McProfit es sind aber 1300 Euro für ein halbes Jahr... Die Abrechnung hat ja zwei Teile. Einmal von 01.01 bis 31.05.06 (Voreigentümer) und einmal 01.06 bis 31.12. (Freundin des TE): Gesamt 2592 Euro
Beiträge von corsa
-
-
Die Wahrscheinlichkeit dass die Verbrauchskosten tatsächlich so hoch sind halte ich unverändert für sehr gering, egal welche Heizart.
Zum Zeitpunkt dieses Post ist die Wasser- und Heizkostenabrechnung noch eingestellt (Post #32). Ich habe mir die 216 € pro Monat nicht aus den Fingern gezogen sondern die ergeben sich einfach dadaurch das man die 2592 € die faktisch feststehen durch 12 Monate teilt. Da gibt es keine Wahrscheinlichkeit. Das ist eine feststehe Zahl für eine Periode in der Vergangenheit.
-
Das Hausgeld richtet sich ja u.A nach Miteigentumsanteilen und in eurem Fall auch Heizkosten.
Wenn der nachbar ein paar QM mehr hat oder einfach mehr heizt Zahlt er auch mehr Hausgeld,
Hinsichtlich des Datums: normalerweise ist ein ETV nach Ende des (Geschäfts-)Jahres, denn im Vorfeld prüft der Beirat die Belege damit der Verwalter die finale Abrechnung erstellen kann.
Im Anschluss werden die ETV dann halt eingetaktet, da der Verwalter nur ein paar ETVs pro Woche machen kann. Bei euch mag auch eine Rolle spielen, dass ihr den Verwalter gewechselt habt. Da ist natürlich unklar wie gut die Unterlafgen waren die er bekommen hat, welche Sachen noch offen sind.
Ich würde auch davon ausgehen, dass letztes Jahr die ETV früher, war da ihr schon früher das Hausgeld erhöht habt.
Die entscheidenste Frage bleibt aber was den Kostensprung von 2024 auf 2025 ausmacht.
Es kann natürlich sein, dass in 2023 extrem wenig geheizt wurde und deslalb der Heizkostenabschlag für 2024 extrem niedrig war.
Oder ihr hattet früher einen anderen Hausmeister der günstiger war oder oder oder. Da deine Freundin hoffentlich auch im Vorfeld die 2023 (+2022) Abrechnung bekommen hat einfach mal vergleichen.
-
McProfit Meine aktuelle und auch meine letzte Wohnung haben Fernwärme und in beiden Fällen rechnet das lokale Stadtwerk (klar in der gleichen Stadt) mit mir direkt ab und ich zahle meine Abschläge auch an dieses und kann deren Höhe selbst bestimmen. Die Hausverwaltung ist hier in der Regel nicht involviert.
Und auch widerspricht dies deinen anderen Posts in denen du schreibst, dass das Hausgeld des TE viel zu Hoch ist. In den 180-280 Euro Hausgeld von denen du schreibst (Post# 97) können aber logischerweise keine 216 € Heiz- und Wasserkosten enthalten sein und das habe ich schon mehrfach dargelegt und kann man selbst auch nachvollziehen wenn man das ganze Thema gelesen hat.
Also nochmal: das (neu) hohe Hausgeld von 550€ setzt sich zusammen aus:
216 € Heiz- und Wasserkosten
76 € Rücklagen.
256 € Verwaltung, Wartung und Instandhaltung. Wobei ich hier schon angmerkt habe, dass ohne weitere Infos manche Positionen zu hoch sein könnten wie der Hausmeister mit 9500 € für ein 16 Parteienhaus. Was aber wiederzum realistisch sein könnte wenn das Haus Grünflächen und diese inkludiert sind. Auch eine Erhöhung der Gebäudeversicherung von über 23% kann man mal hinterfragen.
-
Auf die Abrechnungen die der TE gelöscht hat.
