Beiträge von Schofseggel
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Kauf einen Politiker für den Preis, den er wert ist,
und verkauf ihn zu dem Preis, für den er sich wert hält. -
Die Antwort auf eine Frage habe ich nicht gefunden, obwohl sie mich sehr interessieren würde:
Kann man beim Lesen einer Unterhaltung markieren, dass man sie in Zukunft nicht mehr vorgelegt bekommen will? Ich fände das zeitsparend, weil man dann gezielter an neuen und interessanten Diskussionen beteiligen könnte, ohne immer wieder Zeit mit Dauerbrennern zu verbringen, die den Briefkasten vollmüllen.
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so schlecht finde ich die Antwort von ChatGPT diesmal gar nicht mal. Executive Summary: Es kommt auf die Umstände an.
Um beurteilen zu können, welche der beiden Finanzierungsvarianten sinnvoller ist, betrachten wir folgende Faktoren:
1. Monatliche Rate:
Die monatliche Rate berechnet sich aus Zins + Tilgung.
- Variante 1 (10 Jahre, 3,45 % Zins, 2 % Tilgung):
- Gesamtrate: 5,45 % p.a.
- Variante 2 (20 Jahre, 3,84 % Zins, 1,69 % Tilgung):
- Gesamtrate: 5,53 % p.a.
Daraus ergibt sich: Variante 1 hat eine geringfügig niedrigere Gesamtbelastung pro Jahr.
2. Restschuld nach Zinsbindung:
Angenommen, es handelt sich um einen Annuitätendarlehen über z. B. 300.000 €, dann wäre nach 10 bzw. 20 Jahren jeweils ein anderer Restschuldbetrag vorhanden:
- Variante 1: Nach 10 Jahren endet die Zinsbindung, und es besteht noch eine hohe Restschuld, die neu finanziert werden muss – zu dann unbekannten Konditionen.
- Variante 2: Zinsbindung von 20 Jahren bietet mehr Planungssicherheit. Auch wenn die Tilgung niedriger ist, hat man 20 Jahre Zinssicherheit.
3. Zinssicherheit:
In der aktuellen Zinslage (2025), mit der Unsicherheit über die Entwicklung in den nächsten 10+ Jahren, kann eine längere Zinsbindung von 20 Jahren sinnvoll sein, da sie vor möglichen Zinserhöhungen schützt.
Fazit:
- Variante 1 (10 Jahre) ist günstiger in der monatlichen Belastung und kann sinnvoll sein, wenn Sie:
- hohe Sondertilgungen leisten können oder
- auf sinkende Zinsen hoffen und
- das Zinsänderungsrisiko in Kauf nehmen.
- Variante 2 (20 Jahre) ist sicherer, bietet mehr Planbarkeit und ist vor allem für sicherheitsorientierte Kreditnehmer sinnvoll, auch wenn sie leicht teurer ist.
Empfehlung: Wenn Sie Sicherheit und langfristige Kalkulierbarkeit wünschen, ist Variante 2 in der Regel sinnvoller. Wenn Sie Flexibilität und die Möglichkeit haben, schneller zu tilgen oder Risiken bewusst eingehen wollen, kann Variante 1 interessant sein.
- Variante 1 (10 Jahre, 3,45 % Zins, 2 % Tilgung):
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Eine Rentenversicherung ist eine Versicherung, keine Geldanlage. Die beiden sollte man also nicht unbedingt vergleichen.
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Die Diversifikation wäre mir hier entschieden zu gering. Denke Dich spaßhalber mal ein paar Jahre in die Vergangenheit zurück und ersetze die 16% Erste Group durch Lehman Brothers, Wirecard, IKB oder andere damals angesehene Banken. Wenn Dir diese 16% ausfallen, dann müssen OMV/Nintendo/Raiffeisenbank/... arg viel Öl/Spiele/Kredite/... verkaufen, um den Schaden aufzufangen. Man muss ja nicht in die gaaanz marktbreiten ETFs gehen, wenn man den Nervenkitzel liebt, aber 12 schimmelige Einzelaktien würde ich nicht mal isoliert auswählen, wenn ich - wie die echten Profis - rund um die Uhr das Ohr am Ticker hätte und innerhalb von Sekundenbruchteilen verkaufen könnte.
Die Geschäftsberichte, Hauptversammlungen usw. kannst Du übrigens in der Pfeife rauchen, wenn die *wirklich* kursrelevanten Ereignisse passieren, die keiner kommen sieht. Beispiele gibt's zuhauf:
- BASF (--> Wintershall in Russland --> Ukraine-Krieg)
- Bayer (--> Lipobay / Monsanto)
- Deutsche Bank (--> LIBOR-Manipulation)
- Tesla (--> Kundenverprellung wg. Nazipropaganda)
- NVIDIA (--> deepseek)
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Jedem, der meint, den MSCI World (o.ä.) schlagen zu können, würde ich empfehlen, das mit einem Musterdepot zunächst mal 1 Jahr lang als Trockenübung auszuprobieren. Auch das kann Spaß machen und erspart das deprimierende Gefühl "als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet".
