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    Es muss ja niemand zur Sparkasse gehen, aber bewusst machen sollte sich man vielleicht auch, dass die anderen Banken und Neobroker auch keine gemeinnützigen Vereine sind :D

    Wie hast du das gemacht? Ich hatte das auch erst machen wollen und hatte dann aber wohl dadurch versehentlich ein DepotPlus eröffnet. Jetzt habe ich ein DirektDepot und darin ein separates Verrechnungskonto. Sparpläne werden allerdings direkt vom Girokonto eingezogen.

    Das DepotPlus wurde dann übrigens auch in meiner Sparkassen-Banking-App angezeigt und ich konnte meine Sparkasse-Push-tan-App nutzen. Mit dem DepotPlus lässt sich allerdings kein Tagesgeld-Konto beim SBroker eröffnen, dafür braucht man das DirektDepot.

    Also das vielleicht noch als wichtigen Hinweis: Das Depot von dem wir hier reden, ist das DirektDepot, nicht das DepotPlus!

    Mein S-Broker Depot wurde mir in meiner Ausbildung in der Sparkasse seinerzeit vom Wertpapier-Kollegen beantragt (ist es damit DepotPlus?). Ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, dass er auf dem Antrag großzügig handschriftliche Ergänzungen angebracht hat... Seinerzeit hieß es auch, dass nicht jede Sparkasse (da sind wir wieder bei "die Sparkasse") diese Funktion unterstützt.

    Das ist aber alles schon knapp 20 Jahre her und muss daher nicht dem aktuellen Stand entsprechen.

    Ich interpretiere alle Sparpläne kostenlos so, dass die vorherige 500 Grenze für kostenlose Sparpläne wegfällt? Sie Aktionssparpläne waten nur bis 500 Euro kostenlos, oder habe ich saß falsch in Erinnerung.

    Ja, bisher waren Sparpläne nur bis 500 EUR pro Monat gratis. Aber da man auch mehrere Sparpläne auf das gleiche Wertpapier anlegen kann, waren sie faktisch unbegrenzt kostenlos (wenn man diesen Umweg beschreitet).

    Für mich bedeutet die Anpassung eindeutig, dass sämtliche Sparpläne, unabhängig von Art des Wertpapiers und Betrag, kostenlos sein werden.

    Wurde ja auch Zeit, dass ein Thread eeeendlich wieder in das übliche Sparkassen-bashing driftet :thumbup::thumbup::thumbup:


    Der Teil hier ohne Ironie und für die, die an sachdienlichen Hinweisen interessiert sind; der Support hat mir geantwortet und tatsächlich "gelten ETFs bei Auszahlplänen nicht als Fonds im Sinne der Entgeltbefreiung." Schade.

    Hast du dort dein Girokonto von der Sparkasse als Verrechnungskonto oder wäre es theoretisch möglich dieses als Verrechnungskonto einzurichten?

    Ja, ich habe ein Girokonto von der Sparkasse als Verrechnungskonto. Alle Käufe werden von dort per Lastschrift eingezogen und der maximale Kaufbetrag für Order richtet sich nach dem verfügbaren Betrag (also Guthaben + Dispokreditlinie) auf dem Konto.

    Zitat

    Ist der S-Broker in der Banking-App der Sparkasse eingepflegt oder eine extra App?

    Über die Banking App (Sparkasse) ist er nicht abrufbar. Entweder über die S-Invest App oder die eigene S-Broker App. Alternativ über sbroker.de.

    Ein TE 😉 schrieb im ersten Posting

    „Übrigens sind Auszahlpläne von Fonds/ETFs hier auch gratis.“

    Für Fonds ja, ETF wohl nicht.

    Hmmm okay, ist ein Argument :D Ich habe den Passus für mich so interpretiert, dass auch ETFs gratis sind, da sie ja auch Fonds nicht. Nur eben passive/börsengehandelte. :/

    Ich werde mal den Support kontaktieren und um (Er)Klärung bitten.