-
Erstmal Grüße an Mona....
Btw. das Haus scheint nur 16 statt 20 Wohnung zu haben.
Bild 1+2 von "der Rest" sind ja vermutlich der Wirtschaftsplan für 2025 (? auch wenn das Jahr schon fast rum ist), den ihr mit der Einladung für die ETV im Septemper erhalten habt, da hier schon Bezug auf die Heizkostenabrechnung von 2024 genommen wird. Ist dies korrekt?
Wenn ja, finde ich es tatsächlich etwas seltsam, dass der Verwalter das Hausgeld schon erhöht bevor dies von der ETV beschlossen wurde, da hier einige Positionen zum Vorjahr erhöht wurden die nicht Verbrauchsabhängig sind, wie z.B die Verwalterkosten und der Anstieg der Gebäudeversicherung. Wobei man gegen die Versicherung vermutlich nichts unternehmen kann außer ggf. zu wechseln.
Wenn dies aber wirklich der Wirtschaftsplan für 2025 und das Wirtschaftsjahr der ETG gleich mit dem Kalenderjahr ist (1.2025 bis 12.2025), könnt ihr euch schonmal auf eine weitere Nachzahlung einstellen: +- 1432 € insofern die Ihr ähnlich Wasser und Heizungsverbrauch habt wie in 2024. Da ihr aktuell 8 x 370 € bezahlt habt für Jan-Aug und 4x 550 € für Sep-Dez = Summe 5160 Euro bei Voraussichtlichen Kosten von 6592 Euro.
Bild 3 + folgende von "der Rest" ist ja die Abrechnung für das letzte Wirtschaftsjahr.
Ich finde es ebenfalls etwas seltsam, dass die Aufzugswartung letztes Jahr nur 605 Teile statt 1000 hatte und ihr euch nicht beteiligen musstet, selbiges für den Strom der Tiefgarage. Bei beiden habt ihr einen Anteil von 0/1000 obwohl es vermutlich 66,9/100 sein müssten. Ggf. ist die Nachzahlung daher sogar zu niedrig, wenn es hier keinen sachlichen Grund gibt.
Interessant wäre die vorherige Abrechnung, da mit den Zahlen nicht nachvollziehbar ist warum in der Vergangenheit das Hausgeld nur 340 Euro war. Was ich relativ teuer finde ist der Hausmeister: habt ihr eine Grünfläche die hier in die in den Kosten mit drinnen sein kann? Denn Winterdienst und Hausreinigung sind ja extra ausgewiesen.
Wenigstens ist jetzt defintiv geklärt, dass bei euch Wasser- und Heizkosten in der monatlichen Hausgeldzahlung inkludiert sind.
-
McProfit Ich beziehe mich auf das was man hier im Thema finden kann: das einzige was nicht ganz gesichert ist, dass in dem relativ hohen Hausgeld tatsächlich die Wasser und Heizkosten mit enthalten sind, so wie der TE schreibt scheint dem aber so zu sein wenn er die Sachen nicht total durcheinander gebracht hat:
Die Rücklagen von 76 stehen ja direkt im Startpost (2ter Link)
Die Wasser und Heizkosten stehen in Beitrag 32 für das gesamt Kalenderjahr 2024, welche ich einfach durch 12 geteilt habe.
Der Unterschied in deiner Betrachtung zu meiner liegt also darin, dass du davon ausgehst, dass der TE (bzw seine Freundin) die Wasser- und Heizkosten direkt mit dem Versorger abrechnet, ich aber davon ausgehe, dass diese im Hausgeld mit drinnen sind.
Denn du schreibst ja selbst dass 180-280 Hausgeld für die Wohnungsgröße normal sind und ich schreibe das gleiche.
