Beiträge von Buntbart

    Die Kinderzulage bekommt das Elternteil, welches beim Jugendamt als kindergeldberechtigt für ein bestimmtes Kind eingetragen ist. Ihr könnt diese Eintragung einfach nach der Hälfte der Zeit ändern, also zum Beispiel bekommt die ersten 9 Jahre die Mutter das Kindergeld und die nächsten 9 Jahre der Vater. Oder ihr wechselt alle zwei oder drei Jahre. Ist halt mit Papierkram verbunden und dauert auch immer ein paar Wochen.

    eure Erfahrungswerte

    Bei meinem AG nennt sich das Langzeitkonto und man kann fast jegliche Art des Bruttolohns einbringen oder eben auch nicht genommene Urlaubstage oder Überstunden. Geführt wird es in Euro. In den ersten ca. 5 Jahren gab es auch noch Zuschüsse vom AG (15% on top auf Einzahlungen bis 2.400 € p.a.). Zuschüsse gibt es zwar seit 2024 nicht mehr aber alle Kosten trägt der AG. Und aktuell wird das Guthaben mit 3% p.a. verzinst.
    Ich nutze es als Urlaubsüberlauf und um Bruttolohn einzuzahlen, der mir keine Rentenpunkte bringt (also alles oberhalb der RV-Beitragsbemessungsgrenze).
    In der Freistellungsphase kann man zwischen 70% und 100% des letzten Bruttomonatsgehalts wählen.
    Ich bin froh, so ein Instrument zu haben, und kann sehr entspannt möglichen Auszeiten (Sabbatical, Pflege der Eltern oder ähnliches) entgegensehen. Falls ich die nicht brauche, nutze ich es für den früheren Ruhestand.

    Du kannst den Verlusttopf behalten und darauf hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht urteilt, dass die getrennten Verlusttöpfe verfassungswidrig sind. Wenn das der Fall ist, kannst du danach deine ETF Gewinne mit den Aktienverlusten verrechnen.

    Ja, hier wird noch in 2026 eine Entscheidung erwartet. Kann nicht garantiert werden, aber es wird als gutes Zeichen gewertet, dass das Bundesverfassungsgericht die Frage in seine Jahresvorschau 2026 aufgenommen hat. Der Bundesfinanzhof hatte die Frage schon 2021 dem Bundesverfassungsgericht "vorgelegt".

    Dann ist allerdings noch die Frage, ob die Entscheidung, sollte sie zugunsten der Aktionäre ausfallen, auch rückwirkende Wirkung entfaltet.

    Zurück zum Thema: Wir haben also bisher 400Mrd EUR (nach anderen Quellen sind es über 500Mrd) bisher an Steuergeld in die Energiewende gesteckt,

    Die 400 Mrd. die hier immer genannt werden: ich kann dazu keine Quelle finden. Sie klingt erstmal immens hoch. Und das ist (leider) auch schon ihr einziger Zweck. Erschrecken.

    Aber nehmen wir mal an, die ist richtig. Was folgt denn daraus?


    Gerade für jemanden aus der "Kostenkalkulation in der Industrie" müssten doch bei einer absoluten Zahl sofort ein paar Reflexe anspringen: Wie sind die 400 mrd entstanden? Was ist da alles drin? 400 Mrd im Vergleich wozu? Was war denn mal prognostiziert/geplant worden? Was ist der (erwartete) Nutzen? Welche Alternativen gibt es? Was hätte das Nicht-Investieren gekostet?


    Die 400 Mrd ohne Vergleichsgröße könnte man nur dann als Argument gelten lassen, wenn behauptet worden wäre, wir würden die Energiewende zum Nulltarif bekommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass das jemand versprochen hätte.


    Die Frage, und da komm ich wieder zu den Reflexen, muss doch lauten, was hab ich für die 400 Mrd. bekommen? Oder: sind die Zeile, die ich mir gesetzt hatte, erreicht worden?
    Hier kommt dann meist nur das Argument „Strompreis“ (nicht gesunken) und damit der Schluss: nein, Ziele nicht erreicht.

