Beiträge von Plumpaquatsch

    Ich meine das hier

    Das kann Bank | DKB AG
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    produkte.dkb.de

    Da steht nichts von außerbörslich. Ein bisschen weiter runter scrollen und da finden sich die Infos, die ich meine

    Hallo zusammen,

    auf der Webseite der DKB steht

    NEU: Kostenlose ETF-Einmalanlage


    Ab 500 Euro Anlagesumme jetzt auch 0,00 Euro pro Ausführung im Aktionszeitraum bis 31.12.2025.

    Außerdem über Tradegate entstünden keine Fremdkosten und der ETF DBX0AN, den ich kaufen will, steht auch in der Liste der teilnehmenden ETFs.

    Wenn ich nun versuche zu kaufen, werden mir dennoch die üblichen Kosten der DKB von € 30 angezeigt. Mache ich was falsch?

    Grüße

    Oh, wie mir scheint ist meine Frage nicht angekommen und deshalb präzisiere ich es gern nochmal.

    Das das Versandrisiko bei Onlinehändler liegt war immer klar. Die Frage war hier, was gilt als Zustellnachweis? Zählt die Sendungsverfolgung mit erfolgreichem Zustellvermerkt dazu?

    Die eigentliche Frage ist hier nicht die nach den bekannten Gesetzen, sondern was als Zustellnachweis gilt. Letztlich die Frage, ob Gerichte das Tracking einer Sendung mit Zustellvermerk als Beweis werten.

    Hier muss man nicht ein Gesetz googeln, was schnell gemacht ist, sondern diverse Gerichtsurteile durchforsten, die durchaus unterschiedlich ausfallen könnten. Ich dachte, die Frage könnte auch für andere von Interesse sei, da der Onlinehandel boomt und ähnliche Fälle

    vermutlich öfter auftreten.

    Noch ein kleiner Tip: wenn ein Thread nervt, einfach nicht beachten. Vielleicht interessiert es ja andere.

    Danke. Es ist ja gut gegangen, da mir die Nachbarin das Paket gebracht hat. Ich wollte nur rausfinden, ob es dann mein Risiko wäre, wenn sie es mir eben nicht gebracht hätte. Ihr habt mir geholfen. Ich gehe also davon aus, es ist das Risiko des Händlers, wenn er keine Quittung bei Übergabe fordert oder das von DHL, wenn die ohne Unterschrift zustellen. Richtig?

    Es hatte eine Trackingnummer und im Account ist die Zustellung dokumentiert. Deshalb gehe ich eher nicht von einer Warensendung aus,wäre auch etwas zu groß dafür. Allerdings eben an jemand anderen, aber trotzdem im Account an michzugestellt. Bleibt immer noch die Frage, ob das mein Risiko war.

    Der Händler muss nachweisen können, dass das Paket angekommen ist.

    Das ist es doch. Im DHL Account steht an mich ausgeliefert. Das wird der Händler als Nachweis nehmen, daß es zugestellt wurde.

    Wenn irgendwas vor der Haustür abgestellt wird, ist das was anderes. Aber hier steht eindeutig an mich ausgeliefert. Nur das ich nicht ich war und der Zusteller offensichtlich im Tran war. So richtig gemerkt, daß die Hausnummer, an der er abliefert und auch der Name nicht stimmten, hat er wohl nicht. Wie mir scheint, bleibt das aber wohl dann mein Risiko.

    Hallo zusammen,

    gerade kommt eine Nachbarin und bringt mir ein Paket von DHL, was für mich war, aber bei ihr zugestellt wurde. Von einem Onlinehändler. Sie selber wartete auch auf ein Paket, hat es aber nicht bekommen. Ich schaue in die DHL Sendungsverfolgung und da steht auch an mich zugestellt. Also an mich direkt, nicht etwa Abgabe in der Nachbarschaft bei x. Der Zusteller hat es wohl einfach an der falschen Adresse einer falschen Person übergeben. Wenn sie es mir jetzt nicht freundlicherweise gebracht hätte, was würde passieren? Der Onlinehändler würde sein Geld von mir haben wollen, weil im Account steht ja ordnungsgemäß an mich zugestellt. Da könnte ich wohl wenig machen oder wie sieht das aus? Mein Risiko beim Onlinehandel?