    Es zeichnen sich mal wieder Neuigkeiten am Horizont ab. Fast scheint es so, als würde Scalable gemeinsam mit Xtrackers auf den Trend zu gehebelten ETF aufspringen: Scalable MSCI AC World Leveraged Daily Swap Xtrackers UCITS ETF

    Für diesen ETF wurde nun eine LEI Registernummer angelegt.

    https://www.leinummer.de/leicert/254900NW0MAOB3TRMY48

    Wenn der jetzt noch, wie der DBX1SC, zu Beginn mit 0,0% TER angeboten wird, wird der meine nächste Spielposition im SC-Depot :D

    Genau wegen den von Dir genannten Negativpunkten (z.B. seit Wochen wird mir ein Verlusttopf angezeigt, den ich laut Support gar nicht habe) habe ich nur einen sehr kleinen Bestand bei TR liegen; gerade so viel, dass die Cashback-Bedingung erfüllt ist und ich entspannt mit der Karte zahlen kann. Alles andere liegt bei Scalable und S-Broker.

    Meint ihr, die Preissenkung ist dauerhaft? Oder könnte eine dominante Marktstellung (kann es diese überhaupt noch geben) wieder zu einer Preisspirale nach oben führen?

    Bisher ging die Spirale nur in eine Richtung und für eine dominante Marktstellung müsste in meinen Augen irgendein bahnbrechendes Feature gelauncht werden, das niemand sonst hat. Halte ich für unwahrscheinlich, zumindest in der absehbaren Zukunft.

    Man sieht ja, wie TR versucht, sich mit anderen Finanzinstrumenten zu etablieren, aber ich habe nicht das Gefühl, dass das der Gamechanger ist. Mich hält dort einzig noch die Visa mit Cashback (Saveback).

    Mein Zitat stammt aus dem PLV, das ab 15.6. gilt. Da gibts ein paar Seiten mit den ganzen Details, wo das steht, nicht auf der ersten mit den Stichpunkten.

    Interessant. 🤔 Dann vielleicht mal beobachten und ab 15. nochmal reinschauen. Vielleicht ist es nur ein Fehler, der noch korrigiert wird. 🤷🏻‍♂️

    Die von mir besparten Aktions-ETFs waren immer kostenlos.

    Super Hinweis, vielen Dank.

    Thema Auszahlplan - habe ich bei den aufgeführten Punkten nicht gefunden. Hast du das schon mal ausprobiert? Kann ich Stücke oder Geldbeträge kostenlos entsparen? Sind weitere Einstellungen möglich (Glidepath…)

    Keine Erfahrung bisher, habe noch über 20 Jahre bis zur Auszahlungsphase.. 🤷🏻‍♂️ Einrichtung geht aber nicht selbst, sondern nur über den Support. Im Zweifel ruf dort mal an.. 😉

    ... wie ich soeben einer Mitteilung in meiner Postbox entnommen habe, senkt der S-Broker deutlich seine Preise und liegt damit mit dem einen oder anderen Neobroker gleichauf. Gleichzeitig hat man hier eine stabile Basis, bei der grundlegende Probleme (wie bei TR mit dem Thema Steuern) erfahrungsgemäß nicht auftreten.

    Auch wenn ich persönlich das Depot für mich schon kostenfrei optimiert hatte (Sparpläne auf Aktions-ETFs), freue ich mich über diese Preisanpassung nach unten. Übrigens sind Auszahlpläne von Fonds/ETFs hier auch gratis.. ;)


    Regelmäßig Eurolotto per Dauertipp, wenn der Jackpot über 60 Mio ist.

    Warum?: dieser Gewinn würde mein Leben sofort verändern. Arbeit reduzieren oder ganz aufhören, um mehr Zeit für die Familie und Hobbys zu haben.
    Die 10€ die ich dafür alle paar Wochen mal investiere würden in einem Sparplan eben nicht dazu führen, dass sich das Leben ändert. Weder sofort noch zukünftig.