    So simpel ist es aber nicht.
    Die Energiewende verfolgt ja mehrere Ziele gleichzeitig (Klimaschutz, Ausbau Erneuerbarer Energien, Atomausstieg, Versorgungsicherheit, Energieeffizienz, Bezahlbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit). Sich jetzt einen Aspekt (Strompreis) rauszupicken und zu sagen, die gesamte Energiewende ist gescheitert, macht wenig Sinn. Ja, es mag vielleicht der plastischste sein, weil er im eigenen Geldbeutel zu beobachten ist. Es ist aber nur ein Indikator in einem komplexen Zielsystem. Daneben sind mögliche Indikatoren für andere Teilziele nicht ganz so plastisch (CO₂-Ausstoß, Importabhängigkeit, Versorgungssicherheit, Innovationsfähigkeit, Luftqualität, langfristige Energiekosten, Resilienz gegenüber geopolitischen Krisen).


    Da hier Metaphern ja so beliebt sind: Das wäre ungefähr so, als würde man die gesamte Gesundheitsversorgung ausschließlich anhand der Wartezeiten auf Facharzttermine bewerten.


    Wenn man die 400 Mrd. halbwegs seriös beurteilen wöllte, müsste man doch entweder einen Plan-Ist-Vergleich aufstellen (und dabei noch irgendwie mit berücksichtigen welche Ziele sind erreicht, welche nicht). Oder eine Art Kosten-Nutzen-Vergleich erstellen.
    In Euro ausgedrückt wird das leider nicht gehen, weder das Entweder noch das Oder. Dafür sind einfach sehr viele Effekte nicht in Euro umrechenbar, bzw. nur mit maximal angreifbaren Verrenkungen und Annahmen.


    Aber, es gibt (natürlich) auch dafür eine Experten-Kommission.
    Die versuchen genau das, also zu beurteilen, erreicht die Energiewende ihre Ziele oder nicht.
    Monitoringbericht Expertenkommission 2025
    Wer nicht 523 Seiten lesen möchte, dem kann ich die Tabelle auf Seite 14/15 als Überblick empfehlen.

    Weil ja hier gerne auf Japan und Schweiz verwiesen und suggeriert wird, deren Verhältnisse wären auf Deutschland übertragbar und nur dort gäbe es vernunftbegabte Entscheider/Politiker. Heute gibt es auf SPIEGELonline ein Interview mit dem Deutschland-Chef von Vattenfall. Daraus, weil hinter paywall, ein paar Zitate:

    Jedes Land muss das Energiesystem bauen, das zu ihm passt. Das schwedische Modell, das Kernkraft, Wasserkraft und erneuerbare Energien kombiniert, ist nicht auf Deutschland übertragbar.

    Niemand kann wirtschaftliche Realitäten ignorieren. US-Präsident Donald Trump hat auch gegen die erneuerbaren Energien gewettert, trotzdem boomen sie in den USA weiter – sogar in Texas.

    Ich gehe soweit mit, dass der Atomausstieg nicht bzw. nicht alleine die Ursache ist. Auch die Rolle der CDU ist soweit richtig dargestellt. Aber wenn wir das politisch betrachten, können wir doch nicht die Preisgestaltung auf Putin schieben und die Steuern, Umlagen, unsere deutschen Planungsverfahren und -strukturen usw. völlig ausblenden. Und dass daran nur die CDU schuld wäre, und mit den Grünen wären wir längst im Energiepreiswunderland... sorry, da ist die lange Erzählung dann doch an einigen Ecken viel zu kurz ausgefallen.

    ich gebe dir Recht, in dem Sinne, dass in die Frage, was wie unsere Energiepreise treibt, meine Erzählung natürlich auch nicht vollständig ist. Das kann ich gar nicht leisten, als Laie und Einzelperson. Und das hab ich für mich auch nicht in Anspruch genommen. Ich wollte ein andere Sicht auf die Erzählung geben, der Atomausstieg ist schuld an den hohen Energiepreisen.