    Grüße

    Hier noch ein wichtiges Urteil des Bundesfinanzhofs

    Entscheidung Detail | Bundesfinanzhof

    Bisher fiel Spekulationssteuer an, wenn ein Miterbe einer Immobilie den anderen ihren Anteil abgekauft hat und dann das Gesamtobjekt innerhalb der Spekulationsfrist verkauft hat. Nach diesem Urteil ist die Auszahlung der Miterben nicht mehr als Kauf zu werten.

    Nun kommt es auf das Bundesfinanzministerium an, ob es sich dem Urteil anschließt. Was meint ihr, wird es das tun? Bisher habe ich noch nichts dazu in den BMF Schreiben gefunden.

    Banken kommen in der Regel nicht entgegen.

    Eine Besicherung durch ein zweites Objekt sollte möglich sein. Ein Gutachter wird den Wert ermitteln und die Bank legt dann den Beleihungswert fest.

    Ich würde es schon als 100% Finanzierung betrachten. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube der Prozentsatz bemisst sich relativ zum Kaufpreis des Hauses und nicht relativ zu den Sicherheiten.

    Hallo DerRatlose,

    ich habe mich bei deinem Thread auch gefragt, worum geht es eigentlich.

    Du hast nichts weiter zu deiner Erkrankung und der deiner Frau gesagt. Es gibt Krebsarten mit denen man sehr gut leben kann. Du blickst in die Zukunft, bis 90 oder drüber. Aber du möchtest es auch für deine Frau möglichst einfach machen, also sorgst du dich darum, wie es ist, wenn du nicht mehr kannst.

    Vielleicht ist das genau der Spagat, den es hier zu machen gilt. Die Unwägbarkeit der Lebenserwartung im Alter und bei Krankheiten. Manchmal muss man das fast Unmögliche im Kalkül haben. Das man noch lange lebt und das es flott vorbei ist. Etwas, was Menschen fast nicht gleichzeitig in die Birne geht.

    Ich bin auch 70 und habe eine unheilbare Krankheit. Mir geht es gut, aber die Krankheit kann jederzeit zuschlage , so daß ich in drei Monaten nicht mehr bin. Und meine Rente ist mehr noch als bei dir selbstgemacht und auf kleinerem Niveau. Das ist ein nahezu unlösbares Problem.

    Von Finanzdingen verstehen andere mehr. Ich weiß nur wie es ist, wenn die Endlichkeit sehr nah an einen ranrückt. Klar, jedem kann morgen eineDachpfanne auf den Kopf fallen, aber die meisten führen ihr Leben als wäre es unendlich.

    Ich bin durch viele tiefe Täler gegangen. Und dahinter ist …… Leichtigkeit und Heiterkeit. Nicht immer, aber immer öfter. Selbst meine eigenen alten Neurosen muss ich nicht mehr so Ernst nehmen. Es gibt tatsächlich ein Leben nachdem man entdeckt hat, daß es endlich ist.

    Du sagst nichts zu eurer gesundheitlichen Situation und fragst nach der Optimierung und Vereinfachung der Anlage. Aus meiner Erfahrung gehört mit zu den wichtigsten Dingen bei selbstgemachter Rente,wer managt das, wenn ich es nicht mehr kann. Wem gebe ich Vollmachten? Das kann einfach sein, aber auch schwer. Man muss der Person sehr, sehr vertrauen. Du fragst nach Vereinfachung, so daß deine Frau damit klar kommt. Aber es kann euch beiden auch schlecht gehen. Ich denke, eine dritte Person ist notwendig, die Einblick hat und das Vertrauen.

    Ansonsten war ich zwie. Sich bei € 7.000 im Monat noch Gedanken um die optimale Anlage machen, auch über 90 hinaus und bei Krankheit?

