Beiträge von Schofseggel

    Hallo,

    die Einschätzung "leere Versprechung" oder "Mogelpackung" teile ich nicht. Wenn Daten verschlüsselt übertragen und abgelegt werden, hat man schon eine gewisse Sicherheit.

    Und an [EPI hat unter anderem „aus Sicherheitsgründen“ nicht sagen wollen, welche Infrastruktur- und Plattformanbieter Wero im Detail nutzt.] finde ich absolut nichts Verwerfliches. Im Gegenteil.

    Cloud-Services wie AWS sind nicht in Stein gemeißelt. Wenn die amerikanische Regierung - wie in der Vergangenheit geschehen - einfach mal so beschließen würde "Ihr handelt mit dem Iran, also verbieten wir Euch den Zugang zu [insert your favorite payment service]", dann könnte WERO auf eine andere Cloud umstellen, ohne dass das ein Kunde merkt.

    Bis dahin lief es übrigens reativ gut, deutlich über der buy & hold Rendite. In absoluten Zahlen aber bedeutungslos.

    Solche Aussagen sind mit Vorsicht zu genießen. Du hattest in der Dip-Phase trockenes Pulver zum Einstieg benutzt, was sich danach gelohnt hat. Die Frage ist aber, wie lange Kapital tot herumliegt, bevor sich ein lohnendes Ziel findet.

    Der Eingriff fand in der Nähe statt. Details dazu tun hier nichts zur Sache. Narkose war natürlich notwendig, Vollnarkose aber optional. Der Narkosearzt kam von weit her, war aber nicht als nicht zur Praxis gehörend zu erkennen. Beim Eingriff selbst handelte es sich NICHT um Kieferorthopädie i.e.S., sondern um die Entfernung eines Querliegers. Wir haben uns definitiv nicht "wie ein Löwe" um Vollnarkose bemüht, sondern die Nebenwirkungen im Blick gehabt. Insbesondere war von Angst, Übelkeit, Atmung und Nervosität unsererseits nicht ansatzweise etwas zu spüren.

    Während die Ärzte bei Routinekontrollen sagen „nehmen sie mal 5 Tage diese Creme und dann sehen wir uns in einem Jahr wieder“ Spricht die Abrechnung andere Dinge. Ich werde das meinem BU-Markler vorlegen, wie das einzuordnen ist.

    Da wird richtiggehend betrogen. Hier ein Beispiel:

    • Kind im Zahnspangenalter bekommt kieferorthopädischen Eingriff. Der Arzt spricht sich für Vollnarkose aus. Warum das nötig sei, solle ich mit dem Anesthesisten erörtern.
    • Es folgt eine Woche später ein Termin mit einem Anesthesisten in derselben Arztpraxis. Das Kind auf dem Behandlungsstuhl wird nicht gefragt, hört einfach aufmerksam zu. Ich stelle ein paar Fragen.
    • Es folgt die OP in Vollnarkose.
    • 1/2 Jahr später möchte ich das Kind BU versichern. Denke mir, es sei vielleicht sinnvoll, den Patientenstatus anzufordern, den auch die BU anfordern würde. Bekomme ihn. Dort steht die Aussage eines Arztes, den ich nicht kenne und der lt. google 100km entfernt seine Praxis hat. "Folgende Diagnosen wurden festgestellt:
      • F40.2 Spezifische Ängste
      • 41.9 Angststörung
      • F43.0 Akute Belastungsreaktion [Reaktion auf eine außergewöhnliche körperliche oder psychische Belastung]
      • R06.88 Störung der Atmung
      • R11 Übelkeit und Erbrechen
      • R19.8- Symptome, die das Verdauungssystem und den Bauchraum betreffen
      • R45.0 Nervosität
      • T88.8 Sonstige näher bezeichnete Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen ...
      • Z76.9 Person, die das Gesundheitswesen in Anspruch nimmt"
    • Mir geht fast der Hut hoch. Liegt da eine Verwechslung vor? Wer ist dieser Arzt überhaupt? Frage meine Frau, ob sie ihn kennt (tut sie nicht).
    • Bitte die Krankenkasse, diesen Unsinn zu erklären bzw. aus dem Bericht zu streichen. Die lehnt ab. Sie könne Inhalte nicht sehen (Datenschutz). Das könne nur die Kassenärztliche Vereinigung.
    • Stelle dort dieselbe Frage. Erfahre erstmals, dass die Kieferorthopädie-Geschichte damals diesen Psycho-Quatsch ausgelöst habe. Streichen könne auch sie das nicht. Verweist mich an den Arzt.
    • Stelle den Arzt zu Rede, wie er zu dem Unfug kommt.
      Er: "Das schreibe ich immer hin, wenn ich Vollnarkose mache".
      Ich: "Und warum?"
      Er: "Bei Kindern über 15 muss man begründen, warum man Vollnarkose macht".
      Und also leiert er einfach etwas herunter und darf Vollnarkose abrechnen.
    • Hätte ich nicht zufällig nach einer BU geschaut und genug Zeit zum Daten abfragen gehabt, wäre er damit durchgekommen. Und hätte der Sohn nach jahrelangen BU-Einzahlungen eines Tages wirklich was psychomäßiges bekommen, dann hätte man ihm wohl noch einen Strick daraus gedreht nach dem Motto "Das hattest Du ja damals verschwiegen".