    Deine Argumentation ist aber auch ziemlich unredlich. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in meiner Erzählung "die Preisgestaltung auf Putin" geschoben hätte und irgendwo behauptet hätte, "mit den Grünen wären wir längst im Energiepreiswunderland".

    Also ja, man kann diskutieren. Gerne anhand von Belegen und Fakten. Weniger gerne anhand von Verkürzungen und Unterstellungen.

    Vielleicht sollte man hier zumindest zwei Dinge unterscheiden. Einerseits die Ausstiegsentscheidung unter Merkel (der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg, wenn ich mich richtig entsinne) und die Situation im Kontext des "neuen" Ost-West-Konfliktes, sprich des Ukrainekriegs. Letzteres hätte, spätestens nach den Sprengungen unserer Pipelines dazu führen müssen, alles an verfügbaren Energiererzeugungspotentialen zu erhalten. Vor allem die "Grünen" haben aber mit aller Macht versucht, und es auch geschafft, vollendete Tatsachen zu schaffen (also bezüglich der Atomkraftwerke). Nun haben wir extreme Energiekosten und sind vor allem von den USA abhängig und müssen über kurzfristige und damit teure Verträge auf dem Weltmarkt entsprechend zukaufen. Und da wir auf absehbare Zeit weiterhin von fossilen Energieträgern abhängig sein werden, war das wie ein Schuss ins eigene Knie.

    Man kann die "politische Situation" eben auch anders beschreiben oder erzählen. 2011, angesichts Fukujima gab es einen breiten gesellschaftlichen Konsens, wir wollen keine Atomkraft mehr in Deutschland. Diesen Beschluss damals mit dem jetzigen (!) Wissen um die aktuelle Weltlage (Ukraine-Krieg, ein irrlichternder Präsident im Weißen Haus) zu kritisieren, ist unehrlich und ein Rückschaufehler.

    Dann die Zeit zwischen 2011 und 2022. Hier gab es Pfade und Ausbauziele bzgl. des Zubaus der Erneuerbaren, die abgestimmt waren auf die Abschalttermine der AKW und den Rückzug aus der Kohle. Diese Ziele wurden, in meiner Erinnerung, regelmäßig verfehlt, in mehrheitlich konservativer Regierungsverantwortung. Insbesondere in Bayern bzw. der CSU war der Widerstand gegen Windkraft und den Ausbau der Nord-Süd-Stromtrasse ziemlich groß. Erst die Ampel hat dann wieder Gas gegeben. Und ja, das wird jetzt wieder Abwehrreflexe auslösen: die Grünen waren die einzigen, die gegen NordStream waren. Aber wir haben Nord Stream gebaut und die Abhängigkeit vom (russischem) Gas erhöht.

    In 2022 dann der Beginn des Ukraine-Krieges, die Ampel verlängert, um den Winter 2022/2023 zu überstehen, die Laufzeit der AKW. Und wir schauen auf einen Energiemix und vor allem auf einen Ausbaustand der Erneuerbaren, der uns jetzt dazu zwingt, alle möglichen und unmöglichen Quellen anzuzapfen, zu den entsprechenden Knappheitspreisen.

    In dieser Erzählung ist a) das Verschlafen und aktive Verzögern der Energiewende in den Jahren 2011 bis 2022 und b) das Festhalten an Putins Gas das eigentliche Problem bzw. die Hauptursache für die hohen Energiepreise. Und nicht der Atomausstieg.

    Letzten Endes finde ich die Diskussion ziemlich "unnütz". Der Drops ist gelutscht. Man kann die Art und Weise und den Zeitpunkts des Ausstieges ja kritisieren, aber die Atomkraft, wie sie mal war, wird nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Nicht mal die Erzeugerindustrie will das. Die letzten AKW wurden bereits (teilweise) bereits zurück gebaut, Fachpersonal und Lieferketten müssten teilweise neu aufgebaut werden (von wem wollen wir uns dann bzgl. Uran abhängig machen?) und neue AKW würden nach heutigen Planungs- und Genehmigungsverfahren voraussichtlich viele Jahre bis zur Inbetriebnahme benötigen. In der Schweiz geht man davon aus, dass es frühestens in den 2040er Jahren neue AKW in Betrieb gehen würden, selbst wenn jetzt alle politischen Entscheidungen pro AKW ausgehen und alle Planungs- und Genehmigungsverfahren in der Mindestzeit abgeschlossen werden. Bis dahin ist der Strommix in D ein ganz anderer und keiner braucht die Dinger mehr.

