Beiträge von gga333

    Mir ging vorhin der Gedanke durch den Kopf:

    Man fragt sich ja, wie es sein kann, dass in einem großen Land wie den USA gerade DIESE Gestalten das beste sein sollen, was sie politisch anzubieten haben. In Deutschland ähnlich, auch ein recht großes Land.

    Macht das Sinn?!

    Antwort:

    Halte die Bildung gering, füttere die Leute ganztags mit leichter Scheis.. (vieles im TV, gerade unsere Privaten), Lüge am Fließband (irgendwas bleibt immer hängen), mache ihnen regelmäßig Angst (und freue sich insgeheim über jedes Attentat) und biete einfache Lösungen und Parolen. Ja, zu letzterem gehört leider auch "Wir stellen Recht und Ordnung wieder her" unserer gerade größten Partei.

    Ach ja, und bringe eiligst Medien und dann Gerichte unter deine Kontrolle. Genau DAS Muster sieht man mittlerweile überall in unseren leider nicht wetterfesten Demokratien um sich greifen.

    Habe in 11-24 zeitgleich zum Testen Scalable und FNetZero aktiviert.

    Beide führen Orders schnell aus und funktionieren wie sie sollen.

    Das Theater mit den Durchlaufzeiten Baader macht mich hoffnungsvoll, dass es künftig in Eigenregie bei Scalable in dem Punkt besser wird (habe früher als Wealth-Kunde manchmal erst im Mai/Juní die Jahressteuerdaten erhalten).

    Großer Pluspunkt Scalable: man erreicht im Bedarfsfall jemanden am Telefon und bekommt auf Anfragen zeitnah ausführlich Auskunft.

    FNet ist hier ein nahezu Totalausfall, haben meine Tests ergeben.

    "Don't feed the trolls" - springt am besten nie über die hingehaltenen Stöckchen der sogenannten Querdenker, dann haben sie dich schon da wo sie dich haben wollen - in ihrem Kontext im verzweifelten und vergeblichen Versuch, denen auf Sachebene zu erklären warum die Erde keine Scheibe sein soll. ;)

    Ignorieren ist das was uns als Gesellschaft seit Jahren schon am besten wohltun würde.

    Zu Musk: ich verzweifle ob dieser Gestalt, seiner unendlichen Kohle und dem Bösen, was er (und Thiehl) damit überall in der Welt anstellen werden und können.

    Boykott aller Produkte, die mit ihm zu tun haben ist leider das Einzige, was mir einfällt. Und mein Kreuzchen bei Wahlen da machen, wo man offen kritisch mit dem Vogel umgeht.

    P.S. ich suche seit Monaten händeringend nach Auto-Aufklebern a la "ich bin Musk/Trump - Unterstützer", die ich in Parkhäusern auf bestimmte Fahrzeugmarken verteilen würde X/

    Hallo,

    ich stehe gerade vor der Entscheidung, einige 100k€ parken zu wollen bis ich wieder mehr Vertrauen in die Börsenbewertungen der Aktien-ETFs habe (nein, bitte keine Mahnungen bzgl. Market Timing; das ist nicht Sinn dieser Frage... Trump mit seiner Bande dreht gerade die Welt auf den Kopf, da halte ich mein Pulver lieber trocken).

    Ich stehe gerade vor der Entnahmephase und habe die nächsten 4 Jahre durch Festgeldtreppen ausgestaltet, will min. 2 Jahre durch tagesgeldähnliche Anlagen absichern sowie den Rest in Aktien - ETF (da liegen z.Zt. aber nur 20% des Vermögens).

    Der Topf "Tagesgeldähnliches": ich habe heute schon die Geldmarkt- Klassiker im Bereich Overnight in Nutzung, die machen rund 3% ; Tagesgeld an sich scheidet aus wegen Einlagesicherungsgrenzen.

    Nun sind Leute wie H. Beck ja durchaus firm, der bietet mit seinem FIO ja auch was passendes an, aber: lohnt sich ein Anleihe ETF wirklich? Die aktuellen Zahlen jedenfalls nicht, bringt das Vehikel ausser Volatilität keinen Zugewinn. Braun/Kommer sagen ja auch "Anleihen als Fonds sind Unsinn".

    Wie seht ihr das?

    Danke Euch

    Hallo,

    wie macht ihr das: wenn man nun eben nicht EINMAL kauft und dann nie mehr anfasst, sondern auch schon mal Positionen nachkauft/verkauft, oder sogar nur reduziert/aufstockt? Das klassische Musterdepot zeigt immer nur den IST-Stand, aber nie die Historie. Dann stehen da z.B. 10 Jahre alte Positionen mit xx% neben den Frischeinkäufen zu z.B. 0%, alles zusammen gibt dann ein Äpfel-zu-Birnen Gesamtergebnis.