Spannend wird es dann, wenn der TE einen Wirtschaftsplan postet und keine Wasser- und Heizkosten enthalten sein sollten. In dem Fall liese sich aber nachvollziehen was der Kostentreiber ist, denn dann wären wir tatsächlich bei einem Hausgeld von 473 € ohne Rücklagen. Wobei auch das sein kann wenn es z.B einen Conciergieservice oder ein Schwimmbad gibt.
-
Neu1988 Für soetwas gibt es Bildbearbeitungsprogramme und PDF-Editoren. Macht man dann primär an einem Notebook oder PC (Ich kenne tatsächlich Menschen die heutzutage weder das eine noch das andere haben)
McProfit So ungewöhnlich finde ich das Hausgeld nicht. Wir wissen ja, dass die Freundin des TE +-216 € Euro für Warm- + Kaltwasser und Heizung zahlt und 76 Euro Rücklagen. Damit sind ja schon fast 300 Euro weg. Ein Verwalter kostet Brutto 25-50 Euro. Dann eben noch Versicherungen, Kanalgebühren Müllabfuhr, Aufzugswartungsvertrag volls vorhanden (ggf. sogar zwei Aufzüge, da der TE von 2 getrennten Gebäuden gesprochen hat), Treppenhausreinigung, Winterdienst, ggf. Grünflächenpflege, Gemeinstrom und und und. Damit kommt man ohne Probleme je nach Region auf weitere 150-200 Euro. Und schon ist das Geld weg. Ka. ob du noch Wohnungen hast oder die Kostensteigerungen der letzten Jahre an dir vorbeigegangen sind.
-
Die machen sich aber vermutlich auch keinen Kopf, ob Sie ggf. ein paar hundert Euro von einem möglichen Voreigentümer wieder bekommen. Da geht es eher darum wieviel Sekt und Kavier man für das nächste Brunch vorbestellen sollte

-
Naja die scheinen ein interessantes Modell zu haben: ich habe nochmal genau hingeschaut und tatsächlich sind beim TE auch die Kaltwasser dabei, was allein 400 Euro ausmacht. Daher es sind nur rund 2200 € für Heizung und Warmwasser, dennoch vermutlich eher kein Neubau (der aber je nach Region vermutlich einen 6 stellige Summe mehr gekostet hätte. Das muss man erstmal verheizen)
-
Naja vom Wohnen an sich bereue ich es nicht, nur vom Verwalter. Die Wohnung mit meinem alten Verwalter wäre ein Traum
Und ich habe mich freiweillig gemeldet bei der neuen Wohnung

Bei der alten konnte ich ja nicht mehr Beirat werden, da ich ja bei der nächsten ETV weder Eigentüner noch Besitzer gewesen wäre.
Und ein paare Euro ist gut: der erste Entwurf des akteullen Wirtschaftsplans sah eine Kostensteigerung von über 5% vor. Nach ein paar Anregungen und Gesprächen sind wir nun bei -3 % und es ist trotzdem realistisch.
Zumal ich ja doch einige meiner Wünsche durchsetzen konnte, manchmal kann es auch ein Vorteil sein wenn die Leute keine Lust oder kein Verständnis für die Sache haben.
-
Auch drei Beiräte haben bei der Größe keine mehrheit und wenn die Alten nicht wollen dann wollen Sie nicht. Beiratsversicherung haben wir sogar.
Zum Thema Beirat werden: als ich Umgezogen bin habe ich meine alte Wohnung verkauft und bei der Letzen ETV war ich nur noch Eigentümer aber nicht mehr Besitzer der Wohnung (es hat also nur noch die Grundbucheintragung gefehlt) und war als Beirat noch da weil ich die Rechnungsprüfung mit gemacht habe. Das war die leerste ETV bei der ich jemals war. Außer mir waren von 30 Wohnugen nur noch da:
der andere Beirat, der neue Eigentümer meiner alten Wohnung, ein Eigentümer der schon länger dabei ist und zwei die nur Vollmacht hatten. Dementsprechend schwer war es einen neuen Beirat zu finden.