    Okay, danke. so wird das ganze etwas verständlicher. Ja, kann man so sehen. Auch wenn ich eine etwas andere Sicht habe. Nach meiner Erinnerung wurden ja, genau aufgrund des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Gasmangel-Lage, die Laufzeiten der drei letzten AKW verlängert (wenn auch nur um dreieinhalb Monate bis 15. April 2023, um die AKW wenigstens noch als Backup zu haben).

    An der Gasmangel-Lage und der damit einhergehenden kurzfristigen Zukauf von Gas (und wohl auch Kohle?) war nicht nur die Sprengung der Pipelines Schuld. Die Sprengung war Ende September 2022. Zu diesem Zeitpunkt transportierte Nord Stream 1 bereits kein Gas mehr (weil Putin es schon lange abgestellt hatte), und Nord Stream 2 war nie in Betrieb gegangen. Weitere Gründe waren das geringe Füllstandsniveau der Gasspeicher und die extrem hohe Abhängigkeit von Russland, die wir sehenden Auges eingegangen sind (war halt "billig").

    Es gibt übrigens einen Abschlussbericht des Untersuchungsausschuss zur Untersuchung der Umstände des deutschen Atomausstiegs: Deutscher Bundestag - Untersuchungsausschuss zum Atomausstieg übergibt Abschlussbericht,

    Die Fraktionen kommen darin, naturgemäß, zu unterschiedlichen Ergebnissen. Und so hat dann eben jeder die "politische Situation" die er sich wünscht oder für sein Weltbild braucht.

    War früher auch gegen Kernenergie, aber angesichts der politischen Situation, wäre es zumindest sehr angebracht gewesen, die sich noch in Betrieb befindlichen nicht mutwillig und endgültig zu zerstören.

    Kannst du bitte mal diese "politische Situation" beschreiben, wie sie sich aus deiner Sicht darstellt? Ohne eine etwas konkretere Beschreibung versteht niemand wirklich, was dich zum Umdenken gebracht hat bzw. was der Grund sein soll, den die überwältigende Mehrheit des Bundestages nicht auf dem Radar hatte (oder ihn vielleicht auch nur anders bewertet hat). Es bleibt so nur eine etwas nebulöse Andeutung, die dann jeder mit seinen eigenen Vorstellungen einer "politischen Situation" ausfüllt.

    statt mir ständig zu schreiben ...

    ach wie niedlich .... Wollen wir jetzt das Spiel "Du hast aber angefangen" oder lieber "Du hörst zuerst auf" spielen?

    Dann kann ich deine Argumentationslinie ja jetzt erweitern auf:

    • Ich deute jetzt einfach mal an, dass Menschen, die bestimmte Medien konsumieren, i.d.R über geringes Vermögen verfügen, über
    • „bemerkenswert bis seltsam, daß ausgerechnet in einem Special Interest "Finanz-Forum" offensichtlich eher wenige mit relevantem Vermögen unterwegs sind.“ weiter zu
    • Einer Grobgliederung des Forums in a) Fragende und b) „Vielschreiber, Engagierter, dem harten Kern, einer Art Stammbesetzung, Alte Hasen“ weiter zu
    • seltsam, dass sich im Finanztip-Forum nicht so viele Menschen „mit ein bißchen mehr an Vermögen“ treffen wie in einem anderen Forum mit scheinbar anderem Schwerpunkt und anderer Zielgruppe

    zu dem genau in diese Linie passenden Argument:

    • Buntbart hat schon mal was über seinen Riester-Vertrag geschrieben

    Was für eine großartige Demonstration! Und vielleicht ja doch auch, ein bisschen interessant für (Hobby)Psychologen.

    ach und bitte nicht mehr anschreiben!