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Hast Du vielleicht einen Ad Blocker oder sowas am Start?
Oder Du könntest mal "In Private Browsing", "Neues Incognito Fenster" o.ä. ausprobieren.
Andernfalls poste mal User und Passwort, dann schau ich nach
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Auf die Deutsche Telekom müssen wir dann auch verzichten. Die haben einen Kniefall vor Trump gemacht und verzichten auf ihr Diversitätsprogramm.
Damit kann ich lesben. 🙃
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Ich denke, wenn es um Lebensmittel und Drogerieartikel geht, wirst du nicht allzu viele US-made Produkte in unseren Supermärkten finden. US-Brands gibt es natürlich viele, die Sachen werden aber größtenteils hier in Europa produziert. Heinz bspw. hat m. W. ein großes Werk in Polen. Mars betreibt ein großes Werk in Viersen.
Mir ist egal, wo das Zeug produziert wird. Mir geht’s um den Mehrwert.
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Sehe hier keine steigenden Preise, wie auch? Es wird in den USA ja kaum was hergestellt, einzig die deutschen Autobauer produzieren ihre SUVs in den USA. Aber sonst? Kaum je ein Prodult made in US gesehen….
Alles anzeigenUS-Produkte, zum Teil aber in Europa hergestellt:
Süßigkeiten
[...]
Heimtierbedarf, Hersteller
[...]
Drogerieartikel / Kosmetika, Hersteller
[...]Nahrungs- und Genussmittel, Hersteller
[...]Nicht zu vergessen die ganzen "Services", für die F E T T Geld eingestrichen wird, ohne nennenswert Steuern (geschweige denn Zölle) zu bezahlen:
- Hotelketten ohne Hotels (booking.com / airbnb),
- Taxi-Unternehmen ohne Taxis (Uber),
- Einzelhändler ohne Läden (Amazon)
- Fressbuden-Franchiser ohne Personal (McDonalds)
- ...
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Ich meinte eigentlich eher Apps, die in Deutschland funktionieren. ChatGPT* erwähnt da Yuka und CodeCheck, aber die taugen nicht für einen Boykott, weil "Made in USA" tatsächlich nicht erkennbar ist (zumindest nicht bei den Produkten, mit denen ich sie getestet habe).
Oft weiß ich das natürlich auch so. Bei Zahnpasta steht z.B. fast immer GlaxoSmithCline, Procter&Gamble und Colgate-Palmolive drauf. Da nehme ich immer TodayDent (aus Sachsen ... die wählen Nazis, aber das sind dann wenigstens unsere
).
Weiß jemand eine bessere geeignete App?
*) eigentlich müsste ich deepseek fragen. -
Kein MSCI mehr, nur noch FTSE und Solactive.
Nur noch Xtrackers, L&G, Amundi, HSBC, UBS.
Aber mal ernsthaft, was könnte passieren?
Zumindest würden bei physisch replizierenden ETFs die mit den Aktien verbundenen Stimmrechte nicht bei einer amerikanischen Firma wie BlackRock liegen, sondern irgendwo in Europa. Inwieweit sich das auf Geschäftsentscheidungen auswirken würde, kann ich nicht beurteilen. Aber so gut IT Konzerne durch den Patriot Act dazu verpflichtet sind, deine Daten offen zu legen könnte auch eine amerikanische Bank dazu verpflichtet werden, im Sinne des Präsidenten zu “handeln“. In einer Autokratie ist vieles vorstellbar, wenn man die Oligarchen auf seiner Seite hat.
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Weiß eigentlich jemand, wie diese App heißt, die die Kanadier nutzen, um im Supermarkt schnell und einfach per Strichcode amerikanische Produkte zu erkennen und dann zu boykottieren? Und läuft die bei uns auch?
Aktiengewinne hin oder her bin ich inzwischen sowas von angewidert von diesem Trump-eltier, dass ich persönlich jedes amerikanische Produkt von der Einkaufsliste streichen würde, bis dort mal ein bißchen Vernunft eintritt. Die EU mag wg. Atom-Schirm oder was auch immer weichspülen wollen, aber ich nicht. Am Ende ist es mir egal, ob ich einen amerikanischen, russischen oder chinesischen Ellbogen in die Fresse bekomme.
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Dazu eine spektakuläre Erkenntnis: Zu jedem Verkäufer gibt's einen Käufer.