    Ich erlebe es immer wieder im Freundeskreis, daß man den „heißen Punkt“ gern umschifft. Meine Erfahrung. Ob es bei dir so ist, weiß ich nicht. Ich möchte dir nur sagen, es lohnt sich da reinzugehen. Sterben tun wir alle. Ist definitiv noch keiner hiergeblieben. Es treten ganz andere Dinge in den Vordergrund, wenn man sich drauf einlässt. Nicht Trübsaal und Depression. Was ist mir wirklich wichtig? Oder einfach nur Freude am hier und jetzt. Den Farben, dem Frühling, den Mitmenschen.

    Bei deinem Vermögen, sorg dich nicht. Schlimmes wird finanziell nicht passieren. Versorgt sein muss man, aber das bist du. Verpass nicht eine wunderbare Zeit, auch hinter der Endlichkeit. Wünsch ich euch von Herzen.

    Danke für den Link. Sehr gut.

    Ich schreibe hier mit, weil ich selber in einer ähnlichen Situation bin. Ich selber habe einen Teil des Hauses vermietet, aber die Abtrennung war auch mega einfach. Hängt halt viel von den baulichen Gegebenheiten ab und auch der Mieterauswahl. Aber eine Möglichkeit, die ich nicht von vorn herein ausschließen würde.

    Ihr sprecht hier viel über Kapitalerhalt, aber meine und möglicherweise auch die vieler anderer Ex-Selbstständiger Situation ist auf kompletten Verzehr ausgelegt. Was ich habe ist statt Rente, nicht oben drauf. Ich bin sozusagen Selbstversorger.

    Bei mir findet das auf eher bescheidenem Niveau statt. Ich komme gut aus, mehr nicht. Aber ich habe auch keine großen Ansprüche.

    Riesiges Problem ist, daß man nicht weiß, wie alt man wird. Irgendwann steht die Frage im Raum, was ist dir wichtiger, auf sehr niedrigem Niveau sehr, sehr alt werden (und das Alter vielleicht gar nicht zu erreichen und dafür vorher noch bescheidener gelebt zu haben) oder mehr zu entnehmen, JETZT zu leben und ja, dann evt. mit 85 oder 90 in der Grundsicherung zu landen.

    Auch die gesundheitliche Situation spielt da rein. Ich habe z.B. eine sehr ernste chronische Erkrankung, die sehr schnell sehr böse zuschlagen kann und es mit mir sehr schnell zu Ende gehen kann. Das läßt die Sichtweisen verändern. Aber auch mit meiner Krankheit kann man 100 werden. Mit 70 (bin ich auch) und unheilbarer Krankheit spielt das Thema Endlichkeit des Lebens, Unberechenbarkeit des Endes und was ist einem wirklich wichtig eine ganz große Rolle. Ich habe mich für mehr Flexibilität entschieden, auch wenn das auf die Rendite geht.

    Ich würde unbedingt den gesundheitlichen Aspekt mit reinnehmen. Wenn sich da was ändert, möchte ich flexibel reagieren können. Klar Aktien lassen sich immer verkaufen, aber ggf.mit großem Verlust.

    Auch die familiäre Situation ist wichtig. Auch mit Pflegebedürftigkeit muss man rechnen. Alle diese verschiedenen Aspekte müssen gut abgewogen werden.

    Es ist wirklich ein sehr komplexes Problem auf dem ich schon lange rumkaue und ich bin froh über diesen Thread. Und die persönliche Situation wird auch sehr individuell sein. Man muss die gesamte Lebenssituation mit reinnehmen. Vielleicht Zuviel für so einen Thread. Aber wenn ihr noch weitere Beiträge/Analysen oder Bücher wisst, sehr gern.

    Ok, hab mal gegoogelt. Diese 4 Prozent Regel geht davon aus, daß es 30 Jahre reichen soll d.h. dann bis zum 100. Lebensjahr.

    So würde ich nicht rechnen. Was dabei rauskommt, ist nur wenig über Grundsicherung. Ich würde € 2.000 entnehmen, es reicht bis zum 90. ten, mal annehmen, daß ich nicht 100 werde und ggf. dann von Grundsicherung leben, statt mir JETZT schon eine 30 jährige selbst gemachte Grundsicherung zu verpassen.