    Das Abrechnungssystem in der GKV ist wie dafür gemacht, um massiv zu betrügen. Der Patient sieht nicht, was über ihn geschrieben wird. Die Kasse sieht nicht, was der Patient erhalten hat und dazwischen machen es sich ein paar Weißkittel sehr gemütlich. Heute reden alle von Bürokratieabbau, aber ich möchte mal wissen, wie man solchen Knilchen auf die Schliche kommen will, wenn sie mit noch intransparenteren Abrechnungswegen ihr Geld drucken können.

    Könnte man besser formulieren, ja. Eltern und Studentin sollten jedenfalls wissen, wo genau die Grenze liegt, ab der sich Jobben eben nicht lohnt, weil das Studium mit seinen bezogenen Kosten und anderweitigen Belastungen einfach länger dauert, ohne dass netto mehr Geld zur Verfügung stehen würde.

    Ich meinte die Frage etwas ganzheitlicher: Alle Grenzen bzgl. Kindeseinkommen. Die Beispiele, die ich genannt hatte, sind mir einigermaßen klar. Aber da gab es z.B. auch eine Einkommensgrenze von 624€ im Jahr, die bei (auch qualifizierenden) Studentenjobs praktisch sofort hinderlich für Elternfinanzen wäre (https://www.haufe.de/steuern/finanz…164_564716.html), womit ich nicht gerechnet hätte und vielleicht gibt es mehr.

    Liebe Foristen,

    Ich habe so dunkel im Hinterkopf, dass man unter Umständen drauf zahlt, wenn Abkömmlinge ihr erstes Geld verdienen.

    Kann jemand von Euch Tipps geben, was beim ersten Einkommen der Kinder zu beachten ist? Gibt's da irgendwo eine Übersicht, ab welchem Zuverdienst z.B. das Kindergeld gestrichen wird, eine eigene Krankenversicherung fällig wird, und insbesondere wo die Grenzen liegen, an die ich womöglich mometan noch überhaupt nicht denke?

    Was empfehlt Ihr? Wie geht Ihr damit um?

    Und da schließt sich der Kreis. Als Blüm "die Renten sind sische" gesagt hat, waren sie das noch einigermaßen. Seither hat man die Wiedervereinigung aus der Rentenkasse bezahlt und bekam im Tausch einen rechten Rand in der Deutschlandkarte, der zwischen tiefrot und hellblau alterniert.

    So, jetzt habe ich 17 Millionen gegen mich. Shitstrom on!

    Schlimm genug, dass man darüber nachdenken muss. Ich habe im Ohr, dass der Staat der schlechtere Unternehmer sei. Aber hier wäre es wohl sinnvoller gewesen, das Thema dem Staat anstatt die Bürger den Banken zu überlassen. Seufz.