Beiträge von JuleB

    Hallo Terra,

    zu 1.) Dass hängt mit davon ab ob dein Depot über finvesto eröffnet wurde oder über einen Finanzvermittler (leichte Unterschiede in den AGBs). Bei finvesto werden die freien Anteile, wenn sie einen bestimmten Betrag (momentan 1.000 EUR) überschreiten als weitere Depotposition kostenpflichtig. Das passiert auch, wenn man selbst etwas dazu einzahlt und die selbst bestarten Anteile über 1.000 EUR kommen.

    zu 2.) Wenn du dein Depot überträgst werden die übertragenen Depotanteile mit den vorhandenen im Ziel Depot zusammengelegt. Bei der ING kannst du auch ein weiteres leeres Depot anlegen und dann den Transfer durchführen.

    Jeder Broker hat seine Vor- und Nachteile. Bei der FNZ-Bank muss man sich keine Gedanken über die Wiederanlage machen. Es gibt dort für später den Entnahmeplan.

    Ich habe mein Depot von der FNZ zur ING transferiert, da gibt es ebenfalls die automatische Wiederanlage. Den Depotübertrag habe ich über das komplizierte Formular der FNZ angestoßen.

    Bei 60.000 EUR entsprechen 50 EUR Jahresgebühr 0,083% des Depotwertes. Tägliche Schwankungen der Kurse dürften höher sein.

    Ich habe mein Depot in den letzten 15 Jahren auf mehrheitlich Dividendenausschüttung umgestellt. Die Dividende hat für mich den Vorteil, dass ich sie neu investieren kann und mir die Anlage selbst aussuchen kann. Eventuell schichte ich um oder reinvestiere in denselben ETF.

    Ich bin selbstständig Tätig und nicht gesetzlich Rentenversichert. Die Dividende soll in Zukunft meine private Rentenversicherung aufbessern.

    Mein Ansatz ist, die Dividende zu versteuern wird günstiger werden als Anteile zu verkaufen, die schon seit Jahren angewachsen sind.