    Gibt es ein Tool, in dem man auch über die Vergangenheit die Performance ablesen kann?

    Danke Euch

    Hallo,

    ich verfolge in anderen Threads sehr neugierig, dass z.B. Konstrukte wie der Vanguard Lifestrategy (xx) hoch gelobt werden.

    Ich sehe durchaus auch den Vorteil des automatischen Rebalancing und des kleinen Steuervorteils.

    Aber: gerade die feste Quote kann 'tödlich' sein, da die Fondsmanager sehenden Auges die Karre in den Dreck setzen.

    Warum?

    Nun, alle sind sich sich einig, dass Market Timing nicht funktioniert. Bei Aktien. Bei Anleihen allerdings, wenn der Leitzins bei Null ist und die Inflation losgaloppiert, weiß jedes I-Dötzchen was die Anlagen machen werden. Also sollte jedes I-Dötzchen da raus bis die Zinsen wieder normalisiert sind - das ist kein "Timing" sondern Dreisatz.

    Nicht so aber die Mischfonds: die halten stur den Kurs.

    So bei mir geschehen bei Scalable/Fidelity Wealth, Liqid, ... in 2022-23

    Ich konnte es einfach nicht glauben, aber mir wurde später kalt lächelnd die Quote und deren nötige Beibehaltung vorgehalten. -20% bei Anleihen, sehenden Auges!

    Also nochmal die Frage: warum sollte ich mir einen fixen Anteil Anleihen in einem Mischfonds ins Boot holen, sehe ich da irgendwas nicht ...?

    Oder gibt es einen vernünftigen Grund dagegen, das selber nachzubauen um dann im Bedarfsfall die Anleihenquote zu ändern?

    Danke Euch

    Ja, ihr habt recht, die Inflation wird auch noch ihren Teil beitragen.

    Dem bin ich mir aber bewusst.

    Nochmal: mir geht es darum in den ersten ~10 Jahren genug Mittel zu haben um damit alles tun zu können was ich mag.

    Daher die Degression.

    Und da ich mit einer Aktienquote von ~50-60% rechne, sollten mehr als avrg. 3% drin sein - meine Hoffnung ist 3% über alles nach Inflation.

    Vielen lieben Dank für Eurer Feedback, hilft mir alles sehr bei der Festigung meiner möglichen Strategie. Auch besonderen Dank an Sovereign - wer weiß was ich in 20 Jahren (so ich denn dann noch bin) darüber denke.

    Der Vollständigkeit halber möchte ich gern den Ansatz "3% Degression mit 250t€ Rest; 3% Rendite, alles nach Steuern" illustrieren:

    Quelle: "zinsen-berechnen"

    Und ja, die ersten ~4 Jahre = ~220t€ plane ich in risikoarmen Mitteln zu parken mit zumindest Inflationausgleich als Rendite nach Steuern..

    Ich sehe aber mittlerweile, dass die dyn. Entnahme nach Waltz/Weber/.. ein guter Risikoschutz sein kann und schaue, wie ich das mit einbaue.

    Die Sinnhaftigkeit des Vorhabens dahingestellt könnte eine Lösung ja so aussehen:

    142.500€ in DE0001102481 , dann hast Du nach ca. 25 Jahren 250k


    super, schon wieder ein neuer Ansatz über den ich nachdenken kann!

    Um nach 25 Jahren die 250k sicher zu haben, diese jetzt anzulegen und liegen zu lassen hat Charme... Allerdings arbeiten die ~142t€ dann nicht wirklich mit in der Zeit.

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    Warum 250t€? Ich will nicht nicht ganz nackt dastehen und umgerechnet nach Inflation ca. 100t€ heute helfen einem mit 90 durchaus. Nie für die Pflege, klar. Da helfen aber ggf. auch 500t€ nicht.

    Ach ja, Vererbung spielt in meiner Planung keine Rolle.

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    100% Quote in Aktien will ich auch nicht, ich halte gut 4 Jahre Geldmarkt vor (ca. 30% des Vermögens) und schmelze das auf 1-2 Jahre ab (nach Milderung Renditereihenfolgerisiko).

    Und dann entnehme ich aus Aktien wenn ausreichend gut gelaufen.

    Entnahme dynamisch, mir gefällt Georg's Ansatz(16% / Wurzel (CAPE)) da sehr : Georg's Ansatz

    Klar ist mein Denken nix Ideales, einen besseren Ansatz habe ich aber noch nicht.

