Beiträge von Hebel

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    In Deinem Alter ist eine private Krankenversicherung erheblich billiger als eine gesetzliche Krankenversicherung. Es ist ratsam, die Differenz (oder zumindest einen Teil davon) weg- und anzulegen, ggf. in Form eines Beitragsspartarifs (da beteiligt sich dann der Arbeitgeber mit daran).

    Das ist mir bewusst und wird auch so gehandhabt, um die Beiträge im alter zahlen zu können.

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    Es ist zwar perspektivisch klar, daß ein Mensch Deines Alters Vermögen für sein Alter aufbauen muß. Dennoch: Deine Rente steht nicht unmittelbar vor der Tür, schau erstmal, daß Du beruflich Tritt faßt und erstmal Dein junges Leben lebst. Vermögensaufbau ist aber auch für Dich ein Thema, und sei es, daß Du damit eine Familie oder eine Immobilie finanzierst oder auch eine Weltreise oder Deine Selbständigkeit. Geld zu haben ist in jeder Lebensphase praktischer, als wenn man keins hat.

    Ich würde mich keineswegs als Frugalist o.ä. bezeichnen. Ich denke ich habe einen recht gesunden Weg für mich gefunden um meine Gegenwart zu genießen, aber dennoch das Bewusstsein fürs Alter zu haben.

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    Als 26jähriger würde ich tendentiell die Kapitallebensversicherung liquidieren. Die läuft ja noch Jahrzehnte! Ich halte das für einen unübersehbaren Zeitraum.

    Vielen Dank für Deine Einschätzung. Das bestätigt meine Auffassung hierzu noch einmal. Ich habe eben noch einmal den Vertrag gecheckt und gesehen, dass die Versicherung sogar bis 2049 läuft, also noch einmal 10 Jahre länger als oben beschrieben. Bei dem vergleichsweise "geringen" Kapital in diesem Vertrag sehe ich hier persönlich kein großes Risiko dabei den Vertrag zu kündigen.

    Ist ein Verkauf der Police an einen "Aufkäufer" grundsätzlich erst ab einem aktuellen Vertragswert >15.000 EUR möglich wie oben beschrieben?

    Vielen Dank für die vielen hilfreichen Beiträge hierzu :)

    Danke für die Antworten. Es ist immer hilfreich den Input von verschiedensten Quellen zu erhalten. Entscheiden werde ich am Ende alleine.

    Ich liege über der BBG und bin seit diesem Jahr auch privat krankenversichert. Würde die Krankenkasse trotzdem Beiträge einfordern? (Die Gesetzliche meine ich hiermit, für die Zeit in der ich noch gesetzlich versichert war)

    Meine Überlegung ist, dass das Produkt der Altersvorsorge dient und es bildet nur einen Teil meiner Altersvorsorge ab. Ich bin aktuell 26 Jahre und erst seit einem Jahr im Berufsleben. Die sonstige Vorsorge besteht allerdings zusätzlich noch aus Immobilienvermögen.

    Ich gehe davon aus, da mein Analgezeitraum noch sehr lange ist, dass ich zum aktuellen Zeitraum eine erhöhte Aktienquote aus risikotechnischer Sicht tragen kann.

    Würden diese Hintergrundinformationen eure Meinung beeinflussen?

    Achim Weiss vielen Dank für den Hinweis zum Newsletter!

    Hallo zusammen,

    ich stelle mir aktuell folgende Frage:

    Ich habe eine Kapital-LV bei einem deutschen Versicherer (vor 2005 abgeschlossen). Der Vertrag ist aktuell Beitragsfrei und ich habe ca. 10.000 EUR an Rückkaufswert. Garantiezins sind 2,25%.

    Real betrachtet mache ich mit dieser Anlage vermutlich (und habe ich seit 2005 in fast allen Jahren) Verlust gemacht, da der Garantiezins < Inflationsrate. Aktuell beschäftige ich mich mit dem Gedanken den Vertrag zu kündigen und das erhaltene Geld in einen global-diversifizierten ETF anzulegen. Mein Anlagehorizont bis zur Rente sind ca. 35-40 Jahre.

    Denkt ihr es ist sinnvoll dies zu tun oder sollte ich die Versicherung weiter beitragsfrei stehen lassen und bis zur Auszahlung warten. Ich meine die Auszahlung ist in 2039, allerdings habe ich den Vertrag gerade nicht vor mir liegen. Das abgesicherte Todesfallrisiko ist für mich bei diesem Produkt nicht relevant. Ich betrachte das Produkt rein als Kapitalanlage.

    Vielen Dank für eure Insights. :)