Hier nochmal einige Infos und Klarstellungen, u.a. zum Thema „Abrechnung der Vorabpauschale“ / „Einzugsermächtigung“ (siehe dazu auch meine Nachrichten vom 28.11.2024 und 2.12.2024):
Falls wie bereits erwähnt, mit dem VL-Depot automatisch auch ein „Konto flex“ eingerichtet wurde, kann die Steuer auf die Vorabpauschale nicht vom eigenen Girokonto eingezogen werden, sondern muss von diesem (wie die jährliche Depotgebühr) auf das Konto flex überwiesen werden (ggf. vorab mit einem Pauschalbetrag).
Wenn das Konto flex nicht gedeckt ist, fallen Überziehungszinsen an.
Ganz umsonst ist das Formular „Auftrag zur Abrechnung der Vorabpauschale“ auf der Seite von finvesto (unter downloads/Steuerliches) aber trotzdem nicht.
In diesem Formular kann nämlich ein Kreuz gesetzt werden bei „Einzug der Vorabpauschale“, womit die Steuer dann vom Konto flex abgebucht wird; wenn das Formular nicht ausgefüllt wird oder das erwähnte Kreuz nicht gesetzt wird, werden Anteile des Fonds zum Begleichen der Steuer verkauft.
Wer übrigens der Erhöhung des jährlichen Depotentgelts von € 10,- auf € 12,- ab dem 1.7.2025 noch nicht zugestimmt wurde, sollte dies bis 30.6.2025 tun, da die Geschäftsbeziehung laut finvesto sonst beendet wird (bei bereits bestehenden VL-Depots gilt das alte Depotentgelt auch noch für das Jahr 2025).
Wer bei finvesto noch kein VL-Depot hat und bis 30.6.2025 noch eines eröffnet, profitiert für das Jahr 2025 noch von dem alten jährlichen Depotentgelt in Höhe von € 10,-/Jahr.