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Naja, mit China würde ich nicht anfangen, aber alle, die verteidigungsmäßig von den U.S.A. abhängen, würden wahrscheinlich lieber Schutzgeld zahlen, als von jetzt auf gleich mit heruntergelassener Hose dazustehen (zumal Erpressungen an anderer Stelle ja deswegen nicht aufhören würden).
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Deswegen finde ich es ja so gruselig, dass die ganze Sache wie ein Plan aussieht, nicht wie ein typisches Trump'sches Hirngespinst.
Ich habe mal die Verteilung der amerikanische Schulden weltweit eingefügt, dort sieht man, dass diese sich vor allem im asiatischen Raum ballen. Für Deutschland mit ihren knapp 100 Mrd USD wäre der Verlust verhältnismäßig verkraftbar, sich von den USA loszusagen. Allerdings müssten wir bis dahin in einem Zustand sein, der es uns erlaubt, uns selbst zu verteidigen
Für Großbritannien, Frankreich oder auch Belgien sieht es hingegen deutlich bitterer aus. Kein Mitleid mit den Kaimaninseln...

Ich habe nicht den Eindruck, dass der Verlust für Deutschland verhältnismäßig verkraftbar wäre. Schau Dir mal den Wert für Luxemburg an. Viermal so groß, wie der aus Deutschland. Das sind mit Sicherheit nicht die Gelder der paar Luxemburger, sondern zum großen Teil wohl auch die der 120x so vielen Deutschen.
Dazu hätte ich ein paar Fragen an die Insider: Angenommen, der Mar-a-Lago-Accord würde so umgesetzt:
- Welche Auswirkung hätte das auf Geldmarktfonds aller Art (siehe ISIN: LU*).
- Welche Auswirkung hätte das auf Banken, die - zu jetzigen Konditionen - Festgelder entgegen genommen haben?
- Welche Auswirkung hätte das auf Staaten, in denen schlagartig viele Banken ihre Zinsen nicht mehr bedienen könnten?
- Kriegen wir schon wieder eine Finanzkrise "Made in U.S.A."?
- Gäbe es wieder ein Sondervermögen der EZB "Whatever it takes"?
- Gibt's einen Zusammenhang mit der Entscheidung der USA, verstärkt auf BTC zu setzen?
- Und die wichtigste Frage: Wie sichert man sein Pantoffel-Depot (MSCI World + Euro Overnight Rate Swap ETF) gegen sowas ab?
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Man darf nicht vergessen, dass Trump und seine Berater gerade dabei sind die komplette stattliche Ordnung der USA auf den Kopf zu stellen und dass solche Dinge wie Mitgliedschaft in der WHO oder den Vereinigten Nationen oder dem Weltsicherheitsrat für diese Leute keine Bedeutung mehr haben!
...Übersehe ich etwas Wesentliches, oder haben die genannten drei Organisationen schon seit Jahren keine wirkliche Bedeutung mehr?

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Sind die aktuellen politischen Kommentare hier lediglich nur eine persönliche Meinung oder bedeutet das, dass ihr auch eure bisherige Anlagestrategie ändern wollt?
Und wenn ja, wie soll eine Änderung bei euch aussehen?
Stimmt. Darum geht's hier. Ich kann ja nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.
Ich mache - auch altersbedingt - an einem Abgang rum. Habe vorerst nur meine WP-Sparpläne auf STOXX600 umdirigiert. Vielleicht kommt bald mehr. So einen lockeren Trigger-Finger hatte ich noch nie
Festgeld ist sicher keine gute Alternative. Handelskrieg bedeutet Inflation.
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Mir ist schleierhaft, wie man eine Ablehnung von Rüstungskonzernen, die für "uns" arbeiten, logisch als Wohnsitzdeutscher mental rechtfertigen kann.
In der Politik und der Rüstungsindustrie beginnt die Dunkelheit eine Handbreit vor der Nasenspitze. Ich suche noch den Rüstungskonzern, der wirklich für uns, ganz für uns und nichts als für uns arbeitet.
Rheinmetall hatte z.B. schon VOR der Krim-Annexion (aber nach Georgien 2008) am aufkommenden Ukraine-Krieg verdient und später sogar die Frechheit, gegen "uns" zu klagen, weil wir unseren Fehler eingesehen hatten:
https://www.tagesschau.de/investigativ/w…raefte-100.html
Beim Thema Rüstung möchte ich immer meine reflexartige Haltung zum Thema "Verstaatlichung" revidieren. Es hilft der Menscheit nicht, den Guten die Leos zu liefern, nachdem man die Bösen auf die Leos vorbereitet hat. -
Wer in diesem Forum sollte das mit den gegebenen Informationen besser beantworten können, als Du?