    Wenn man sich Atomkraftwerke wünscht, muss man schon so aufrichtig sein, das im Zweifel auch vor der eigenen Tür zu wollen inkl. Endlager und das nicht an die Grenze auszulagern, wo Nachbarn auch noch den Anblick haben und im Falle eines Problems den größten Teil des Problems (siehe Chooz).

    Die Logik hinter der Argumentation, der deutsche Atomausstieg bringt gar nichts, weil ich in meiner Nachbarschaft weiter französische, tschechische, ... AKW stehen hab, erschließt sich mir auch nicht.
    Wenn ein Gesamtrisiko aus mehreren Teilrisiken besteht, dann reduziert sich doch das Gesamtrisiko, wenn ich ein Teilrisiko eliminiere.
    Für (deutsche) Nachbarn von Nachbarland-AKW, mag das Gesamtrisiko nicht ganz so stark sinken, wie für Leute, die in der Nachbarschaft eines deutschen abgeschalteten AKW wohnen, aber es bleibt eine Risikoreduzierung.
    Und ja, alle, die sich in der Nähe eines Nachbarland-AKW nicht wohl/sicher fühlen, können das zum Beispiel ihrem Landtags- oder besser Bundestagsabgeordneten klar machen, und nachfragen,

    wie eigentlich die Anstrengungen unseres Staates zu sehen sind, dort auch für Sicherheit, Sauberkeit und Sinnhaftigkeit nach unserem Maßstab zu sorgen.

    Du bist auch als Hobbypsychologe via Ferndiagnosen aktiv ... ?

    Sicher nicht, dafür ist mir meine Freizeit viel zu wertvoll. Und du auch wirklich psychologisch maximal uninteressant.
    Schon lustig zu lesen, wie du dich jetzt von

    • Ich deute jetzt einfach mal an, dass Menschen, die bestimmte Medien konsumieren, i.d.R über geringes Vermögen verfügen, über
    • „bemerkenswert bis seltsam, daß ausgerechnet in einem Special Interest "Finanz-Forum" offensichtlich eher wenige mit relevantem Vermögen unterwegs sind.“ weiter zu
    • Einer Grobgliederung des Forums in a) Fragende und b) „Vielschreiber, Engagierter, dem harten Kern, einer Art Stammbesetzung, Alte Hasen“
      hangelst

    Um dich dann doch wieder zu wundern, dass sich im Finanztip-Forum nicht so viele Menschen „mit ein bißchen mehr an Vermögen“ treffen wie in einem anderen Forum mit scheinbar anderem Schwerpunkt und anderer Zielgruppe. Mmh, wirklich seltsam!

    Unfreiwillig komisch und entlarvend ist es dann, wenn einer, dessen Post zu etwa zwei Drittel des Textes aus Selbstbeschreibungen und Selbstzuschreibungen (Tenor: ich bin so ein geiler Typ, aber das in aller Bescheidenheit), dann mitten im Text schreibt, „Selbstbeweihräucherung“ vermag er nicht zu erkennen.


    (Hobby)Psychologie ist da wirklich nicht notwendig, da reicht zur Beurteilung schon der GMV.

    Fand es nur etwas bemerkenswert bis seltsam, daß ausgerechnet in einem Special Interest "Finanz-Forum" offensichtlich eher wenige mit relevantem Vermögen unterwegs sind. Fast könnte man sagen, wie ein Oldtimer-Form mit vielen Protagonisten - ohne einen oder mehrere Oldtimer.

    O Herr, lass Hirn regnen und nimm den Bedürftigen den Regenschirm weg.


    Du verwechselst (das Forum von) Finanztip mit einem Club für Vermögende, in dem sie sich gegenseitig zu ihrer Großartigkeit gratulieren können.


