Beiträge von Den12345

    Ich wollte mal fragen, ob ihr hier auch betroffen seid und was ihr macht.

    Wir haben bei der DKB einmal den kompletten Satz an Konten (Giro, Tagesgeld und Depot) für uns Eltern und unsere beiden Kinder. Bislang konnte ich die Konten der Kinder in meiner Übersicht sehen und auch nahezu alle Transaktionen (Überweisungen...) für die Kinder aus meinem Zugang durchführen. Nur für Aktien- bzw. ETF-Aufträge musste ich mich über den Zugang der Kinder anmelden.

    Bislang konnte ich mich über mein Handy in alle drei Zugägnge einloggen (meinen über die App und die beiden Zugänge der Kinder über die TAN-App auf meinem Handy). Jetzt wird das TAN-Verfahren bei der DKB eingestellt und der Zugang für die Kinder soll auch über die App erfolgen. Blöd ist nur, dass die App der DKB nur einen Zugang pro Handy bedienen kann.

    Das bedeutet, dass ich entweder den Zugang zur DKB auf dem Handy der Kinder installieren muss oder ich muss mir zwei weitere Handys mit Nummern nur für das Banking der Kinder anschaffen. Beide Optionen halte ich eigentlich für wenig akzeptabel.

    Ich wollte heute mal bei der DKB anrufen und nachfragen, musste aber feststellen, dass die DKB den telefonischen Kundensupport (wohl wegen der aktuellen häufigen Beschwerden) komplett eingestellt hat und es nur noch eine Telefonnummer für Notfälle gibt. Einziger aktueller Kontaktweg scheint wohl das versteckte Kontaktformular zu sein. Hier kann man aber nur Nachrichten mit 500 Zeichen senden, was für komplexere Zusammenhänge eher zuwenig ist. Die Rückmeldung über das Kontaktformular ist in der Vergangenheit auch eher sehr langsam bis keine Antwort gewesen.

    Bislang war ich sehr zufrieden mit der DKB, aber die aktuellen Änderungen machen mich sprachlos.

    Seid ihr von diesen Änderungen auch betroffen und was macht ihr?

    Nein nein, Du bist nicht allein. Ich habe auch einen Fondsriester (ohne Rentenfaktor) mit bisher recht guter Rendite und habe in letzter Zeit auch über möglichen Umgang damit nachgedacht. Möglicherweise kommt in nächster Zeit tatsächlich eine Reform (meines Wissens wird daran gearbeitet) und daher werde ich bis dahin erstmal weiter einzahlen.

    Eine förderschädliche Entnahme kurz vor Auszahlung erscheint mir aber auch eine gute Option, da bis dahin die Steuervorteile quasi kostenfrei geliehenes Investitionskapital darstellen und die Zulagen ebenfalls zur Wertsteigerung beitragen, auch wenn natürlich am Ende beides zurückgezahlt werden muss. Bei der ganzen Sache wirkt aber ein Faktor noch renditemindernd; die aus der Anlage entstandenen Gewinne werden als sonstige Einkünfte versteuert...

    Werden nicht die Wertsteigerungen von Steuervorteilen und Zulagen auch abgezogen?

    In deiner Situation riestert man ja nicht wegen der Zulage sondern wegen der jährlichen Steuererstattung. Wie hoch ist die denn in deinem Fall (sorry falls das schon mal kam und ich es überlesen habe)? Die Höhe entscheidet dann ja über die Wirtschaftlichkeit deines Vertrages.

    Grundsätzlich könnte man das Geld ja auch förderungsunschädlich z.B. in einen Wohn- oder Modernisierungsriester umwandeln (da muss man aber genau rechnen, ob das sinnvoll ist).