    So ähnlich sehe ich das auch. Mein Jackpot-Jäger ist aber "schon" ab 25 Mio. EUR aktiv. Im Extremfall kommen so 12,40 EUR pro Woche zusammen. Bei einer Investitionsrate von rund 1000 EUR pro Monat machen diese knapp 50 EUR, die nicht jeden Monat anfallen, auch keinen signifikanten Unterschied)..

    Bisher ist es definitiv ein Minusgeschäft, aber so ist meine FOMO beruhigt.

    Außerdem habe ich noch gestaffelte 10 PS Lose bei meiner Sparkasse.

    Speziell vor dem Hintergrund des Alters Deines Vaters und des damit verbundenen voraussichtlichen Anlagehorizonts, aber auch in Hinblick auf die durchaus gute Performance des Fonds in der Vergangenheit, sollten die Kosten der Anlage weit in den Hintergrund rücken. Bis bei niedrigeren laufenden Kosten das Geld, was an Steuern beim Verkauf anfällt, wieder drin ist, werden einige Jahre vergehen!

    Wenn es natürlich um eine Umschichtung in risikoärmere Anlageformen geht, dann sehe ich die aktuellen Kurse ebenfalls als guten Moment zur Veräußerung.

    Sinnvoller ist die Frage: sinnvoll oder nicht?

    Und da wird es ziemlich einfach. Die meisten Produkte fallen leider durch. Die wenigen sinnvollen erkennt man an ein paar klaren Kriterien:

    • produktive Assets
    • niedrige Kosten
    • global und breit diversifiziert inkl. Schwellenländer
    • UCITS-reguliert
    • in Irland aufgelegt
    • ETF-Mantel (kein KAG-Fonds)
    • ausreichend groß

    Da bleiben ziemlich wenig übrig und mehr braucht es im Grunde nicht.


    Auch wenn ich Irving in weiten Teilen zustimmen; in zwei Punkten sind mir die Kriterien zu sehr pauschalisiert.

    Die Schwellenländer werden in diesem Forum zwar aktuell gehypt, aber wenn man am Ende mal Indizes vergleicht (z.B. MSCI World mit dem ACWI), lässt man (zumindest in der Vergangenheit) damit wohl eher Performance liegen und schützt sich, trotz weiterer Diversifikation, auch nicht stärker vor Drawdowns. Somit sehe ich die auf keinen Fall als "klares Kriterium" für ein gutes Produkt.

    Ähnlich ist es mit der Auflage in Irland. Bei Swap ETF ist das ziemlich egal. Bei physisch replizierenden ETF sollte man allerdings darauf achten. Aber das pauschal als Kriterium anzusetzen, ist für mich zu kurz gedacht.

    Mit diesen 50 Euro wurde folgende Anteile gekauft.

    - 0,22403
    - 0,22732
    - 0,23072
    - 0,23944
    - 0,22942


    Es wird für jeden Anteil der Kaufkurs herangezogen. Beim ersten Kauf ist das z.B. 50 : 0,22403 = 223,18 EUR. Beim zweiten Kauf sind es 219,95 EUR. Dann berechnet das System den Mittelwert der Kaufkurse aller relevanten Anteile. Also

    0,22403*223,18

    +0,22732*219,95 usw. und von dem letzten Kauf eben nicht die "vollen" 0,22942 Anteile, sondern nur das, was zu einem vollen Anteil noch fehlt. Damit hast Du dann deinen Kaufkurs.

    Meine Kaufkurse habe ich auf die zweite Nachkommastelle gerundet, wie viele Nachkommastellen Broker berücksichtigen, weiß ich nicht.

    Wie Tomarcy angedeutet hat, dürfte der Haken an der Sache die Vertragsgestaltung sein. Interessant zu wissen wäre, wie viel Geld die Schwiegermutter eingezahlt hat und wie viel Förderung in den 3945 EUR stecken. Vermutlich wird die verbleibende Rendite sehr niedrig sein und damit haben wir die Schwachstelle gefunden. Somit sollte sie den Vertrag nicht wieder aufleben lassen. Ein Wechsel in ein günstiges AV-Depot kann in der Gesamtbetrachtung eine gute Idee sein..