-
Das Problem ist das Alter der Miteigentümer gepaart mit der Lustlosigkeit. Das geht in die Richtung "in diesem Leben ändern wir nichts mehr". Ja ich bin Beirat und wie weiter vorne geschrieben hätte ich meinen alten Verwalter gerne mitgebracht nur die ETV wollte eben bei dem schlechten bleiben. Ich hatte sogar beim alten Verwalter angefragt, ob er denn noch eine weitere WEG aufnehmen würde und der hätte uns auch genommen.
Wie gesagt mein alter Verwalter in der alten Wohnung (auch da war ich der Beirat) war für das gleiche Geld wesentlich besser trotz schlechterere sozialer Lage der Wohnung. Da waren die Mieterwechsel häufiger, es gab das Sperrmülproblem wie in vielen eher schlechten Lagen in Großstädten, weniger Rücklagen, geringer Eigentümerzahl unter den Bewohnern und trotzdem hatte er das wesentlich besser im Griff als der aktuelle Verwalter die ruhige Stadtrandlage...
-
Wir dürften noch mehr Eigentümer als Mieter sein, bis der Sensenman das Verhältnis vermutlich ändert, was aber ggf. noch ein paar Jahre dauert.
So viel los ist meines Kenntnisstandes nicht, und da drehen wir uns wieder im Kreis: es wäre noch weniger über das man sich beschweren könnte würde der Verwalter bessere Arbeit leisten.
-
Deshalb die lustlosen Miteigentümer in Klammern, den einen ist es egal, bei vielen hat man den Eindruck bei manchen Themen kommen Sie eh nicht mit und die anderen sind einfach zu Faul auch wenn sich für Sie im Prinzip nichts ändert.
-
Ja aber die inzwischen mehr als 20 Euro rechnen sich ja auch auf, das sind bei einer mittleren WEG knapp 10k Euro netto. Rechne ich mit einem Stundensatz von 60 Euro netto müsste der Verwalter einen vollen Monat pro Jahr nur für eine WEG arbeiten.
-
Wobei man sich da wieder im Kreis dreht: sicherlich wäre der eine oder andere bereit mehr zu Zahlen, wenn man denn wüsste das man gute Arbeit bekommt. Und um einen schlechten loszuwerden, braucht man entweder die Mehrheit bei der ETV, (da sind wir wieder bei den lustlosen Miteigentümern) oder muss ihn rausklagen. Daher einmal angeheuert ist es für einen Verwalter fast gar nicht interessant einen Gute arbeit abzuliefern, da die Wahrscheinlichkeit gekündigt zu werden ziemlich gering ist.
-
Bocklose Verwalter gibt es auch - mit Sicherheit. Da diese aber i.d.R. davon leben müssen dürfte das nicht die überwiegende Mehrzahl sein.
Wie wäre es mit einem Verwalterwechsel? Wenn man denn einen findet ......
Ich hätte gerne den Verwalter meiner vorherigen Wohnung mitgebracht aber die aktuelle ETG wollte bei dem Schlechteren bleiben. Mein alter Verwalter hat für das gleiche Geld in einem sozial angespannten Viertel, wo es mehr Sonderfälle gibt, eine wesentliche bessere Arbeit geleistete als mein aktueller Verwalter in dem gehobeneren Viertel....
-
Ist denn hier Jemand Hausverwalter? Mich würde ja mal interessieren wieviele Stunden pro Jahr ein Verwalter im Durchschnitt für die Verwaltung einer einzelnen WEG braucht.
-
Neben dem Verwalter bedarf es auch einen guten Beirat in der WEG.
Der aber auch nix machen kann wenn der Verwalter einfach keinen Bock hat. Würde mein aktueller Verwalter die Zeit die mit mir lamentieren muss weil seinen Job nicht ordentlich macht dafür nutzen seinen Job ordentlich zu machen müsste er mit mir nicht rumlamentieren und uns wäre beiden geholfen.