Ich habe diese dynamische Entnahmestrategie mit einer Entnahmerate von 3% und den Guard Rails von -2,5% und 5% für einen 50-Jahre-Zeitraum ab 1929 durchkalkuliert und mit der statischen Entnahme (also 3% im ersten Jahr und danach nur noch Anpassung des Absolutbetrages an Inflation) verglichen. Das Portfolio besteht dabei aus 85% Aktien, 8% Gold und 7% Liquidität. In schlechten Marktphasen (Vermögen < 80% des inflationsbereinigten Anfangsbestands) wird zunächst auf Cash und dann auf Gold zurückgegriffen.
Historisch gesehen ist es natürlich der schlechteste Zeitraum. Entsprechend gehen die Entnahmen in Relation zu statischen Entnahme auch deutlich zurück und erreichen mit 63,3% in 1950 ihren Tiefpunkt. Erst ab 1961 (also 32 Jahre nach Start der Entnahmephase) liegen sie darüber.
Das Endvermögen liegt bei der statischen Entnahme nach den 50 Jahren lediglich bei 0,6% des Startvermögens (also nahezu aufgebraucht). Bei der dynamische Entnahmestrategie sind es hingegen immer noch 68,5%.