    Ich (64) stehe nun gerade an dem Punkt, an dem die Entnahme starten wird.

    Neben Grundeinnahmen von knapp 3000€ habe ich einen Topf von ca. 1M€, den ich innerhalb 25 Jahren bis auf einen Rest von ca. 250t€ aufbrauchen möchte.

    Das will ich dynamisch degressiv tun: mit jährlich 3% fallender Quote - was brauche ich mit 90 noch groß an Geld...?

    Ich weigere mich schlicht, mich vom Vollkaskogedanken ("was wenn du 100 wirst // was wenn Pflege nötig") treiben zu lassen; wie z.B. weiter oben ausgeführt braucht man für eine "Privatheimversorgung" derart viel Geld, dass ich dann am besten gar nichts entnehme und reich in Angst lebe ;)

    Ich bin auch kein Anhänger des Gedanken "nur entnehmen was ich für die Versorgungslücke brauche" - Buffett wird der reichste Friedhofsbewohner sein, mein Ziel ist das nicht.

    Ich will stattdessen mein Geld tauschen in Lebenserfahrungen (Reisen allein / mit Familie/Freunden) und ggf. auch schönen Dingen, an denen ich täglich Freude habe.

    Dazu habe ich, verglichen mit den Leuten in meinem Umfeld, vielleicht gut 10 Jahre Zeit und brauche daher in dieser Zeit ein Gros der Mittel. Währenddessen und danach werde ich automatisch immer "ruhiger".

    Abgesehen von meinem akuten Grundproblem (wann stecke ich ca. 500t€ liquide Mittel in Aktien-ETF) hadere ich durchaus mit der richtigen dyn. Entnahmestrategie (Weber/Waltz/Georg - alle streben 100% Kapitalerhalt an, um Pleite zu vermeiden).

    Gesetzt ist bei mir nur, dass ich ca. 4 Jahre Cachebuffer vorhalte.

    Mal schauen, das Lesen im Forum und der diversen Profis macht jedenfalls sicherer.

    VG

    Hallo,

    ich bin jetzt bei einem Georg-Blog über diese Kennzahl gestolpert und habe das mal nachrecherchiert.

    Ich sehe da durchaus eine sehr prägnante Korrelation von maximalen CAPE und dann folgenden tiefen Tälern (ausser Lehmann 2008 eigentlich alles dabei..).

    Nein, ich denke nicht über Verkauf nach und betreibe kein Market-Timing, sondern sehe die Börse zur Zeit (getrieben von sehr wenigen Werten) stark übertrieben. Und es interessiert mich einfach eure Meinung dazu.

    VG

    GGa

    Aufgrund eigener Erfahrungen warne ich dringend vor Produkten mit festen Anteilen Aktien/Anleihen. Die werden diese Quote immer einhalten, auch wenn jeder Depp sehen kann dass es ggf. für Jahre bei einer Klasse in den Keller geht.

    Ich (nun am Start der Entnahmephase) spreche da aus bitterer Erfahrung:

    vor einigen Jahren habe ich dem Locken von Scalable/Quirion/Fidelity Wealth und vor allem Liqid (diverse Modelle) nicht wiederstehen können und allen verschiedene Summen zum Verwalten gegeben - je mit klarem Auftrag der Riskobeschränkung und ggf. aktivem Eingreifen. Ich wollte mich eben gern zurück lehnen und nach 3-4 Jahren sehen, wer sich am besten schlägt.

    Was passierte: nach der Nullzinsphase kam die Inflation und damit haben die Notenbanker sukzessive die Zinsen angehoben - über einen Zeitraum von etlichen Monaten.

    Jedem war klar was das mit den Anleihen macht und jeder normale Mensch hätte die dann zunächst in Geldmarkt getauscht - nicht so aber die obigen "Verwalter". Später entsetzt danach gefragt (Aktien stürzten ab UND die Anleihen), kam man dann nach wortreichem Gestammel immer zum Argument "ich müsse das doch langfristig sehen".

    Ich habe sie alle rausgeschmissen.

    Daher: macht das mal schön selbst mit der Allokation und vergesst "Anleihe=Sicherheit"

    Krypto-Währungen wurden mal sinnigerweise erfunden, um ohne Banken sicher Geld von A nach B zu transferieren.

    Die unsägliche Story des Bitcoins ist ein Geschwür, welches irgendwann platzen wird - für was steht das denn / wer steht dahinter / was ist es anderes als ein Ballon voller heißer Luft?