    Du hast scheinbar noch nicht mitbekommen, dass Finanztip eine gemeinnützige Plattform für Finanzbildung ist, die gerade Menschen erreichen will, die ihre Finanzen besser in den Griff bekommen möchten, angefangen beim ersten Handyvertrag oder einem kostenlosen Girokonto. Dass dort nicht überwiegend Hochvermögende unterwegs sind, ist also nur für Bedürftige „bemerkenswert bis seltsam“.


    Deine ganze „Argumentation“ und die Selbstbeweihräucherung haben den Charme eines Bedürftigen, der sich in eine Fahrschule setzt und sich dann darüber mokiert und die Leute dort fragt, warum sie denn noch keinen Führerschein haben.

    Hallo Riester Sparer 75 , das klingt etwas verworren und ich muss zugeben, dass mir so ein Fall neu ist.

    Aber vom Prinzip her sollte jeder Riester-Vertrag in ein AV-Depot überführt werden dürfen. Mich wundert nur, dass der Vertrag kein Vermögen/Kapital ausweisen soll. Den genau das wird ja "übertragen". Es werden keine Rentenzusagen in eine Depot übertragen.

    Bekommst du jährlich eine Standmitteilung? Falls ja, könntest du die letzte vielleicht anonymisiert hier mal reinstellen. Eventuell wird man daraus schlauer, um was für ein Konstrukt es sich hier handelt.

    Ernsthaft jetzt? Nachdem die Diskussion sich gerade darum dreht, dass es nicht mehr um Fakten geht, sondern um „Ideologie“, Canceln, Kulturkampf, Meinungsfreiheit, etc. fällt dir das dazu ein?

    Ich hatte nur zur Debatte gestellt, ob sich diejenigen, die sich über die Einschränkung der Meinungsfreiheit/-vielfalt beklagen, dieses ja so verwerfliche Handeln („ich muss mir ja nicht alles anhören“) nicht auch selber betreiben, indem sie bestimmte Medien konsequent meiden.

    Und deine Antwort darauf ist: Ich deute jetzt einfach mal an, dass Menschen, die die genannten Medien konsumieren, i.d.R über geringes Vermögen verfügen.
    ???

    Damit bestätigst du mal so nebenbei die ganzen Vorwürfe, die hier in den letzten posts gemacht worden sind („manipulierende langatmige Abhandlungen“, „Dauerbeschallung von Falschaussagen“, „direkt das nächste Thema welches falsch oder verkürzt dargestellt ist“, „haltlose Unterstellung“).
    Diese Andeutung soll offensichtlich einfach diffamieren, ist eine Behauptung ohne Beleg und ist eher eine Unterstellung als ein auch nur ansatzweise ernstzunehmendes Argument.


    Und dann anschließend diese ganze Selbstbeweihräucherung in diesem larmoyanten, selbstgefälligen und professoralen Stil. Hat auch wieder nix mit der Ausgangsfrage zu tun, scheinst du aber entweder für ein valides Argument zu halten (Überraschung: ist es nicht) oder einfach nötig zu haben (dann tut es mir leid für dich).


    Im Prinzip sagst du auf die Frage „Meinungsfreiheit wirklich in Gefahr?“: Die genannten Medien sind eh keine ernstzunehmende Informationsquellen, ihre Konsumenten verdienen wenig Geld und ich bin sowieso der Geilste.
    Wenn man keine Argumente mehr hat, ersetzt man diese eben einfach durch eine Unterstellung über die Vermögensverhältnisse der „Gegenseite“.


    So langsam kann ich verstehen, dass hier einige entschieden haben: Das muss ich mir nicht geben. Kein inhaltlicher Mehrwert und auch noch schlechter Stil.

    PS: Dass ich die Medien deshalb so gewählt habe, weil sie im Allgemeinen eher der linksgrünen Sphäre zugeordnet werden und damit von denjenigen, die sich hier als Verfechter der Meinungsfreiheit/-vielfalt betrachten, ziemlich sicher (bewusst) nicht konsumiert werden, ist dir scheinbar nicht aufgegangen.