaborate noch recht einfach.)