    Das dabei noch der Strom eines Landes wie Belgien nur für das "Neugenerieren" verbraucht wird, macht dieses Konstrukt noch verachtungswürdiger.

    Abgesehen davon, dass die unsäglichsten und bösesten Gestalten der Weltgeschichte das Ding zu Ihren Zwecken gerade hypen.

    Wer da mitmachen will? Bitte und viel Spaß beim in-den-Spiegel-sehen.

    GGA

    Nochmal Danke für eure, teils sehr ausführlichen, Repliken.

    Auch wenn hier und da angemerkt wird, dass Daten fehlen - es ging mir im Thread nicht um eine Detailanalyse meiner Finanzplanung (ja, die gibt es wirklich :-)), sondern in der Hauptsache um eure Meinung zum Thema "wann sollte ich mit den übrigen teils erheblichen Mitteln in Aktien-ETF einsteigen". Und dabei habt ihr mir durchaus geholfen.

    Nochmal Danke;

    Nachtrag: bei keiner Bank bin ich über die Einlagensicherung hinaus investiert. Und ich habe das FG nur bei Banken in Ländern >=AA; große temp. Summen >100k parke ich heute schon in Overnight-Geldmarktfonds.

    @FL: was ist der Plan - wie oben beschrieben werden jedes Jahr jetzt bereits feststehende Jahressummen aus entweder Depot oder Sicherheitsbaustein auf Tagesgeld umgeschichtet und dann monatlich verbraucht.

    Danke Euch für das Feedback!

    @mehrere Threads: ich wollte die gänzlich unterschiedlichen Fragen nicht vermixen, da verzettelt sich ein Thread gern schnell..

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    Rente/feste Einkünfte habe ich extra nicht weiter erwähnt, da ich da nichts "anlegen" kann.

    Die decken aber ~75% meiner Basisausgaben.

    Ich habe sehr wohl eine mittel- und langfristige Verbrauchsplanung angestellt, die Mittel werden zu 75% in 25 Jahren mit 3% Degression verbraucht. Dazu habe ich genaue monatliche Prognosen (bei Annahme 3% Rendite vor Steuern), die mir in den Lebensjahren bis ~Ende 70 finanzielle Möglichkeiten offen halten;

    Ende ist mit ~90, da bleibt der Sockel von 250k€(/Inflation), aber da brauche ich kein Vermögen mehr (kenne jedenfalls keinen in dem Alter bei dem es anders wäre). Und nein, ich sterbe nicht mit viel Geld auf der Bank weil ich mich nicht traue, das auszugeben: "man müsste ja ggf. in die Pflege..."

    Aber ihr antwortet so, wie ich es eigentlich schon erwartet/befürchtet habe: "Anlegen bei Drop ist super. Wann kommt der und tut man es dann wirklich...?"

    Also die Backen zusammenkneifen und auf ~2 Jahre verteilen. Aber auch das ist doof, wie sagt Kommer schon dazu: "entweder man ärgert sich rückblickend darüber nicht schon viel früher viel mehr angelegt zu haben, oder man ärgdert sich darüber nicht länger gewartet zu haben"

    Wow, so viele gute & qualifizierte Rückmeldungen, danke dafür!

    @mehrere Threads zu den Anlagethemen: ich bin mir da selber unsicher ob das richtig ist, andererseits geht bei mehreren Themen je Thread (z.B. Market Timing hat hier in diesem Thread nix verloren) schnell der Fokus verloren und es verzettelt sich - und als TE bekommt man dann leider oft nicht das erhoffte Feedback.

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    Der Ehrgeiz hat mich natürlich parallel gepackt und ich denke, nun vom Anleihen-Dummy zu Basiswissen aufgestiegen zu sein. Asche auf mein Haupt für den Amazon-Vorschlag.

    Die Sache mit dem Ausfallrisiko des Anleiheemittenten ist der Hauptgrund gegen Anleihe als Sicherheitsbaustein - wobei bei Firmen wie die DB/BASF/.. eher die Hölle einfriert bevor die sich strecken (Staat würde systemrelevanz erkennen..).

    Aber OK, dann Anleihe-ETF. Aber da geht einem doch einer der Hauptvorteile flöten: die garantierte Rücknahme zum Kurs 100 bei Laufzeitende?! Also einfach aussitzen geht nicht.

    Oder der erwähnte "Fixed Income One": toller Webauftritt, gute Leute. Kostet aber ~1% bei 3-4% erwarteter Rendite - Bundesanleihen sind da ggf. attraktiver.

    Übersehe ich was?